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China Schiffsreise 2020 - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
Charon
am 28.01.2020 13:06
China Schiffsreise 2020

Ich habe für Mitte März 2020 eine 14 tägige China Reise von Hong Kong nach Tokio gebucht. Wie muss ich jetzt damit umgehen?
Hafenratte
am 28.01.2020 19:59
Gute Frage - das wissen wohl die Gesellschaften selbst noch nicht

In einem anderen Forum wurde gemeldet, dass Hongkong keine Kreuzfahrtschiffe von Shanghai mehr rein lässt.
Andere meldeten, dass auf den Schiffen die Leute mit Masken rumlaufen. Und Costa hat seine China-Sparte (die Schiffe, die nur für die Chinesen rumfahren) eine Woche stillgelegt und will Ende der Woche entscheiden wie es weitergeht.
Man muss aber auch sagen: Meldungen über den Corona-Virus auf Schiffen gibt es bisher nicht. Bis jetzt alles nur Vorsichtsmaßnahmen.

Welche Reise hast Du denn gebucht?
Informier uns mal was Du offizielles hörst. Sofern es Abweichungen gibt.
Weltenbummler
am 29.01.2020 14:49
@Charon

Keiner weiß wie sich der Coronavirus weiter entwickelt. Ergo weiß auch niemand, wie sich die Situation in 6 Wochen (Mitte März) darstellt.

Alles dazu sind Vermutungen und Spekulationen, die Dir heute am 29.01.2020 nicht weiterhelfen.

Die willst verständlich eine gewisse Sicherheit haben, ob die Reise stattfindet oder nicht. Diese Sicherheit kann Dir niemand geben. Auch wenn es Dir nicht gefällt, Du kannst nichts tun, außer abwarten.
Hafenratte
am 30.01.2020 10:38
Inzwischen fliegen diverse Fluggesellschaften China nicht mehr an

Wie zum Beispiel British Airways und Lufthansa.

Ich habe auch schon gehört, dass bei Kreuzfahrten Shanghai gegen einen japanischen Hafen (ich glaub es war Yokohama) ausgetauscht wurde.

Die Bild-Zeitung gießt natürlich noch Öl ins Feuer: Gestern war auf der Titelseite von der Evakuierung aus der Seuchen-Hölle die Rede. Das macht das Vertrauen in Asien-Kreuzfahrten nicht unbedingt größer. Ich halte das für total übertrieben, ist ja nur eine innere Provinz von China stark betroffen.

Ich denke am Wochenende werden wir neue Einschätzungen hören.

Also wenn die jetzt durch die Umroutungen preisgünstige Japan-Kreuzfahrten, Vietnam oder so was als Ersatz anbieten, würde ich schwach werden.

Wer betroffen ist und neue Informationen über Umroutungen im Monat Februar hört: bitte hier mal reinstellen.
Weltenbummler
am 30.01.2020 10:47
Hongkong

@Hafenratte

User @Charon benötigt für die Anreise zu seiner Kreuzfahrt konkret eine Flugverbindung nach Hongkong.

Richtig ist, dass die Deutsche Lufthansa Flugverbindungen von und nach China eingestellt hat, ausdrücklich aber nicht in die Sonderverwaltungszone Hongkong !

Ein Flug von Deutschland nach Hongkong (z.B. mit LH) ist also z.Z. immer noch möglich.
Angelika
am 30.01.2020 19:35
Virus

Soeben wird gemeldet, dass 7.000 Passagiere wegen des Virus (zwei Verdachtsfälle) auf einem Costa-Schiff in Italien festsetzen.
Hafenratte
am 30.01.2020 20:30
In einem anderen Forum berichtet ein Betroffener, der auf dem Schiff ist

Ich gebe es für Euch wieder:

Kurz nach Mittag wurde Quarantäne verhängt, keiner durfte von Bord und die Bediensteten liefen mit Mundschutz rum. Am späten Nachmittag Entwarnung: Erste Tests von zwei verdächtigen Chinesen waren negativ. Eine Frau hatte Symptome wie Coronavirus, es war aber keiner. Der Hafenkommandant gab Entwarnung, trotzdem stellte sich der Bürgermeister von Civitaveccia angeblich quer. Ein Teil konnte das Schiff verlassen, ein Teil durfte nicht. Und die neuen Gäste kommen nicht aufs Schiff. Gerüchte sagen, dass ein zweites Mal getestet werden soll. Wohl etwas chaotisch momentan. Aber zum Glück bisher kein Coronavirus-Fall.

