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Unglück der Costa Concordia - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: Costa Kreuzfahrten  
Autor & Datum Titel & Beitrag
kreuzfahrten.de
am 14.01.2012 18:49
Unglück der Costa Concordia

Wir trauern mit den Opfern des Unglücks der Costa Concordia und deren Angehörigen.

Wir mussten im Forum leider einen Beitrag entfernen, da dieser in der jetzigen Situation unangebracht war.

Für alle Fragen stehen wir natürlich für Sie zur Verfügung.
Guido Stahl
am 14.01.2012 18:57
Kondolenz

Den Opfern und den Familien gilt die Anteilnahme. Dennoch und gerade muessen die Sicherheit, die Ausbildung und auch die faire Bezahlung des Personals auf den Schiffen thematisiert werden. Hier sollte es klare internationale Standards geben, die transparent und z.B. im Internet nachverfolgbar sind. Dies gilt auch fuer Vorkommnisse aller Art an Bord.
Sandra
am 14.01.2012 18:58
hallo,
wollte gerade einen Kommentar auf diesen unverschämten,dummen Beitrag schreiben.
Super,dass er entfernt wurde und nicht weiteren Lesern zugemutet wird!
U M
am 14.01.2012 19:05
Und wir fahren doch ...

hallo,
wir haben die bilder vom unglück gesehen und waren uns einig, wir fahren doch ...,
warum sollten wir jetzt abspringen?
Martin
am 14.01.2012 20:01
Ein trauriger Zwischenfall...

...aber deshalb stelle ich nicht Costa an sich in Frage. Weil Herr Stahl die Bezahlung u.Ä. anspricht: In Gesprächen mit Personal und sehr erfahrenen Gästen wurde uns versichert, dass man auch als einfacher Kabinenstewart recht ordentlich verdient und diese "einfachen" Arbeiter mit ihren Jobs ganze Familien ernähren können. "Zur See fahren" ist für die eine klasse Möglichkeit, sich eine ordentliche Existenz aufzubauen, oftmals in Ländern, in denen das nicht selbstverständlich ist.

Ich möchte auch anmerken, dass trotz der vorgeschriebenen Rettungsschulung ein einfacher Animateur oder eine Servicekraft in so einer Notsituation auch überfordert sein "darf", wenn man das so sagen kann. Die machen zwar auf jeder Tour ihre Rettungsübung, aber es ist halt was anderes, wenn da ein paar Hundert entspannte Gäste langsam die Treppe heruntertrotten, als wenn das Schiff mit Schlagseite kurz vorm Untergang steht und alles kreuz und quer rennt. Insofern gilt unser Mitgefühl nicht nur den toten und verletzten Gästen, sondern auch den Betroffenen unter der Besatzung, die mindestens genauso unter den Vorfällen leiden werden!

Muss man jetzt plötzlich Angst haben vor Costa? - Ich sage nein. Das hätte auch auf einem Luxusschiff passieren können, und falls Konsequenzen notwendig sind, werden die wohl hoffentlich auch gezogen. Ich freue mich dennoch auf die Karibik-Route nächsten Monat und hoffe, dass sich die Schäden an Personen und Material in Grenzen halten werden. Auch wenn es nebensächlich erscheint: Die Concordia war so ein schönes, neues Schiff - da kann man schon mal traurig sein, dass sie jetzt evtl. schrottreif ist!
larlaa
am 14.01.2012 20:28
larlaa 14.01,2011

wir würden gerne fahren !
unsere buchung war für die concordia im april - was nun ?
bitte nicht falsch verstehen - es ist ganz schlimm, was den menschen heute nacht zugestossen ist, ich bin entsetzt !
doch nun meine frage ( vielleicht auch etwas früh ), aber unsere reise muß in die osterferien passen.
weiß einer wie es in so einem fall weiter geht ? habe ich ein recht für diese zeit eine umbuchung zu verlangen ?
Ellen Hoffmann
am 14.01.2012 21:17
Wir trauern mit!

Unsere Gedanken sind heute bei den Passagieren und Besatzungsmitgliedern der Concordia. Hoffentlich werden von den Vermissten noch Lebende geborgen. Im unteren Teil des Schiffes sind ja meist die guten Geister untergebracht, die einem das Leben an Bord so angenehm machen. Ich denke da an die Wäscherei und Ähnliches.
Schade,dass die Berichterstattung in den Medien nicht besonders gut ist. Man darf das Personal nicht so schlecht darstellen, wenn alle Passagiere panisch durcheinander rennen, wie soll man da eine geordnete Evakuierung durchführen? Es tut mir alles sehr leid und ich hoffe,dass dieses Unglück aufgeklärt wird. Trotzdem freue ich mich auf unsere nächste Fahrt in die Karibik im April. Man sollte nicht wegen diesem Unglück Angst vor Kreuzfahrten bekommen. Auf der Straße kommen mehr Menschen ums Leben. Die Schiffe sind sicher und das hier ist ein schlimmes Unglück und nicht die Normalität.
Sophia
am 14.01.2012 21:18
Ich bin auch entsetzt....
wären nächste Woche gefahren mit der Costa Concordia, freue mich schon seit Wochen und nun das.
Weiß jemand was es nun für Möglichkeiten gibt?
Mein Beileid den Angehörigen!!!!!
Guido Stahl
am 14.01.2012 21:22
Sicherheit

sehr geehrter Herr Martin,Sie bezogen sich auf meinen Einwand betr. Bezahlung, Sozialstandards, Sicherheit. Ich wuerde mal die Luftffahrt in Vergleich ziehen. Wie wuerden Sie sich fuehlen, wenn ein unterbezahlter, schlecht ausgebildeteter Flugbegleiter Sie auf einem Ferienflieger "betreuen" wuerde. Ich glaube, dass es bei einem vergleichbaren Zwischenfall aufgrund des FAA-Untersuchungsergebnis erhebliche Konsequenzen geben wuerde - bishin zum Entzug der Betriebserlaubnis. Und bei Schiffen? Schoen, dass Sie glauben, dass jemand aus der 3. Welt froh sein darf, dort so einen Job ausueben zu duerfen. Die Menschen im Service leben ausschliesslich von den Trinkgeldern. Sicherlich besser vielleicht als ein Kellnergehalt in Sri Lanka etc. Was heisst Rettungsschulung <-> einf. Animateuer. Diese leuten haben im Notfall dafuer zu sorgen, dass die Passagiere "evakuiert" werden. Der Kapitaen macht das nicht mit eigener Hand. Es liegt aber auf der Hand, dass die Sicherheitsstandards auf nord-/westeuropaeischen und US-amerikanischen Schiffen hoeher sind als in den suedeuropaeischen Laendern. Aber gut, die Leute wollen ALDI-Preise zahlen, also kriegen Sie auch ein Minus an Sicherheit. Ich hoffe im Interesse der besatzungen und Passagiere, dass es da ein rigoroses Sicherheitsmananagement gibt, wie es z.B. bei US-amerikanischen Schiffen Usus ist. Die Abnahmen muessen dort u.a. durch die US-Coast Guard erfolgen. Das ist schon was anderes als die Gefaelligkeiten in Suedeuropa.
Lara
am 14.01.2012 21:34
Besatzung

Also ich kann verstehen,dass auch die Besatzungsmitlglieder Angst bekommen.Egal ob ich 10 Jahre oder 2 Wochen ausgebildet bin,wenn man sowas miterlebt steht man einfach unter Schock und wenn dann noch alle Passagiere panisch werden,ist das Chaos vorprogrammiert.
Ich denke,dass auf allen Schiffen,unter allen Besatzungsmitgliedern Panik ausgebrochen wäre.Mir kann niemand erzählen,dass das bei deutschen oder amerikanischen Kreuzfahrtschiffen nicht passiert wäre,weil das einfach menschlich ist.In solchen Situationen kann man seine Emotionen eben nicht kontrollieren.
Ich meine gut,jeder hat das man geübt und musste auf dem Meer eine Sicherheitsübung in kalten Wasser machen,jedoch mit einem Schutzanzug und Überwachung.Man kann von niemanden verlangen,dass er in so einem plötzlichen,überraschenden Moment,wie eine Maschine reagiert,weil ,falls ihr es noch nicht bemerkt habt, wir keine sind,sondern Menschen und das vollkommen normal ist!

Mein Beileid an alle Passagiere und an alle Angestellten!
Guido Stahl
am 14.01.2012 21:45
Personal

Natuerlich ist es verstaendlich, dass auch die Besatzung da "menschlich", d.h. panisch reagiert. Jedes Unglueck ist ein Ausnahmefall - und sollte es bleiben. Natuerlich sollte man keine Vorverurteilung der Besatzung bzw. des Kapitaens vornehmen. Dies wird ja sicherlich eingehend gerichtlich ueberprueft werden. Ich kenne mich in der Seefahrt - bis auf ein paar Kreuzfahrtreisen - nicht gut aus, was hinter den Kulissen "abgeht". Aus der Luftfahrtbranche kann ich Ihnen aber ein klares "Nord-Sued-Gefaelle" klar benennen. Wichtig ist, dass jeder Kunde bzw. Passagier von sich aus die Kreuzfahrtgesellchaften kritisch hinterfragen sollte. Ich denke, dass "Sicherheitszertifikate" durch einen TUEV o.ae. helfen weurden. Viell. eine vertrauensbildende Massnahme bei dem Vertrauensverlust und den berechtigten Aengsten der Leute jetzt.
Robert
am 14.01.2012 22:04
Sehr geehrter Herr Stahl

Costa gehört zu einer amerikanischen Reederei,nämlich zu Carnival(genauso wie Aida)
Lara
am 14.01.2012 22:12
Sicherheit

Kreuzfahrt Schiffe,also auch alle von Costa werden regelmäßig überprüft und sind mit den neusten Systemen ausgestattet.Da kann man ihnen nichts vorwerfen! Es kommt auf jedes Schiff mehrmals die Wache von Land an Board und überprüft alles.
Guido Stahl
am 14.01.2012 22:55
Sicherheit

Sehr geehrter Herr Robert,

danke fuer die Information. Ich denke, man sollte den Untersuchungsbericht abwarten bzw. die juristische Aufarbeitung. Hoffentlich werden entspr. Konsequenzen die Kreuzfahrbranche transparanter machen fuer den Kunden. Es kann ja nicht sein, dass ein Sicherheits-"Rating" sich ueberwiegend aus der Meinungsbildung ergibt. Gibt es eine Website einer US- oder europaeischen Behoerde, die erkennen laesst, wie es um die Sicherheit der Kreuzfahrtschiffe bestellt ist? Ich persoenlich wwrde jedenfalls zukuenftig vor der Buchung einer Kreuzfahrtreise andere Fragen stellen. Nochmals mein beileid fuer die Opfer.
Martin
am 14.01.2012 23:18
Komische Diskussion

Hier geht es doch nicht so sehr um die Sicherheit der Schiffe an sich! Die Concordia war praktisch ein neues Schiff, sogar DAS Flaggschiff der Flotte mit den neuesten Sicherheitssystemen. Ich kenne die Technik von der Mediterranea, die 3 Jahre älter ist, und dennoch alles auf dem neuesten Stand besitzt. WENN ein Fehler vorlag, dann war das entweder ein unglücklicher Zufall, den man nie ausschließen kann, oder menschliches Versagen vom Kapitän und/oder dem 1. Offizier. Ansonsten gibt es halt keien 100&ige Sicherheit, auch wenn einem das die Medien oft vormachen wollen. Wer vor die Tür geht, um die Welt reist und fremde Orte aufsucht, setzt sich immer einem minimalen Risiko aus. Auf einem Kreuzfahrtschiff ist das jedoch kleiner als auf jeder Busreise!
Guido Stahl
am 15.01.2012 0:31
Komische Diskussion?

