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Häfen in Schweden

Borensberg ist ein Städtchen im südschwedischen Götaland, gelegen an den Ufern des malerischen Göta-Kanals, einem der beliebtesten Wasserwege weltweit.
Carlsborg ist ein Ort in der schwedischen Provinz Västra Götalands län und der historischen Provinz Västergötland. Die Siedlung entstand an der Mündung des Göta-Kanals in den Vättersee bei der Festung Carlsborg, mit deren Bau 1819 begonnen wurde. Obwohl die Festung seit 1925 außer Betrieb ist, verblieb Carlsborg ein wichtiger Garnisonsort.
Die Gemeinde Eskilstuna, in der schwedischen Provinz Södermanlands Iän, zählt rund 95.000 Einwohner und liegt am See Mälaren, sowie an einem kleinen Fluss namens Eskilstunaån. Namensgeber war der heilige Eskil, ein englischer Missionar, der an diesem Ort, dem früheren Handelsplatz Tuna, um das Jahr 1080 begraben wurde. 1659 erhielt Eskilstuna Stadtrechte. Seit dem 17. Jahrhundert ist es bekannt für seine Kleineisenindustrie und noch heute ist eine der Schmieden aus dieser Zeit in Betrieb.
Forsvik besitzt die älteste Schleuse des Göta Kanals.
Göteborg ist mit 495.849 Einwohnern nach Stockholm die zweitgrößte Stadt Schwedens.
Haparanda („Espenstrand“) ist eine Stadt mit rund 5.000 Einwohnern, gelegen am Bottnischen Meerbusen, unweit der finnischen Grenze. Zusammen mit dem auf finnischem Boden liegenden Tornio bildet Haparanda eine Zwillingsstadt, auch wenn beide Städte in unterschiedlichen Zeitzonen liegen.
Helsingborg, mit seinen rund 121.000 Einwohnern, liegt im Süden Schwedens, an der schmalsten Stelle des Öresunds, gegenüber der dänischen Stadt Helsingör. Urkundlich erwähnt wurde die Stadt erstmals im Jahre 1085. Ursprünglich zu Dänemark gehörig, ist Helsingborg eine der ältesten Städte im heutigen Schweden. Aufgrund seiner geografisch günstigen Lage war die Stadt in der Geschichte immer wieder umkämpft. Der Fährhafen ist der wichtigste des Landes und die Fährverbindung nach Helsingör ist mit ihren 4,9 km in 20 Minuten die kürzeste zwischen den beiden Ländern. Seit der Einweihung der Öresundbrücke im Jahr 2000 hat diese allerdings an Bedeutung verloren.
Holmsund ist eine Ortschaft der schwedischen Gemeinde Umea, die insgesamt rund 110.000 Einwohner zählt. Die Gemeinde wurde im Jahre 1622 gegründet und erstreckt sich heute rund 70 Kilometer entlang der Küste des Bottnischen Meerbusens und etwa 60 Kilometer ins Landesinnere. Das Gemeindegebiet wird durch den Fluss Ume älv geteilt, der bei Umea, dem Hauptort der gleichnamigen Gemeinde, in die Ostsee mündet. Umea wird auch „Stadt der Birken“ genannt.
Hudiksvall ist eine Gemeinde in der schwedischen Provinz Gävleborgs län. Die Gemeinde erstreckt sich rund 50 km entlang der Ostseeküste und folgt dem Lauf des Flusses Svågan etwa 90 km nach Nordwesten in das Landesinnere. Im Jahre 1582 wurde Hudiksvall von König Johann III. von Schweden gegründet als dieser die Bewohner des Städtchens Hudik an die Küste Umsiedeln ließ. Der Hauptort trägt den selben Namen wie die Gemeinde und bildet ein wichtiges Dienstleistungszentrum.
Die zentrale Lage des Hafens hat den Vorteil, dass ein reichhaltiges Angebot von allen Dienstleistungsunternehmen in unmittelbarer Nähe zu finden ist. Hier liegen die Geschäfte, Restaurants, das Turistbyrå und die Sehenswürdigkeiten. Auch die Verkehrsverbindungen wie Zug, Mietauto, Taxi und Bus liegen nur einige hundert Meter entfernt. Hier legten früher, vor dem Bau der Ölandsbrücke 1972, die Fähren von und nach Öland an. Der Hafen hat ca 120 Gastplätze.
Karlsborg ist ein Ort mit rund 3.700 Einwohnern, gelegen in der schwedischen Provinz Västra Götalands Iän. Er liegt auf einer Landzunge zwischen dem Vättersee und dem Bottensjön. Im Jahre 1819 wurde hier mit dem Bau der Festung Karlsborg begonnen um welche herum sich in der Folgezeit der heutige Ort entwickelte. Um 1900 war Karlsborg noch ein typischer Garnisonsort mit etwa 1.800 Einwohnern.
Karlskrona ist eine Hafenstadt an der Ostsee, in der südschwedischen Provinz Blekinge Iän. Gegründet wurde die Stadt im Jahre 1679 als Flottenstützpunkt von Karl XI.. Das Stadtbild ist noch heute geprägt von der Tatsache, dass die Stadt ursprünglich auf mehr als 30 Inseln und Inselchen gebaut wurde. Karlskrona zählt rund 33.000 Einwohner und ist bekannt als einzige Barockstadt des Landes. Der Marinehafen und einige weitere Gebäude zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens, gelegen in der Provinz Norbottens Iän. Bekannt ist die Stadt vor allem durch ihren Eisenerzbergbau. 45 Kilometer östlich der 19.000-Einwohner-Stadt liegt der Raketenstartplatz Esrange, Ausgangspunkt für zivile Forschungsraketen.
