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Bewertung unserer Kreuzfahrt mit der Costa Pacifica - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
mymomo
am 28.07.2017 15:57
Bewertung unserer Kreuzfahrt mit der Costa Pacifica


Hallo!
Meine Frau und ich (30 und 36) sind vorgestern von unserer Kreuzfahrt mit der Costa Pacfica zurückgekommen. Wir hatten die Norwegenroute gebucht.
Solange noch alle Erinnerungen ganz frisch sind, möchte ich euch gerne einmal unsere Eindrücke schildern.

Das Wichtigste zuerst:
Ich möchte betonen, dass es sich hierbei um unsere persönliche Meinung handelt. Wir haben zwar mit einigen Leuten auf dem Schiff gesprochen die ganz ähnlicher Meinungen waren, bzw auch zufällig hier und da mal Kommentare anderer Passagiere aufgeschnappt, aber sicherlich gibt es auch den einen oder anderen, welcher hier anderer Meinung war.

Gleich vorab - Costa wird hier leider nicht sonderlich gut abschneiden.


Vor der Reise und Anreise:
Wir haben die Reise über ein Reisebüro abwickeln lassen. Das hat genauso viel gekostet, als wenn wir es selbst gebucht hätten.
Direkt nach der Buchung konnten wir uns in ein Onlineportal einloggen. Hier konnte man sich ein wenig informieren, sowie angebotene Ausflüge schon im Vorfeld buchen und auch einen Webcheck-In machen, wofür man sämtliche persönliche Angaben schon einmal eingibt.

Was SEHR ärgerlich ist: Es steht nirgends, von wo genau das Schiff eigentlich ablegt und wo es wieder ankommt.
Bei uns gab es die Besonderheit, dass das Schiff aus Hamburg losgefahren ist (das letzte Mal) und in Kiel ankam. Erst durch ein Telefonat mit der Costa-Hotline konnte man mir sagen, von wo genau die Reise eigentlich losgeht.

Auch Angaben zum Gepäck (Anzahl, Gewicht, Inhalt), wie man es von Flugreisen her kennt, waren nicht angegeben. Hier als Tipp: Man darf soviel mitnehmen wie man möchte. Ob 2 oder 5 Koffer ist egal. Man darf keine gefährlichen Gegenstände mit aufs Schiff nehmen. Solche Sachen werden einem abgenommen und bei der Abreise wiedergegeben. Als gefährlicher Gegegenstand zählt auch alles, was von selbst große Hitze erzeugen kann. Also ein Fön, Glätteisen und Ähnliches - wegen Brandgefahr. Ladegeräte sind hier ausgenommen. Auch darf man keine großen Mengen an Getränke oder generell Verpflegung mit an Board nehmen. Ganz speziell Alkohol.

Zwar nicht zwingend die Aufgabe von Costa, aber als Serviceleistung wäre es schön und sinnvoll gewesen, wenn man die Gäste im Vorfeld informiert hätte, dass es am Anreisetag in Hamburg zwei Großveranstaltungen gegeben hat.
Es war per Fahrzeug kaum möglich zum Hafen zu kommen. Um 13 Uhr waren wir in Hamburg angekommen und sind um kurz vor 16 Uhr am Hafen angekommen. Alles war abgesperrt, es war fast kein Durchkommen möglich. Stau ohne Ende. Eine Stunde vor Ende des Check-In ist zufällig ein Shuttlebus von Costa neben uns im Stau gestanden. Da haben wir uns dran gehängt. Der ist überall lang gefahren, nur nicht da wo irgendwelche Beschilderungen hinzeigten, bzw uns das Navi hinführen wollte. Ohne diesen Bus, wären wir sicherlich nicht rechtzeitig angekommen.
Das es einen solchen Shuttlebus überhaupt gibt, auch darüber wurden wir im Vorfeld nicht informiert. Hier hätten wir unser Auto nach Kiel bringen können (Ankunftshafen) und man ist dann mit dem Bus nach Hamburg gebracht worden.
Ich weiß nicht ob hier unser Reisebüro gepennt hat, oder ob man in der Hotline nur die richtigen Fragen hätte stellen müssen. Keine Ahnung.

Endlich dort angekommen, wurde uns gesagt, dass wir unser Auto dort nicht parken können. Wir hätten im Vorfeld ein Parkpaket buchen können - aber selbst dafür wären wir inzwischen zu spät da. Schön nur, dass wir von diesem Parkpaket gar nichts wussten. Eine Vorabinfo gab es hierfür auch nicht. Uns wurde dann ein Parkhaus empfohlen, für rund 200€ die Woche. Das hätte bei 11 Tagen eine ordentliche Summe gegeben.
Zum Glück hatten wir kurz vor dem Hafen ein paar freie Parkplätze gefunden (was in Hamburg eine echte Seltenheit ist).

Der eigentliche Check-In lief dort dann aber recht fix und reibungslos ab. Unsere Koffer, welche wir im Vorfeld haben abgeben müssen, damit diese einmal durch den Security-Check gehen konnten, wurden uns kurz nach unserer Ankunft dann auch schon aufs Zimmer gebracht. Das ging zumindest bei uns sehr flott.
Was jedoch nicht so schön war: Auch hier fehlte im Vorfeld die Information, dass unsere Zimmerkarten nicht wie in jedem Hotel an der Rezeption zuvor abgeholt werden müssen, sondern bereits auf dem Zimmer lagen. Der Eingangsbereich des Schiffs war megavoll und alle suchten nach der Information, wie man nun an seine Zimmerkarte gelangen kann. Durch Zufall haben wir ein Gespräch mitbekommen, wo es dann hieß, dass man direkt zum Zimmer gehen soll.
Was uns gar nicht gefallen hat war, dass wir nun auf unser unverschlossenes Zimmer gekommen sind und dort die ersten 2 Koffer bereits auf uns warteten. Ein Paradies für Diebe.
Daher bitte wertvolle Gegenstände mit ins Handgepäck, welches beim Betreten des Schiffs durchleuchtet wird.


Das Zimmer:
Mit unserem Zimmer waren wir eigentlich recht zufrieden. Klar, es war recht klein, aber es handelt sich halt um ein Schiff.
Wir haben eine Flexkabine gebucht. Hier wird einem irgendein Zimmer zugewiesen, sowie die dazugehörige Essenzeit (dazu später mehr). Wir wurden auf Deck 10 in einer sogenannten Samsara-Kabine untergebracht. Diese heißen so, weil sie sehr nah am Spa-Bereich des Schiffes liegen - dem Samsara-Spa.
Weitere Vorteile dieser Kabine (wenn man sie direkt bucht und nicht zufällig zugewiesen bekommt), man darf sich seine Essenszeit selbst aussuchen. Es gab noch weitere Vorteile einer echten Samsara-Kabine, aber da ich hier nicht ausreichend informiert bin, will ich hier auch keine Spekulationen machen.
Unser Zimmer verfügte über ein Doppelbett. Das ist nicht selbstverständlich - es kann durchaus auch dazu kommen, dass man zwei Einzelbetten hat.
Das Bett und generell das Zimmer war weitgehenst sauber. Hier gibt es nichts zu beklagen. Im Bad hatten wir zwar zwei obere Glasregale welche wir nicht nutzen und von Anfang bis Ende mit einer Staubschicht bedeckt waren, aber generell wurde gut sauber gemacht.
Man hat einen kleinen Kühlschrank/Minibar. Die ist natürlich kostenpflichtig. Ein Fön ist ebenfalls vorhanden, jedoch nicht im Badezimmer, sondern im Wohnraum. Dazu noch einen veralteten Flachbildfernseher und ein Telefon. Es gab ausreichend viele Verstaumöglichkeiten für Wäsche.

