Adria Segelabenteuer mit der Royal Clipper

Großansicht
14. September 2026  Franziska Unger 
Die Royal Clipper im Meer im Hafen von Dubrovnik

15.08.2026 - Venedig, Italien

Mitte August habe ich mich für einen Urlaub entschieden, der mir garantiert für immer in Erinnerung bleiben wird. Es ging nämlich an Bord der Royal Clipper, einem von drei Segelschiffen der Reederei Star Clippers – zusätzlich aber auch seit 2001 im Guinness Buch der Rekorde offiziell als größtes Segelschiff der Welt mit 5 Masten und 42 Segeln registriert!

Die Vorfreude war bereits riesig als wir in etwas mehr als einer Stunde nach Venedig geflogen sind. Vom Flughafen aus sind wir mit dem Bus für ca. 12,50 € pro Person ganz bequem direkt zum Piazzale Roma gefahren und von dort aus noch ca. 20 Minuten zu Fuß bis zum Hafenterminal San Basilio gelaufen. Bereits dieser kleine Liegeplatz mitten im Zentrum der malerischen Stadt und der Weg durch die kleinen Gassen dorthin, zeigten uns, dass unser Schiff (für maximal 227 Gäste) dorthin kommt, wo größeren Kreuzfahrtschiffen der Zugang oft verwehrt bleibt oder er aufgrund der Größe schlichtweg einfach nicht möglich ist.

Da wir mit unserer Ankunft um 12 Uhr recht früh dran waren, konnten wir zwar leider noch nicht an Bord gehen, aber unser Koffer wurde bereits abgenommen und dadurch hatten wir noch bis zur Einschiffung um 16 Uhr Zeit, die Stadt zu erkunden. Venedig stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Wir schlenderten durch die kleinen, romantischen Gassen, aßen ein leckeres italienisches Eis, tranken einen köstlichen Espresso mit Blick auf die Kanäle, liefen über die Brücke Ponte dell’Accademia von wo aus man einen tollen Blick auf den Canal Grande hat und ließen am Markusplatz das geschäftige Treiben auf uns wirken.

   

Mein genereller Tipp: nicht immer nur den Touristenströmen folgen, denn fernab davon verbergen sich in den kleinen, ruhigen Gassen oft die schönsten Schätze!

Da es an diesem Tag, wie eigentlich an jedem Tag der Reise relativ warm war, machten wir uns entlang der bunten Häuser und der Gondoliere langsam auf den Rückweg zum Hafen. Die Einschiffung dauerte zwar eine Weile, aber wir freuten uns dann umso mehr, als wir endlich an Bord mit einem Glas Sekt begrüßt wurden und in unsere Kabine gebracht wurden. Unsere Kabine war die 202 auf Deck 2, die allererste vorne im Bug (Tipp: nicht unbedingt zu empfehlen, weil man hier das Setzen des Ankers relativ laut hört. Wir hatten zwar keinen Seegang, aber diesen würde man ganz vorne auch mehr merken als in der Mitte des Schiffes). Zwar ist sie deutlich kleiner als eine klassische Kreuzfahrtkabine, doch gerade ihr außergewöhnliches Design und der maritime Charakter machen sie zu etwas ganz Besonderem. Das viele Holz, die liebevollen Details und die gemütliche Einrichtung verleihen der Kabine einen ganz eigenen Charme – passend zum besonderen Erlebnis an Bord der Royal Clipper.

  

Wir richteten uns ein wenig ein und begaben uns dann hoch an Deck für die kurze Seenotrettungsübung. Anschließend machten wir es uns auf dem Sonnendeck mit einem Glas Champagner gemütlich, denn das Auslaufen aus Venedig stand kurz bevor und das sollte ganz besonders werden. Während sich die Royal Clipper langsam in Bewegung setzte, genossen wir den Blick auf die einzigartige Kulisse der Lagunenstadt. Wir verließen den Canal Grande und glitten vorbei an prächtigen Palästen, historischen Gebäuden und den berühmten Wahrzeichen Venedigs. Mit jedem Meter, den wir uns von der Stadt entfernten, wurde der Blick weiter und die Vorfreude auf die kommenden Tage auf See größer.

 

Es war ein ganz besonderer Moment: Venedig einmal aus der Perspektive eines kleinen, eleganten Segelschiffes zu erleben, während die Masten der Royal Clipper hoch über uns in den Himmel ragten. Dazu ein Glas Champagner in der Hand, der warme Sonnenuntergang und die sanfte Bewegung des Schiffes – ein Auftakt, der kaum schöner hätte sein können.