Angaben ohne Gewähr, nur Wiedergabe der Internet-Berichte.

Sicher werden die Ereignisse morgen von offizieller Seite erklärt.

Der Fall zeigt aber die Nervosität und Unsicherheit. Aber auch die Vorsichtsmaßnahmen, die ja anscheinend greifen.
Hafenratte
am 31.01.2020 7:57
Eine offizielle Erklärung ist da

Offizielles Statement Costa Crociere – Verdachtsfall Costa Smeralda, 30. Januar 2020, 22:00 Uhr

Genua, 30. Januar 2020, 22 Uhr - Costa Crociere bestätigt, dass italienische Gesundheitsbehörden bei dem Passagier an Bord der Costa Smeralda die allgemeine Grippe diagnostiziert haben.
Die Situation auf dem Schiff, das momentan in Civitavecchia angedockt ist, war jederzeit unter Kontrolle. Die Besatzung hat unermüdlich Unterstützung geleistet und auch die Gäste, die in der Zwischenzeit zum Terminal zur Einschiffung angereist waren, bestmöglich betreut.

Dank der vorgeschriebenen Protokolle, die an Bord der Flotte gelten, hat unser medizinisches Team gestern Abend umgehend einen Fieberverdacht bei einer 54-jährigen Frau festgestellt, nur wenige Stunden vor der Ankunft des Schiffes in Civitavecchia, und daraufhin sofort die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Die zuständigen Behörden wurden informiert und führten bei der Ankunft des Schiffes im Hafen von Civitavecchia alle erforderlichen Kontrollen durch.

Wir sind uns zwar der daraus resultierenden Unannehmlichkeiten bewusst, aber die geltenden Verfahren und unsere Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden waren bei der Bewältigung dieser Situation wirksam und konnten ein Höchstmaß an Sicherheit für alle unsere Gäste, die Besatzung und die Gemeinschaft als Ganzes gewährleisten.

Das Schiff wird den für morgen geplanten Hafen von La Spezia überspringen und bis morgen in Civitavecchia angedockt bleiben, um dann um 18 Uhr nach Savona auszulaufen und damit sein reguläres Kreuzfahrtprogramm wieder aufzunehmen. Costa Crociere bietet Gästen, die heute in Civitavecchia hätten von Bord gehen sollen, die Möglichkeit, an Bord zu übernachten und ab morgen früh die Heimreise anzutreten. Gäste, die dies wünschen, können nach Belieben von Bord gehen. Costa hat bereits versichert, dass alle Gäste, die heute in Civitavecchia einchecken sollten, in den Hotels in der Nähe des Hafens auf Unternehmenskosten übernachten. Sie werden morgen zusammen mit den Gästen aus La Spezia an Bord gehen.

Costa Crociere dankt den Gesundheitsbehörden, der Küstenwache und den beteiligten Ministerien für ihre große Unterstützung und ihren organisatorischen Aufwand.
Hafenratte
am 31.01.2020 8:16
Hier noch ein Zeitungsbericht von heute morgen

Coronavirus-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff hat sich nicht bestätigt

Nachdem eine Chinesin auf einem Kreuzfahrtschiff in Italien über Fieber und Atemprobleme klagte, durften Tausende Passagiere wegen Coronavirus-Verdachts stundenlang nicht an Land. Nun haben die Behörden Entwarnung gegeben.

Tausende Menschen saßen fast einen Tag lang fest: Auf einem Kreuzfahrtschiff in Italien hat sich der Verdacht auf Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus nicht bestätigt. Zwei Passagiere seien auf das Virus untersucht worden, beide Tests seien negativ, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. Die Menschen dürfen demnach nun von Bord gehen.

Mehr als 6600 Menschen waren wegen des Verdachts seit Donnerstagmorgen an Bord der "Costa Smeralda" im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia festgehalten worden. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao hatte an Bord über Fieber und Atemprobleme geklagt. Dies können Anzeichen für das Coronavirus ein, dass sich derzeit weltweit verbreitet und bislang mit mehr als 170 Todesfällen in Verbindung gebracht wird. Auch der Mann der Chinesin war untersucht worden.

Kreuzfahrtgesellschaft: "Normale Grippe"

Das Paar aus China hat die Kreuzfahrt Medienberichten zufolge in Savona in Ligurien begonnen. Das Schiff habe auf der regulären Tour durchs westliche Mittelmeer in Marseille, Barcelona und Palma de Mallorca Station gemacht, bevor es Civitavecchia anlief. Von dort aus erkunden Schiffsreisende in der Regel die Hauptstadt Rom. Italien ist bei Chinesen ein sehr beliebtes Reiseland.