Der Fernseher... Neben Fernsehen (gleich mehr dazu) hatte man die Möglichkeit sich über zahlreiche Sachen zu informieren. Neben Schiffseigene Werbung zu den Angeboten an Board gab es auch einen Sender, welcher aktuelle Daten des Schiffs in Dauerschleife anzeigte. Also Position des Schiffs, Ankunftszeit am nächsten Hafen, Temparaturen, Windgeschwindigkeit, Wetterprognosen und sonstige Spielereien. Dann gab es noch einen Sender, welcher im Wechsel die vordere und hintere Schiffkameras anzeigte, damit man einen Eindruck hatte wie es derzeit draußen aussieht. So konnte man zB sehen, ob man schon im Fjord XY eingefahren ist, oder man man tatsächlich schon im Hafen ist.
Es gab auch einen Sender, welcher Aufzeichnungen im Theater abspielte, wenn es hier irgendwelche Vorführungen gab.
Zusätzlich dazu gab es noch eine Multimedia-Funktion. Auch hier gab es nochmals Informationen zu Ausflügen, oder man konnte sich Filme kostenpflichtig ausleihen, sowie seine Abrechnungen der Costa-Karte ansehen (gleich mehr dazu).

Schlecht war die Sache mit dem Empfang. Es gab 4 deutsche Sender. ZDF, Pro 7, Kabel 1 und irgendein Nachrichtensender.
Sehr oft gab es hier Unterbrechungen im Empfang. Teilweise minutenlang. Jedoch verwunderte es mich dann doch sehr, dass dies nicht auf die italienischen Sender zutraf. Da schippert man in Norwegen rum, hat von 3500 Passagieren knapp 2500 deutschsprachige Leute an Bord, aber Hauptsache die italienischen Sender laufen einwandfrei. Ja, es ist eine italienische Gesellschaft und es wäre tatsächlich traurig, wenn da die italienischen Sender ständig Ausfälle gehabt hätten, jedoch zeigt dies ja, dass der Empfang theoretisch möglich gewesen wäre.


Zahlungsmittel an Bord / die Costa-Karte:
Auf dem Schiff kann nur mit der Costa-Karte (Zimmerkarte) gezahlt werden. Bargeld oder Kartenzahlung gibt es nicht.
Diese konnte man an einem extra SchALTER per Bargeld aufwerten lassen, oder aber man verbindet seine Kreditkarte mit der Costa-Karte. Dies geht an diversen Terminals im Schiff recht simple. Neben einer Quittung gibt es auch, wie oben schon angesprochen, die Möglichkeit die Abrechnung per Fernseh zu verfolgen.
Die Costa-Karte wird auch benötigt, wenn man das Schiff verlassen oder betreten möchte, damit im Computer gespeichert werden kann, welche Passagiere sich an Land befinden. Es ist also die Karte für alles.
Auch steht auf der Costa-Karte die zugewiesene Essenszeit, sowie welche Pakete man im Vorfeld schon gebucht hatte. Siehe wie folgt.


Verpflegung an Bord:
Verhungern und verdursten wird hier niemand!
Es gibt zwei (eigentlich 3) verschiedene Restaurants an Bord, die von jedem kostenfrei genutzt werden können. Neben verschiedenen kostenpflichtigen Bars, gibt es auch kostenpflichtige Restaurants. Die Restaurants bestechen natürlich durch deutlich mehr Privatspähre, Ruhe und vermutlich auch besserem Essen. Wird waren da jedoch nicht essen, daher kann ich dies nur vermuten.

Das La Paloma-Restaurant auf Deck 9 ist das Hauptrestaurant, wo es zwischen 6:30 bis 11 Uhr durchgehend Frühstück gibt. Ab 10 Uhr wird das Angebot jedoch um die Hälfte reduziert (Langschläferfrühstück).
Ich glaube ab 12 Uhr bis 15 Uhr gibt es hier Mittagessen. Von 16 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen und von 18:30 bis 20:30 Abendessen. Im La Paloma ist das Essen immer in Buffetform verfügbar.
Leider ist es hier aber auch fast immer SEHR voll. Privatsphäre gibt es hier kaum. Meistens muss man sich zu wen anders an einen Tisch setzen. Es ist gar nicht so einfach hier einen Platz zu bekommen, gerade an Seetagen. An Landtagen, wo man natürlich selbst gerne unterwegs sein möchte, sieht dies natürlich ein wenig anders zur Mittagszeit aus. Dafür ist es zur Frühstückszeit um so schlimmer.
Kleiner Geheimtipp fürs Frühstück: Wenn man bis ans Ende des Restaurant geht, kann man hier per Treppe noch auf einen ganz kleinen Bereich auf Deck 10 kommen, welcher zum Frühstück freigegeben ist. Meistens bekommt man hier noch einen Platz. Außerdem ist es dort weniger Eng und nicht so laut.

Dann gibt es da noch die Restaurants New York New York und My Way - jeweils auf Deck 3 und 4. Eigentlich handelt es sich hierbei um ein großes durch die Küche zweigeteiltes Restaurant. Das Abendessen ist hier der Einfachheit einfach zweigeteilt für die Leute die eher vorne oder hintem im Schiff wohnen, weil die Zugänge auch nicht von überall erreichbar sind.
Zum Frühstück (6:30 - 9:30) und Mittag (kenne die Zeit nicht mehr - ich glaube aber nur 2 Stunden) macht jedoch auch das New York New York auf - jedoch nur auf Deck 3. Wir fanden dies etwas schicker, weil es optisch netter ist als das La Paloma.
Der erste Unterschied ist, dass man sich hier den Platz nicht selbst aussucht. Man wird vom Kellner zu einem freien Platz geführt. Das ersparrt einem die Sucherei, dafür hat man aber auch keine Platzwahl. Die Kellner füllen systematisch das Restaurant auf. Somit kann man sich natürlich auch seinen Tischnachbarn nicht aussuchen.
Hier gibt es die gleichen Sachen zu Frühstücken wie oben im La Paloma (auch als Buffet), jedoch gab es zusätzlich noch die Möglichkeit diverse Sachen aus einer Karte zu bestellen (kostenfrei). Hier gab es zB Waffeln, Omletts, Pencakes und andere Sachen, die es per Buffet nicht gibt. Diese Bestellungen werden vom Kellner aufgenommen und an den Tisch gebracht. Auch wird einem Kaffee und Tee am Tisch serviert.
Leider sind die Kellner meistens sehr beschäftigt, sodass man mit seiner Bestellung gerne mal 10 Minuten warten muss, oder man auch mal länger ohne Kaffee auskommen muss. Hierbei handelt es sich übrigens um 2 verschiedene Kellner. Mehrere machen Kaffee, nur einer nimmt Bestellungen auf. Meistens bekommt man den Kaffeekellner schneller zu greifen. Wenn man ihn sagt man möchte was bestellen, dann sagt er dem anderen Kellner meistens Bescheid. Dann kommt der andere zügiger zu einem. Manchmal wird aber auch einfach nur darauf hingewiesen, man solle sich bitte an den anderen Kellner wenden.
Dafür können die Kellern selbst nichts, jedoch ist das recht ungünstig gelöst fanden wir.

Zum Mittagessen wird hier nur per Karte serviert. Man wird wie beim Frühstück vom Kellner zum Tisch geführt.
Die aufgelisteten Menüs sind alles kleine Portionen, bis hin zu eher kleinere Häppchen. Man darf soviel von der Karte bestellen wie man möchte. Auch im Nachhinein nochmals nachbestellen ist kein Problem.
Meistens sind die Karten so aufgeteilt, dass man erst aus einer Vorspeise wählt, dann den ersten Hauptgang, den zweiten Hauptgang und dann noch das Dessert. Fast immer gibt es hier 3 verschiedene Wahlmöglichkeiten in den verschiedenen Gängen.
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit einen Salat zu bestellen und es gibt zusätzlich auch einen fast immer identische Auswahl an fest gesetzen Menüs die sich täglich kaum bis gar abändern.

Zurück zum Restaurant La Paloma zur Mittagszeit. Wie immer gibt es hier nur Buffet. Die Auswahl ist sehr umfangreich. In den Seitengängen wird italienisch gekocht, während an den Hauptstationen internationales Essen gibt - also ein wilder Mix aus allem.

