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Hafenliste - Grönland

Aasiaat liegt auf einer Insel im südlichen Teil der Diskobucht, und zwar in einer bezaubernden Schärenlandschaft, die als „Das Land der tausend Inseln“ bezeichnet wird. Zahlreiche unter Schutz stehende Inseln bieten Gelegenheit, Vögel oder Wale zu beobachten, die auch der Anlass für die Gründung von Aasiaat Mitte des 18. Jh. waren.
Aasiaat (Dän.: Egedesminde) wurde im Jahre 1759 von Niels Egede gegründet, dem Sohn des bekannten, christlichen Missionars Hans Egede. Das geschah, weil man den regen Tauschhandel zwischen europäischen Walfängern und Grönländern in den Griff bekommen wollte. Rund 3000 Einwohner leben in Aasiaat, 200 davon in den Ortschaften Akunaaq und Kitsissuarsuit. Nach Aasiaat kann man von anderen Orten der Diskobucht und von Kangerlussuaq aus wöchentlich mit dem Flugzeug oder Hubschrauber gelangen, je nach Saison auch mit dem Schiff.
Ammassalik, heute auch Tasiilaq genannt, ist mit seinen rund 1.900 Einwohnern der größte Ort in ganz Ostgrönland. Der Name ‚Tasiilaq’ bedeutet übersetzt ‚wie ein ruhiger See’ und verweist damit auf die Lage des Ortes am Ufer eines besonders ruhigen Fjordes. ‚Ammassalik’ hingegen bezeichnet den Fisch Lodde, der im Fjord in großen Mengen vorkommt. Die hier lebenden Inuit haben sich ihre Kultur und ihre alten Traditionen zu großen Teilen erhalten können – dies nicht zuletzt, da die ersten Europäer erst vor rund 100 Jahren nach Ammassalik kamen.
Beechey Island ist eine kleine, der großen Devon Island vorgelagerte Felseninsel, gelegen in der kanadischen Arktis. Im Jahre 1850 entdeckte man hier die ersten Spuren der berühmten – und seit 1845 verschollenen – Franklin-Expedition. Aus diesem Grund erklärte die kanadische Regierung das kleine Eiland 1979 offiziell zu einem historisch bedeutsamen Ort.
Brattahlíð („steiler Abhang“) ist eine ehemalige, im Jahre 985 vom isländischen Seefahrer Erik dem Roten gegründete Wikinger-Siedlung. Sie lag am Ufer des Eriksfjord, im Süden Grönlands. Heute befindet sich an ihrer Stelle die kleine Schafzüchtersiedlung Qassiarsuk mit ihren rund 50 Einwohnern.
Danmark Ø ist eine Insel im Scoresbysund, dem längsten Fjord der Welt, gelegen im Osten Grönlands.
Die Insel ist umgeben von treibenden Eisbergen in allen Größen, Formen und schillernden Farben.
Der majestätische Gletscher Eqip Sermia liegt in der Diskobucht, an der grönländischen Westküste.
Hvalsey ist eine kleine ehemalige Wikingersiedlung im Süden Grönlands. Die Gründungen von Siedlungen durch die Wikinger begannen Ende des 10. Jahrhunderts. Der Sage nach verbrachte der erste Siedler, Erik der Rote, geboren in Norwegen, ab 982 drei Jahre Verbannung damit, die Küsten Grönlands zu erkunden. Im Jahre 1000 kehrte Leif Eriksson, der Sohn Eriks des Roten, von Norwegen, wo er Christ wurde, mit einem Missionar nach Grönland zurück.
Der Hafen von Igaliku, dem Ort im Süden Grönlands, liegt von der Stadt getrennt am Erik’s Fjord, da die Stadt über das Ejnars Fjord schwer zu erreichen ist. Der Ort ist durch einen Fußmarsch von einer halben Stunde zu erreichen. Das Dorf war einst Bischofssitz des ersten Bischofs von Grönland.