Wie bei jedem technischen Geraet funktioniert dies so lange und so gut, wie es gewartet wird. Unfaelle koennen immer vorkommen. Zu fragen ist aber, wie auf ein Unglueck reagiert wird. Soweit ich mich erinnere, passiert es je nach Havarie, dass sich ein Schiff in die eine oder andere Seite neigt. Bei dem jetzigen Fall konnte wohl die Rettungsboote aufgrund der Neigung nicht gut bzw. gar nicht operiert werden. Selbst wenn der Fehler beim Kapitaen gelegen haben sollte - was ja erst einmal jur. bewiesen werden muss - laesst das Verhalten der Crew viele Fragen offen. Sicherlich gibt es keine 100 %ige Sicherheit. Zu fragen ist aber schon, wie es um die Sicherheit bestellt ist. Bei einem Flugzeugunglueck waere es ja aehnlich. Wer zertifiziert eigentlich die Schiffe in puncto Sicherheit, Ausbildung Crew etc.? Gibt es da eigentlich einheitliche Richtlinien - oder liegt sowas in nationaler Verantwortung? Koennen Rueckschluesse gezogen werde, dass "Billiganbieter" weniger Wert auf Sicherheit legen als hochpreisige Kreuzer? Diese Fragen muesste sich die Luftfahrtbranche ja schliesslich auch stellen bei einem Unglueck. Somit glaube ich nicht, dass dies eine komische Diskussion ist.
Freqentuent Trave
am 15.01.2012 2:37
Guido Stahl

Traurig dieses Unglück,aber traurig ist das sie sich hier als professioneller Sicherheitsfachman reprensentieren und ihre Beiträge veröffentlicht werden Erstmqals ein Auto parken vernüpftig , dann sehen wir weiter
Stefan Raab
am 15.01.2012 4:21
AIDA

Morgen in der Bild Zeitung: Wie Sicher sind Kreuzfahrtschiffe? Denn sowas kommt immer gut bei den Lesern.

Jedes Unglück aufbrauschen

genauwie damals bei der Rütli Schule als ob es die erste Schule der Welt gewesen sei wo man als Schüler Schläge bekommt.

Wie Sicher sind unsere Kinder? blabla
Guido Stahl
am 15.01.2012 9:07
Freqentuent Trave

Erst einmal identifiziere ich mich eindeutig, zum zweiten bin ich kein professioneller Sicherheitsfachmann, sondern werfe eigentlich nur die Fragen auf, die sich ergeben. Sprechen Sie von Ihren eigenen Faehigkeiten, ein Auto einzuparken? Aber es ist ja auch unerheblich, was ich oder andere von sich geben. Die Leute sind sensibel und kritisch. Ich halte gerade die Deutschen fuer sehr sicherheits- und preisbewusst, was die Wahl der Transportmittel angeht. Last not least: das Krisenmanagement, das die Fa. Costa oeffentlich praesentiert, ist - wenn man den Medien trauen darf - desastroes. Haette das gleiche Szenario auf offener See mit mehr als 4000 Toten geendet? Waere schoen, wenn man demnaechst - bevor man bucht - ein klarers Sicherheitsranking herauslesen kann - neben den Aspekten, ob man sich 10 x am Tag die Wampe vollhauen oder die Kletterwand besteigt ...
Urs Bichler
am 15.01.2012 10:34
Rettungsboote nur bedingt tauglich

Das schwere Schiffsunglück der Costa Concordia ist so tragische es für alle Opfer ist, ist dank gutem Wetter für die meiisten Menschen an Bord glimpflich abgelaufen. Die Nachrichten über die Probleme mit den Rettungsbooten erstaunt mich nicht. Als ehemaliger Offizier auf Frachtschiffen und selber schon Passagier auf mehreren Kreuzfahretn muss jedem bewusstsein, dass das aussetzen der Rettungsboote bei Schräglage sher schwierig ist, kommt noch hohere Seegang dazu, wird es kaum gelingen die Boote zu Waaser zu lassen. Dass Panil ausbricht bei so vielen Menschen ist begreiflich - unverständlich sind die wiedersprüchlichen Aussagen der Gründe der Havarie. Ein Stromausfall eines Generators? Wohl kaum! Es gibtimmer mehrere Generatoren und auf einem weit über der Maschine gelegenem Deck Notgemeratoren. Versagen der Navigationsgeräte - alle Schiffe können mit Kompass navigiert werden. Ausfall der Rudermaschinen - dann kann man mit den Bug- und Heckstrahlern das Schiff von Gefahrenzonen fernhalten. Die Untersuchungen werden den Grund der Havarie sicher aufdecken. Ich gehe davon aus, dass hier eine Verkettung von verschiedenen Ereignissen zusammengekommen ist und im Vordergrund dürfte der Faktor Mensch eine zentale Rollle spielen. Wichtig ist, dass aus den Erkentnissen die Lehren gezogen werden, um in Zukunft solche Unfälle zu vermeiden.
Alle Beteiligten wünsche ich alles Gute und hoffe dass alle noch Vermissten wohlauf und irgendwo schon in Sicherheit sind.
Guido Stahl
am 15.01.2012 10:51
Urs Bichler

Mich wuerde Ihre persoenlche/professionelle Einschaetzung interessieren: sind Kreuzfahrtschiffe mit 4.000 Menschen an Bord in puncto Sicherheit beherrschbar? Da die Kreuzfahrten ja viel Geld in die Kassen spuelen der "Flaggenlaender", Konzerne, Anlegehaefen, Reiseveranstalter etc.: gibt es Unterschiede bei der Sicherheit, Qualifikation usw. nach "Schiffsherkunft"?
Alfons Beckmann/KAB Ottenstein
am 15.01.2012 12:24
Schiffsreise Nordkap Sommer 2012

Auch wenn Guido Stahl in aktueller Situation vorschnell und teilweise unangemessen reagiert, dafür der Beitrag von Urs Bichler umso wohltuender, bleiben wir dabei, dass wir unsere Nordkap-Reise mit der Gesellschaft Costa im Sommer machen werden.
M. Berlin
am 15.01.2012 12:41
Sicherheitsbestimmungen

Vor nur drei Wochen war ich auf der Nieuw Amsterdam von Holland America Line in der Karibik unterwegs. Sehr hat es mich gewundert, dass uns, den Passagieren, nur so wenig über die Sicherheit auf dem Schiff mitgeteilt wurde. Die Passagiere mussten während der kurzen Übung nicht mal die Rettungswesten in die Hand nehmen: Bis zum Ende der Kreuzfahrt wussten wir nicht ganz genau, wo die Fluchtwege waren. Anderes kenne ich das von Ruby Princess von Princess Cruises. Während dieser Kreuzfahrt hat man uns es sehr genau erklärt was zu tun in Falle eines Unglücks ist. Darüber hinaus beschäftigen die Reedereien Crews, die vielleicht nicht richtig ausgebildet werden. Die Menschen verdienen unverschämt wenig Geld, sprechen nur sehr schlecht Englisch oder sind nur schlecht zu verstehen...ich kann es mir vorstellen, dass diese Crews nicht in der Lage sind den Passagieren zu helfen, denn man hat ihnen das gar nicht beigebracht. Vielleicht sollten die Reedereien sich etwas Gedanken machen und mehr Geld in ihre Crews zu investieren: ihre Crews besser ausbilden und vor allem mehr für die Arbeit der Menschen zu bezahlen, denn oft ist die Arbeit so wie die Bezahlung.
Urs Bichler
am 15.01.2012 13:09
Passagierschiffe beherrschbar

Sehr geehrter Herr Stahl
Ich denke dass sie die gleiche Frage bei grossen Flugzeugen stellen können, denn wenn viele Passagiere zusammen treffen, ist das Handling bei einem Unglück in der ersten Phase - der Chaosphase sehr schwierig. Die Einsatzleitung kann nur mit der Mannschaft den Ernstfall proben und das immer weider. Doch auf Kreuzfahrtschiffen wird, so vermute ich, der Ernstfall nur mit einem Teil der Mannschaft intensiv geprobt. Man muss sich auch bewusst sein, wie schnell man unter Deck die Orientierung verliert, kann mann noch klar denken, so folgt man am Besten den Nothinweisen zu den Rettungsbooten - bei Dunkelheit, Schräglage und Panik nur für die Wenigsten zu schaffen. Zu ihrer Frage ob ein Schiff mit 4000 Menschen beherrschbar ist, bin ich der Meinung nur bedingt, das gilt auch für kleiner Schiffe mit ein paar 100 Menschen an Bord. Sicher sind Kreuzfahrtschiffe sichere Fortbewegungsmittel - der Faktor Mensch und Technik muss jetzt aber geklärt werden um die Ursache heraus zu finden. Rettungsboote von Frachtschiffen sind auf einer Rampe montiert und werden wortwörtlich mit den Passagieren ins Wasser fallen gelassen. Was mich erstaunt sind die vielen Parallen zur Titanic - auch 100 Jahre später glaubt man anscheinend, dass Schiffe fast usinkbar sind - 70m Riss und das Schiff nimmt soviel Wasser auf, dass es kentert. Die italiensichen Rettungsformationen haben ihr grosses Können bei Unglücken einmal mehr unter Beweis gestellt.
Allen Passagieren - gilt auch auf Land in einem Hotel - machen Sie sich immer zuerst mit den Sicherhitsbestimmungen und den Rettungswegen vertraut. laufen Sie die Fluchtwege ab, öffnen Sie die Nottüren, zählen sie die Türen bis zum Notausgang. Halten sie die Zimmerschlüssel und Papiere immer griffbereit und eine Taschenlampe ist immer ein nützliches Utensil.
Und dann geniessen sie ihre Kreuzfahrt.
Wolfgang Ginz
am 15.01.2012 13:33
Sicherheitsqualität

Als mehrfacher Gast auf Costa-Kreuzfahrtschiffen hatte ich bisher darauf vertraut, dass zum guten Service neben gutem Essen und sauberen Kabinen auch qualifiziertes Schiffspersonal im Unglücksfalle gehört. Wenn man auch nur einem Bruchteil der Meldungen zum Vorfall auf der Costa Concordia glauben kann, muss ich leider feststellen, dass hier die Reederei in puncto Sicherheit sehr sträflich gehandelt hat, indem sie bezüglich der notwendigen Intensiv-Schulung des Personals sehr nachlässig gewesen sein muss. Ich hoffe sehr, dass die Staatsanwaltschaft nicht nur gegen das Personal auf dm Schiff, sondern auch gegen die Verantwortlichen der Reederei ermittelt. Was meine nächste Kreuzfahrt angeht, die ich für April auf der Costa Pacifica gebucht habe, habe ich schon ein ungutes Gefühl. Und ich hoffe sehr, dass die Verantwortlichen aus dem jetzigen Unglück unverzüglich die zwingend notwendigen Konsequenzen ziehen und auch in jeder Hinsicht qualifiziertes Personal einsetzen und ordentlich entlohnen. Gewinn-Maximierung darf auf keinen Fall zu Lasten der Sicherheit der Menschen auf dem Schiff gehen.
Guido Stahl
am 15.01.2012 14:03
Alfons Beckmann/KAB Ottenstein

Sollte mein Beitrag als unangemessen wahrgenommen werden, bitte ich um Nachsicht, dass ich als Passagier auf Kreuzfahrtschiffen diese Fragen und Bedenken habe. Ich bin nicht aus dem Fach, wuerde aber bei einem Ungluecksfall in meinem Unternehmen die gleichen Fragen stellen. An dieser Stelle ebenfalls herzlichen Dank fuer die Stellungnahme Urs Bichler. Die Hoffnung sollte darin bestehen, - wie nach jedem Unglueck - dass es zu einer Sensibilisierung aller Beteiligten (Kunden,Unternehmen,MitarbeiterInnen usw.) kommt.
Columbus
am 15.01.2012 16:38
Italienische Inkompetenz

Den Berichten in den Medien kann man entnehmen, dass der italienische Kapitän sich feige und verantwortungslos in Sicherheit gebracht hat, während Passagiere sich noch auf dem Schff befunden haben. Ebenso ist zu lesen, das die Reederei Costa in ihrer absoluten Unfähigkeit sich offensichtlich nicht um die ausländischen Passagiere kümmert, die ohne Geld, Papiere und Kleidung in Italien gestrandet sind.
Bei allem Bedauern für die Betroffenen bleibt festzustellen, dass Profitgier und Abzocke auch hier nicht Halt machen. Wahrscheinlich wird den Passagieren für diesen Tag auch noch das sogenannte Serviceentgelt berechnet, da mehr als 12 Stunden des Reisetags vergangen waren. Ich bin überhaupt gespannt, ob und wie alle Betroffenen entschädigt werden.
Alexa
am 15.01.2012 19:22
Mein Vorgänger

So ein Schwachsinn, das ist typisch deutsch (Entschuldigung), immer die Schuld bei anderen zu suchen. Sicher ist das Verhalten des Kapitäns nicht richtig gewesen, aber waren Sie dabei? Man sollte mal den Endstand der Ermittlungen abwarten und sich hier nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Wenn über 4000 Menschen auf einer Insel evakuiert werden, dauert es logischerweise eine Weile, bis man alles koordinieren kann.
Wir sind vor 2 Monaten auf der Concordia gewesen, ein Traumschiff (war nicht unsere erste Tour mit Costa) und es ist einfach nur schlimm, was passiert ist. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen und es tut im Herzen weh, wenn man die Concordia so sieht.
Wir leben in Italien (ich bin aus Deutschland) und ich wäre echt vorsichtig, solche Dinge von wegen Abzocke etc. zu mutmaßen. Denn es wird geholfen, das ist offensichtlich. Ich verstehe nicht, dass Menschen wie Sie in so einer Situation solche unangebrachten Dinge veröffentlichen! Costa ist ganz sicher kein "profitgeiles" Unternehmen, gehört übrigens zur amerikanischen CARNIVAl, wo auch die deutsche AIDA dazugehört ;-)...
Jupp
am 15.01.2012 20:00
Maßnahmen?