Zusätzlich gibt es eine weitere Essenstation im La Paloma, genauer genommen noch vor dem eigentlichen Eingang zum Restaurant. Hier gibt es auf der einen Seite eine Bar und auf der anderen Seite eine Kochstation. Zum Frühstück werden hier Eier gemacht. Spiegelei, Rührei und Omletts werden hier angeboten. Die Omletts werden hier jedoch einfach gemacht und fertig. Im New York New York hat man noch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Zutaten zu wählen.
Zur Mittagszeit gibt es hier Burger und Pommes - ein netter Snack zwischendurch.

Zur Kaffee und Kuchen Zeit werden im La Paloma kleine Snacks angeboten, sowie eben Kaffee und Kuchen ;o).

Das Abendessen. Im La Paloma gibt es hier keinen großen Unterschied zum Mittagessen.
Nun kommen wir zur Anfangs erwähnten Essenzeit. Wir hatten mit unserer Flexkabine nicht das Privileg eine Essenzeit auszuwählen. Es gibt Essenszeit 1 (ab 18 Uhr) und eine Essenzeit 2 (ab 21 Uhr). Das ist auf das Restaurant My Way bezogen. Im Restaurant New York New York sind beide Essenzeiten im jeweils 30 Minuten vorverschoben.
Hochpreisige Kabinen dürfen sich die Essenzeit auswählen. Schätzungsweise 80% des Schiffs bekommt diese jedoch vorgeschieben. Diese gelten selbst in den Bezahlrestaurants.

3 Wochen vor Reiseantritt bekommt man seine Kabinennummer und seine Essenszeit per Reiseunterlagen (oder auch im Onlineportal) zugewiesen.
Hier steht auch drin, ob man ins My Way oder ins New York New York muss. Zusätzlich ob man im Restaurant auf Deck 3 oder 4 ist und welche Tischnummer man hat.

Abends sitzt man nämlich immer am gleichen Tisch und mit den immer gleichen Leuten zusammen. Das fanden wir sehr schön, weil wir uns da ein wenig mit den uns dann bekannten Gesichtern über den Tag austauschen konnten.
Zwar war unser Tisch nicht optimal gelegen, aber das war halt einfach Zufall - damit muss man sich halt abfinden.
Gegessen wird hier ebenfalls per Menükarte - ganz ähnlich wie zur Mittagszeit im New York New York.


Getränke:
Die Getränke sind ein spezielles Thema bei Costa. Mit wenig Anspruch verdurstet man hier jedoch nicht.
Es gibt Getränkepakete bei Costa, die nicht ganz günstig sind.
Diese unterscheiden grob in Wasserpakete, Softdrinks und alkoholische Getränke. Da wir KEIN Paket hatten, weiß ich hier über die speziellen Unterschiede nicht genau Bescheid.
Das Wasserpaket beinhaltet zb 13 Flaschen Wasser zum Preis von 25 Euro. Sorry, aber das ist Wucher!

Im La Paloma sieht es mit den Getränken wie folgt aus.
Zum Frühstück gibt es aus Automaten Wasser und zwei verschiedene Säfte, sowie Kaffee ebenfalls aus Automaten - sowie heißes Wasser für Tee. Der Saft ist nicht so künstlich wie man es vielleicht von anderen Automatensäften her kennt. Er war extrem süß, aber hatte eben nicht diesen typischen Brausetablettegeschmack.
Zum Mittag gibt es hier nur noch Wasser.
Zum Kaffee und Kuchen gibt es hier wieder alles, bis auf Säfte.
Zum Abend gibt es hier wieder nur noch Wasser.

In den Restaurants New York New York und My Way sieht es wie folgt aus.
Zum Frühstück im New York New York gibt es wie bereits oben mal erwähnt Kaffee (und oder auch nur Milch) am Tisch serviert - ebenso Tee.
Am Buffet stehen Gläser mit Wasser und Saft.
Zum Mittag gibt es hier keine kostenfreien Getränke.
Zum Abendessen gibt es in beiden Restaurants ebenfalls keine kostenfreien Getränke.

Hat man ein Getränkepaket bestellt, kann man sich natürlich jederzeit und überall auch entsprechende Getränke besorgen.

Wir haben nicht eingesehen soviel zusätzliches Geld für Getränke aufzuwenden. Pro Person ist man bei alkoholischen Getränken bei knapp 200€, wenn ich mich nicht irre.
Wenn wir durst hatten, hat man von morgends bis abends im La Paloma ja fast durchgehend die Möglichkeit was zu trinken. Nur zum Mittagessen im New York New York und zum Abendessen konnte man dann nichts trinken.
Zusätzlich haben wir uns an Landtagen in Geschäften vor Ort jeweils 1-2 Flaschen zutrinken für die Nacht besorgt. Wenn man nicht gleich mit einem Sixpack Wasser anrückt, gibt es hier auch keine Probleme beim Betreten des Schiffes. Ebenfalls bei ein paar Süßigkeiten oder so.

Auch hat niemand etwas gesagt, wenn man sich Wasser aus dem Automaten in Flaschen kleine abfüllte.
Das Wasser aus dem Hahn in der Kabine ist übrigens kein Trinkwasser. Dies ist stark mit Chlor versetzt.

Aber auch ohne Getränkepaket bekommt man natürlich auch das Getränk seiner Wahl, nur ist das dann alles andere als günstig. 6€ 15% Servicepauschale für ein kleines Glas Wein, sind einfach nicht tragbar. Ebenso eine Dose Cola für 3€. Sorry, nicht mit mir!

Übrigens: Wenn ihr vor Antritt der Reise bereits ein Getränkepaket gebucht habt, wird dieses auch auf eurer Costa-Karte mit aufgedruckt. Beim Vorzeigen der Karte weiß der Kellner dann Bescheid.


Die Qualität des Essens:
Diese Angelegenheit ist sehr durchwachsen.
Was fast immer gut bis sehr gut war: Nachtisch Obst und Salat.
Bis auf wenige Ausreißer, waren diese Sachen immer sehr schmackhaft und vor allem auch frisch. Zum Frühstück ist das halbe Angebot eher auf Gebäck und Obst ausgelegt.
Das Obst variierte ein wenig. Verschiedene Melonenarten gab es durchgängig. Dann gab es auch Äpfel, Birnen und Kiwis meines Wissens dauerhaft. Zwischendurch gab es mal Trauben, mal Kirschen, Pflaumen oder sowas.
Das Gebäck war ebenfalls sehr reichhaltig und lecker. Was ich gut fand - es gab wirklich leckere Doughnuts ;o).

Am sonstigen Frühstück gibt es auch nicht viel zu meckern. Es gab verschiedene Brote (nicht nur Weißbrot wie man es oftmals aus dem Urlaub kennt). Selbst Pumpernickel waren im Angebot, standen komischerweise jedoch oft beim Nachtisch ?!?
Jedoch waren frisch zubereitete Sachen wie Eier oder Waffeln meistens kalt oder maximal lauwarm.
Auch der Aufschnitt war reichhaltig. Ebenso gab es ein wenig Müslie oder Cornflakes.

Mittags war die Qualität des Essens dann aber doch teilweise grenzwertig.
Es fängt schon einmal damit an, dass das Essen kaum mal mehr als lauwarm war, oder oftmals schon komplett kalt. Es ist sehr befremdlich, wenn man sich Bratkartoffeln auf den Teller macht und diese komplett kalt sind. Manchmal waren die Sachen nicht ganz durch und manchmal auch recht unlecker.
Bezüglich des lauwarmen Essens habe ich mit einer mir fremden Person darüber gesprochen, die mit uns Mittags mal an einem Tisch saß. Sie vermutete, dass dies eventuell auf die Essensgewohnheiten der Italiener zurückzuverfolgen ist. Sie würden vielleicht einfach nicht so heiß essen, da es dort halt selbst immer so heiß ist.
Das bezweifel ich jedoch. Zudem gab es ganz seltene Ausnahmen, wo man tatsächlich mal heißes Essen bekommen hat. Einmal hatte ich eine heiße Suppe bekommen und einmal irgendwas beim Abendessen. Sonst war mein Essen bestensfalls wirklich nur noch lauwarm.