Hungrig freuten wir uns aber auch auf unser erstes bevorstehendes Abendessen im Clipper Dining Room. Durch das Herzstück des Schiffes, das lichtdurchflutete, dreistöckige Atrium, geht es runter ins Restaurant. Hier gibt es keine festen Tischzeiten oder feste Tische, man geht einfach während der Öffnungszeiten zum Restaurant und wird dann an einem freien Tisch (meistens gemeinsam mit anderen Gästen) platziert.

Die Auswahl des Menüs ist groß und es ist für jeden Geschmack etwas dabei und natürlich wird auch auf die verschiedensten Allergien stets Rücksicht genommen. Ich entschied mich an diesem Abend für einen Chicorée Salat mit Orangen, eine Gurkencremesuppe, Hähnchenbrust mit Gemüse und Pommes sowie als Dessert einen zarten Schokoladenkuchen „Marquise“. Satt und glücklich über diesen ersten Tag ließen wir uns an Deck noch ein wenig die Meeresluft um die Nase wehen und genossen die erste Nacht in unserer gemütlichen Kabine.

   

 

16.08.2026 - Pesaro, Italien

Guten Morgen aus einem weiteren Hafen in Italien! Ausgeschlafen machten wir uns auf den Weg zum Frühstück, welches an Bord immer in Buffetform serviert wird. Am Tisch wird man mit Kaffee bedient, alles andere kann man sich nach Belieben selbst am Buffet holen, eine Omelett-Station ist auch verfügbar. Die Auswahl ist nicht riesig, aber man findet doch alles, was man braucht. Von Joghurt über Backwaren bis hin zu Bacon oder frischem Obst bleibt hier sicherlich keiner hungrig.

 

Gestärkt für den Tag freuten wir uns auf den Pool, denn wir blieben an diesem Tag an Bord da wir uns von der Anreise erholen und erstmal richtig auf unserem schwimmenden zu Hause für die nächsten Tage ankommen wollten. Auf dem Segler befinden sich drei Pools, alle werden täglich frisch mit Meerwasser gefüllt und bieten so stets eine erfrischende Abkühlung von der Sonne in der warmen Adria. Wir lasen in unseren Büchern, bestellten uns Drinks an der benachbarten Bar (nicht im Reisepreis inkludiert) und genossen den Blick in die riesigen Maste.

 

Außerdem wartete aber noch ein Highlight auf uns – da wir in diesem Hafen vor Anker lagen, durften wir die Marina des Schiffes nutzen. Also gingen wir runter zur Badeplattform und konnten einfach so vom Schiff aus ins Meer springen, das habe ich auf einer Kreuzfahrt so noch nie erlebt! Bewaffnet mit ausgeliehenem Schnorchel und Schwimmnudeln, schwammen wir umher und genossen das kühle Nass. Auch Schwimmmatten lagen im Meer bereit sowie Kanus und Stand Up-Paddle, was wir später auf der Reise auch noch getestet haben.

Ausgepowert freuten wir uns auf unser Mittagessen, was ebenfalls in Buffetform serviert wurde. Meistens war dieses mittags länderspezifisch und so freuten wir uns an diesem Tag auf ein italienisches Buffet voller Köstlichkeiten. Nach dem Verdauen statteten wir dem Captain Nemo Spa einen Besuch ab. Das ist der Sport und Spa Bereich an Bord und dieser befindet sich auf dem untersten Deck des Schiffes unter Wasser! Man kann sich hier also auspowern und durch die Fenster mit etwas Glück einen Fisch vorbeischwimmen sehen, können Sie das glauben?

  

Vor dem Abendessen ruhten wir uns noch ein wenig auf der Kabine aus und genossen nach dem Dinner noch die ruhige Live-Musik bei einem Getränk in der Piano Bar. Ein Highlight an jedem Abend bzw. Nacht war für uns aber, einfach hoch aufs Sonnendeck zu gehen, uns auf eine Liege zu legen und in die Sterne zu schauen. Da auf diesem Schiff kaum etwas die Sicht verbaut und man höchstens die imposanten Masten und die darüber gespannten Segel sieht, eröffnet sich ein unglaublich weiter und freier Blick auf den Himmel. Hunderte Sterne, die Milchstraße und immer wieder eine Sternschnuppe – und ich mittendrin, auf dem offenen Ozean. Diese Momente in völliger Ruhe ohne viele Lichter nur begleitet vom Rauschen des Meeres habe ich aufgesaugt und werde ich so schnell sicher nicht vergessen.