Überraschend, dass so viele Kommentare in diesem Forum die Fahne weiter für Costa hochhalten? Nein! Scheinbar soll durch manche Beiträge ( wie echt auch immer diese sein mögen) und eine Filterung sichergestellt werden, dass der Markt und die Buchungen nicht betroffen werden. Bedauerlich, die Sicherheit der Passagiere sollte im Mittelpunkt stehen. Unfähige Schiffsführer müssen frühzeitiger erkannt werden, und es muss erkennbar werden, was Costa macht, damit sich so etwas nicht wiederholen kann.
Guido Stahl
am 15.01.2012 20:21
Costa

Sehr geehrter Herr Jupp, ich habe mich auch schon einige Male kritisch geaeussert, was hier als unangemessen kritisiert wurde. Ich moechte dieser Webseite, die ja eigentlich der Vermarktung von Kreuzfahrten dient, meine Achtung gegenueber auesser, hier keine Zensur auszueben und Meinungsfreiheit zuzulassen. Danke an dieser Stelle. Sicherlich gibt es bei 10 Autoren mehr als 10 verschiedene meinungen. Zu Alexa moechte ich anmerken, dass die Kritik typisch deutsch sei unsachlich ist. Ich lebe im Ausland. Und selbst ein befreundeter Italiener (er war selbst viele Jahre auf See taetig) haelt und unverantwortlich, wie ein Kapitaen (egal, ob Italiener, Deutscher etc.)im laufenden Evakuierungsprozess das Schiff verlassen kann. Sicherlich hat Alexa Recht, dass man erst einmal die Untersuchung abwarten soll. Dem Kapitaen die Schuld in die Schuhe zu schieben ist immer leicht. Und das wird auch in anderen Laender gern gemacht. Sicherlich muss man sich Gedanken machen, wie es um die Sicherheiten auf Schiffen bestellt ist. Marktwirtschaftl. Unternehmen muessen nun einmal profitorientiert sein, die bekommen ja nun mal keine Hilfsgelder der EU. Aber lassen wir es uns ein Trost sein, dass es in Relation nicht so viele Todeopfer gab. Insbesondere beeindruckend war die Hilfe der Inselbewohner.
Haro Thiess
am 15.01.2012 23:46
11. September der Kreuzfahrtbranche

... war dass das Ereignis, wo diese Branche ihre Unschuld verloren hat? Desto ich jetzt selbst recherchiere, desto mehr komme ich zum Schluss, dass ich - bevor ich noch einmal als Gast auf ein Kreuzfahrtschiff gehe - eine Art Tuev-Siegel o.ae. gern sehen wuerde. Das kling laecherlich, aber ich bezahle ja auch fuer meine Reisen. Was ich nicht wusste: oeltanker sind besser geschuetzt bei einer havarie als Kreuzfahrtschiffe (Doppelwand bei den oeltankern). Sind Menschenleben weniger wert? Was das verhalten des Kapitaens und der Crew angeht, gibt es jetzt viele Aeusserungen. Dienen diese, um von der verantwortung der reederei abzulenken?
Cornelia
am 16.01.2012 10:44
Riss auf der falschen Seite?

Mich interessiert das wirklich sehr: es ist ein langer Riss im Schiff, aber das Schiff hat sich auf die andere Seite geneigt. Das ist doch ganz ungewöhnlich, oder? Wieso sagt niemand in den Nachrichten etwas dazu? Und bei aller Kritik am Verhalten des Kapitäns, so scheint mir klar, dass er das Schiff nach der Havarie noch so dicht wie möglich an die Insel gesteuert hat, um die Menschen zu retten. Oder sehe ich das falsch? Aber des weiteren muss ich sagen, dass der Kapitän eine einmalige Chance vertan hat, in einem dramtischen Unglück als Held dazustehen. Ich bin davon überzeugt, dass ein Kapitän, der mittenmang die Rettung leitet, den Menschen viel von ihrer Angst nehmen kann und damnit wirklich Großes für den Ruf der Kreuzfahrt hätte leisten können. Schade.
Chris
am 16.01.2012 10:46
Schadenersatz

Ich kann mir gut vorstellen, dass alle Geretteten erst einmal froh sind, mit dem Leben davon gekommen zu sein.

Trotzdem stellt sich danach doch die Frage, wie es mit Schadenersatz aussieht. Man hört ja bereits, dass Costa den Reisepreis erstattet plus eine Ermässigung für eine zukünftige Kreuzfahrt.

Doch wie sieht es mit dem materiellen Schaden aus. Da blieben doch Kleidung, Schmuck, Geld, Ausweise und andere Wertgegenstände der Passagiere auf dem Schiff zurück. Gibt es dafür eine Entschädigung, wie sieht hier das internationale Reglement aus. Weiss das jemand?

LG Chris
L&M
am 16.01.2012 12:11
Hinter den Kulissen

Liebe Leser,
ich sitze nun auch genauso gespannt wie Sie als Mitarbeiter einer Kreuzfahrtgesellschaft vor dem Fernseher und verfolge die Nachrichten. Dabei vergeht kaum eine Minute ohne einen Gedanken an diese Tragödie. Nach nun mittlerweile 15 Jahren auf Kreuzfahrtschiffen und einigen Reedereien, kann ich sicherlich aus dem sogenannten "Nähkästchen" sprechen. In punto Sicherheit musste ich einen Lehrgang in Hamburg besuchen um dort das sog. STCV 94 zu erlangen. Eine Ausbildung die es in sich hatte und natürlich mit allen anfallenden Kosten um die 2000.- Euro betrug. Welche Reederei kann und will solche Kosten übernehmen?
Bewusst ist mir, aber erst seit dieser Ausbildung, wie wichtig es ist sich dieser zu unterziehen. Ohne dieses Zertifikat war es gar nicht möglich als leitender Offizier (Bereich Hotel) an Bord zu kommen. Da ich in meiner Position natürlich so einiges mit bekomme ist es um so trauriger, dass man ohne Probleme zum Beispiel in der Ukraine ein solches Zertifikat für rund 50.- Dollar pro Mitarbeiter erwerben kann. Gerechnet auf nur 500 Mitarbeiter sind es 25000.- Dollar. Damit ist gleichzeitig sichergestellt, dass bei der nächsten Kontrolle durch die Cost Guard alle nötigen Papiere vorliegen.
Alle meinen Kollegen an Bord, vom Matrosen bis zum Direktor sind über dem normalen Einsätzen bereit alles für die Passagiere zu leisten. Hinzu kommt noch der Einsatz im Krankheitsfall wie offene Verletzungen, Schlaganfälle usw....! Jetzt werden sie denken, naja es gibt doch ausgebildete Ärzte an Bord, dass ist auch richtig, doch im Notfall sind die auch nicht immer nüchtern und sofort erreichbar, demnach gilt für die Crew ran an den Gast.
Mitarbeiter aus vielen verschieden Nationen und deren Sprachschwierigkeiten führten bei der Durchführung der obligatorischen Trainings an Bord zu Unfällen. Der Großteil konnte noch nicht einmal schwimmen. Ein jedem an Bord war danach bewusst, dass im Notfall die Sicherheit der eigenen Person in Frage steht.

Es wäre für mich ein Einfaches noch über die Hygiene und die Entlohnung an die Mitarbeiter zu schreiben, jedoch fällt es hiermit aus dem Rahmen.

Das was ich hier geschrieben habe, ist die Realität und ich habe diese Unregelmäßigkeiten bei meinen Vorgesetzten der Reederei angemahnt. Sie können sich denken, dass ich nicht mehr für diese Reederei tätig bin.

Allen Beteiligten wünsche ich alles Glück und Gesundheit dieser Welt.

L&M

Peter aus Koeln
am 16.01.2012 12:39
Eindruck

Nach alledem, was ich bisher im Forum gelsen habe: Die Sicherheitsvorschriften an Bord an eines Flugzeuges sind klar. Die Evakuierung muss wohl in weniger als 3(?) Minuten - selbst beim A380 - erfolgen. Kreuzfahrtreisen sind wohl leider alles andere als sicher. So ein Unfall koennte ja auch vorkommen bei der Kollision mit Kaimauer, anderen Seefahrzeugen etc. Das hiesse ja, da bei dem Krisenmanagement a la Costa mehr als 4000 Tote zu beklagen waeren. Das Glueck war wohl,dass Inselbewohner und lokale italienische Einheiten(Bergungstaucher, die zum Glueck auf Hoehlenrettung spezialisiert sind. Helden!!!). Da wird es wohl viele Veraenderungen geben muessen. Die Zeit von billigen Kreuzfahrten duerfte damit vorbei sein. Sicherheit hat eben ihren Preis. Egal, wo im Leben.
Lara
am 16.01.2012 16:25
Sicherheit

Es ist ja wohl ein Unterschied,ob ein Schiff einen Felsen rammt und man nicht weiß,wie schwer der Fehler ist und das erst herausfinden muss oder ob es mit einem anderen kollidiert ist und wo man sieht,was passiert ist.

Und es gibt eine Regelung,dass Schiffe so gebaut sein müssen,dass die Evakuierung höchstens 60min dauern darf.Außerdem muss es für jeden Passagier einen Platz im Rettungsboot und eine Schwimmweste geben.
Renter69
am 16.01.2012 16:31
Theorie und Praxis

Liebe Lara,schoene Regelung,die Sie schreiben,wenn die besatzung als erstes von Bord geht.Vielleicht doch besser auf der Gorch Fock reisen? ;-)
gitti wuttke
am 17.01.2012 0:21
Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen der "Costa Concordia"

Trotzdem bin ich Costa-Fan!
Es wird mich auch nicht aufhalten, die nächsten Kreuzfahrten auf Costa-Schiffen zu machen. Es passieren tagtäglich Unglücke, ob auf der Straße, in der Luft oder auf See. Es tut mir in der Seele weh, daß dieses wunderschöne Schiff nun dem Untergang geweiht ist!Daß auch noch Personen ihr Leben lassen mußten, betrifft mich sehr!
Ich bedauere zutiefst, daß soviele Falschmeldungen herausgegeben werden, denn ich kenne es nur so, daß bereits am 1.Tag eine Rettungsübung durchgeführt wird! Ich möchte hiermit auch an alle Passagiere appelieren, an dieser teilzunehmen und diese auch Ernst zu nehmen!
Eine Evakuierung unter Panik kann m.E. niemals geregelt ablaufen, denn wie im normalen Leben, ist sich hier jeder selbst der Nächste (leider)!
Wie gesagt, ich bin tief betroffen, habe aber mein Vertrauen an Costa nicht verloren!
roman schubert
am 17.01.2012 2:21
gitti wuttke