Die Auswahl war jedoch reichhaltig. Doch leider war alles sehr ungewürzt. Ich kenne es jedoch aus meiner eigenen Familie, dass meine Oma beim kleinsten Einsatz von Pfeffer direkt alles zu scharf ist. Daher kann ich verstehen, dass man hier auf sicher geht und lieber mit den immer auf dem Tisch vorhandenen Pfeffer und Salz nachwürzen lässt. Fand ich nicht so schön, aber nachvollziehbar wäre es für mich. Ob das jedoch überhaupt die Absicht dahinter ist, kann ich natürlich nicht sagen.

Das Abendessen war zumindest für uns immer ein interessantes Ereignis.
Wir waren dem My Way zugewiesen. Neben einem festen Tisch, hat man auch jeden Abend den gleichen Kellner. Jeder Kellner hatte 4 Tische die er zu bedienen hat. Ich kann nur für unsere 4 Tische sprechen, doch es war immer eine Art Lottospiel, ob man am Ende das bekam, was man eigentlich bestellt hat. Mit unserem Nachbartisch haben wir schon immer gescherzt, dass der andere Tisch immer so komische Sachen bestellt, die man dann vorgesetzt bekommt.
Wir haben die Sache mit Humor genommen. Von guten Service kann man hier jedoch nicht reden.
Ich glaube es gab nur einen einzigen Tag, wo an unserem Tisch (maximal 6 Leute, wir waren aber fast immer zu 4) alles korrekt serviert wurde.
Wir waren aber flexibel und haben die Menüs einfach untereinander ausgetauscht, damit jeder in etwas das bekam, was er auch mag.

Generell waren aber die Menüs meistens nicht das, was man sich darunter vorstellen konnte. Oftmals waren sie geschmacklich einfach kein Highlight und andererseits bekam man etwas serviert, was man sich in der Art gar nicht darunter vorgestellt hat, als man das Menü aus der Karte ausgewählt hat.
Zum Beispiel gab es einen Abend einen warmen Hülsenfrüchtesalat. Dies war am Ende eine sehr unappetitlich aussehender braungrauer Klumpen, der so aussah wie eine Linsensuppe ohne Wasser. Einfach nur sehr pampig und nicht wirklich schmackhaft. Oder meine Schokotorte war eigentlich nur ein umgedrehter Muffin mit ein wenig Sahne drauf. Vieles wird hier auf der Karte deutlich schöner aufgeschmückt als es am Ende ist.

Beim Abendessen gibt es zudem noch 3 besondere Tage. Es gibt 2 Gala-Abende und eine weiße Nacht. Hier sollte man sich schick anziehen, bzw möglichst weiß.
Hier bemängel ich jedoch erneut die Vorabinformationen von Costa zur Reisevorbereitung. Man kennt es aus anderen Urlauben, dass man möglichst nicht in kurzer Hose zum Abendessen soll. Soweit ok. Von diesen Galaabenden und der weißen Nacht wussten wir jedoch nichts, entsprechend waren wir auch nicht dafür vorbereitet. Man wurde aber auch nicht schief angesehen, wenn man sich wie gewohnt einfach nur ordentlich angezogen zu Tisch begibt.


Informationsfluss auf dem Schiff:
Auf dem Schiff selbst wird man eigentlich recht gut informiert. Jedem Abend gegen 20 Uhr erhielten wir in unserem Briefkasten vor dem Zimmer ein Informationsschreiben über sämtliches Wissenswertes für den Folgetag.
Hier stehen alle Veranstaltungen, mögliche Ausflugsinformationen, nochmals alle Essenszeiten, eine Wetterprognose, An- und Abfahrt aus dem jeweiligen Hafen, usw drauf.
Die Veranstaltungen in Form von irgendwelchen abendlichen Shows werden übrigens immer 2x gemacht - für jede Essenszeit passend.


Die eigentliche Schifffahrt und Aufenthalte am Land:
Die Fahrten sind immer so geplant, dass man relativ früh im Hafen ankommt (etwa zur Frühstückszeit). Abends verlässt das Schiff den Hafen zum nächsten Ziel, sodass man immer zum Abendessen und in der Nacht auf See ist und tagsüber das Schiff im Hafen liegt.
Es gibt auf der Norwegentour auf zwei besondere Häfen, wo das Schiff selbst nicht anlegen kann. Hier werden die Beiboote zum Übersetzen genutzt. Da hier aber schätzungsweise nur 50 Leute drauf passen, aber sicherlich mindestens 2/3 der Passagiere von Bord gehen will, ist dies mit einem gewissen Aufwand verbunden.
An diesen Tagen muss man sich am Vorabend dazu anmelden, dass man das Schiff gerne verlassen möchte. Hier wird einem dann eine Nummer zugewiesen. Diese Nummer wird an allen öffentlichen Orten am besagten Tag ausgerufen und diese Gruppe von Leuten muss sich dann zu den Beibooten begeben.
Es gibt 3 mögliche Wege, wie man die zugewiesenen Zeiten umgehen kann.
1. ganz offiziell, wenn man an der Rezeption angeben kann, dass man sich zB zu einer bestimmten Uhrzeit an Land begeben muss, weil man dort zB privat einen Ausflug gebucht hat, oder ein Leihwagen für den Tag dort stehen hat.
2. sich an der Rezeption so lange über den vergebenen Termin beschweren, bis diese klein nachgeben. Das hatten wir in Leknes. Das Schiff konnte ab 8:30 Uhr verlassen werden, uns wurde jedoch 11 Uhr zugewiesen. Wir hatten aber auch einen Ausflug über Costa gebucht, welcher um 13 Uhr beginnen sollte. Wir hätten also um 11 Uhr vor Bord gekonnt, wären dann 20 Minuten später an Land gewesen. Um kurz nach 12 Uhr hätten wir aber schon wieder zurück gemusst, weil die Fahrt ja auch wieder 20min gedauert hat und man sich immer 15min vor Ausflug dort einfinden sollte.
Wir haben dann so lange auf den armen Mann eingeredet, bis er unseren Landgang auf 9 Uhr verlegt hat.
3. man ignoriert einfach den zugewiesenen Termin. Das haben unsere Tischnachbarn 2x gemacht. Die Nummern werden nämlich nicht kontrolliert. Es wird seitens Costa einfach darauf gehofft, dass sich jeder an seine zugewiesene Nummer hält.

Das Schiff kam übirgens immer sehr pünktlich oder überpünktlich an den Häfen an. Einige Male ist es nicht ganz pünktlich losgefahren, aber die Zeit wurde wohl immer wieder aufgeholt.


Ausflüge über Costa:
Ich kann es leider nicht anders sagen, aber die Ausflüge sind einfach nur unverschämt teuer, grottig organisiert und teilweise total sinnfrei.
Durchaus nachvollziehbar ist es, dass man auf solche Ausflüge angewiesen ist, wenn man selbst nicht mehr so gut zu Fuß ist, oder aber sich die Bemühung der Eigenorganisation ersparen möchte.
Wir haben lediglich 2 Ausflüge mit Costa gemacht, haben aber auch von einigen Leuten ihre Erfahrungen geschildert bekommen, welche durchgehend negativ ausgefallen sind.
Wir waren zB am Nordkap. Dies ist der einzige Ausflug den ich ansatzweise empfehlen würde über Costa zu buchen. Hierbei wird man für 90€ mit dem Bus zum Nordkap gebracht und wieder zurück gebracht. Darin enthalten ist wirklich nur die Busfahrt. Niemand der einem was erzählt oder irgendwelche Eintrittsgelder, denn vor Ort ist der Eintritt frei. Dennoch: Wenn man versucht vor Ort bei einem ReiseveranstALTER eine Tour zu buchen, ist die Gefahr groß, dass schon alles ausgebucht ist. Gleiches gilt übrigens für Costa selbst. Auf dem Schiff selbst kann man auch noch Ausflüge buchen, wenn man das nicht schon übers Onlineportal gemacht hat. Da schätzungsweise aber 90% der Passagiere zum Nordkap wollen, ist auch hier irgendwann kein Platz mehr. Wer sicher gehen möchte, bucht dies zwar total überteuert, aber dafür sicher bereits im Vorfeld im Onlineportal.
Mit ein bisschen Eigenorganisation bekommt man für fast jeden Hafen im Vorfeld über das Internet schon Ausflüge gebucht. Das rate ich hiermit ausdrücklich jedem. Denn alles was man bei Costa kostenpflichtig machen will, geht direkt ordentlich ins Geld.
Auch wenn an jedem Hafen irgendwelche Touristikunternehmen sind, strömen da soviele Menschen rein, dass auch die schnell ausverkauft sind. Diese Unternehmen haben aber auch fast alle eine Webseite, bei denen man auch im Vorfeld schon online fest eine Tour buchen kann.
Dann gibt es da noch die Touren in den Großstädten wie zB Bergen. Diese sind total überflüssig, da alles fußläufig erreichbar ist. Wenn man also noch gut zu Fuß ist, würde ich in Tromso, Trondheim und Bergen auf jegliche geführte Tour verzichten und einfach selbst loslaufen.
Nochmal: bis auf die Nordkap-Tour würde ich keine einzige Tour mehr über Costa buchen!


