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Häfen in Finnland

Hamina ist eine südostfinnische Hafenstadt mit rund 22.000 Einwohnern, gelegen am Finnischen Meerbusen, ca. 150 km östlich von Helsinki. 1653 wurde an der Stelle des heutigen Hamina die Stadt Vehkalathi gegründet. Nach einer bewegten Geschichte unter schwedischer und russischer Herrschaft, gingen im Jahre 1809 mit dem Vertrag von Hamina die von Russland eroberten Ostgebiete, darunter auch Hamina selbst, wieder an Finnland.
Hanko mit seinen rund 10.000 Einwohnern, gelegen an der Südspitze der Halbinsel Hankoniemi, ist die südlichste Stadt Finnlands. Im späten 13. Jahrhundert erstmals als ‚Hangethe’ urkundlich erwähnt, errichteten die Schweden im 18. Jahrhundert eine Festung im strategisch äußerst günstig gelegenen Hanko. Knapp die Hälfte der heutigen Bewohner sind Finnlandschweden, offiziell ist die Stadt zweisprachig.
Helsinki, die Hauptstadt und gleichzeitig auch die größte Stadt Finnlands, zählt rund 550.000 Einwohner. Die „weiße Stadt am Meer“ erstreckt sich, in Südfinnland gegenüber der estnischen Hauptstadt Tallinn gelegen, über mehrere Inseln. Gegründet wurde die Stadt im Jahre 1550 am Flüsschen Vantaanjoki, auf Befehl des schwedischen Königs Gustav I. Wasa, um einen Konkurrenzhafen zum von Russland beherrschten Reval (Tallinn) zu schaffen. Da Helsinki aber für die Schifffahrt ungünstig gelegen war, blieb seine Bedeutung lange Zeit sehr begrenzt. Dies änderte sich auch nicht, als der schwedische Statthalter Per Brahe die Stadt 1640 näher ans Meer verlegen ließ. Am 8. April 1812 wurde Helsinki Hauptstadt von Finnland, als nach der Eroberung durch die Russen der Zar sich eine Hauptstadt für das Großfürstentum wünschte, die näher zu St. Petersburg (und damit zu Russland) lag. Seit 1918 ist Helsinki die Hauptstadt der unabhängigen Republik Finnland.
Die Insel Jurmo ist Teil der ehemaligen südwestfinnischen Gemeinde Korpo die heute zur Stadt Väståboland gehört. Die Insel, deren Entstehung in die Eiszeit zurückreicht, ist rund 5 km lang und im Durchschnitt 1 km breit. Etwa ein Dutzend Menschen leben das ganze Jahr hindurch auf Jurmo, dazu kommen einige Saison-Bewohner die nur für die Sommermonate hier wohnen.
Kemi ist eine finnische Hafenstadt an der Mündung des Kemijoki in den Bottnischen Meerbusen.Die Stadt wurde 1869 durch königlichen Erlass gegründet, da die Nähe zu tiefem Wasser ausgezeichnete Voraussetzungen versprach. 1903 bekam sie einen Eisenbahnanschluss.In Kemi sind Zellulosefabriken und Sägewerke angesiedelt. In der Nähe befinden sich Chromerzvorkommen.
Kokkola ist eine finnische Stadt mit rund 35.000 Einwohnern, gelegen am Bottnischen Meerbusen, im Westen des Landes. Im Jahre 1620 wurde Kokkola von Gustav II. Adolf von Schweden gegründet und ist damit eine der ältesten Städte des Finnlands. Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt einen Aufschwung durch die Zeit der Seefahrt und des Teerhandels. Im Laufe des 19. Jahrhunderts siedelten sich viele Industriebetriebe an wodurch sich Kokkola im Folgenden zu einer bedeutenden Schul- und Ausbildungsstadt entwickelte.
Kotka (finnisch für ‚Adler’) ist eine südfinnische Hafenstadt mit rund 55.000 Einwohnern, an der Mündung des Flusses Kymijoki in den Finnischen Meerbusen gelegen. Die Anfänge ihrer Geschichte liegen in ihrer Funktion als russische Festung zu Zeiten des Krimkrieges. 1855 von den Franzosen zerstört, kann man die nach wie vor imposanten Ruinen dieser Befestigung noch heute auf der Festungsinsel Varisaari bestaunen.
Kristinestad ist eine der kleinen Küstenstädte in Westfinnland, die ihre historischen Stadtkerne mit den gemütlichen Holzhäusern bewahrt haben. Der Kirchturm der alten Kirche (Ulrika Eleonora, 17.Jh.) ist einer Interpretation zufolge deshalb schief, weil er so besser dem ständigen Wind trotzen kann. Andere behaupten, er habe sich aus baulicher Schwäche dem Wind geneigt.


Mariehamn ist die Hauptstadt Ålands und gleichzeitig einzige Stadt des Archipels. Benannt wurde Mariehamn („Mariahafen“) nach Maria Alexandrowa, der Gemahlin des Zaren Alexander II., der 1861 die Stadt gründete, als Finnland und Åland zum russischen Zarenreich gehörten.
Der beliebte Ferienort ist, gemessen an der Tonnage der Handelsflotte, zweitgrößte finnische Hafenstadt nach Helsinki.
Rauma liegt am Bottnischen Meerbusen im Westen Finnlands und hat knapp 40.000 Einwohner. Bedingt durch den Hafen gibt es hier ein Sägewerk, von dem aus Holz exportiert wird, eine Papierfabrik und eine Schiffsbaufabrik. Rauma ist außerdem die drittälteste Stadt Finnlands.
Turku ist mit rund 175.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Finnlands. Die Hafenstadt liegt im Südwesten des Landes, an der Mündung des Aurajoki in die Ostsee. Das genaue Gründungsjahr von Turku ist unbekannt, fest steht jedoch, dass es sich um die älteste finnische Stadt handelt. Turku ist erstmals 1154 urkundlich erwähnt und war lange Zeit politisches, geistiges und kulturelles Zentrum des Landes. Nach der Eroberung Finnlands durch die Russen musste Turku 1812 die Hauptstadtfunktion jedoch an das näher zu Sankt Petersburg gelegene Helsinki abgeben.

Vaasa, die finnische Hafen- und Industriestadt am Bottnischen Meerbusen, wurde 1606 vom schwedischen König Karl IX. gegründet, der der Stadt den Namen seines Adelsgeschlechts („Wasa“) verlieh. Mitte des 14. Jahrhunderts wurden das Schloss Korsholm und die Kirche Sankta Maria errichtet, deren Ruinen noch heute in Alt-Vaasa zu sehen sind. Nach einem beispiellosen Aufschwung im 18. Jh. (Vaasa wurde nicht nur Sitz des Hofgerichts, sondern erhielt auch als erste finnische Stadt eine öffentliche Bibliothek) wurde die Stadt jedoch 1852 von einem Großbrand zerstört. Das Hofgericht, das 1863 zur Kirche umgebaut wurde, gehört zu den wenigen Gebäuden, die von dem Feuer verschont geblieben sind. Die Neugründung Vaasas erfolgte sieben Kilometer westlich des alten Zentrums, da die Stadt sich seit 1606 durch Landhebung vom Meer wegbewegt hatte. Das alte Stadtzentrum mit Kirche, Marktplatz und Rathaus liegt etwa 7 km südwestlich vom heutigen, neuen Stadtzentrum.
Zwischen dem Hafen von Vaasa und dem schwedischen Umea verkehrt die kürzeste Fährverbindung zwischen Finnland und Schweden.