Ich halte Ihre Aussage fuer problematisch, da eine Evakkierung - gerade und trotz Panik - geordnet ablauf muss. Last not least haben dafuer 1000 Crew-Mitglieder en 4000 passagieren zu helfen. D.h. verhaeltbis 1:4. An Bord eines Flugzeuges sind viell. 3 Flugbegleiter auf 160 passagiere. Und die muessen das in 90 Sec. schaffen. Man wird sich sicherlich Gedanken machen muessen, dass passagiere nicht auf ihre kabinen muessen, um ihre sicherheitswesten zu holen. Zudem muessen schnell eintretende unguenstige neigungswinkel beruecksichtigt werden. Mit Sicherheit muessen neue und bessere Rettungssysteme konzipiert werden. Zudem kommt der Aspekt wohl auf, dass Doppelwand - wie bei Oeltankern - schon einiges abhalten kann. Last not least: Eigenverantwortung der passagiere in puncto sicherheit.
a.müller
am 17.01.2012 22:05
überforderte crew

ich bin geschockt und sehr traurig,über dieses unglück!man kann die crew nicht beschuldigen,auch sie erleben so etwas zum ersten mal und haben genau solche angst um ihr leben, wie jeder mensch es in dieser situation hätte!ich bin vor zwei monaten auf der aida gewesen,wegen sturm hatte der kapitän entschieden nicht in tanger einzulaufen,aus sicherheitsgründen!worauf sich passagiere beschwerten!danke das dieser kapitän so sicherheitsbewusst gehandelt hat!wollte dieses jahr wieder auf die aida,weil ich so begeistert bin!ich hoffe das ich es nach diesem unglück noch machen werde!in gedanken bin ich bei diesen menschen,die eine schöne zeit erleben wollten und so tragisch enden musste
Andrea
am 18.01.2012 3:02
Andrea

Mein tiefstes Beileid, für die Angehörigen der Opfer. Es sind Momente des Schmerzes, dem jedes Wort weicht.
Ich bin aber auch zu tiefst geschockt über die maßlosen niederschmetternden Behauptungen die einige hier liefern.
ICH WAR VOR 3 WOCHEN mit meiner Familie an Board der Concordia.
Medien:
Es dürfte jedem bekannt sein, dass Medien die Schlagzeilen für Einschaltquoten mit jedem gesagtem Wort hoch puschen und mit etwas Unwahrheiten mischen, bzw. nur die negativen Merkmale- Aussagen wiederholen. Seit dem Unglück verfolge ich alle dt. TV Sender und bin entsetzt über die teilweisen Lügen, betreffend der fehlenden Rettungsübungen und das Fehlverhalten der Besatzung.
1.) Ich schiffte in Savona ein, ca.13 Uhr, gegen 18 Uhr mussten wir schon unsere Rettungsübung antreten.
2.)Gelogen von Medien ist, dass ab Cittavecchia für Tausende Passagiere die Reise begann u. alle ohne Rettungsübung - Informationen waren. Die Route ist ein rotierendes System, indem man an jeden Zielhafen zusteigen kann. Demzufolge schiffen an jedem Hafen neue Passagiere ein. Keine 3000 Passagier auf einmal, eher ein paar Hundert auf alle Häfen verteilt. Es findet für die Neuen IMMER die Rettungsübung statt, am gleichen oder am nächsten Tag. In Cittivecchia (Rom) müssen die Passagiere um 18 Uhr vom Landausflug an Board sein.
3.) Für alle NEUEN wird über Lautsprecher und ihrer Boardzeitung in den Kabinen bekannt gegeben, sich pünktlich im Theater einzufinden, für wichtige Schiffsinformation durch die Reiseleitung. Vorab erhält man alle wichtigen Informationen u.a. wann die Rettungsübungen stattfinden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen das Passagiere in der PFLICHT sind zu erscheinen!
4.) In den Kabinen liegt die Boardzeitung, sowie Pläne über das Schiff, TV Kanal in den Kabinen zeigt immer Verhalten bei Seenot. Es steht schriftlich, dass jeder die Pflicht hat und dafür verantwortlich ist, sich den Weg zu den Sammelpunkten - Deck - einzuprägen!!! Durch das ertönen v. Signal, sich unverzüglich zu den Sammelpunkten einzufinden. (Signal konnte man auch jetzt in den TV u. der Chaos Videos hören, dass Signal ertönte).Somit war niemand ahnungslos und jeder wusste dass er sich unverzüglich zu den Sammelpunkten zu begeben hat. (Sofern es bei dem Chaos der Schieflage möglich war)
5.) Schwimmwesten liegen in jeder Kabine in den Kleiderschränken. An den Kabinentüren, hängen groß ebenso übersichtlich Anleitungen.
6.) Es ist wohl richtig, dass bei einer blitzartigen Schieflage des Schiffes, es nicht alle geschafft hatten, aus ihren Kabinen Westen zu holen. Durch Ausbruch v. Chaos war ein Treppelaufen o. Fahrstuhl fahren ein großes Hindernis. Kabinen die sich v. Deck 1 - 10 oder mehr erstrecken, ist es ein extrem weiter Weg zu seiner Kabine, je nachdem wo man sich befindet. Unter normalen Umständen, ein Weg vom Restaurant zur Kabine u. zurück, gut 15 Min.
7.)Besatzung – Kapitän. Ein geflohner Kapitän, der seine Besatzung ahnungslos, ohne klare Anweisungen zurück lies
zu spät die Evakuierung veranlasste, sorgte für das unsagbare Drama. Verzögerungen u. Opfer wegen fehlender Order waren das Resultat.
8.) Medien u. Passagiere berichten, die Besatzung hätte sich zuerst in die Boote in Sicherheit gebracht. Experten bestätigten in den Medien, dass 2- 3 Crewmember zuerst die Boote besteigen müssen, um sie vorzubereiten zu Wasser zu lassen. Und aus verständlicher Panik u. Angst der Passagiere, aus Unwissenheit in diesem Augenblick, eine verzerrte Wahrnehmung stattfinden kann. Ich denke die Besatzung war nicht nur überfordert, sondern bedingt v. außergewöhnlichen Umstand, blitzartigen Schieflage des Schiffs, der fehlenden Evakuierungsorder v. Kapitän, die Boote zu spät bereit waren. Das TV zeigte heute viele Schiffsunglücke weltweit und es bislang wo anders viel mehr Todesopfer bis zu Hunderte forderte.
Wir können alle von Glück sprechen, dass es nicht noch mehr Opfer gegeben hat, denn jedes einzelne Opfer - ist schon eines zu viel! Ich möchte an dieser an dieser Stelle noch mal betonen, auch mir liefen die Tränen bei den Bildern über dieses Ausmaß und deren Opfer und trage im Herzen tiefes Mitgefühl. Aber es ist jetzt nicht fair, der Bestatzung den Buhmann zu schieben zu wollen o. es auf mangelnde Sicherheitsmassnahmen zu schreiben. Ich habe auf der Concordia, einen sehr höflichen, hilfsbereiten, umsichtigen Service u. Hinschauen, in jeder Hinsicht erlebt. Der Crew lag sichtlich das Wohlergehen jedes Passagier am Herzen und bemühte sich immer.
Ja es stimmt, die Costa Flotte gehört ebenso zur Carnaval Group US, genauso wie die Aida.
Ich werde weiterhin mit Costa fahren u. gebe ihr mein Vertrauen. Kurz zu meinen Vorredner L&M, Billiglöhne- das haben wir in Deutschland ja wohl auch mit den unzähligen Leiharbeiterfirmen u. Hungerlohn, besonders an den Airports. Jeder weiß es und dennoch keinen interessiert es. Erst wenn etwas passiert wird auf Kommerz und unkompetentes Personal geschimpft.
DemVerbrechenaufder Spur
am 18.01.2012 3:16
Andrea = Paperlapapp

Protokoll:
Freitag, 21:49 Ortszeit:
Hafenaufsicht (HA): „Concordia, ist alles ok?“
Francesco Schettino (FS): „Positiv. Wir haben nur eine kleine technische Störung.“
(Anmerkung der Zeitung „La Repubblica“: Wenig später, nachdem ein Passagier mit der Polizei gesprochen hat, kontaktiert die Hafenaufsicht wieder das Schiff.)
FS: „Wir haben bloß ein technisches Problem. Sobald wir es gelöst haben, werden wir Sie kontaktieren.“
HS: „Wie viele Menschen sind an Bord?“
FS: „Zwei-, dreihundert.“ (Anmerkung der Zeitung: Es ist wahrscheinlich, dass das Schiff zu diesem Zeitpunkt, 40 Minuten nach dem Evakuierungsbefehl, noch voll besetzt war). „Ich gehe zurück zur Brücke, um nachzuschauen.“
Samstag, 00:42 Ortszeit
HA: „Wie viele Menschen müssen (das Schiff) verlassen?“
FS: „Ich habe den Eigentümer des Schiffes kontaktiert. Er sagt, dass etwa 40 Menschen vermisst werden.“
HA: „Wie kann es sein, dass es nur so wenige Menschen sind? Sind Sie an Bord?“
FS: „Nein, ich bin nicht an Bord, weil das Schiff untergeht, wir haben es verlassen.“
HA: „Was meinen Sie, Sie haben das Schiff verlassen?“
FS: „Nein, nicht verlassen - ich bin hier und koordiniere die Rettungsaktion.“
HA: „Was koordinieren Sie da? Weigern Sie sich? Gehen Sie zurück an Bord und koordinieren Sie die Rettungsaktion von dort.“
FS: „Nein, nein, ich weigere mich nicht.“
Samstag, 01:46 Ortszeit
(Anmerkung der Zeitung: Beim dritten Telefonat ist die Stimmung gereizt.)
HA: „Spreche ich mit dem Kapitän?“
FS: „Ja, ich bin der Kapitän. Ja, hier ist Schettino.“
HA: „Also, Sie kehren jetzt zurück an Bord, gehen die Stufen hoch. Gehen Sie zurück zum Bug und koordinieren sie die Aktion. Lassen Sie mich wissen, wie viele Menschen an Bord sind.“
FS: (schweigt)
HA: „Kapitän, das Schiff neigt sich zur Seite. Sie müssen zurückkehren und mir sagen, wie viele Menschen an Bord sind - wie viele Passagiere, Frauen und Kinder - und dann von dort die Rettungsaktion koordinieren.“
HA: „Kapitän, bitte.“
HA: „Höflichkeit beiseite, gehen Sie jetzt an Bord. Versichern Sie mir, dass Sie an Bord gehen. Kapitän, das ist ein Befehl, ich befehle das jetzt. Sie haben die Evakuierung des Schiffes angeordnet, begeben Sie sich jetzt zum Bug und koordinieren Sie die Aktion von dort. Es gibt schon Tote.“
FS: „Wie viele?“
HA: „Das sollten Sie mir sagen!“
FS: „Kommandeur, aber verstehen Sie, dass es hier dunkel ist und man nichts erkennen kann?“
HA: „Was wollen Sie tun, nach Hause gehen? Kehren Sie zurück an Bord und sagen Sie mir, was getan werden kann, um wie viele Menschen es geht und was sie brauchen. Jetzt!“
FS: „Ok, ich gehe.“
Blackcharly
am 18.01.2012 9:12
von wegen Papperlapapp

...ich pflichte Andrea bei, Hier ist nicht der Besatzung großer Vorwurf zu machen, sondern dem Kaptitän, denn er hat das Kommando und gibt Befehle an die Besatzung. Wenn die Crew keinen anständigen Befehl kriegt, kann sie nicht ainfal mal so eben ein Schiff evakuiren. Der Kapitän hat m.A. ainfsch rieseigen Miste gebaut und wollte sich dann vor Verzweiflung aus dem Staub machen. Das muss natürlich alles nach Auswertung aller Beweismittel bestätigt werden.
Ich war selbst letztes Jahr auf der Pacifica, das Auslaufen von Savona voll verpasst, weil ich schon auf der SNRÜ stand und das dauerte, weil eine Kabine nicht erschienen war. Bei Tui und Aida fanden diese Übungen immer erst am 1. Seetag vormittags statt, da war das Schiff schon lange auf dem Wasser...was sagt man den dazu? ei Tui brauchten wir nicht mal die Schwimmwesten anlegen!
Ich habe dieses JAhr zwei Kreuzfahrten gebucht und werde sie nicht absagen und ich fahre beide mit der Costa.
Mein Mitgefühl an alle geretteten und Angehörigen der Toten oder Vermissten, egal welcher Herkunft sie sind. Das muss ein ganz furchtbares Erlebnis gewesen sein. Ich kann auch den Ärger der Reisenden verstehen, da denkt man vielleicht ganz anders und ist einfach nur froh heil wieder zu Hause zu sein. Würde auch verstehen, wenn sich von denen keiner mehr auf ein Schiff begeben will. Aber dann darf man auch nicht merh fliegen oder auf die Straße gehen.
L&M
am 18.01.2012 10:06
Sicherheitsübung an Bord