Der zauberhafte kleine Ort Ilulissat (dänisch auch Jakobshavn) liegt auf Grönland nördlich des äußerst tiefen Isfjord und östlich der Diskobucht. Von besonderer Schönheit ist der Ort genau wegen seiner Lage und seinen bunten Häuschen. Das Isfjord ist Weltnaturerbe, denn hier liegt der schnellste Gletscher der Welt, der sich täglich über 20 Meter fort bewegt und dabei den ein oder anderen zum Teil riesigen Eisberg verliert, der über das Fjord treibt.
Die Einfahrt nach Ittileq ist bei den richtigen Wetterverhältnissen ein echtes Erlebnis: bei Sonnenschein blinkt und glitzert es von den umliegenden Eisbergen und dem Meer, dass eine Sonnenbrille mitunter nicht verkehrt ist. Ittileq an sich ist allerdings wenig mehr als eine Häuseransammlung, denn eigentlich führt vom Hafen ein Weg nach Igaliko, dem einstigen Bischofssitz und Dorf der vielen Schafe.
Das Dorf mit dem außergewöhnlichen Namen Ittoqqortoormiit wurde erst im 20. Jhd. gegründet. Da die Umgebung sehr tierreich ist, von Moschusochsen bis zu Walrossen, siedelten hier einige Familien, um der knappen Nahrung in ihrem Heimatort zu entgehen. Heute leben hier über 500 Menschen, obwohl der Ort auch für arktische Verhältnisse sehr kalt ist. Ansonsten liegt das Dorf sehr einsam im Nordosten Grönlands.
Ivigtut liegt am Arsuk-Fjord in Grönland. Es ist der große Mineralienort, in dem schon Mitte des 19. Jhd. Mineralien abgebaut wurden, darunter vorwiegend Kryolith. In der Nähe einer der Minen entstand der Hafen. Heute sind die Minen ausgeschöpft, der Hafen hat kaum noch Bedeutung und das Dorf ist ruhgi geworden.
Kangerlussuaq - zu deutsch: langer Fjord - ist eine kleine Ansiedlung, die aus einem Flughafen, einem Seehafen (nur in den Sommermonaten offen) und einer Reihe von Wohncontainern aus Blech besteht, die wie zufällig in die eisige Landschaft geworfen wirken. Etwa 600 Einwohner hat der Ort, der am Fuß eines 170 Kilometer langen Fjordes im Landesinneren liegt.
In erster Linie wohnen in Kangerlussuaq Menschen, die am Flughafen oder am Seehafen beschäftigt sind und nach einer Weile wieder in belebtere Gegenden Grönlands zurückkehrten. 1941 als US-amerikanische Militärbasis gegründet, wurde Kangerlussuaq rund 50 Jahre später an die grönländische Selbstverwaltung übergeben.
Kangerlussuaq ist der einzige Ort in ganz Grönland, von dem aus die gewaltigen Massen des Inlandeises über eine Straße erreicht werden können.
Der 200 km lange Kangerlussuaq-Fjord befindet sich in Ostgrönland. Sein Name bedeutet übersetzt „langer Fjord“.
Grönland vin den Ureinwohnern "Land der Menschen" genannt, dänisch "Grünland") ist die größte Insel der Erde. Geographisch wird sie zum arktischen Nordamerika gezählt, politisch ist sie autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark.Uummanarsuaq nennen die Grönländer den Süden der größten Insel der Welt, das berüchtigte Kap Farvel dem "Kap der Stürme", einer Landschaft, die geprägt ist durch Eiszeit, archaischer Ursprünglichkeit, einer wilden Bergwelt und einer fast unglaublichen Unberührtheit der fantastischen Granitwände.Mit dem Treibeis das nach Kap Farvel kommt,gelant auch der Eisbär auf der Jagd nach Robben in dieses Gebiet.
Maniitsoq (zu deutsch etwa unebener Ort, dänisch: Sukkertoppen) ist eine Gemeinde in West-Grönland (Kitaa) mit rund 3000 Einwohnern.
