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Mittelmeerreise mit der Costa Smeralda

04. January 2022  Franziska Unger 
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Unsere Mittelmeer-Reise mit der Costa Smeralda vom 20.11. – 27.11.2021 startete in Savona, Italien. Man könnte aber bei dieser Reise an jedem Hafen aus- und dazu steigen. Wir sind nach unserer Ankunft am Flughafen Genua von einem Transferbus abgeholt und nach Savona gebracht worden, was ca. 40 Minuten dauerte. Am Hafen wurde dann der Check-In durchgeführt, sowie ein PCR-Test gemacht. Die Auswertung des Tests dauerte ungefähr drei Stunden – wir hatten aber genügend Sitzgelegenheiten, haben Getränke und Snacks bekommen und auch freies WLAN war in der Halle verfügbar. Als das Ergebnis dann glücklicherweise negativ war, durften wir dann gegen Nachmittag endlich aufs Schiff. Die Kabine war bereits bezugsfertig und auch der Koffer wartete schon vor der Tür. Unsere Balkonkabine war sehr geräumig und modern in hellen Farben eingerichtet. Nachdem wir uns kurz ausgeruht hatten, gingen wir auf Erkundungstour des Schiffes.

Wir fingen mit unserem Rundgang oben an, denn um 18 Uhr sollten wir ablegen und das wollten wir draußen miterleben. Auf Deck 19 befindet sich ein kleines aber gemütliches Sonnendeck mit Sitzkissen, von wo aus man einen super Ausblick hat. Ein Deck weiter unten, auf Deck 18 befindet sich die Bar Settimo Cielo sowie der einzigartige Skywalk, von wo man einen tollen Blick auf den Aqua-Park und den Sportplatz hat, das haben wir uns am nächsten Tag nochmal im Hellen angeschaut. Am Heck des Schiffes befindet sich draußen die Piazza di Spagna – ein großer Platz mit vielen Sitzen, einem großen Bildschirm und einer Bar. Hier wird gefeiert, getanzt und die gute Stimmung genossen. Dieser Platz zieht sich von Deck 16 bis Deck 18. Auf Deck 17 befindet sich der Beach Club mit Pool und Whirlpools. Außerdem kann man dort Köstlichkeiten im Nutella Café und der Gelateria Amarillo genießen und auch die Aperol Spritz Bar befindet sich hier. Auf dem Deck 16, dem Como-Deck, findet man The Salty Beach Street Food, wo es sehr leckere Burger und Pommes gibt und auch der Spa-Bereich Samsara Spa ist auf Deck 16. Für Familien ist sicherlich das Restaurant Tutti a Tavola interessant – hier können Familien mit Kindern leckere Speisen genießen.

 

Nachdem wir den oberen Teil des Schiffes erkundet hatten, gingen wir wieder auf Deck 17, bestellten uns einen leckeren Drink und genossen das Auslaufen aus dem Hafen von Savona. Die Costa Smeralda machte sich nun auf den Weg nach Marseille und wir machten uns runter auf Deck fünf (Taormina Deck), wo wir unser erstes Dinner im La Columbina genossen. Hier gibt es eine extra Karte mit veganen und glutenfreien Gerichten. Man kann hier aus vier Gängen frei wählen, es gibt verschiedenste Köstlichkeiten, über Suppen, Salate, vegetarische Gerichte bis hin zu Gerichten mit Fisch oder Fleisch ist alles dabei - und natürlich sind die Desserts auch unvergleichlich lecker! Zum Essen werden Brot, Cracker, Wein und Wasser gereicht - wir sind überzeugt und vollgegessen. Nach dem leckeren ersten Abendessen machten wir uns auf den Weg zu Deck sieben, wo wir auch später noch einige Abende verbrachten. Das Collosseo, wo die abendlichen Shows stattfinden, befindet auf Deck sechs bis Deck acht und auf Deck sieben befindet sich die Campari Bar, wo es leckere Drinks und Nüsse gibt. Ebenfalls das Sushino at Costa, wo es Sushi für jeden Geschmack gibt, ist direkt neben dem Collosseo platziert – das testeten wir noch später auf dieser Reise!