Lilla Edet ist eine Gemeinde mit gleichnamigem Hauptort, gelegen in der südschwedischen Provinz Västre Götalands Iän. Hier wird auch das in ganz Schweden bekannte Toilettenpapier namens Edet hergestellt.
Der Ort Lödöse liegt am romantischen Göta-Älv im Südwesten Schwedens, kurz vor Göteborg. Die Stadt hat eine lange Geschichte und existierte bereits um 1000 n.Chr. Sie war deshalb vor der Gründung Göteborgs im 17. Jhd. lange als Hafenstadt für Südschweden wichtig, ist aber heute als Kleinstadt kaum noch bedeutend.
Lulea liegt an der Mündung des Luleälv in die Ostsee, ziemlich im Osten Schwedens am Bottnischen Meerbusen. Da der Hafen immer wichtiger wurde, sich das Land hier aber bedenklich erhob, wurde sie im 17. Jhd. ans Meer hin verlegt, und östlich der Stadt sind noch die Reste der alten sog. „Kirchenstadt“ erhalten, mit vielen Kirchenhütten, die heute als Wohnungen genutzt werden. Der Hafen ist heute für die Industrie bedeutend.
Lysekil ist eine Stadt mit 7.600 Einwohnern, gelegen in der schwedischen Provinz Västra Götalands, im Südwesten des Landes. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das ehemalige Fischerdorf um das Jahr 1570. Sein Aufschwung begann im 18. Jahrhundert und bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Lysekil zu einem beliebten Badeort. Heute ist die Stadt auch Zentrum der nationalen Meeresforschung.
Malmö ist eine Großstadt in der historischen schwedischen Provinz Schonen. Mit 270.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt des Landes.
Das Umland der Stadt ist industriell geprägt, Malmö selbst wirkt mit seinen vielen Parks und alten Gebäuden gemütlich und ist eine beliebte Einkaufsstadt.Die Stadt wird schon 1259 als Landungsstelle unter dem Namen Malmhauge, später als Malmoge oder Malmey erwähnt; von den norddeutschen Kaufleuten wurde sie wegen der Form ihrer Küste Ellenbogen genannt. Sie hob sich bald durch Heringsfischerei und Handel hervor und profitierte dabei von ihrer strategischen Lage.
Marstrand ist eine Stadt mit rund 1.500 Einwohnern, gelegen in der südwestschwedischen Provinz Västra Götaland. Die Siedlung verteilt sich auf die beiden Inseln Marstrandsö und Koö. Im Jahre 1658 fiel die zunächst norwegische Hafenstadt an die Schweden, die 30 Jahre später hier die imposante Festung Carlsten errichteten.
Mora ist der Hauptort der gleichnamigen Schwedischen Gemeinde. Er zählt rund 11.000 Einwohner und liegt am Nordufer des Sees Siljan. Der Name des Ortes leitet sich ab vom altschwedischen „mor“, was so viel bedeutet wie „Wald auf feuchtem Untergrund“. Archäologische Funde belegen, dass die Gegend bereits zur Wikingerzeit besiedelt war.
Motala ( ca. 42.000 Einw.) liegt in der Provinz Östergötlands in Süden Schwedens am See Vättern, am Abfluss des Flusses Motala.Bekannt geworden ist Motala durch archäologische Funde aus der Steinzeit und dem Mittelalter, u. a. eine 8000 Jahre alte Pfeilspitze.Die Stadt liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden größten Städten des Landes Stockholm und Göteborg.
Norrköping mit seinen 83.000 Einwohnern liegt in der schwedischen Gemeinde Östergötslands Iän, an der Ostseeküste. Die Stadt wurde im frühen Mittelalter gegründet. Mehrere schwedische Reichstage wurden hier über die Jahrhunderte abgehalten. An Bedeutung gewann der Standort jedoch vor allem durch die vom Belgier Louis de Geer Anfang des 17. Jahrhunderts gegründeten Fabriken.
Nynäshamn ist ein schwedischer Ort südlich von Stockholm in der historischen Provinz Södermanland. Vor der Küste liegen tausende kleine Inseln, die die Schären von Nynäshamn bilden. Am Hafen der Ortschaft legen die großen Fähren nach Gotland, St. Petersburg und Kiel an, die vor allem für den Tourismus von Bedeutung sind.
Piteå ist eine Stadt mit rund 23.000 Einwohnern, gelegen in der nordschwedischen Provinz Norrbottens Iän, an der Mündung des Flusses Piteälven in den Bottnischen Meerbusen. In Skandinavien ist der Ort als ein beliebtes Urlaubsziel bekannt.
Runstorp liegt unweit des Göta-Kanals, der auch gerne poetisch als „das blaue Band Schwedens“ bezeichnet wird und mit seinen malerischen Uferlandschaften sowie seinen zahlreichen Schleusen zu den schönsten Wasserwegen der Welt zählt.