 

17.08.2026 - Sibenik, Kroatien

An diesem Morgen war frühes Aufstehen angesagt, denn wir hatten einen Ausflug gebucht und waren voller Vorfreude! Nach einem kleinen Frühstück im Restaurant ging es auch schon von Bord ab zu unserem Bus, der uns zum Krk Nationalpark bringen sollte. Es gibt für alle Frühaufsteher übrigens auch von 6:30 Uhr bis 10 Uhr ein Early Bird Breakfast in der Piano Bar, wo man sich auch rund um die Uhr mit Kaffee und Tee selbst bedienen kann.

Von Šibenik aus ging es also für uns in den wunderschönen Nationalpark, wo uns mit dem Skradinski Buk einer der beeindruckendsten Wasserfälle Kroatiens erwartete. Über Holzstege und kleine Brücken schlängelten wir uns durch die üppige Natur, immer begleitet vom rauschenden Wasser und vorbei an historischen Wassermühlen. Zwischen türkisblauem Wasser, dichtem Grün und dem ständigen Plätschern fühlte sich der Spaziergang fast wie ein Eintauchen in eine andere Welt an. Ein wunderschöner Ausflug (Kostenpunkt 89 € pro Person) und für uns definitiv eines der Naturhighlights dieser Reise.

 

Wieder zurück an Bord genossen wir das Mittagessen am Buffet, bevor wir uns im Pool erfrischten und einige Zeit ganz entspannt mit einem Cocktail des Tages (an diesem Tag ein Piña Colada zum Sonderpreis) verbachten. Das war es aber noch nicht, denn wie Sie vielleicht merken, jagte auf diesem Segelabenteuer ein Highlight das nächste. Am Nachmittag stand das Mastklettern an. Hier kann man ohne Anmeldung und natürlich gesichert unter Aufsicht in die ca. 20 Meter hohe Takelage des Schiffes klettern und die Aussicht von oben genießen. Gesagt getan ging es also hoch hinaus und nach einigen Metern wurden die Beine schon etwas weicher, aber ich habe es definitiv nicht bereut!

 

Wo wir schon bei den Highlights sind, beim Auslaufen aus dem Hafen von Sibenik wurden dann auch das erste Mal die Segel gesetzt und begleitet von „Conquest of Paradise“ von Vangelis war hier Gänsehaut vorprogrammiert. Die Segel werden von der Crew per Hand gesetzt und das hautnah miterleben zu können, war wirklich etwas ganz Besonderes. Auch die Fahrt durch den unter UNESCO Schutz stehende Saint Anthony Kanal beim Auslaufen war wunderschön, da dieser der einzige natürliche Meereszugang zur Stadt ist.

   

Hungrig ging es für uns anschließend zum Abendessen und danach direkt zur Latin Nacht in Weiß und dem Tanzkurs mit Mino, Carlos und dem Sportsteam an der Tropical Bar. So wurden die gerade genossenen Kalorien gleich wieder mit viel Spaß abtrainiert, bevor wir den Abend mit unserem ganz persönlichen Highlight ausklingen ließen: dem nächtlichen Sternegucken unter dem endlosen Himmel. Keiner muss an Bord übrigens mit Hunger ins Bett, so schauten wir noch beim Mitternachtssnack in der Piano Bar vorbei.

 

18.08.2026 – Dubrovnik, Kroatien

Der Tag begann für uns mit einem ganz besonderen Morgengruß: Nach dem Frühstück ging es direkt zu einem Badestop in einer kleinen, malerischen Bucht vor Dubrovnik. Bereits am Vortag hatten wir uns dafür einen Timeslot sichern müssen – und das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt. Während die Sonne langsam höher stieg, konnten wir vom Schiff aus ins kristallklare Wasser springen und den Morgen mit einer erfrischenden Abkühlung beginnen.

Anschließend hieß es: Segel setzen und auf nach Dubrovnik! Mit den weißen Segeln hoch über uns glitt die Royal Clipper durch die kroatische Küstenlandschaft. Zum Mittagessen blieben wir gleich an Deck und genossen nicht nur das Essen, sondern vor allem den fantastischen Ausblick auf das tiefblaue Meer.