Der Ort liegt auf einer Insel mit alpiner Landschaft landeinwärts. Im Hinterland steigen die Berge bis auf 2000 m Höhe an. Die Temperaturen schwanken von 20 Grad Celsius im Sommer bis -40 Grad im Winter. Im Gestein finden sich Edelsteinvorkommen mit Diamanten, Rubinen und Lazurit. Im Hinterland leben Rentiere und Moschusochsen.
Archäologische Funde deuten auf mindestens 4000 Jahre Siedlungsgeschichte hin. Der Ort wurde 1755 in der Nähe durch norwegische Kaufleute gegründet und erhielt wohl wegen der vergletscherten Berggipfel den dänischen Namen Gammel Sukkertoppen, Alt-Zuckerhut.
Nanortalik ist eine Hafenstadt am äußersten Südende Grönlands und gehört mit seinen rund 2500 Einwohnern schon zu den größeren Orten in der Umgebung. Die Stadt selbst liegt auf einer kleinen Insel am großen Tasermiut Fjord, die Heimat von Robben, Walen, Polarfüchsen, Seeadlern aber auch vieler Singvogelarten ist. Unweit der Stadt nisten so seltene Vögel wie Papageientaucher, Eissturmvögel oder Krabbentaucher.
Im Frühsommer kommen mit dem Treibeis dann sogar Eisbären in unmittelbare Nähe der Stadt. Tatsächlich heißt Nanortalik übersetzt auch etwa „Bärenstelle“, denn sowohl traditionell als auch noch heute spielt die Jagd - natürlich nicht nur auf Bären - eine bedeutende Rolle für den Ort und seine Einwohner. Aber auch Fischerei und Schafzucht werden heute weiterhin dort betrieben. Weniger traditionell dagegen und ganz an die Anforderungen heutiger Zeit angepasst ist die große Fischverarbeitungsfabrik der Stadt.
Narssaq ist eine Hafenstadt im Süden Grönlands. Auch wenn sie nur ca. 1700 Einwohner zählt, gehört sie bereits zu den größeren Orten der Region.
Der Ort liegt geographisch auf derselben Breite wie Oslo, was mit einer Mischung aus subarktischem und atlantisch gemäßigtem Klima für durchaus warme Sommer sorgt (mit Temperaturen bis zu 15°C) und im Winter auch mal Regen statt Schnee fallen lässt.
Die Landschaft um Narssaq ist entsprechend: Auf grünen Bergen wachsen vor allem Birken, Weideröschen, Blaubeeren, Krähenbeeren und Wollgras. Doch natürlich prägt auch hier das Eis Grönlands zu großen Teilen die Umgebung. Unmittelbar nördlich von Narssaq liegt der Sermilik oder Eisfjord, der mit zahlreichen Eisbergen angefüllt ist.
Die dortige Tierwelt bietet mit mehreren Robbenarten, Polarfüchsen, Rentieren, Schneehasen und vielen Vogelarten zwar eine große Vielfalt, dennoch hat die traditionelle Jagd nur eine geringe Bedeutung für die Bevölkerung. Wichtiger sind Fischerei und Fischverarbeitung. Außerdem gibt es in Narssaq die einzige Schlachterei ganz Grönlands. Hierher werden alle Schafe und Rentiere aus der Umgebung zum Schlachten geliefert.
Die Gegend um Narssaq ist auch bekannt für ihre Bodenschätze, eine in der Nähe gelegene Uranmine ist allerdings stillgelegt.
Narssarssuaq ist ein kleiner grönländischer Ort mit etwa 200 Einwohnern. Die meisten von ihnen sind als Schafbauern und Fischer beschäftigt oder arbeiten auf dem Flughafen, der in der Region von großer Bedeutung ist. Von hier gibt es neben Flügen in andere Gegenden Grönlands auch regelmäßige Flüge nach Kopenhagen.
Überhaupt spielen Hafen und Flughafen in Narssarssuaq eine wichtige Rolle, denn Straßenverbindungen in die nächstgelegenen Orte fehlen völlig.
