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Frauenburg / Polen

Frauenburg ist auch unter dem Namen Frombrok bekannt.

Frauenburg entstand schon im 13. Jahrhundert an der Stelle einer altpruzzischen Siedlung.
In den Jahren 1503 bis 1543 wohnte hier der Kanoniker des Kapitels und Domherr, Nikolaus Kopernikus. Er beendete in Frauenburg sein Werk »De revolutionibus orbium coe/estium«. Hier wurde er auch im Dom, nach seinem Tode, beigesetzt. 1626 wurde die Stadt von den Schweden beraubt. Sie transportierten zahlreiche Schätze der Dombibliothek und der Sammlungen von Nikolaus Kopernikus ab.
Die Bevölkerung von Frauenburg verdiente mit dem Fischfang, der Landwirtschaft, mit Handel und Gewerbe ihren Lebensunterhalt. In der Mitte des 15. Jh. bauten die Bürger einen kleinen Hafen, der 1675, 1898 und 1936 erweitert wurde. Um 1540 entstand bei Frauenburg die erste Glashütte im Ermland und in Masuren.
Der Gebäudekomplex auf dem Domberg wird zu den herausragenden Kulturdenkmälern gerechnet. Der mit Wehrmauer und Toren umgebene Domberg war um die Wende des 14. zum 15. Jh. eine starke Festung, die Stadt selbst dagegen war nur mit Erdwällen und Schanzpfählen geschützt. Die prächtigste Sehenswürdigkeit des Dombergs ist der gotische Dom von 1329/88 (Kathedrale, Basilika minorus) mit angebauten Kapellen. Der Dom ist als ein dreischiffiger Hallenbau mit Sterngewölbe konstruiert und bildet mit 96 m Länge das größte Kirchenbauwerk der gotischen Architektur im Ermland. Durch zwei prächtige Portale betreten wir das Innere des Domes.
Die Nebenaltäre aus der Spätrenaissance und aus dem Barock sind prächtige Werke moderner Holzschnitzkunst. Der Hauptaltar aus schwarzem, weißem und rosa Marmor wurde 1748/50 geschaffen, gestiftet von Bischof Adam Grabowski. Im linken Nebenschiff befindet sich das spätgotische Polyptychon, 1504 gestiftet von Bischof L. Watzenrode. Wertvoller Besitz des Domes ist das barocke Gestühl (1734/38). Im Hauptschiff vor dem Priesterchor ist eine Gedenktafel für Nikolaus Kopernikus angebracht.
Innerhalb des Domgeländes befindet sich der Radziejowski-Turm. Dieser Glockenturm beinhaltet eines der besten Planetarien Polens sowie interessante astronomische Ausstellungen und Kunstgalerien. Eine besondere Attraktion ist das von der Turmspitze bis zum Boden reichende Foucault–Pendel, welches durch seine Pendelbewegungen die Rotation der Erdkugel nachweist.


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