Liebe Leser,

ich wünsche mir so sehr, dass dieses Unglück zur Verbesserung in der Umsetzung der Sicherheit an Bord führt. Es sind viele positive Anmerkungen hier im Forum vertreten, die darauf hoffen lassen. Eine gesicherte Evakuierung für 4000 Gäste ist schlichtweg unmöglich. Auch eine Crew von 1200 Mann/Frau Stärke setzt eine gesicherte Umsetzung nicht voraus. Einer jeder, der sich in einer solchen Situation befindet, besitzt auch nicht das gewisse Helden-Gen und muss ggf. seine eigene Emotionen in den Griff bekommen. Jeder Mitarbeiter an Bord erhält über seine Position und laut Sicherheitsplan eine Aufgabe im Schiff die er umzusetzen muß. Stellen sie sich vor, dass sie als Mitarbeiter laut Einsatzsplan im Falle eines Notfalls die folgende Position im Schiff angewiesen bekommen:
(Deck 1 Steuerbord, Kabine 1000 - 1025, Unterstützung bei der Evakuierung der Passagiere).
Zischen den einzelnen Sektoren gibt es auch noch Wasserverschlusstüren die im Falle von Wassereinbruch automatisch schließen bzw. durch die Brücke geschlossen werden. Man kann diese Türen mit der Handhydraulik zwar öffnen, doch bei Wassereinbruch wird das Drama seinen Lauf nehmen. Ich wüsste nicht, wie sie reagieren würden, aber für mich wäre eine solche Position ein Todeskommando.

Der Passagier an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ist des öfteren auch nicht bereit seine Aufmerksamkeit bzw. Zeit für die Sicherheitsübung zu verschwenden, obwohl es eine PFLICHTERANSTALTUNG für alle ist. Ich selbst war eine Zeit lang Bootsführer und im Falle einer Evakuierung verantwortlich für 60 Passagiere. Dabei habe ich die Gäste zur Sicherheitsübung auf alle wichtigen Punkte im Falle einer evtl. Evakuierung hingewiesen. Man kann es kaum glauben, wie egal es den einen oder anderen ist. Einige sind der Meinung, als sog. erfahrende Kreuzfahrer, es ist nur nötig halten überhaupt zur Sammelstelle zu kommen. Andere haben keine Schwimmweste dabei. Sobald die Gruppe vor einen steht, möchten diese erstmal ein Erinnerungsfoto schießen. Ich bat dann um Rücksicht, da nach Abschluss der Übung genügend Zeit dafür zur Verfügung steht. Trotz höflicher Hinweise sich die nächsten Minuten doch bitte zu konzentrieren, wird immer nur gegackert und herumgewinselt. Auch mein Hinweis, dass wir als Mitarbeiter unser Leben für das ihre ebenso auf Spiel setzen, kommt nicht überall an. Dann wurde ich ein wenig lauter und erst dann kapietren die Passagiere endlich Lage. Eine Beschwerde durch den einen oder anderen Gast ist mir sicher gewesen, jedoch hatte ich immer volle Rückendeckung durch meinen Direktor und Kapitän bekommen.
Jeder Gast wird zu Beginn über seine Kabinennummer aufgerufen, somit ist die Anwesenheit dieser Person gewährleistet. Bei Abwesenheit erhielt der Gast von unserer Seite ein persönliches Gespräch. Gehbehinderte und Nichtschwimmer wurden gebeten sich zu melden um weiteres für den Notfall zu besprechen. Es folgten Aussagen wie: " Ich bin hier nicht bei der Bundeswehr" oder "Wie reden Sie überhaupt mit mir". Sogar bei schlechtem Wetter ging es an die Boote bzw. Inseln, den ein Notfall fragt nicht nach Sonnenschein. Nach Abschluss der Einführung kamen einige Gäste auf mich zu und bedankten sich für die korrekte Umsetzung und der strikten Wortwahl meiner Person.

Natürlich habe auch ich meine persönliche Entscheidung getroffen und werde nicht mehr auf Kreuzfahrschiffen mit über 1000 Passagiere tätig werden. Man verliert einfach den Überblick und der Gast wird zur Nummer degradiert. Das persönliche Verhältnis zum Gast bzw. Crew geht einfach verloren. Auf diesen Monsterschiffen wie die Concordia usw. kennen sich noch nicht einmal die Kollegen untereinander. Das sagt doch schon alles. Dieser Größenwahn muss gestoppt werden.
Dann gibt es ja noch die lieben Offiziere die Dank ihrer Epauletten auf den Schultern sich verhalten wie Gott in Frankreich.

Ich wünsche allen Kreuzfahrtkollegen und Reisenden in Zukunft eine tolle Zeit an Bord. Es gibt ja auch genügend positive Beispiele an denen mann sich aufbauen kann.
DemVerbrechenaufder Spur
am 18.01.2012 10:19
Blackcharly = Papperlapapp

Sie waren wie Andrea nicht auf dem Ungluecksschiff. Also spekulieren sie nicht wie Andrea. Sie berichten beiden von Ihren Erfahrungen zu einem Zeitpunkt, der sage ich mal nicht tatrelevant war. Es ist immer einfach, dem Kapitaen alles in die Schuhe zu schieben. Somit koennte sich ja auch die Reederei ausrechnen, niht in hohem Masse in Regeress genommen zu werden. Massgeblich ist ausschliesslich das fehlverhalten der Beteiligten zum tatzeitpunkt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es gab ja bereits Aussagen des Buergermeisters der Insel, dass diese waghalsigen Schiffsoperation kein Einzelfall war. Er schrieb ja wohl auch einen "Dankesbrief" an die reederei. Also wusste diese doch von diesen, sage ich mal machenschaften. Wurde dieser Verstoss nur hingenommen, oder ermuntern Reedereinen ihre Kapitaene gerade zu diesem Verstoss? Diese allseitigen Huldigungen an Costa hier im Forum haben ja schon sektenartige Bezuege. Wenn hier menschen angesprochen werden, ob sie von Costa beszahlt werden, gibt es immer einen Aufschrei. Aber es schon verwunderlich. Zumindest koennte man ja meinen, dass es da wirtschaftliche Interessen bzw. Abhaengigkeiten in welcher Form auch immer gibt. Also mal ehrlich: ich war auch schon einige male Passagier auf Royal Carribbean, aber ich kann gute, wie auch schlechte Sachen berichten. Dennoch wuerde ich mir nicht den Blick verbauen lassen. Huldigen kann ich einiges, aber doch bitte kein Schiff. Also: sollte sich das Ganze als System von Unregelmaessigkeiten und systemischer Regelsatz gelten, sollte schlichtweg die betriebserlaubnis entzogen werden bzw. der vertreib solcher reisen auch den Vertreiber in rechtliche Verantwortung nehmen koennen.
Ronald
am 18.01.2012 10:29
L&M

Sehr geehrter L&M ,
wie Sie bzw. bereits viele an dieser Stelle, aber auch in den Medien geschrieben haben, lieget es nahe, dass Schiffe mit diesen Groessenordnungen von 4000 /- Menschen gar nicht mehr zu haendeln sind, was die Sicherheit angeht. Dann frage ich mich doch: wieso muss die Luftfahrbranche strenge Massstaebe erfuellen, dass ein A 380 z.B. nachweisslich in 90 (?) sek. evakuiert sein muss. Die Sache ist doch einfach: die Zulassungsstellen muessen in 3-Monatsabstaenden zusammen mit den redereien komplette Evakuierungen durchfuehren, packen die das nicht, gibt es 1 Nachtermin, waherenddessen das Schiff nicht auslaufen darf. Ansonsten loescht die Betriebserlaubnis. Basta! Es kann nicht angehen, dass Kapitalinteressen und Arbeitsplaetze angefuehrt werden, und Menschenleben eine nachgeordnete Rolle spielen.
Andrea
am 18.01.2012 12:19
Bei den Fakten bleiben!!!!

An DenVerbrecheraufderSpur und Pappelapappa.

Dummes dummes und unrelevantes Gerede vom DemVerbrecheraufderSpur.
Fakten sind Fakten u. sind relevant und die sind klar und offensichtlich dargelegt. Wer redet hier von Huldigung umd Sekten? Und wirtschaftliche Interesse?
Bin eine Privatperson und vertrete hier meine Erfahrungen an Board und bekomme hier keine Vergütung PROFIT , dass ich hier schreibe.
Warum sind sie hier im FoRum? Waren sie an Board oder sitzen sie hinter deren Schreibtisch und können alles einsehen? Sicher nicht! Also sie waren auch nicht dabei!!! Und auch nur anonymisiert hinter ihrem DenVerbrecheraufderSpur sitzen, dass alleine ist schon makaber.

Pappellapap , scheint nicht richtig die Worte hier lesen zu wollen. Die Gesprächsprotokolle kennt schon jeder.
Meine REDE! Der Kapitän versagte, welcher Grund auch immer und alles lief in Chaos.
WOZU IST ein KAPITÄN da? Die Besatzung hat nicht das WORT und Recht an Board
über den Kapitän sich zu stellen.
L&M hat schon Recht mit dem was er berichtet, das ist Fachwissen!
Bin auch aus der Touristik und Reisebegleiterin der Passagiere für die damalige Achille Lauro gewesen, die entführt wurde.
Dermzufolge aus langjährigen Erfahrungen, kennt man viele Kollegen, die auch an Board eines Schiffes arbeiten. Sogenannter Blick hinter die Kulissen, die den normalen Passagier nicht sichtbar sind. Ich habe oft erlebt das es irrsinnige viele versnobte Passagiere gibt, die nur auf Halli galli und Luxus aus sind und nur bedient werden wollen, sich aber Null Komma Null für Sicherheitsmaßnahmen interesssieren, wenn es aber dann zu SOS kommt, sind oft diejenigen die ersten am Start, die ohne klaren Verstand durchdrehen, anstatt Ruhe zu bewahren, verursachen sie eine Hysterie und inizieren die auch bei anderen mit, die zudem die Situation noch gefährlicher macht. Die Fachkräfte haben mehr als oft Mühe sich dann durchsetzen zu können.Aber dann die ersten sein, die mit dem Finger auf die zeigen, die am wenigsten etwas dafür konnten, für das Unglück.
Ich klinke mich jetzt auch aus diesen Forum, wenn hier so unfair und unrealistisch angegriffen wird.
Konstruktiv gerne, da bin ich immer dabei!
Ein Schiff geht unter, eine Tragödie, Opfer, Schock, Leid, ohne Worte!!!
Aber wo steht geschrieben, dass es kein Risiko auf See gibt? Wo steht geschrieben, dass es kein Risiko im Flugverkehr gibt? Wo steht geschrieben das es kein Risiko bei Zügen gibt? Wo steht geschrieben, dass es kein Risiko auf Straßen mit dem Auto gibt? Überall gibt es Tragödien, durch technisches, oder durch Naturkatastrophen oder durch menschliches versagen.
Schettino wird Geschichte schreiben, dass er der chaotischste und unzuverlässigste Kapitän war, für Besat zung und für Passagiere. Und Das sind Fakten!!!
Bock alias DemVerbrechenaufder
am 18.01.2012 12:31
Andrea

Glauben Sie, weil Sie mal auf einem Schiff geschafft haben, alles zu wissen? Warum sind Sie im Forum? Ich zahle fuer meine Reisen - und das nicht zu knapp. Also stelle ich die Fragen, die mir passen. Es tut mir leid, dass Sie auf dem Schiff waren, das entfuehrt wurde. Aber mal ehrlich: diese Situationen koennen Sie doch nicht vergleichen. Es handelte sich um einen Angriff von aussen, der fuer ein ziviles Schiff - unbewaffnet - schwer zu managen ist. Was heisst anonymisiert? Andreas kenne ich viele ... Der Kapitaen ist - sofern sich die Vorwuerfe bewahrheiten sollten - ein Verbrecher. Die Aussagen der passagiere betr. personal waren ja auch nicht schmeichelhaft. Wenn die reederei auch noch davon wusste, was die Kapitaene so bei anderen fahrten treiben, heisst Abweichungen von festgelegten Routen, dann glaube ich, sollte diesen Unternehmen eine betaetigung in der EU untersagt werden. Ich ermuntere alle Opfer zu einer Sammelklage, im Zweifelsfall oder gerade auch gegen die gesellschaft in den USA. Hoffe, dass den uebeltaetern das handwerk gelegt wird ...
Blackcharly
am 18.01.2012 13:36
Bock alias dem Verbrechen auf der Spur

ich werde weder von Costa oder sonst einer Reisegesellschaft bezahlt, sondern ich zahle selbst für meine Reisen und habe lediglich meine ganz persönliche Meinung gesagt, wie so viele andere auch
Kreuzer
am 18.01.2012 21:08
Heutige Beiträge

@ Andrea

Ich kann dir und deinen Beiträgen nur zustimmen. Es wäre schade, wenn du dich aus dem Forum zurückziehst, da ansonsten eine realistische Darstellung verloren geht. Insbesondere deine Kritik am Sensationsjournalismus ist vollkommen gerechtfertigt.