 

Nach einer unterhaltsamen Show im Collosseo und einem leckeren Getränk machten wir uns langsam auf den Weg auf die Kabine. Am nächsten Morgen kamen wir dann in Marseille an, leider wurden wir mit Regen begrüßt, was uns aber die Stimmung nicht vermiesen konnte. In Marseille bieten sich folgende Ausflüge von Costa an, da man momentan das Schiff leider noch nicht individuell verlassen darf:

  • Panorama von Marseille
  • Am Fuße des Bergs von Paul Cézanne
  • Das Marseille der Seeleute
  • Aix-en-Provence
  • Kunst und Magie: Arles und Saint-Rémy
  • Lavendel mon Amour
  • Marseille die Kulturhauptstadt u.v.m.

Da wir Marseille schon einmal besucht hatten und auch eine Schulung an Bord hatten, entschieden wir uns gegen einen Ausflug. Wir können aber jedem dieses schöne französische Städtchen ans Herz legen, es lohnt sich wirklich hier einen Ausflug zu machen und die Highlights dieser Hafenstadt zu erkunden. Nach einem leckeren Frühstück im Buffetrestaurant La Sagra del Sapori nutzten wir den Tag nach der Schulung weiter, um das Schiff näher unter die Lupe zu nehmen. Auf Deck sechs befindet sich ganz vorne das Theater Sanremo welches bis auf Deck sieben hoch geht. Geht man im Schiff weiter nach hinten, findet man die Grand Bar Mastroiani, welche sich meines Erachtens super zum Lesen und entspannen eignet, da man überall bequeme Sessel und Sofas findet, die einen tollen Blick nach draußen bieten und abends findet hier öfters auch Live-Musik statt. In der Mitte auf Deck sechs befindet sich das große Restaurant Arlecchino. Hier finden sich völlig unterschiedlich gestaltete Räumlichkeiten bis hin zur sogenannten „Library“, welche einer Mischung aus Bibliothek und Wohnzimmer ähnelt. Hier entschieden wir uns dazu, unser Mittagessen zu genießen, welches auch Á-la-carte serviert wird. Es gab eine Gemüsesuppe, Spaghetti Bolognese und einen fruchtigen Obstteller. Geht man dann weiter hinter auf Deck sechs, findet man noch den Jazz Club Quelli della notte, welcher in schwarz und Gold gehalten ist und abends stimmungsvolle Live-Jazz-Musik einer fünfköpfigen Band darbietet. Im Heck des Schiffes befindet sich dann das dritte Hauptrestaurant Il Meneghino. Dieses Restaurant bietet einen tollen Blick nach draußen und ist deutlich moderner und bunter mit viel Orange, Lila und Petrol gestaltet. Wir machten einen Abstecher nach oben auf Deck 16, wo ein Salsa Tanzkurs auf der Piazza di Spagna stattfand an dem wir gerne teilnahmen – es hat sehr viel Spaß gemacht! Anschließend belohnten wir uns mit einem leckeren Eis aus der Amarillo Gelateria auf Deck 17 und genossen den Ausblick auf den Hafen, bevor wir uns zum Abendessen fertigmachten. Es gab griechischen Salat, Pilz-Risotto, gegrillte Hühnerbrust und Tiramisu – alles wirklich sehr, sehr lecker! Im Collosseo fand nach dem Ablegen Live-Musik einer Rockband statt, welcher wir gerne lauschten. Gegen 22 Uhr startete dann die White-Night-Party im Beach Club, wo ausgelassene Stimmung herrschte. Ein DJ sorgte für gute Musik und unvergessliche Momente!

 

Am nächsten Tag begrüßte uns Barcelona bei Sonnenschein und einem wunderschönen Sonnenaufgang. Wir machten uns auf den Weg zu unserem Ausflug, denn wir hatten „das Barcelona des Gaudi“ gebucht und es erwarteten uns einige Highlights! Zuerst besuchten wir das Casa Batlló Gaudi - die Dachterrasse ist eine der wohl spektakulärsten Arbeiten, die Gaudí je geschaffen hat und innen befindet sich ein Museum mit einigen interessanten Ausstellungen.

Anschließend machten wir uns auf zur Sagrada Familia, der römisch-katholische Basilika in Barcelona, wo wir auch einige Zeit zur freien Verfügung und zum Fotografieren hatten. Danach ging es weiter zum Park Güell - einer Parkanlage im Stadtbezirk Gràcia, welche von 1900 bis 1914 von Gaudí erschaffen wurde und eine Größe von 17,18 ha hat.