 

Nach einer Runde Kajakfahren von der Marina aus ging es schließlich mit dem Tender an Land nach Dubrovnik. Schon beim ersten Blick auf die imposante Stadtmauer fühlte man sich wie in einer Filmkulisse – kein Wunder, dass Dubrovnik als Drehort für „Game of Thrones“ diente. Wir schlenderten durch die historischen Gassen, vorbei an den beeindruckenden Mauern und Plätzen, bevor wir uns mit Cevapcici und Pizza stärkten – natürlich mit einem wunderschönen Blick auf die Stadtmauer.

  

Zurück an Bord warteten in der Piano Bar kleine Snacks und Live-Musik auf uns. Während die Sonne langsam über Dubrovnik unterging und die Stadt in warmes Abendlicht tauchte, wurde es an Bord noch einmal richtig stimmungsvoll. Da die Royal Clipper bis 23 Uhr im Hafen blieb, gab es an diesem Abend sogar noch ein ganz besonderes musikalisches Highlight: Eine kroatische Klapa-Band sorgte nach dem Abendessen mit ihrem traditionellen mehrstimmigen Gesang für echtes, herzliches Kroatien-Feeling und ließ unseren Tag stimmungsvoll ausklingen.

19.08.2026 - Kotor, Montenegro

Bereits kurz nach 6 Uhr morgens zog es uns an Deck, denn das Einlaufen nach Kotor wollten wir auf keinen Fall verpassen. Still und friedlich bahnte sich die Royal Clipper ihren Weg durch die beeindruckende Bucht von Kotor, die als südlichster Fjord Europas gilt. Umgeben von steilen, grünen Bergen und spiegelglattem Wasser war diese morgendliche Fahrt ein ganz besonderer Moment – und wahrscheinlich der schönste Einlauf, den wir auf dieser Reise erleben durften. Danach ging es ganz entspannt zum Frühstück, bevor wir mit dem Tender an Land fuhren und Kotor auf eigene Faust erkundeten.

 

Durch die verwinkelten Gassen der historischen Altstadt schlenderten wir ohne großen Plan und ließen einfach die besondere Atmosphäre auf uns wirken. Auf dem Markt entdeckten wir frisches Obst und allerlei regionale Köstlichkeiten. Auch die Seilbahn, die einen spektakulären Blick über die Bucht verspricht, wäre eine Möglichkeit gewesen – allerdings liegt die Talstation ein gutes Stück außerhalb der Altstadt, sodass wir uns diesmal aufgrund der Temperaturen dagegen entschieden.

  

Zurück an Bord hieß es dann: Füße hoch und entspannen. Bei einer Runde im Pool, einem guten Buch und dem Blick auf die vorbeiziehende Landschaft konnten wir wunderbar abschalten. In der Bibliothek stehen auch Bücher zum Ausleihen bereit, dazu gibt es Zeitungen, Kreuzworträtsel und viele gemütliche Ecken, in denen man einfach ein bisschen Zeit in klimatisierter Umgebung vertrödeln kann.

Am Abend wurde es dann beim Piratenabend noch einmal gesellig. Bei verschiedenen Spielen konnten wir als Piraten verkleidet unser Glück versuchen und sogar den einen oder anderen Gewinn ergattern. Später ließen wir den Tag mit einem Drink unter dem funkelnden Sternenhimmel ausklingen – umgeben von der dunklen See und den imposanten Bergen rund um Kotor.



20.08.2026 – Komiza (Vis), Kroatien

Am nächsten Morgen erreichten wir Komiža auf der Insel Vis – ein kleiner, ursprünglicher Küstenort, der mit seinen engen Gassen und dem charmanten Hafen sofort seinen ganz eigenen Zauber versprühte und schnell zu einem meiner Lieblingshäfen wurde.

Wir schlenderten durch die verwinkelten Straßen und machten uns auf den Weg hinauf zur alten Burg, von der aus sich ein wunderschöner Blick über den Hafen, das Meer und die grüne Landschaft der Insel eröffnete. Durch eine kleine Gasse entdeckten wir schließlich eine versteckte Bucht, in der wir uns – umgeben von bunten Bötchen – eine Erfrischung im kristallklaren Wasser gönnten. Und während die Royal Clipper in der Ferne vor Anker lag, entstand einer dieser ganz besonderen Momente, die von dieser Reise noch lange in Erinnerung bleiben werden.