@ L&M

Sachliche Darstellung. Sicher muss man überlegen, wie bei solch einer Passagiermenge eine Evakierung innerhalb kürzester Zeit möglich ist. Problem ist und bleibt der Mensch. Wenn der Charakter eines Schiffsführers nicht stimmt, hat das beste Krisenmanagement keine Chance. Bestürzt bin ich darüber, dass scheinbar die gesamte Schiffsleitung inkl. der ersten Offiziere versagt hat. Es ist richtig, man bekommt über 5000 Personen in einem Notfall - nicht in dieser Form - nach einem Alarmplan geleitet. Auch neue Sicherheitsbestiummungen werden daran nichts ändern. Es ist und bleibt ein Risiko für jeden Passagier. Ich widerspreche nur in einem Punkt. Auch bei 1000 Passagieren ist eine Evakuierung in panikarmen Umfang bei den bekannten Umständen nicht möglich.

@DemVerbrechenaufderSpur

Sorry, du solltest deinem Verstand auf der Spur sein. Oder wirst du von den Konkurrenzunternehmen bezahlt, um hier zu schreiben, um mit deinen Beiträgen Costa den ersten Rang abzulaufen. Nutzt du hier ein Unglück und das Leid anderer Menschen aus, um Wetter zu machen und dich damit zu bereichern (Bezahlung)?
Das Protokoll des Telefonats kann man überall lesen. Was willst du uns mit dem Beitrag sagen? Was sollen die Anfeindungen gegenüber Blackcharly und Andrea? Glaubst du alles zu wissen?
Der Kapitän ist schwer belastet, eine Untersuchung wird im öffentlichen Interesse stehen, deshalb wird es hoffentlich komplett aufgeklärt werden. Weißt du, ob Costa den Kapitän vielleicht schon verwarnt hat? Aussagen der Passagiere sollte man auch kritisch gegenüber stehen. Schaue mal n-tv, da wird ein Ehepaar - erste Kreuzfahrt - seit der ersten Berichterstattung begleitet. Wenn ich solch eine Katastrophe erlebt hätte, würde ich nicht versuchen, Fernsehkarriere zu schreiben. Furchtbar, was da gesendet wird.

Ich hoffe auch, dass dem Verantwortlichen, wenn er fahrlässig und charakterlos und gegen den Berufsethos gehandelt hat, das Handwerk gelegt wird. Sollte Costa von riskanten Routen gewußt haben (ohne HInweis und Abmahnung, wäre auch die Geschäftsleitung zur Verantwortung zu ziehen.

Alles zu pauschalisieren und auch das Personal verantwortlich zu machen, zeugt davon, dass den Medien in ihrer einseitigen Berichterstattung Raum gegeben wird. Bezüglich des Unglücks habe ich nur zwei Beiträge und Interviews gesehen, die sachlich, abwägend und nicht von selbsternannten Experten abgegeben wurden.

Wenn die Mannschaft in der Krisensituation nicht doch funktioniert hätte, wäre das Unglück sicherlich noch schlimmer ausgefallen.

Ich werde leider auch nicht von Costa bezahlt, bin nicht in der Reisebranche tätig und gehöre auch nicht zu kreuzfahrten.de.

Ich bin nur ein Realist, der gerne Kreuzfahrten macht und mit knapp 30 Kreuzfahrten (viele unterschiedliche Gesellschaften) sich schon eine fundierte Meinung bilden kann.









gitti wuttke
am 18.01.2012 23:46
Fernsehsendung Stern TV

Vielen Dank für einen sehr objektiven Beitrag (mit Betroffenen) des Unglücks der Costa Concordia !!!!!!!!!!!
gitti wuttke
am 19.01.2012 0:10
Andrea

Hallo Andrea,

Sie haben sehr ausführlich niedergeschrieben, was ich in wenigen Sätzen versucht habe zu beschreiben. Ich bin absolut Ihrer Meinung und ich finde es schade, daß man dafür von anderen Menschen so angefeindet wird! Jemandem zu unterstellen, daß man für seinen Kommentar bezahlt wird oder evtl. sogar einer Sekte anzugehören, dafür finde ich leider keine Worte!
Ich teile voll Ihre Meinung und sage es hiermit noch einmal:
Meine nächsten Kreuzfahrten mache ich wider mit Costa, denn bisher habe ich mich auf den Schiffen sehr wohl und auch immer sicher gefühlt!
Alter Sack
am 19.01.2012 2:32
Nur Experten hier im Forum!

Glueckwunsch, habe selten so viele qualifizierte Experten gelesen wie hier im Forum. Jeder ist promotionsberechtigt. echt super. Dann brauchen wir ja keine Unfallexperten mehr. Bitte schicken sie alle ihre bewerbungen an das italienische Justizministerium.
costa hilfe ev.
am 19.01.2012 2:35
sammelbuechese

bin ich echt getroffen, wie costa hier gemobbt wird. stelle sammelbuechse auf ...
Blackcharly
am 19.01.2012 8:31
Kreuzer

Hallo Kreuzer, ich vermute wir sind uns schon mal im Forum -wircruisen- Mein Schiff begegnet ?!
Vielen Dank für deine Unterstützung.
L&M
am 19.01.2012 9:13
bedauerliche Kommentare und Beleidigungen

Ich möchte hiermit doch mal an die Vernunft eines jeden hier appellieren. Jeder von uns der hier im Forum schreibt, befasst sich ausschließlich damit seine Gedanken zu Papier zu bringen. Eine Diskussion auf diesem Niveau ist sehr unnötig und fruchtet in keiner Weise. Natürlich ist es Dank der Anonymität ein Einfaches Beleidigungen in alle Richtungen zu streuen. Es wäre sehr wünschenswert dieses in Zukunft zu unterlassen, den damit verliert dieses Forum seinen Sinn.

Wie ich bereits geschrieben habe, bin ich selbst in einer Reederei beschäftigt und das Tagesthema ist natürlich weiterhin diese Tragödie. Besonders diesen vielen Foren geben und genug Input für weitere zukünftige Veränderungen. Wir haben uns nun zum Ziel gesetzt, alle uns bedenklichen Probleme, in einer offenen Runde auf den Tisch zu bringen. Unabhängig von den schon uns bekannten Vorschriften, wollen wir die einfachsten Kriterien für Mitarbeiter an Bord eines Kreuzfahrtschiffes neu bewerten und ausgiebig beleuchten.
Es beginnt schon mit der Standard Ausbildung für Mitarbeiter, Einstellungsvoraussetzungen, Entlohnung der Mitarbeiter, Unterstützung bei Weiterbildung, Sprachkenntnisse, Finanzierung für die Ausbildung usw.....!
Ja, wir machen uns wirklich viele Gedanken und müssen sicherlich von Grund auf an alles bisher bekannte aufarbeiten. Leider bedarf es immer wieder einer solchen Katastrophe, um das was bisher nur hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen wurde, nun realistisch zu beäugen.
"Wir sitzen alle in einem Boot" bekommt nun eine neue Wertigkeit. In der Hoffnung, dass sich alle meine Kollegen, egal von welcher Reederei, durch diese Tragödie aufgerüttelt werden sehe ich weiterhin einer vernünftigen Diskussion hier im Forum mit Freude entgegen.

L&M
Blackcharly
am 19.01.2012 11:28
Erste Änderungen in der Kreuzfahrtbranche

das habe ich soeben bei Spiegel Online gefunden - ein wünschenswerter erster kleiner Erfolg zur Verbesserung

Zitat "Gut möglich ist trotzdem, dass nach dem Unfall die Sicherheitsregeln für Kreuzfahrtschiffe verbessert werden. "Ereignisse dieser Art führten in der Vergangenheit immer zu einer Verbesserung der bestehenden Bestimmungen", sagte Taleb Rifai, Generalsekretär der Welttourismusorganisation (UNWTO), am Montag in Madrid. "Ich denke, dass es nach dem Unglück der 'Costa Concordia' ebenfalls eine Entwicklung in diese Richtung geben wird."

Zumindest TUI Cruises hat nach der Katastrophe in Italien ihren Ablaufplan überdacht: Wenn am Freitag die "Mein Schiff 1" vor den Kanaren und die "Mein Schiff 2" in der Karibik zu ihren nächsten Seereisen die Leinen lösen, dann wird der Notfalldrill schon am Anreisetag statt wie bisher am nächsten Morgen stattfinden." Zitat Ende
Beleidigte Wurst
am 19.01.2012 11:42
Angebliche Beleidigungen

Kann ich hier nicht erkennen. Jeder vertritt hier seine meinung,so gut er kann. Das ist nun mal so. Nur weil man 60 Mal als gast auf einem Schiff war macht einen nicht zum Experten. Das einheilige einschlagen auf den Kapitaen ist ein bisschen seltsam. Da sollte man mal genau hinschauen. Insbesondere, welchen Druck Costa als Arbeitgeber auf die MitarbeiterInnen ausuebt. Das gibt es ja nun in anderen Branchen schliesslich auch. Zudem scheinen ja diese riesigen Kreuzfahrtschiffe nicht mehr zu haendeln sein, was die Sicherheit betrifft. Die angefuehrten Argumente ueberzeugen mich hier nicht wirklich. Ich muss ehrlich sein: bei meinen bisherigen Fahrten fuehlte ich mich immer sehr sicher auf den Schiffen. Wollte auch nicht ueber die Risiken nachdenken. Das hat sich aber geaendert: ich meine, ein Unfall kann ja immer passieren, egal wie man reist. Aber wenn eine Kollision das Schiff ja schnell in eine unguenstige Position bringt, die eine Evakuierung mit rettungsbooten unmoeglich macht waere ja u.U. durch den Bau von doppelwandigen Schiffen zu vermeiden. Das Training und Notfallszenarien werden sicherlich angepasst. Passagiere sollten sich zukuenftig ueber das Internt informieren sollen, ob und inwieweit sich die Redereien den Sicherheitsanforderungen stellen. Insbesondere aber auch, wie verhaelt es sich im Bereich Schadenersatz bei Personen- und Vermoegensschaden. Wer ist der Versicherer etc. etc. Das sollte fuer einen Kunden alles klar und objektiv nachvollziehbar sein vor einer Buchung. Zudem sollte es Schiffsreferenzen geben, wo Kunden sehen koennen, wer ist der Kapitaen bzw. das Leitungspersonal. Welche Qualifikationen haben diese, wer hat diese ausgestellt, liegen Verstoesse vor etc. Last not least: sind Verfahren gegen die Reedereinen anhaengig, insbes. Verstoss gegen Arbeits- und Sicherheitsbestimmungen, Sozialnormen etc. Das sollten die Gesellschaften in Eigeninteresse tun. Die Sensibilitaet ist hoch. Wer sich jetzt beleidigt fuehlen sollte, sollte mal schreiben, warum?
Blackcharly
am 19.01.2012 13:35
Costa Serena passiert Unglücksstelle

damit hier keiner denkt ist könnte nicht objektiv sein. Ich war entsetzt als ich eben im Fernsehen sehen musste, wie gestern Abend die Costa Serena die Unglückstell passierte. Heute morgen erhielt ich von Costa eine Mail mit der offiziellen Erklärung. Diese habe ich eben beantwortet und mein Entsetzen über diesen Vorgang geäußert. Das gibt noch ein böses Echo für Costa.
L&M
am 19.01.2012 14:26
Costa Serena passiert Unglücksstelle

Blackcharly,

kannst Du diese Mail hier mal rein aus Interesse einkopieren?