 

Nach vielen neuen Eindrücken und tollen Fotos ging es hungrig zurück aufs Schiff. Wir genossen unser spätes Mittagessen im Il Rugantino auf Deck sieben. Hier gab es leckere Kleinigkeiten, wie Käse, Schinken, Baguette, Dips, Oliven, Garnelen und Omeletts. Dieses Restaurant ist eine Mischung aus italienischer Trattoria, Osteria und einem Markt. Nach dem Essen gingen wir nach draußen zur Terrazza e Bar Superba, welche direkt hinter dem Restaurant liegt, um einen Espresso zu genießen. Der Kaffee an Bord ist wirklich super lecker! Abends leuchten die sechs runden Sitznischen in der Bar in den italienischen Nationalfarben! Nach dem Abendessen im La Columbina schauten wir uns dann die Show „Smeralda“ im Collosseo bei einem Aperol Spritz an. Anschließend bestaunten wir direkt die nächste Show – im Theater wurde von den Latin Dancers „Swing Swing“ aufgeführt, was wirklich sehenswert war. Übrigens werde die Shows auch auf den Bildschirmen übertragen, sodass man beispielsweise auch vom Collosseo oder der Kabine zuschauen kann. Nach einem ereignisreichen Tag fielen wir kaputt ins Bett um am nächsten Tag auf Mallorca aufzuwachen!

Hier eine Auswahl an Ausflügen, die Costa in Palma de Mallorca anbietet:

  • Beleben Sie die Sinne in Valldemossa
  • Die Gotik am Meer
  • Das Meer von Palma Nova ganz für Sie
  • Eine Fahrradtour durch die Stadt Palma und Entspannung am Strand
  • Mallorca im Katamaran

Palma ist wirklich eine wunderschöne Stadt und auch der Rest der Insel ist ganz sicher einen Besuch wert! Nach einem Frühstück im Buffetrestaurant, wo die Auswahl wirklich gigantisch ist, hatten wir noch ein weiteres Seminar. Anschließend gönnten wir uns eine Poke Bowl auf Deck 17. Hier kann man seine eigene Bowl nach den persönlichen Vorlieben gestalten und beispielsweise Zutaten wie Reis, Quinoa, Lachs, Tofu, Avocado, Tomaten, Feta u.v.m. hinzufügen lassen. Sehr lecker und noch dazu sehr gesund!

Den Rest des Tages verbrachten wir auf Deck 16 im Beach Club. Wir entspannten im Whirlpool, tranken Kaffee lasen ein Buch und genossen zum Abschluss noch einen Nutella Crêpe im Nutella Café. So gut!

  

Am nächsten Tag war Seetag, denn wir waren auf dem Weg nach Italien, genauer gesagt nach Sizilien! Wir starteten den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Il Meneghino mit Blick auf das Meer – was kann es schöneres geben? Anschließend erkundeten wir ein wenig Deck acht, was wir bisher noch nicht wirklich viel besucht hatten. Dort wartet unter anderem das Restaurant Bellavista im Bug des Schiffes, welches allen Costa Club Mitgliedern der höchsten Stufe Perla Diamante zugänglich ist. Nebendran befindet sich die Sportsbar sowie eine weitere Gelateria. Relativ neu auf der Costa Smeralda ist das Restaurant Archipelago – ein Ort mit innovativem und nachhaltigem Design welcher zu neuen Geschmackshorizonten führt! Hier begeistern drei weltbekannte Köche mit drei neuen Menüs: Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León. Wir haben es getestet und können sagen, dass es wirklich eine außergewöhnliche Erfahrung mit tollen Geschmackserlebnissen ist!