Internet und Roaming:
Oh ja, das kann ins Geld gehen. Wer bei seinem Provider in den EU-Ländern auch surfen darf, muss hier höllisch aufpassen. Norwegen ist zwar inbegriffen, allerdings nicht das Meer.
Soll heißen: Sobald ihr auf See seid, wählt sich eurer Handy ins Telenor Maritim Netz Costa ein. Das hat mich in der ersten Nacht, ohne das Handy genutzt zu haben, innerhalb von 2,5 Stunden 50€ gekostet, bis Vodafone die Roamingbremse angeworfen hat.
Also Roaming immer deaktivieren, sobald ihr das Festland verlasst. Ich habs beim Verlassen des Schiffes angemacht und beim Betreten wieder ausgemacht.
Internetpakete kann man natürlich buchen, aber ich denke ihr könnt euch vorstellen wie unverschämt teuer die sind.


Zeitvertreib auf dem Schiff:
Ich sag mal so... Eigentlich gibt es keine wirkliche Möglichkeit zum Zeitvertreib. Ja, es gibt eine Shoppingmeile. Die hat man einmal durchschlendert und dann war es das auch schon. Es gibt auch eine Unterhaltungsebene auf Deck 5, doch wen verwundert es, dass hier alles kostenpflichtig ist?! Casino, Spielautomaten, Tischtennis, Kickertisch - alles vorhanden und alles kostenpflichtig.
Die angebotenen Show mögen vielleicht für Unterhaltung sorgen, doch 1. sind die immer randvoll besetzt und 2. einfach nicht jedermanns Sache.
Es gibt auch diverse Vorträge. Die haben zB zum Thema gesunde Ernährung Vorträge gehalten, welche ich mir auch angehört habe. Beide Seminare endeten in einer Verkaufsveranstaltung, wodurch das Thema für mich durch war.

Jetzt ein eventuell wichtiger Punkt in Sachen Unterhaltung:
Wir haben kein Getränkepaket gebucht. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass sich diese 200€ in ein Paket zwar nicht zwingend für die Getränke selbst gelohnt hätten, aber sie einem die Möglichkeit bieten auch mal eine Zeitlang in einer Bar oder einem der Cafe´s zu verbringen. Hier wird Livemusik gespielt oder getanzt. Ohne dieses Getränkepaket haben wir uns jedoch gesträubt überhaupt dahin zu gehen, weil Einzelgetränke einfach unverschämt teuer sind.
Die eine oder andere Stunde voller Langeweile hätte man hier vielleicht totschlagen können.

Ansonsten gibt es einen sündhaft teuern Spabereich. Dafür aber ein kostenfreies Fitnessstudio, welches für ein Schiff auch ganz gut ausgestattet war.
Schwimmen kann man hier ehrlich gesagt vergessen. Draußen gibt es einen Minipool, sowie einen Whirlpool. Drinnen nochmal zwei kleine Pools. Für Kinder ok, Erwachsene werden hier keinen Spaß haben.

Während der Fahrt an Deck zu gehen macht nur in den Fjorden Spaß. Hier fährt das Schiff nicht so schnell, wodurch der Fahrtwind noch nicht so wild ist und generell ist man durch den Fjord besser vom Wind geschützt.
Auf offener See ist auch bei gutem Wetter der Wind so schnell und kalt, dass man sich da nicht auf Dauer aufhalten möchte. Das unterstützt natürlich die Situation, dass das Schiff für die Anzahl der Passagiere einem zu klein vorkommt. Könnte man durchgehend die Außenpassagen nutzen, wäre das sicherlich weniger der Fall.

So blieb uns an Bord selbst selten mal die Möglichkeit uns wirklich die Zeit zu vertreiben. In den Fjorden oder im Hafen haben wir bei guten Wetter das Deck besucht und gelesen, ansonsten waren wir entweder was essen, oder haben auf unserem privatem Tablet auf unserem Zimmer Serien und Filme geschaut. Die meiste Zeit waren wir also im Zimmer.


Das Schiff selbst:
Das Schiff kommt einem zunächst riesig vor. Nun, das ist es mit Sicherheit auch. Auf der gesamten Reise haben wir erst im Hafen von Kiel von Mein Schiff ein größeres Schiff gesehen. Alle anderen Schiffe von Aida und weitere waren alle kleiner.
Genauer betrachtet bleiben neben den ganzen Kabinendecks aber nur wenige Decks die tagtäglich interessant sein könnten.
An vielen Ecken wird darauf angedeutet wir glamourös doch alles ist. Viel Blingbling und so. Leider ist das aber alles mehr Schein als Sein. Der Service und die Organisation passt dazu einfach nicht. Ebenso das Essen und vieles mehr. Bei näherer Betrachtung ist der Glamoureffekt einfach verflogen.


Soooo, ich denke das genügt jetzt aber auch.
Wir haben uns einfach nicht richtig wohl gefühlt und fühlten uns dazu gedrängt überall Geld aus dem Fenster werfen zu müssen. Ob es nun für Verpflegung, Privatsphäre, Ausflüge, Internet oder Unterhaltung ist. Es wird einem nur irgend möglich das Geld in Massen aus den Taschen gezogen. Geht man darauf nicht ein, so verendet man auf dem Schiff selbst in Langeweile, schlechten Service und als Passagier zweiter Wahl.
Es fühlte sich alles nach einer Massenabfertigung an. Klar, das ist es im Endeffekt ja auch, aber es wird auch nicht versucht dies durch zB Service oder gutem Essen wieder gut zu machen.
Das Land Norwegen selbst ist toll (wir waren bereits 2x dort, nur nicht am Nordkap). Die Landausflüge haben die Sache insgesamt dann doch wieder versüßt.

Unser Fazit:
Wir werden Costa zukünftig meiden. Es tut mir Leid, aber das stelle ich mir einfach nicht unter einer Kreuzfahrt vor. Auch wenn dies unsere erste Kreuzfahrt war und wir durch diese Unerfahrenheit vielleicht einfach einiges falsch gemacht haben oder falsche Erwartungen hatten, glaube ich einfach nicht, dass dies nicht auch anders geht.
Wir sind die letzten beiden Male mit der Firma Colorline nach Norwegen gekommen. Die machen meines Wissens nur Transfer hin und zurück. Dennoch: Vom Service und Essen her, war hier alles bedeutend besser.


Wenn noch jemand irgendwelche Fragen hat, kann ich die gerne beantworten.
V.K.
am 28.07.2017 21:14
Danke! Interessant zu lesen

Gerne gelesen! Ausführlicher Bericht mit vielen wichtigen Details, gerade aus der Perspektive eines Kreuzfahrtneulings. Danke dafür! Nebenbei bemerkt: spannende Route für die Erstfahrt. Colorline zähle ich als Fähre nicht.
Normalerweise bin ich hier nur stiller Mitleser, aber da ich im April auf der Pacifica (Badewanne Mittelmeer) war und gerade letzten Sonntag selbst aus Norwegen (Holland America Line = HAL, MS Koningsdam) wiedergekommen bin, hier meine Gedanken dazu.