Der Ort wurde während des zweiten Weltkrieges als amerikanische Basis errichtet. Es wurden ein Flugplatz und ein Militärspital gebaut und mitunter lebten damals bis zu 4.000 Menschen in der Basis. Heute sind der Stützpunkt und das Krankenhaus jedoch abgerissen.
Nûk ist Hauptstadt und zugleich größte Stadt des zu Dänemark gehörenden, aber unter Selbstverwaltung stehenden Grönland. Die Stadt liegt ca. 250 km südlich des nördlichen Polarkreises und hat etwa 14.000 Einwohner. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich vom Fischfang (Krabben und Heilbutt), zunehmend aber auch von der Tourismusindustrie.
Das Dorf Paamiut (auch: Frederikshåb) liegt im Süden Grönlands am Kuannersooq-Fjord. Trotz der niedrigen Einwohnerzahl von gerade mal 200 Menschen ist der Hafen von enormer Wichtigkeit, erstens für den Handel und zweitens für die ansässige Schifffahrtsschule. Gleich am Hafen werden Sie die Schönheit des Fjords und die alten Kolonialbauten des Dorfes erblicken.
Qânâq liegt in der Region Thule im Nordwesten Grönlands im Inglefield Fjord. Qânâq ist eine kleine Siedlung und eine der letzten Siedlungen in Grönland, wo die Bewohnern noch auf traditionelle Art mit dem Kajak jagen gehen anstatt moderne Motorboote zu benutzen.
Die Stadt Qaqortoq liegt im Süden Grönlands und hat gut 3.500 Einwohner, von denen aber gut 300 in den umliegenden Siedlungen leben, in Rentier- oder Schaf-Farmen. In der Stadt sind mehrere mittelgroße Unternehmen angesiedelt. Dazu gehört eine Schiffswerft und eine Robbenledergerberei.
Qassiarsuk (auch: Brattahlid) liegt im Süden Grönlands und hat ca. 60 Einwohner, die fast alle von Schafzucht leben. Hunde und Pferde laufen frei durch die Siedlung und auf den benachbarten Wiesen umher. Es gibt eine Schule, eine Kirche und einen kleinen Laden.
Queqertasuaq ist eine Insel vor der Westküste Grönlands. Der Name bedeutet "große Insel", weil die Insel die größte Insel um Grönland ist. Die Stadt Godhavn liegt im Süden und wurde im 18. Jhd. gegründet. Walfang war lange Zeit die Haupteinnahmequelle der Stadt, und bis heute leben die meisten Bewohner vom Fischen und Jagen.
Saqqaq, übersetzt Sonnenseite, ist ein kleines beschauliches Fischerdorf im nördlichen Teil Grönlands. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf die Eisberge in der Bucht. Der größte und beeindruckendste ist der Gletscher Equp Sermia mit einer Länge von circa 7 Kilometern. Von der bis zu 100 Meter hohen Eiswand sieht man gelegentlich sogar Eisberge ins Meer kalben - ein faszinierendes Naturschauspiel im ewigen Eis.
Savissivik ist eine kleine Siedlung im Norden Grönlands mit rund 100 Einwohnern, gelegen am Nordufer der Melville-Bucht. Charakteristisch an dem Dorf ist, dass es einst von Meteoriteneinschlägen heimgesucht wurde, darunter einer der größten Meteoriten, die je auf der Erde entdeckt wurden (er kann im Thule-Museum in Qaanaaq besichtigt werden.
1822 wurde das Scoresbysund von dem Foscher William Scoresby erstmalig kartiert. Kurz darauf wurde die Gegend an diesem größten Fjord der Welt besiedelt - kein Wunder, waren doch aufgrund des Tierreichtums die Jagdbedingungen hervorragend. Entlang des Fjordes gibt es bis heute drei Siedlungen: Ittoqqortoormiit, Ittaajimmiit und Uunarteq, deren Einwohner alle von der Jagd leben.
Das Scoresbysund liegt an der Ostküste Grönlands, die Küste fällt steil zum Wasser hin ab, ein fantastischer Anblick folgt an diesem traumhaften Fjord auf den nächsten.