Die Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere teilte mit, es habe sich um eine "normale Grippe" gehandelt. Das Schiff werde am Freitagabend in Richtung Savona in Ligurien weiterfahren und den Hafen La Spezia überspringen. Danach soll die Reise wie geplant weitergehen.

Wut über fehlende Kommunikation - Verwirrung über Ausstiegserlaubnis

Die Passagiere harrten stundenlang an Bord aus, offenbar ohne Details zu wissen. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, dass viele wütend gewesen seien, weil sie nicht gewusst hätten, was vor sich gehe. "Wir essen alle zusammen in den Gemeinschaftsräumen und wir wissen nicht, ob irgendjemand infiziert ist", zitierte Ansa einen Reisenden aus Apulien.

Zwischenzeitlich gab es zudem Verwirrung, ob die ersten Passagiere schon aussteigen dürften. Mehr als Tausend Menschen, die ihre Reise in Civitavecchia ohnehin beenden wollten, erhielten Medienberichten zufolge von den Gesundheitsbehörden im Hafen die Erlaubnis dazu. Kurz darauf untersagte der Bürgermeister der Stadt, Ernesto Tedesco, diesen Passagieren das Aussteigen wieder. Tedesco sagte: "Ich bin ein Bürgermeister und ich muss die Bürger meiner Stadt schützen."
Hafenratte
am 01.02.2020 13:30
Inzwischen gibt es ganz viele Meldungen, die Länder reagieren

Viele Einreiseverbote für Reisende aus China, z.B. die USA und Australien.

Gestern habe ich noch überlegt, mal nach Australien zu düsen. Ziemlich günstige Flüge derzeit. Heute muss man da schon wieder umdenken. Umsteigen in Peking (es gibt keine Direktflüge) ist zwar kein Aufenthalt in China (man verlässt ja die Transitzone des Flughafens nicht), aber wer weiß wie die Australier reagieren.

Ich stelle noch zwei Meldungen rein:
1. Aus welt.de, 31.01.2020:

"Wegen des neuartigen Coronavirus streichen die Gesellschaften MSC und Costa Cruises vorerst alle Kreuzfahrten, die in chinesischen Häfen starten sollten. MSC strich am Donnerstag zunächst drei Touren des Schiffes „Splendida“ mit 6880 Plätzen. Betroffen sind Anfang Februar geplante Fahrten nach Japan. Das Unternehmen betonte, dass bisher keinerlei Verdachtsfälle auf einem seiner Schiffe aufgetreten seien."

2. Auszug aus der Meldung von Costa:
...."Genua, 31. Januar 2020 - Aufgrund des von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufenen globalen Notstands hat Costa Crociere entschieden, die Vorsichtsmaßnahmen an Bord seiner Flotte weiter zu verschärfen, um maximale Sicherheit für Gäste und Besatzung zu gewährleisten.
Ab heute dürfen keine Gäste, Besucher oder Besatzungsmitglieder jedweder Nationalität, die in den letzten 14 Tagen in China waren, an Bord von Costa Schiffen gehen....."
Hafenratte
am 02.02.2020 13:23
Auch MSC hat schon vor ein paar Tagen reagiert,

Gehen sogar weiter als Costa (die nur 14 Tage Frist bei China-Reisen setzen). Chinesen dürften auf absehbare Zeit nicht mehr auf Kreuzfahrtschiffen auftauchen. Auch nicht in Europa, dürfen ja praktisch nicht mehr reisen (sind ja immer in Gruppen oder Rudeln unterwegs und das ist jetzt verboten). Hallstadt atmet auf.

Auszug aus der Pressemeldung vom 30.01.2020

"...Gäste aller Nationalitäten müssen vor der Einschiffung einen Fragebogen ausfüllen, um sicherzustellen, dass niemand das Schiff betritt, der in den letzten 30 Tagen aus Festlandchina abgereist ist oder das Chinesische Festland besucht hat. Jedem, der in den letzten 30 Tagen vom Chinesischen Festland abgereist ist oder Festlandchina besucht hat, wird der Zugang zum Schiff verweigert."
caterina
am 02.02.2020 13:45
Hafenratte

…. bitte Hallstatt … nur glaube ich nicht, dass die Gewerbetreibenden dort aufatmen.

 
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