Ausflüge: stimme Ihnen zu, wer sich selbst vorab orientiert, kann günstiger eben genau das sehen, was er möchte. Bergen, Trondheim usw habe ich mit meinem Buch / Reiseführer selbst erobert. Die 90 EUR für die Busfahrt zum Nordkapp bei Costa lassen mich schmunzeln. Bei HAL habe ich dafür 149 USD gezahlt, weil mir der Ausflug wirklich wichtig war. Mitreisende haben vor Ort für 75 USD in Honingsvag gebucht. Verlassen würde ich mich nicht darauf, wenn einem der Ausflug am Herzen liegt (wie mir). Liegt ein Schiff (oder sogar zwei oder mehr) im Hafen, sind die lokalen Kapazitäten schnell ausgeschöpft – man bedenke: >2600 Passagiere pro Schiff stürmen ein Dorf mit ca. 10 Taxifahrern und die lokalen Busbesitzer sind durch die Schiffe gebucht… Weiterer Vorteil bei organisierten Ausflügen: das Schiff wartet bei Verspätung. Ist man auf eigene Faust unterwegs, muss man sich entsprechend organisieren. Aber bei übersichtlichen Häfen lässt sich in Eigenregie vieles besser erleben (es sei denn, man ist eingeschränkt).
Vorab-Info bzgl Dress Code bei Costa: sehe ich ähnlich wie Sie. Hab erst spät (aus den Reiseunterlagen) von 2 Gala-Abenden und dem „weißen“ Abend erfahren. Da ich die Unterlagen im April erst wenige Tage vor Abfahrt erhielt (last minute Buchung), war die Vorbereitung zeitlich etwas eng.
Qualität des Essens: im April war ich auf der Pacifica überaus positiv überrascht. Im Oktober 2016 war ich auf der Aida (Indian Summer von Montreal nach NYC) ziemlich enttäuscht, Essen nur lauwarm, Auswahl mittelmäßig, Fleisch immer zäh und viele Gäste mit ihren Patschehändchen im Buffet. Die Qualität im Bedienrestaurant auf der Pacificia war deutlich besser, hatte ich wirklich nicht erwartet (war aber eine Mittelmeer-Route, vielleicht deswegen der Unterschied?).
Essenszeiten: auf der Pacifica habe ich den festen Tisch als Alleinreisende sehr begrüßt, weil ich aber auch tolle Leute mit am Tisch hatte. Bei HAL wiederum gab es das nicht für mich (weil Flex-Kabine), daher „open seating“. Im Nachhinein war das sensationell, ich hab so viele Leute durch das Prinzip der Shared Tables (Geteilter Tisch) kennengelernt! Ich glaube, es ist eher eine deutsche Vorliebe, zu zweit einen Tisch für sich zu haben. Die Amis, Israelis, Australier usw bei HAL waren so klasse und offen…
Getränkepreise bzw Pakete: im April zahlte ich bei Costa 100,- für das 1-Woche-Paket. Wären ggf 200,- für 2 Wochen in Norwegen? Da muss man rechnen, ob sich 14 Euro pro Tag rentieren. Nur mal als Vergleich: bei HAL zahlen die (vornehmlich amerikanischen Gäste) ca 50 USD pro Tag, also 800 USD für die Reise. Sie sehen hoffentlich, bei den Nebenkosten ist alles relativ.
Wellness: bei Costa zahlte ich 89 Euro für eine Woche Spa-Nutzung (Tagespreis 35 Euro). HAL wollte 200 USD (Spezialpreis), Tagespreis 35USD
Tendern: idR passen ca 90 Leute auf so ein Beiboot, aber sie stopfen die Leute nicht
Roaming: oh ja, da sollte man sich informieren. Ich bin auf Kreuzfahren im Flugmodus (genau wegen der Nichterreichbarkeit – Luxus für mich – mache ich solche Fahrten)
TV: bei HAL hatten wir fast immer Störungen aller Sender auf See und im Hafen – und es gab lediglich MSNBC, BBC, FOX, CNN und zwei spanische Sender, keine deutschen.
Shopping: hat mich bei Costa im April auch irritiert. Der Verkaufsdruck – Spa, Casino, Shops. Man merkt, das hier der wirkliche Umsatz gemacht wird.
Pools: gebe Ihnen recht, im warmen April war ich nicht gewillt, in einen Pool zu steigen, den schon ca 2000 andere genutzt hatten
Kälte draußen/Passagiere-Ratio: wenn es Ihnen wichtig ist, schauen sie mal nach dem Verhältnis von „Fläche-Passagier-Anzahl-Crew“, das wird bei jedem Schiff idR angegeben.
Bling Bling an Bord: ja, fand ich im April auch. Typisch italienisch. Ich fands lustig.

Fazit: Costa ist für mich vergleichbar mit einem guten 3* Hotel. HAL würde ich mit 4* ansetzen.
Vielleicht waren Ihre Erwartungen 5*? Ich weiß nicht, was Sie für die Costa-Route gezahlt haben. Nach oben hin ist die Preisgestaltung wirklich offen, gerade im Premium und Luxus-Segment…
Schauen Sie weiter, ob es Reisen nach Ihrem Geschmack und Budget gibt. Ich fände es schade, wenn Sie das Handtuch werfen. Es gibt so viele coole Routen auf der Welt.
Und wenn das internationale Flair nicht Ihr Ding ist, wie wäre es mit Mein Schiff von Tui?
Angelika
am 28.07.2017 21:19
Kreuzfahrt

Es war unterhaltsam, diese Bewertung zu lesen. Teilweise hat es mir die Sprache verschlagen.
V.K.
am 28.07.2017 22:10
Nachtrag

hier noch als Ergänzung:

Bordkarte: ja, es ist soweit ich weiß, auf allen Schiffen üblich, sich mit der eigenen Zimmer-/Bordkarte auszuweisen, d.h. man zahlt damit und checkt ein und aus, damit die Crew weiß, wer an Bord ist und wer fehlt.

Gedränge beim Frühstück: auf der Pacifica im April kostete das Frühstück aufs Zimmer nur 5 Euro, fand ich angemessen. ist doch nett, auf dem Balkon morgens in Ruhe wach zu werden. man hat nur am Vorabend den Zettel auszufüllen und an die Tür zu hängen. Klasse bei HAL, hier war der room Service 24/7 inklusive. Theoretisch hätte ich 14 Tage lang die Kabine nicht verlassen müssen (*lacht*, was mich an die Beschreibung einer Kreuzfahrt von David Foster Wallace \\\"Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich\\\" erinnert - sehr empfehlenswert).

Langweile / Infos für Film-Fans wie Sie?: HAL bot jeden Tag zwei Filme auf der Riesenleinwand (in engl), die man vom Pooldeck aus sehen konnte, inkl free Popcorn im Liegestuhl.

Shows: ebenso wie das Kino selten besucht, ich sitze lieber lange draußen, lese und schaue mir die Landschaft an.
Moni
am 29.07.2017 7:57
Bewertung unserer KREUZFAHRT mit der Costa Pacifica

Jetzt würde mich nach diesem Bericht mal die Kreuzfahrt an sich interessieren und nicht das Schiff. Das Schiff ist doch lediglich mein schwimmendes Hotel; die Hauptattraktion sollte doch das Ziel, wie hier Norwegen/Nordkap sein - oder?