L&M
Traveller
am 19.01.2012 14:28
Costa

Die Reederei kann doch nicht so unwissend gewesen sein, was sich an Bord der Schiffe abgespielt hatte. Wenn ich mal nicht in meiner Kneipe bin und das perosnal macht Dinge, die nicht ok sind, dann bin ich letztendlich fuer alles verantwortlich. Neues aus der Zeitung: Spiegel: "Concordia"-Schiffsführer
Mysteriöse Frau beim Kapitän auf der Brücke
Giglio - Eine mysteriöse Blondine vom Balkan, ein Drink und dann die Katastrophe: Wie mehrere italienische Tageszeitungen am Donnerstag berichten, sollen die Offiziere der "Costa Concordia" noch kurz vor dem Unglück Damenbesuch gehabt haben.
Wo ist da die Dienstaufsicht innerhalb des Konzerns?
Blackcharly
am 19.01.2012 15:04
L&M du meinst die Mail von Costa gelle?

Liebe Frau Blackcharly (Name wurde von mir geändert)

"es ist mir eine moralische Verpflichtung, mich in diesem schweren Moment an Menschen wie Sie, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben, zu wenden.

Der schreckliche Unfall der Costa Concordia hat das getroffen, was uns am meisten am Herzen liegt: unsere Gäste, unsere Mitarbeiter, eines unserer herrlichsten Schiffe. Wir sind zutiefst erschüttert über die Leiden, Ängste und Unannehmlichkeiten, die diese Menschen erfahren, und über den Schmerz der Angehörigen der Opfer. In aller Welt sind etwa 1.100 Mitarbeiter von Costa Kreuzfahrten seit Freitagabend ohne Pause mit den Folgen dieses schrecklichen Unfalls beschäftigt, indem sie die Rettungsaktionen unterstützen und den Gästen sowie der Besatzung helfen, nach Hause und zu ihren Familien zurückzukehren.

Dieses dramatische Ereignis, das allem Anschein nach ausschließlich durch einen menschlichen Fehler verursacht wurde und sich niemals wiederholen darf, hätte nicht geschehen dürfen.

In dieser schwierigen Lage erleben wir, mit welcher Opferbereitschaft Mitglieder unserer Besatzung ihre eigene Sicherheit hinter die von anderen stellen.
Wir haben gesehen, dass sich die Besatzung wirklich lobenswert verhalten hat, denn unter extrem schwierigen Bedingungen ist es ihr - trotz der schrecklichen Situation, in der sich alle befanden - gelungen, innerhalb kürzest möglicher Zeit über 4.000 Gäste zu evakuieren. Auf diese Einsatzbereitschaft sind wir stolz, so wie auf unser Engagement für Ihre Sicherheit.

Wer uns kennt, weiß, dass Costa Kreuzfahrten in voller Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften arbeitet und dass seine Managementverfahren den internationalen Standards entsprechen, diese teilweise sogar übertreffen.

Allen Mitgliedern unserer Besatzungen wurde eine Spezialausbildung für den Umgang mit Notfällen und die Unterstützung der Gäste im Fall einer Evakuierung des Schiffs zuteil. Jedes Mitglied unserer Besatzungen verfügt über eine spezifische Zertifizierung (BST - Basic Safety Training) und wird in Schiffsevakuierungsübungen geschult, die regelmäßig alle zwei Wochen stattfinden.
Positionen, Verantwortlichkeiten und Aufgaben sind klar definiert und zugeteilt, damit im Notfall richtig reagiert werden kann.

Außerdem wird die Ausbildung der Besatzungen von Costa Kreuzfahrten auch regelmäßig von der Küstenwache und von unabhängigen Prüfgesellschaften in Bezug auf die Einhaltung der Anforderungen des SMS - System (Safety Management System) geprüft.

Für alle Gäste, die sich auf Kreuzfahrt befinden, wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften innerhalb von 24 Stunden ab dem Einschiffungstag eine Übung durchgeführt. Costa Kreuzfahrten verfügt über ein Computersystem, mit dem kontrolliert werden kann, ob alle Gäste an dieser Übung teilgenommen haben.

Zur Gewährleistung maximaler Sicherheit stehen außerdem auf allen Costa-Schiffen Schwimmwesten, Rettungsboote und Floße zur Verfügung, deren Anzahl über der Anzahl aller Personen, die sich auf dem Schiff befinden können, liegt.
Die Rettungsboote sind mit Sicherheitsausstattungen wie Wasser - und Essensvorräten, Erste-Hilfe-Kästen und Signal - sowie Kommunikationsgeräten ausgestattet, die garantieren, das in aller Sicherheit auf Hilfe gewartet werden kann. Die Rettungsboote werden zudem regelmäßig sorgfältigen Kontrollen durch das Schiffspersonal und Prüfgesellschaften unterzogen. Alle Schiffe von Costa Kreuzfahrten sind RINA - zertifiziert und werden mit modernsten Technologien und nach höchsten Standards gebaut.
Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die wir denjenigen gegenüber haben, die uns ihr Vertrauen schenken. Die vielen Sympathiebekundungen, die wir in diesen Tagen von Gästen erhalten, die auf unseren Schiffen gereist und unseren Mitarbeitern begegnet sind, sind uns in diesem Moment Ermutigung und Trost.

Ihr Vertrauen zu behalten, wird uns die beste Belohnung für all unsere Anstrengungen sein.


In Dankbarkeit,

Pier Luigi Foschi
Chairman & CEO Costa Cruises "
L&M
am 20.01.2012 8:55
Blackcharly

Das offizielle Statement habe ich bereits am 16.01. im Costa Blog gelesen. Welch eine Ähnlichkeit!

Sonntag, den 15. Januar 2012 um 23.00 Uhr

Costa ist tief bestürzt über das Unglück, unser ganzes Mitgefühl gilt allen Betroffenen, und wir sprechen ihnen unsere tiefste Anteilnahme aus.

In den vergangenen 48 Stunden haben über 1.100 Costa-Mitarbeiter unermüdlich und in Zusammenarbeit mit den Behörden die anhaltenden Rettungsarbeiten für Passagiere und Besatzungsmitglieder in hohem Maße unterstützt, um gleichzeitig zu gewährleisten, dass die Gäste und Besatzungsmitglieder sicher nach Hause reisen können.

Unsere Priorität ist der Schutz für Passagiere und Besatzung sowie auch der Schutz für die Umwelt. Um auch hierfür größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir ein auf den Umweltschutz spezialisiertes Unternehmen zur aktiven Unterstützung engagiert. Die Staatsanwaltschaft hat das Schiff und die sogenannte Black Box beschlagnahmt, auf der sich alle Navigationsdaten befinden.

Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um Klarheit darüber zu bekommen, was die konkreten Hintergründe für das Unglück der „Costa Concordia“ waren. Die Untersuchungen laufen, und erste Anzeichen deuten darauf hin, dass menschliche Fehleinschätzungen Grund für diese schwerwiegenden Konsequenzen gewesen sein könnten. Die Route des Schiffs führte offenbar zu nahe an der Küste vorbei, wobei sich die Einschätzung des Kapitäns für einen Notfall nicht mit den von Costa vorgegebenen Standards deckte. Uns ist bekannt, dass die Staatsanwaltschaft ernste Beschuldigungen gegen den Kapitän des Schiffs erhebt, der im Jahr 2002 als Sicherheitsoffizier zu Costa kam und 2006 zum Kapitän ernannt wurde, nachdem er auch bereits als Staff Captain fungierte. Wie alle Costa Schiffsführer auch absolvierte er regelmäßige Trainings.

Costa bittet um Verständnis, dass angesichts der Anschuldigungen und der andauernden Untersuchungen im Moment keine weiteren Kommentare gegeben werden zu können.

Uns erreichen ständig weitere Einzelheiten über das Unglück und die Evakuierung. Diese lassen erkennen, dass die Crew der Costa Concordia umsichtig gehandelt und alles getan hat, um den über 4.000 Menschen in dieser äußerst schwierigen Lage zu unterstützen. Wir danken der Crew für ihren mutigen Einsatz.

Costa setzt alles daran um sicherzustellen, dass sich ein solches Unglück niemals wieder ereignet. Die Sicherheit unserer Gäste und unserer Crew besitzen oberste Priorität, die geltenden Sicherheitsbestimmungen werden in vollem Umfang eingehalten.


Hintergrundinformationen zu den Sicherheitsstandards bei Costa

Costa erfüllt ohne Einschränkungen alle Sicherheitsstandards, Sicherheit für Gäste und Personal besitzt allerhöchste Priorität.

Alle Crewmitglieder besitzen ein BST-Zertifikat (Basic Safety Training). Sie werden ständig trainiert und auf Notfälle vorbereitet, so auch darauf, Passagiere beim Verlassen des Schiffs zu unterstützen. Die Aufgaben jedes einzelnen Crewmitglieds sind klar festgelegt. Alle zwei Wochen nimmt jedes Crewmitglied an der simulierten Evakuierung eines Schiffes teil. Außerdem wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen für alle Gäste an Bord innerhalb von 24 Stunden nach Einschiffung eine Notfallübung durchgeführt. Costa verfügt hierzu über ein computergestütztes System, mit dessen Hilfe sichergestellt wird, dass auch tatsächlich alle Passagiere an dieser Übung teilnehmen.

Die Costa Crew wird regelmäßigen Tests durch die Küstenwache sowie durch eine unabhängige Klassifizierungsorganisation gemäß Safety Management Systems SMS unterzogen.

An Bord jedes Costa Schiffs gibt es mehr Rettungswesten und Plätze in den Rettungsbooten, als Gäste und Crewmitglieder an Bord sind. Die Rettungsboote sind mit Lebensmitteln und Wasser, Erste-Hilfe-Kits und Signal-Equipment ausgestattet. Alle lebensrettenden Vorkehrungen entsprechen internationalen Standards und werden sowohl vom Personal an Bord sowie Zulassungsbehörden regelmäßig und gewissenhaft überprüft. Alle Costa Schiffe sind vom italienischen Schifffahrtsregister RINA zertifiziert und wurden nach den höchsten und modernsten Standards und Technologien gebaut.
Blackcharly
am 20.01.2012 9:22
Statement

naja, was sollen/können sie auch anderes sagen. Würde Aida, Tui, MSC oder wer auch immer nicht dasselbe sagen?!
Wer nicht betroffen ist, hat immer die besseren Karten. Wobei der Rest der Kreuzfahrtbranche sich ja sehr zurückhält, was auch nur fair ist. Es hätte jeden anderen auch treffen können. Wichtig ist, dass man aus diesem Unglück lernt und Sicherheitsvorh´kehrungen überdenkt und ggf. verbessert.
Opfer_Costa_Concordia
am 24.01.2012 16:00
Costa Concordia Opfer

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir suchen Opfer von Costa Concordia für die gemeinsame Klage.

Kontakt: [email protected]
Chris
am 24.01.2012 17:28
Costa Concordia Opfer

Da müssen Sie sich aber beeilen. Die Frist um eine Klage einreichen zu können endet nämlich morgen (10 Tage nach Ende der Reise). Zumindest, wenn Sie in Italien klagen möchten, das heisst z.B. die Klage direkt an die Reederei richten. Die Entschädigungen nach italienischem Recht fallen um einiges höher aus als nach deutschem.

