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Niebla (Valdivia) / Chile

Niebla, häufig auch Valdivia genannt, ist mit ihren ca. 150 000 Einwohnern nicht nur Hauptstadt der Provinz Valdivia im Süden Chiles, sondern liegt auch noch am Río Valdivia unweit dessen Mündung in den Pazifik. So viel Valdivia hat die Region dem spanischen Eroberer Pedro de Valdivia zu verdanken, der die Stadt 1552 nach sich benannte. Einige Jahre war sie daraufhin spanische Festung im Kampf gegen die Indios, bis sie 1575 von einem sehr schweren Erdbeben mit anschließenden Erdrutschen und Überflutungen zersört wurde.
Unter dem spanischen Verwalter Pedro Mariño de Lobera wurde Valdivia wieder aufgebaut und nach einer spanischen Niederlage gegen die Indios einige Zeit lang vernachlässigt, bis sie 1645 erneut besiedelt werden konnte.
In neuerer Zeit war Valdivia Schauplatz des chilenischen Unabhängigkeitskrieges von 1818. Zwei Jahre später fiel auch die Stadt selbst an Chile.
Ein bedeutendes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum erfuhr Valdivia ab 1846, nachdem sich deutsche Auswanderer dort niedergelassen hatten. So kam es auch, dass genau hier die erste Bierbrauerei Chiles entstand.
Trotz ihres Florierens blieb die Stadt allerdings bis in unsere Zeit hinein nicht von schweren Schlägen verschont. 1909 verwüstete ein Großbrand Teile der Stadt und im Jahre 1960 wurde Valdivia vom bisher stärksten gemessenen Erdbeben der Welt mit einem anschließenden Tsunami getroffen, was wiederum extreme Schäden anrichtete.
Dennoch verzeichnet Valdivia heute wieder eine erfreuliche Stadtentwicklung. Dank der waldreichen Umgebung, spielt die Holzverarbeitung eine große Rolle in der örtlichen Industrie. Aber auch andere Erzeugnisse, darunter Lebensmittel, und Lederwaren, kommen von Valdivia aus in den Handel und im Übrigen wird auch wieder Bier gebraut. Außerdem ist Valdivia heute Universitätsstandort. Die „Universidad Austral de Chile“ hat hier ihren Sitz.
Das Klima in Valdivia und Umgebung ist ganzjährig feucht-gemäßigt mit einer vor allem im Winter (Mai – September) zunehmenden Regenhäufigkeit. Die Temperaturen bewegen sich aber auch zu dieser „kalten“ Jahreszeit normalerweise zwischen 4 und 10 Grad Celsius.

Auch nach den mehrfachen Zerstörungen, die Valdivia trafen, kann man heute noch Überreste der spanischen Befestigung aus dem 17. und 18. Jahrhundert besichtigen. Über die Zeit der deutschen Einwanderungen wird dagegen im städtischen Museum informiert. Weitere Attraktionen sind neben dem Museum für zeitgenössische Kunst die Universität, ihre Bibliothek und ihr hübscher botanischer Garten.
Ein Gang über den belebten Fischmarkt Valdivias, der täglich an der Costanera stattfindet, ist ebenfalls ein empfehlenswertes Erlebnis und bei vielen Touristen genauso beliebt wie eine Schifffahrt auf dem Río Valdivia bis zu seiner Pazifikmündung. Von hier aus lassen sich dann Ausflüge zu den Seebädern der südchilenischen Küste machen. Auf der anderen Seite der Stadt, in östlicher Richtung, findet sich ein Wald- und Seengebiet, das zu einem herrlichen Tag im Grünen einlädt.


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