Wir haben die Mitternachtssonne erlebt, Wale und U-Boote gesehen, wunderschöne Fjorde erlebt, sehr lecker in Bergen auf dem Fischmarkt gegessen, tausend Wasserfälle bestaunt, hunderte von Trollen erahnt, steile Serpentinenstrassen (Adlerkehre) erklommen, den zugefrorenen See unterhalb des Dalsnibba bewundert, das Schiff im Geirangerfjord fotografiert, den Norwegern beim Baden in Trondheim (Wassertemperatur. ca. 12 Grad) zugeschaut, in Tromsö die weisse Walkirche besichtigt, ein altes Wivkingeredorf (Museum) besichtigt und vieles mehr......... Dafür hat sich jeder Euro rentiert (ach ja Rentiere und Elche haben wir auch gesehen)
Gruss Moni
Vektor
am 29.07.2017 10:08
Pacifica

Ich finde den Bericht sehr ausführlich und für Leute,die mit Costa noch nie verreist sind, sicherlich sehr hilfreich.Viele nützliche Infos.
Ich hatte die gleiche Route auch mit der Pacifica 2014 gemacht.
Einige Kritikpunkte fand ich übertrieben-so die TV-Sender.Ich habe während der gesamten Reise vielleicht 2 Stunden TV geguckt.Und das obwohl ich eine Innenkabine hatte.Habe einfach maximal viel Zeit an Deck verbracht um mir die Natur reinzuziehen.TV kann ich zu Hause gucken.
So richtig haben mich während der Reise nur zwei Sachen extrem genervt-Abends konnte ich im Buffet-Restaurant keine Getränke bekommen(damals nach 19 Uhr glaube ich nicht einmal Wasser).Vor allem heisser Tee wäre auf dieser Route(Nordnorwegen) hilfreich oder geradezu notwendig.Ich habe die Norwegentour auch schon mit MSC gemacht und konnte ich bis 24 Uhr Getränke kostenfrei bekommen.
Das andere was mich sehr genervt hat waren die Costa- Fotografen,die ziemlich aufdringlich Fotos machen wollten.Bei Ankuft Begrüssungfotos,später in der Shopmeile usw.Wie ich sehe konnte sogar auf den Costa-Landausflügen.Das fand ich persönlich zu aufdringlich.
Ich war aber anders als du nicht enttäuscht-vielleicht hatte ich keine so grosse Erwartungshaltung wie du.Ich wusste,dass Costa nicht die Queen Mary ist.Für mich bedeutet Kreuzfahrt nicht automatisch Luxus und Glamour.
mymomo
am 29.07.2017 10:42
Ergänzung

Hallo V.K. und Moni,

danke für eure Antworten.
Da dies meine erste Kreuzfahrt war, kenne ich mich generell noch nicht mit anderen Gesellschaften aus. HAL kenne ich zB noch gar nicht und kann diese daher auch nicht einschätzen.
Mich überrascht zB die Aussage, dass Sie damals vom Essen positiv überrascht waren. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die Qualität und der Service durch eine andere Route soviel besser sein soll. Werden auf anderen Routen vielleicht andere Arten von Speisen angeboten? Also eine Anpassung an die Essensgewohnheiten der zu erwartenden Passagiere?

@Moni...
wie ich zum Ende schrieb, hat Norwegen selbst die Kreuzfahrt natürlich wieder versüßt. Wir haben im Nachhinein den Aufenthalt auf dem Schiff als Transfer mit Schlafmöglichkeit, sowie die Möglichkeit etwas zu Essen zu bekommen, abgehakt.
Norwegen aber kennen wir bereits und wussten auch was uns erwartet. Wir ein paar Jahren sind wir bereits mit Auto und Zelt für 2 Wochen durch Norwegen gefahren, sind aber damals nur bis etwa Höhe Bergen gekommen.
Gestern habe ich zufällig auf einem meiner alten Bilder übrigens ein Costa-Schiff gesehen ;o).
Dem trauerten wir auch ein wenig hinterher, als wir zB den Transfer zur Eisbar (Hafen Leknes) gemacht hatten. So viel tolle Landschaft, wo wir das eine oder andere Mal damals mit dem Auto stehen geblieben wären, um das auf uns wirken zu lassen, oder gar unser Zelt aufgeschlagen hätten.

Sie konnten Elche sehen? Wir waren nun 3x in Norwegen und haben noch immer Keinen sehen können :o(

Dafür konnten wir von Schiff aus Ecken von Norwegen sehen, die man per Straße nicht hätte entdecken können, wie zB die Fahrten durch die Fjorde, welche keine Straßen hatten.

Ja, Norwegen ist zauberhaft. Auch ein Grund, weswegen für uns jetzt schon fest steht, dass wir nächstes Jahr wieder kommen werden. Dieses Mal aber wieder auf eigene Faust.

ps: War es nicht die Eismeerkathedrale in Tromso?

@V.K...
Ich habe mit meiner Frau auch schon versucht das Schiff als Ganzes irgendwie in Hotelsterne einzuschätzen. Das ist aber gar nicht so einfach. Costa versucht rein optisch auf 4* zu kommen, doch dieses ganze Chaos, diese Menschenmassen und zB auch das Essen, lassen dies auch maximal bei 3* landen.
Es gab ja hier und da auch tatsächlich auch Höhen wie zB das Zimmer. Das war generell total in Ordnung und sauber. Es wurde ja sogar 2x am Tag das Zimmer sauber gemacht, was eigentlich nicht wirklich notwendig war.
Ist man auf ein Besatzungsmitglied zugegangen, hat man auch immer alle Informationen erhalten, welche man wollte. Auch hier war soweit alles gut.

Was haben wir erwartet?
Nun, ganz unsere erste Kreuzfahrt war dies nun auch nicht. Den Colorline-Transfer zähle ich ebenfalls nicht, auch wenn er nach Oslo auch schon über 2 Nächte war.
Vor etwa 10 Jahren haben wir mal eine Nilkreuzfahrt gemacht. Das ist jedoch schwer zu vergleichen, weil das Schiff viel (!) kleiner war als die Pacifica. Diese Menschenmassen und das Chaos was dadurch teilweise aufkommt, war hier einfach nicht gegeben.
Aber in diese Woche auf dem Nil damals hatte wir zu keiner Zeit das Gefühl einfach nur abgefertigt zu werden. Jeglicher Service war einfach super. Das Essen war toll. Aber halt alles auch eine ganze Ecke kleiner.

Bei solch einem großen Kreuzfahrtschiff wie der Pacifica, auf der man nun einmal auch ein paar Tage länger und teilweise ganze Tage darauf verbringt, habe ich erwartet, dass dafür gesorgt wird, eine gewisse Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Gewissermaßen wohl gefühlt habe ich mich auf dem Schiff lediglich in unserem Zimmer und vielleicht noch beim Abendessen durch die nette Gesellschaft unserer Tischnachbarn.
Nur eigentlich sollte das Zimmer aber auf einer Kreuzfahrt meines Erachtens nach ja doch eher wenig genutzt werden.

Von meinen Urlauben generell erwarte ich in der Regel folgendes:
- viel Sonne
- Entspannung und Ruhe
- dann aber doch wieder Tage an denen ich was erleben und entdecken kann
- gutes Essen

Nun, die Sonne lassen wir mal außen vor - war ja nun einmal kein Strandurlaub ;o).
Entspannung und Ruhe hatten wir auf dem Schiff nur auf dem Zimmer und das ist wie gesagt ja denke ich nicht der Sinn der Sache.
Was erleben und entdecken konnte man lediglich auf dem Land etwas. Das wieder rum war super. Wir wandern auch gerne, wo man dann ebenfalls allein ist und seine Ruhe hat. Das haben wir dann auch in vollen Zügen genossen. So sind wir zB in Tromso nicht mit der Seilbahn auf den Berg gekommen, sondern zwei Stunden hochgewandert.
Gutes Essen... das lassen wir jetzt mal lieber ;o)

@Moni
nochmal zu deiner Frage: wie fanden wir die Kreuzfahrt selbst - also die Ziele?
Wir haben jeden Landgang wirklich genossen.
Dennoch würde ich persönlich sagen, dass der eine oder andere Hafen schlicht \uninteressant\ war.
Wenn ich mir schon Städte ansehen will, dann müssen die mich faszinieren können. Auf welche Art auch immer. Entweder historisch wie zB Rom, oder kulturell wie zB Wien. Oder aber die Städte sind irgendwie so urig, dass sie ebenfalls sehenswert sind.
Wenn ich mir nun aber die Anlegehäfen Alesund, Leknes und Bergen ansehe... die waren einfach nicht reizvoll fanden wir.
Alesund war sicherlich ein taktischer Stop, um die Seetage zu unterbrechen. Ja, es gab eine kleine durchaus hübsche Innenstadt und einen Berg zu besichtigen. Das war es dann dort aber auch schon.
Leknes war schlicht uninteressant. Auf unseren Wegen durch Norwegen damals haben wir soviele tolle kleine Städtchen gesehen. Leknes war nicht so eine.
In Bergen war die Promenade interessant und meinetwegen noch der Fischmarkt. Wir waren auch da oben auf dem Berg spazieren und hatten da auch eine schöne Aussicht über Bergen, die aber ehrlich gesagt recht uninteressant war. Da hätte ich mir auch Dortmund besichtigen können...
Bergen ist einfach nicht das, weswegen ich Norwegen besuche.

