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Mit Hapag in der Arktis: keine Chance auf Eisbären aus der Nähe, der Katalog spiegelt eine Tierreise vor, die eine Wanderreise ist - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
maria
am 21.11.2018 17:18
Mit Hapag in der Arktis: keine Chance auf Eisbären aus der Nähe, der Katalog spiegelt eine Tierreise vor, die eine Wanderreise ist


In Spitzbergen war kein einziger Eisbär zu sehen und nur einer in Grönland aus einem Kilometer Entfernung vom anderen Ufer aus, ein kleiner weißer Punkt im Nebel. Natürlich bin ich mir bewusst darüber, dass man Tiere nicht auf Bestellung sehen kann, aber es geht mir hier darum, ob man dem Kunden eine realistische Chance vorspiegelt, wohl wissend, dass die Chance sehr gering bzw. gar nicht vorhanden ist und dass der Schwerpunkt der Reise gar nicht auf Tierbeobachtungen liegt, was nicht nur die Bilder vermuten lassen, sondern auch die Beschreibung.
Suggeriert wird uns im Katalog, dass wir Bären aus nächster Nähe sehen. Kommt man gar nicht erst an diese Packeis-Grenze ist die Chance auf Eisbären aus der Nähe sehr, sehr klein. Hapag sagt selber- auch im Zusammenhang mit den tragischen Ereignissen auf oder um die Bremen, dass die Reisenden die Eisbären vom Boot aus beobachten sollen und nicht dafür an Land gehen. Dies ist nur möglich, wenn Packeis da ist und das ist ja das wirklich traurige an der Geschichte, dass das Packeis so zurück gegangen ist.
Auch die Lektoren ärgern sich darüber, dass Hapag aus marketingtechnischen Gründen die Realität so verzerrt, denn sie wissen, dass die Packeisgrenze leider schon seit drei Jahren so zurückgegangen ist.
Insgesamt waren auf unserer Reise in 17 Tagen nur zwei einstündige reine Zodiacfahrten vorgesehen. Wir sind davon ausgegangen, dass wir außer an den vier Seetagen mind. ein-eher zweimal am Tag im Zodiac sitzen und Tiere und das Eis beobachten, bis auf wenige Ausnahmen bei denen wir anlanden. Dies legt auch die Beschreibung nahe:"Dabei sind sie mit den Zodiacs immer wieder mitten im Erlebnis und können mit Glück Eisbären, Wale und Robben ganz intensiv beobachten."
Es war aber genau umgekehrt: Genannt werden ab Grönland in der genaueren Beschreibung der Reise im Katalog bzw. Im Vorabprogramm drei Wanderungen in Grönland. Wir sind aber an 12 Tagen zum Wandern angelandet, mal am Strand, sehr oft in der Tundra, was für viele ältere Mitreisenden viel zu anstrengend war.
Es gibt keinen Grund das Programm nur rudimentär anzugeben. Klar ist, dass das Programm unter dem Vorbehalt steht, dass man wetterbedingt (oder Eisbärenbedingt) nicht anlanden oder rausfahren kann, aber dennoch könnte man es ehrlichkeitshalber genauer angeben. Dies würde beim Kunden Vertrauen schaffen. Uns hat Hapag als Kunde verloren.
Das Essen auf dem Schiff ist nach wie vor sehr gut und der Service nett, dies muss angemerkt werden.
Angelika
am 21.11.2018 20:08
Arktis

Eisbären, Wale, Robben in der Nähe beobachten? Da gruselt es mir. Man sollte die Tiere in Ruhe lassen.
Ulrike
am 24.11.2018 20:28
Arktis

Hallo Maria ,ich weiß ja nicht mit welchem Schiff Sie unterwegs waren, aber so kann ich das nicht stehen lassen.
Wir haben 2012 mit der Bremen eine Kreuzfahrt gemacht, Route Grönland, Jan Mayen, Spitzbergen und wir haben täglich Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. Es wurde sorgfältig darauf geachtet, dass weder die Pflanzen zerstört, noch die Tiere gestört wurden.
Wir haben an der Packeisgrenze Robben gesehen, dafür auf Spitzbergen, unter anderem, Walrösser und Eisbären.
im übrigen steht im Kleingedruckten, dass alle Routen und Anlandungen wegen Wetter - und Eisbedingungen geändert werden können.
S
am 24.11.2018 22:17
Ulrike

....und du meinst jetzt wirklich das es sechs Jahre später natürlich immer noch so ist ????

Es ist ja wirklich sehr schön das du sechs Jahre zuvor so eine gute Erfahrung gemacht hast, aber es kann doch durchaus sein ( auch gerade nach dem Vorfall ,der sich ereignet hatte) , das die Reederei nun einiges geändert hat....daher freue dich über deine positiven Erfahrungen, aber gestehe auch kritische , negative Äußerung zu dieser Reise aus diesem Jahr und schreibe nicht \"so kann ich das nicht stehen lassen\"....
Angelika
am 25.11.2018 0:27
Zweifelhafter Tourismus in der Arktis

Robben, Wale, Eisbären sind bedingt auch durch den Klimawandel vom Aussterben bedroht. Da sollten die Menschen sie jetzt nicht stören. Wir sollten sie in ihrem angestammten Lebensraum in Ruhe lassen.

Hafenratte
am 06.12.2018 14:20
Sei froh dass Du keine Eisbären von nahe gesehen hast

Eisbären gehören zu den gefährlichsten Tieren der Welt. Das liegt daran, dass sie in ihrem Lebensraum seit tausenden von Jahren nicht mit Menschen zusammen gelebt haben. Die Wahrnehmung der Menschen als Gefahr ist nicht in ihrem Erbgut, so dass sie Menschen angreifen sobald sie es können. Sind praktisch ein Leckerbissen auf zwei Beinen der dumm genug ist in ihrem Revier herumzulaufen.

Wenn Reedereien damit werben dass man sie beobachten kann wie Braunbären in amerikanischen Nationalparks, von ganz nah also, ist das Blödsinn.

Wenn trotzdem mal ein Eisbär vor Euch steht: hinlegen und tot stellen. Wenn ihr wegrennt ist er schneller als ihr.

Angelika
am 06.12.2018 15:57
Eisbären

Ja das stimmt. Eisbären betrachten im Gegensatz zu anderen Bären wie Braunbären Menschen als Beutetiere. Was sie auch so gefährlich machen, ist, das sie keine Mimik haben.

 
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