Auch das Teppanyaki und die Pizzeria Pummid´oro befindet sich auf Deck acht, denn eine richtig gute Pizza darf an Bord eines italienischen Schiffes natürlich nicht fehlen! Den kulinarischen Höhepunkten und den Geschmäckern sind keine Grenzen gesetzt und man kann jeden Tag etwas Neues testen! Falls es doch mal langweilig werden sollte oder Sie auf der Suche nach einigen Souvenirs oder persönlichen Erinnerungsstücken sind, eignen sich die Shops auf Deck sieben und acht dafür hervorragend. Von Kosmetik über Taschen bis hin zu kleinen Costa Souvenirs ist alles mit dabei! Auch das Co De Museum auf Deck 7 lädt zum Schlendern und Staunen ein. Wer abends sein Glück herausfordern möchte, sollte unbedingt das Casino auf Deck sieben besuchen! Nachdem wir noch vieles Neues an Bord gesehen hatten, dachten wir es ist Zeit, das köstlich aussehende Sushi zu testen! Wir können sagen, es sieht nicht nur lecker aus, es ist es auch – und auch für die Vegetarier gibt es hier eine große Auswahl. Wir schlemmten uns durch, während wir die Show im Collosseo bestaunten. Anschließend bestellten wir noch einen Drink an der Campari Bar, bevor wir zurück auf die Kabine gingen.

Der vorletzte Tag verbrachten wir auf Sizilien – der Sonnenaufgang begrüßte uns in Messina, von wo aus wir uns auf den Weg nach Taormina machten, einer Hügelstadt an der Ostküste Siziliens, in der Nähe des Ätna. Dort besuchten wir das alte griechische Theater, von wo aus man einen tollen Blick auf den Vulkan hat. Anschließend schlenderten wir noch durch das schöne Städtchen, was bereits weihnachtlich geschmückt war und genossen einen echten italienischen Kaffee, bevor es wieder zurück zu unserem schönen Schiff ging.

 

Zurück an Bord entschieden wir uns für das Mittagessen im Archipelago – wie bereits erwähnt, einem einzigartigen Erlebnis! Auf dieser kulinarischen Erlebnisreise mit dem Menü von Bruno Barbiere legten wir 1.571 Seemeilen zurück. Es gab Jakobsmuscheln mit Zucchini in Scapece, Gramigna mit Auberginen und Bratwurst, Insalata di astice con pesche e panacotta, Lammkoteletts mit schwarzem Trüffel und Milchkuchen mit Karamell. Jeder Besuch im Restaurant Archipelago unterstützt außerdem die Costa Crociere Foundation, um weitere Projekte zum Schutz unserer Meere zu finanzieren! Vollgefuttert und zufrieden ließen wir den Tag seinen Lauf gehen – wir schlenderten umher, schauten uns die Shops nochmal genauer an, schauten den Shows zu, aßen eine Kleinigkeit zu Abend und genossen es einfach, auf Reisen zu sein.



Unser letzter Hafen war Civitavecchia. Wir machten einen Ausflug nach Bagnoregio Civita – einem kleinen verlassenen Bergdorf. Die Fahrt dorthin dauerte ca. 1,5 Stunden. Das Wetter spielte leider so gar nicht mit und es regnete in Strömen - zum Glück hatten wir einen Schirm dabei! Das nur über eine 250 Meter lange Fußgängerbrücke zugängliche Örtchen Civita di Bagnoregio gilt als eines der schönsten Dörfer Italiens – verrückt, aber zeitweise lebten hier nicht mehr als fünf – zwölf Menschen. In diesem romantischen verschlafenen Örtchen wurde sogar der Film Pinocchio gedreht. Hier hat man das Gefühl, als sei man in eine andere Welt eingetaucht, fernab von allem Trubel! Erleben Sie hier schmale, verwinkelte Gassen, die immer wieder den Blick auf kleine, pittoreske Häuser und Plätze freigeben. Am Ende wurden wir nach dem strömenden Regen mit einem wunderschönen Regenbogen und einem Espresso belohnt, bevor es nach einem leckeren Mittagessen am See Lago di Bolsena etwas erschöpft wieder zurück Richtung Hafen von Civitavecchia ging.



Wir genossen unseren letzten Abend an Bord sehr - wir saßen zusammen, ließen die Reise bei leckerem Essen, leckeren Cocktails, tollen Shows, guter Musik und schönen Gesprächen Revue passieren. Am letzten Morgen waren wir wieder zurück in Savona, wo unsere Mittelmeerreise mit der Costa Smeralda begonnen hatte und nun leider endete. Nach einem leckeren letzten Frühstück im Arlecchino, wo wir nochmal Brötchen, Omelett, Obst, Käse, frischen O-Saft und Croissants genossen haben, machten wir uns mit unvergesslichen Erinnerungen und vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg und sagen danke, für diese tolle Kreuzfahrt!

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