  

Zurück an Bord durfte natürlich auch ein Abstecher zum Bugspriet nicht fehlen – weit über dem Wasser und ganz am Bug des Schiffes im Freien zu stehen ist nicht alltäglich.  Am Abend wurde es dann richtig unterhaltsam, denn bei der Crew Talent Show zeigte die Besatzung, dass sie nicht nur hervorragend segeln, sondern auch singen, tanzen und für gute Stimmung sorgen kann.

 

Den krönenden Abschluss bildete das Captain’s Dinner. Bei einem festlichen Abendessen und einer Ansprache des Kapitäns ließen wir die bisherigen Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Zum Dessert gab es eine beeindruckende Eistorte – ein süßer Abschluss für einen rundum gelungenen Tag. Darauf folgte dann eine Modenschau der Crew an der Piano Bar, welche die Kleidung und andere Highlights aus dem Sloop Shop voller Leidenschaft präsentierte.

 

21.08.2026 - Rovinj, Kroatien

Für einen letzten kurzen Landgang ging es nach Rovinj – eine der wohl malerischsten Küstenstädte Istriens. Besonders schön ist die historische Altstadt, die auf einer rundlichen Halbinsel ins türkisfarbene Meer hineinragt und mit ihren engen, verwinkelten Gassen, bunten Häusern und kleinen Plätzen fast wie ein eigenes kleines Inselstädtchen wirkt. Hoch über den Dächern thront die Kirche St. Euphemia, von der aus sich ein herrlicher Blick über die Küste und die vorgelagerten Inseln eröffnet. Leider war es an diesem Tag ziemlich voll, sodass unser Landgang nur kurz ausfiel.

  

Kaum waren wir wieder zurück zu Hause, zog plötzlich ein kurzes Unwetter über den Hafen. Dunkle Wolken, kräftiger Wind und der aufgewühlte Himmel sorgten noch einmal für ein beeindruckendes Naturschauspiel – ein ziemlich spektakulärer Gegensatz zu dem sonnigen Tag zuvor. Daher verbrachten wir einige Zeit mit einem Kaffee drin an der gemütlichen Piano Bar mit ausgeliehenen Brettspielen aus der Bibliothek.

 

Am Abendessen hieß es dann fast schon Abschied nehmen. Bei der Crew-Verabschiedung im Restaurant mit wehenden Flaggen und den Tönen von „We are the world“ wurde uns noch einmal bewusst, wie schnell diese besondere Reise vergangen war. Die herzliche Crew, die uns mit so viel Leidenschaft begleitet hatte, machte den Abschied nicht leicht. Durch die kleine Schiffsgröße hatte man die meisten Crewmitglieder persönlich kennengelernt – und so waren es an diesem letzten Abend längst mehr als nur vertraute Gesichter.

 

22.08.2026 – Venedig, Italien

Nach einem letzten Frühstück an Bord machten wir uns dann dankbar auf den Weg von Bord und zum Flughafen, um unsere Heimreise mit einem Koffer voller unzähliger Erinnerungen anzutreten.

Diese Reise mit der Royal Clipper war anders – und genau das macht sie so besonders. Wer an Bord geht, sucht kein klassisches Kreuzfahrtschiff mit riesigen Pooldecks, keine unzähligen Restaurants und kein Entertainment rund um die Uhr, sondern ein echtes Segelerlebnis auf einem Schiff, das mit dem dunklen Holz und den roten und goldenen Details fast wie aus einer anderen Zeit wirkt. Die imposanten Masten, die weißen Segel, das Knarren der Takelage und das Gefühl, dem Meer so nah zu sein, machen jeden Tag zu etwas ganz Besonderem.

 

Gleichzeitig ist die Royal Clipper unglaublich entspannt und persönlich. Ob Lieblingsplatz an Deck, ein Sprung ins Meer oder ein Sundowner unter vollen Segeln – hier wird die Reise selbst zum Erlebnis. Momente wie das Auslaufen aus Venedig oder die spektakuläre Einfahrt nach Kotor machen diese außergewöhnliche Segelreise für mich unvergesslich!

Tipp: Die Schiffe fahren auch in anderen tollen Zielgebieten, beispielsweise der Karibik, Südamerika oder Transatlantikabenteuer!

    

Hier finden Sie weitere Informationen und alle Reisen mit Star Clippers!

Weitere Blog Beiträge

Auszeichnungen
DtGV
Verbände
BestReisen LogoDRV IATA
Bezahlmethoden
Sepa Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum Visa
Master Amex
kreuzfahrten.de APP
Apple Android
Folgen Sie uns