Viel Erfolg.
*
am 26.01.2012 12:28
Klage

...ich muss das alles nicht verstehen,oder ?
Es wird Entschädigungen geben,so wie man hört.In welcher Höhe die ausfallen ist natürlich fraglich,aber ich denke jeder kriegt da seinen Bossanzug,das kleine Schwarze und den Schmuckkoffer erstattet.Ich kann verstehen,das jemand der einen Angehörigen verliert,eine höhere Entschädigung braucht als jemand,der glücklich und gesund wieder zu Hause angekommen ist.Ich kann nicht verstehen,warum um alles auf der Welt jeder Passagier der klagt 120.000,00 € erhalten sollte.Da muss ich einige Rolex und einige Designerklamotten dabei gehabt haben und anschließend noch jede Woche auf Privatrechnung zu einem Psychologen rennen,damit man auf die Entschädigungssumme kommt. Und wenn ich im TV die Leute sehe,die da Klagen wollen,dann frage ich mich,wenn Sie doch 5000 € Bargaeld dabei hatten,die nun im Meer schwimmen,warum gerade solche Leute im Jogginganzug zum Galadinner kommen,für das Geld hätten sie sich auch was nettes zum anziehen kaufen können.Haben sie aber nicht und das viele Geld schwimmt wahrscheinlich auch nicht im Wasser.Bitte nicht falsch verstehen,aber ich bin der Meinung ....das was wirklich an Schaden entstanden ist das soll entschädigt werden.Kinder die ihre Eltern verloren haben ,die müssen versorgt sein,aber das was jetzt hier an Klagen laufen soll,das entzieht sich völlig meinem Verständnis.
Columbus
am 15.02.2012 11:47
Abzocker wird abgezockt

Es beginnt die Zeit der Anwälte: Einen Monat nach der Havarie der Costa Concordia geht eine Klägergemeinschaft in den USA gegen die Eignerfirma des Kreuzfahrtschiffes vor. Die Überlebenden fordern eine halbe Milliarde Dollar.
Prima, jetzt werden die Kreuzfahrtabzocker von den noch größeren Abzockern so richtig rangenommen.

Otto
am 15.02.2012 13:42
Columbus

richtig,was Costa bei den Umbuchungen gemacht hat,ist wirklich die pure Abzocke
vergeben schlechtere als gebuchten Kabienen bei der Umbuchung und verkaufen die besseren zu überhöhten Preisen
fahre nur mit der neoRomantica,weil meine Frau ihren Urlaub nicht ändern kann
danach nie wieder Costa
ich hoffe viele denken so und Buchen nie wieder bei diesen Abzockern
peter
am 15.02.2012 14:19
Abzocke??

also ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen.
ist schon mal ein Bus, Zug oder Flugzeug ausgefallen, mit dem ihr fahren wolltet? was habt ihr denn da als Ersatz bekommen?
Und wahrscheinlich fahrt ihr jetzt deshalb auch nicht mehr Zug oder fliegt mit der jeweiligen Airline.

Ich finde man sollte sich mal fragen, ob es seitens Costa überhaupt notwenig gewesen wäre, solche Optionen zum Umbuchen anzubieten?

Und dann zu sagen, ich fahre jetzt nur weil meine Frau den Urlaub nicht ändern kann.....
ihr hättet ja das Geld wieder nehmen können, und zu gleicher Zeit woanders hinfahren können!

Sorry, aber solche Aussagen nerven einfach nur.
Es gibt genügend Beiträge,wo sich die Kreuzfahrt verbessert hat. Sei es in Jahreszeit, Fahrgebiet oder Kabine.

Von daher kann man sein Problem bzw. seine Meinung gerne äußern, aber diese Schlechtmacherei ist ja wohl unterste Gürtellinie
Otto
am 15.02.2012 14:37
peter

ich hätte ja auch Verständnis,wenn ich die Concordia gebucht hätte
wie haben aber auf der Magica gebucht und die erfreut sich meines wissens bester Gesundheit
nur alle Routen jetzt umzuschmeißen um im Mittelmeer ein schöneres Schiff fahren zu lassen ist schon seltsam

wenn ich eine Balkonkabiene gebucht habe und jetzt nur eine Außenkabiene bekomme weil angeblich nicht genug vorhanden sind hätte ich auch Verständnis dafür
aber dann heute noch Balkonkabienen zu überhöhten anzubieten ist für mich Abzocke
peter
am 15.02.2012 15:50
Otto

ok, wenn du auf der Magica gebucht hast, kann ich deinen Ärger schon besser verstehen....

ich vermute, da wär ich dann auch sauer.
Hättet ihr auch umbuchen können? (also falls es urlaub-mäßig bei deiner Frau gegangen wäre)
Otto
am 15.02.2012 16:25
peter

Umbuchungen gehen zu einer anderen Zeit nicht,da der Urlaub am Anfang des Jahres schon feststeht
die Alternative ist nur die neoRomantica,die die Route übernimmt

das das Schiff nicht so schön ist nehme ich ja in kauf,aber zu sagen es gibt nicht ausreichend Balkonkabinen und wir können nur eine Außenkabine bekommen,obwohl heute noch Balkonkabinen verkauft werden Ärgert mich schon
ich rief bei Costa an und fragte wie sowas möglich sei
die Antwort der netten Frau an Telefon
sie kann auch nichts dafür und wenn ich eine Balkonkabine haben möchte sollte ich noch ca.2000€ nachbezahlen

ich hoffe du verstehst jetzt meinen Ärger,da es zu allen Unglück auch noch unsere Silberhochzeitsreise ist
Karin
am 15.02.2012 19:48
Peter
Auch wir machen eine Silberhochzeitsreise. Bekommen nun anstelle der gebuchtem Balkonkabine eine Außenkabine. Waren auch erst sehr verärgert. Doch laut unserem Reisebüro war es für alle die gerechteste Lösung. Die Romantica hat nur wenige Balkonkabinen. Wer soll nun eine bekommen und wer nicht. Also bekommt niemand eine und jeder hat die Möglichkeit neu zu buchen. Schade, aber wie sollte man es sonst lösen.
Karin
Otto
am 15.02.2012 20:59
Karin

ich frage mich nur wo die die Kabinen überhaupt hernehmen
die Magica war mit 3470 Passagieren seit Monaten komplett Ausgebucht
auf der neoRomantica passen aber nur 1800 Passagiere
das sind 1670 Leute die trotz Buchung garnicht mitkönnen
die sind doch nicht alle freiwillig abgesprungen,sondern wurden durch diese Umbuchungspraktiken bewusst vergrault
camper
am 16.02.2012 9:06
@otto

genau mein Thema.

Osterkreuzfahrt war lt. Costa so gut wie ausgebucht. Neoromantica halb so groß. AKTUELL sind aber dennoch 130 Kabinen unbesetzt. Wo sind die Leute geblieben?
karina
am 16.02.2012 13:51
Denke mal...

Hallo

Ich denke warum es noch oder wieder Kabinen gibt hat wohl den Grund, dass Costa nicht alle Kabinen zeitgleich auf den Markt freigibt.

Die Kabinen werden in Tranchen freigegeben.
Damit auch langfristig Buchungen möglich sind.

Auch wir sind von der Magica auf die NeoRomantica umgebucht worden.

Ok...wir haben das Glück und bekommen ohne Aufzahlung eine Balkonkabine
Das liegt aber nur daran, dass als wir im Juni gebucht haben, nur B5 Kabinen frei waren.
Also auf Deck 10.
So hoch wollten wir zwar nicht. Aber was anderes als Balkon kam nicht in Frage.
Darum haben wir uns im Juni mit dem Preis arrangiert.

Auf der NeoRomantica bekommen wir nun die "günstigste" Balkonkabine.
Eine B1.

Hätten wir auf der Magica eine B1 bekommen, wären wir wohl auf eine A1 umgebucht worden und hätten kostenfrei storniert und bei MSC rund um Westeuropa gebucht.
Da gab es bis voriger Woche noch freie Balkonkabinen für nahezu den identen Zeitraum.

War mir bei costa noch aufgefallen ist...

Die Tour mit der NeoRomantica wird ab 1.6. mit Abfahrtshafen Amsterdam geführt.
Vielleicht kann deswegen auch nru noch bis LeHavre gebucht werden.

lg
karina
peter
am 16.02.2012 20:17
@karina

Hallo Karina,

ist das wirklich so, dass die Kabinen immer "häppchenweise" freigegeben werden, oder vermutest du das nur?

schöne Grüße
camper
am 16.02.2012 20:54
häppchenweise Kabinenfreigabe

das interessiert mich dann nun doch !

Aber mach das SINN? Habe im September gebucht - hatten damals 3 Kreuzfahrten in die nähere Auswahl gezogen, es waren 3erlei Reedereien. Nachdem es bei der einen Reederei plötzlich unsere Wunschkategorie nicht mehr gab, haben wir dann halt bei der 2. Reederei zugeschlagen.

Das macht doch für die Reedereien keinen Sinn? Darüber hinaus stellte ich schon im September fest, daß z.B. die Costa Serena für Ihre Route ausgebucht war - nun aber gibt es dort genügend freie Kabinen.

Das spricht ja für Karina's Theorie!

Schöne Grüße
peter
am 16.02.2012 21:19
Kabinenfreigabe

ja camper, ich sehe das auch so, dass es irgendwie keinen Sinn macht. jeder Reederei wird es doch egal sein ab welchen Zeitpunkt seine Schiffe ausgebucht sind (oder auch nicht).

Je früher, desto besser!?

Höchstens es kommen dann Kontingente von irgendwelchen Reisebüros zurück, die sie nicht losbekommen haben?

wäre echt mal interessant zu wissen, wie das so läuft
karina
am 17.02.2012 11:03
Wie es genau läuft...

Hallo

Wie es genau läuft weiß ich nicht.

Ich hab diese Information von meinem Reisebüro.

Es ist durchaus möglich, dass es sich dabei quasi um zurückgeführte Kontingente sind.

Was ich schon mehrfach gelesen bzw auch auf der Messe gehört habe, ist, dass die Kontingente Länderweise vergeben werden.

Vielleicht kommt das daher.
Aber ich bin keine Reisebüroangestellte.

Lg
Karina
Old-Lady
am 18.05.2012 22:34
Costa Concordia

Heute veröffentlichte Costa Crociere ihren Master Plan zur Bergung des Wracks, Dauer ca 12 Monate, mit ca 100 Personen.
Kosten Schätzungen ca 236 Millionen.
Die Versicherung bringt dann viel Licht in kritische Abrechnungen, olala da werden die Tresore geöffnet, eiei da war dann keine Goldkette oder Rolex im Safe. Auch die Kameras, wenn auch defekt, kann man nachweisen was das Original gekostet hat.
Da müssen sich einige sehr warm anziehen
Versicherungs-Betrug.
s
am 19.05.2012 23:19
@ Karina

...ja, es werden gewisse Kontigente Länderweise vergeben, es gibt auch spezielle Reisebüros hier in Deutschland die auf diese Kontigente zugreifen können und dir genau sagen können über welches Land sie es zu welchem Preis einkaufen (können ).

@Old-Lady: stimme dir voll und ganz zu !!!! Wenn man so verfolgt hat, was angelblich so alles im Safe gelegen haben soll, bezweifle ich ja mal stark den Wahrheitsgehalt so mancher Personen oder seit ihr schon mit einer Kunstskulptur und 5 Goldbarren eingecheckt oder habt 5 Rolex dabei ???
wUKoQqgs
am 28.09.2012 17:51
-9

Britta Lambert sagt:Hallo Werner,vielen Dank ffcr deine Offenheit. Ich weidf, dass viele Alte Seelen Probleme damit haben, Geld ffcr Ihre Lichtarbeit zu verlangen. Ich hatte damit auch lange Zeit ein Problem.Ich habe darfcber grade erst lntztees wieder ganz tolle Hinweise aus dem Buch Gespre4che mit Gott von Neale Donald Walsh bekommen. Kann ich dir sehr empfehlen.Was gfcnstig und teuer ist, ist immer eine Geffchlssache oder Ermessenssache, was mit etwas wert ist.Ein Teil meines Weges ist sicher auch, den Menschen zu helfen, in Ihre Kraft zu kommen und ihren eigenen Wert zu erkennen. Und das kann sich durchaus auch in Geld ausdrfccken oder in dem, was meine Arbeit wert ist .Ich versuche den Menschen, die zu mir kommen, an einem Tag sehr viel zu geben. Viele strecken solche Inhalte auf 2 bis 3 Tage. An einem Tag bekommt man so wertvolle Hilfe und Instrumente, die helfen, ein ganzes Leben zu vere4ndern. Zum Preis von ca. 3 Tankffcllungen oder 3 Wellnessmassagen. Alles Liebe zu dir und danke ffcr deine OffenheitBritta

 
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