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Costa Kreuzfahrten - neues Kompetenzzentrum für emissionsfreie Kreuzfahrt

17. June 2022  Franziska Unger 
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Die beiden Marken Costa Cruises und AIDA Cruises gehören zur Costa Gruppe, welche sich in Hamburg befindet und somit auch zum führenden europäischen Kreuzfahrtunternehmen. Zudem ist die Costa Gruppe noch Teil der Carnival Corporation & plc (NYSE/LSE: CCL; NYSE: CUK), dem weltweit größten Kreuzfahrtunternehmen. Die Costa Group gründete eine spezielle Forschungseinheit, welche den Kohlendioxid-Ausstoß reduzieren soll.

Diese neue Abteilung wird dann die wissenschaftliche und technische Expertise unter einem Dach vereinen und für die Entwicklung sowie die Umsetzung der Strategie zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele der Flotten von Costa und AIDA bis 2050 verantwortlich sein. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Forschung, der Entwicklung, dem Energiemanagement sowie der Datenanalyse was für einen Fahrplan für den emissionsfreien Schiffsbetrieb sorgen soll.

Außerdem wird von dieser neuen Abteilung auch die weitere Verbesserung der Umweltleistung der bestehenden Flotte vorangetrieben - es wird hierbei auch mit den Nachhaltigkeitsabteilungen beider Reederein zusammengearbeitet.

Untersuchungen und Tests zu neuen Technologien, wie beispielsweise Batterien, Brennstoffzellen, Solar- und Windenergie setzen neue Impulse, um deren Verfügbarkeit und somit auch deren Nutzung zu beschleunigen.

Außerdem wurden parallel sowie ergänzend mit anderen Partnern Abgasreinigungssysteme der neuen Generation entwickelt, welche niedrigere Emissionswerte ermöglichen. Hierbei sind die Entwicklung sowie die Anwendung alternativer Kraftstoffe in großem Maße die Ziele - Biokraftstoffe (verflüssigtes Biogas und Biodiesel), Methanol, Ammoniak und Wasserstoff zählen dazu, was bei den Schiffen für eine flexible Nutzung kohlenstoffarmer Energie ermöglichen soll.

Es werden Lösungen geschaffen für neue Schiffe, sowie für die aktuelle Flotte
Die Fähigkeit zur Lagerung und Nutzung von Kraftstoffen aus der neuen Generation soll sowohl bei neuen Schiffsbauten als auch bei der aktuellen Flotte ermöglicht werden.

Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe und Carnival Asia, äußert sich hierzu wie folgt: "Die Bekämpfung des Klimawandels erfordert große Anstrengungen und sehr viel Engagement. Wir glauben, dass die Einrichtung unserer neuen Task Force ein wichtiger Schritt ist, um die Entwicklung neuer Konzepte zu beschleunigen, die uns bis 2050 zu einem kohlenstoffneutralen Schiffsbetrieb führen können. Um diese Herausforderung zu meistern, wollen wir Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Akteuren in der Wertschöpfungskette aufbauen und unsere Vorreiterrolle in der Kreuzfahrtindustrie fortsetzen. Wir werden auch weiterhin eng mit Regierungen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Europa eine Vorreiterrolle auf dem Weg zu einer nachhatltigen Kreuzfahrt spielen kann."

Die Costa Gruppe hat durch die Einführung von neuen fortschrittlichen Technologien an Bord der neuen Schiffe im Laufe der letzten Jahre eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Innovation in der Kreuzfahrtbranche übernommen. Sie war das erste Unternehmen, welche den Antrieb mit Flüssiggas einführte (LNG), dieser Kraftstoff ist momenan der fortschrittlichste verfügbare, welche die Emissionen erheblich reduziert - es werden bereits vier Schiffe in der Flotte der Costa-Gruppe damit angetrieben. Zudem kann bereits die Mehrzahl der Schiffe während der Liegezeit in den Häfen die Landstromversorgung nutzen, was für eine emissionsfreie Liegezeit sorgt.

Auf der AIDAprima wird für diesen Sommer der Einbau des bislang größten Lithium-Ionen-Batteriespeichersystems auf dem Kreuzfahrtschiff geplant. Die AIDAnova bekommt Brennstoffzellen, die mit aus Methanol gewonnenem Wasserstoff betrieben werden, um ebenfalls im Sommer die ersten Tests durchzuführen. Es wird mit dem Unternehmen Ecospray aus Italien an experimentellen Projekten zur Kohlenstoffabscheidung zusammengearbeitet - an diesem Unternehmen ist Costa beteiligt!

Quelle: Costa Kreuzfahrten

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