Tromso hatte zumindest ein bisschen mehr zu bieten. Trondheim zähle ich nun zu den Städten, die es wirklich wert ist zu besichtigen.
Honnigsvag als Stadt selbst ist jetzt weniger interessant. Der Nordkapp macht diesen Stop aber natürlich sinnvoll. Aber selbst in Honnigsvag hatten wir mehr von Norwegen als zB in Alesund.
Wir sind einfach den Berg vor unserem Schiff bis auf die Spitze hochgewandert und hatten einen gigantischen Ausblick und waren da komplett für uns alleine. Es war toll dort oben.
Geiranger wiederum ist das, was ich mir unter Norwegen vorstelle und weswegen ich hinfahre. Auch wir waren auf dem Aussichtspunkt. Schon allein die Fahrt dorthin hat alte Gefühle wieder aufgeweckt und uns dazu bewegt nächstes Jahr wiederkommen zu wollen. Super schön dort!

Aber wenn ich das nun so runterrechne, sind 3 schlechte und 4 gute Häfen nun auch einfach keine tolle Billanz. Vielleicht ist dies aber auch einfach strategisch nicht besser lösbar - ich weiß es nicht.
Vektor
am 29.07.2017 11:22
Honnigsvag

""Wir sind einfach den Berg vor unserem Schiff bis auf die Spitze hochgewandert und hatten einen gigantischen Ausblick und waren da komplett für uns alleine. Es war toll dort oben."
Genau das habe ich auch damals gemacht und hatte dort sogar das Glück aus der Ferne wilde Rentiere zu sehen.War aber auch fast nur alleine da-ausser mir nur noch 4 andere Costa-Fahrer.
Hans
am 29.07.2017 11:39
Costa

Nach meinen 7 Kreuzfahrten mit mehreren Reedereien ist für mich auch Costa die schwächste Reederei.
Ich möchte nicht auf alle Details des Berichtes sondern nur auf eines eingehen und zwar mit den Galaabenden :
Selbstverständlich steht das im Katalog von Costa.
Und auf einem Kreuzfahrtschiff gibt es keine Zimmer sondern Kabinen :-)
Hans
am 29.07.2017 11:44
Betten

Die Doppelbetten sind immer 2 Einzelheiten die zusammengestellt werden.
Und so Sachen wie Dose kostet 3 Euro - ja geschenkt bekommt man nix auf einer Kreuzfahrt und auch das kann man z.b. bei cruisetricks.de nachlesen.
Irgendwie kann ich über den Bericht nur den Kopf schütteln
Oder das Casino extra kostet :-)
Hans
am 29.07.2017 11:58
Zusatz

Auch bei Sätzen wie es gab nette Bars aber es widerstrebe uns dort hinzugehen nur weil man kein Getränkepaket gebucht hatte und deshalb das Getränk logischerweise zahlen müsste kann ich nicht einmal den Kopf mehr schütteln.
Oder die Kritik an den angelaufenen Häfen : auch darüber kann man sich vorher informieren und es besteht ja keine Pflicht diese Kreuzfahrt zu buchen
V.K.
am 29.07.2017 12:23
Essen auf der Costa

Hallo mymomo
habe eine Speisekarte der Costa im April behalten (interessiere mich fürs Kochen):
Antipasto: Garnelensalat mit Endivien - Mille-Feuille vom Schwein mit Walnüssen und Birne - Spinatpudding und Sesambrot
Zuppa: Kartoffelcreme mit Oliven
Pasta: Schwertfisch, Bohnen und Ricotta - Tortellini mit Parmesan und Muskat
Piatti Principali: Lachs mit Kartoffelkruste - Lammrippchen - Rinderfilet - Gemüsespieß
Dessert: Waldfrüche mit Traubenmost - lauwarmes Schoko-Walnuss-Törtchen mit Vanillesauce

das war das Menue laut Bruno Barbieri und sollte ein Highlight sein, die anderen Abende gab es aber ebenfalls immer 2-4 Speisen zur Auswahl je Gang!
wie gesagt, da ich im Oktober vorher noch Aida in wenig guter Erinnerung hatte...
V.K.
am 29.07.2017 12:40
Alesund und Bergen

Alesund hat Ihnen nicht gefallen? Mir schon, ich fand die Geschichte interessant, also den Brand 1904 und den Wiederaufbau der gesamten Stadt im Jugendstil.
Daher empfand ich das alles ein einziges großes Freilichtmuseum. Einmalig.

Bergen fand ich auch schön, Tyske Bryggen usw also der historische Hintergrund, wie die Lepra, Hanse. Spannend und auch etwas besonderes.

aber gut, Geschmäcker und Interessen sind unterschiedlich!
aber den \\\\\\\"taktischen Stop\\\\\\\" möchte ich Alesund wirklich nicht unterstellt wissen.
und der Vergleich Bergen-Dortmund hinkt *lacht*
V.K.
am 29.07.2017 12:58
lieber kleinere Schiffe?

wenn Ihnen die Fahrt auf dem Nil wegen geringerer Passagier-Anzahl lieber war, wie wäre es mit Variety Cruises? Dort sind 40 bis 70 Gäste an Bord.

@ Hans: bzgl Bars ohne Getränkepaket habe ich Mymomo so verstanden, dass er eben kein Getränk extra zahlen wollte und sich eben nicht in die Bar setzte, ohne etwas zu bestellen.
Hans
am 29.07.2017 13:24
Unterhaltung

@ V.K :
Es ging um das Thema Unterhaltung.
Ich verstehe es so das nur die Getränkepaket die Möglichkeiten bieten in den Cafés und Bars zu sitzen wo die Lifemusik spielt.
Also wenn es ihm nicht wert ist die Musik bei einem Cocktail zu durchaus normalen Preisen bei Costa ( man merkt er war noch nie auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff ) zu genießen dann wäre es eigentlich sowieso besser zu Hause zu bleiben.
Und als Draufgabe von mir noch die Information das es er das Serviceentgelt bzw. Zwangstrinkgeld von etwa 10 Euro pro Tag auch stornieren hätte können da wäre der Cocktail gratis gewesen :-)
V.K.
am 29.07.2017 13:46
Kollision Budget

danke, Hans, musste laut lachen!

denke auch, dass hier die Erwartungen mit dem Budget kollidierten.

Fans von Mein Schiff zahlen für das "All Inc" ohne mit der Wimper zu zucken locker geschätzte 1.000 EUR mehr, ohne sich vor Augen zu führen, dass man diese Höhe der Nebenkosten woanders nur mit Leberschaden erreichen würde.

Hans
am 29.07.2017 13:56
Zusatz

Anstatt sich über das Glück einer Samsara Kabine zu freuen fast nur Kritik.
Es gibt nämlich auf vielen Kreuzfahrtschiffen auch Balkonkabinen mit Sichtbehinderung oder verschlossener Verbindungsstelle. ...
Zugegeben die Fotografen nervten mich auch und bei den anderen Reedereien fand ich das Essen besser.
Und die laute und zum Teil primitive Animation bei Costa im Mittelmeer war für mich absolut nix.
Klaro sind auch die Pools für so viele Gäste klein aber das sehe ich vorher auf Fotos und am Deckeln auch.
Hans
am 29.07.2017 14:07
Handy

Meinte natürlich Verbindungstüre und Deckeln.
Das mit dem Getränk hat mich echt etwas aufgeregt.
Man ist doch im Urlaub und den soll man auch genießen bei einem Cocktail oder Gläschen Wein zu 2.
V.K.
am 29.07.2017 14:45
höflich ausgedrückt: preisbewusst

ja, es ist offensichtlich, das hier jemand extrem preisbewusst unterwegs war.
ich vermute, es wurde eine Flex-Innenkabine gebucht.

200,- Getränkepaket bei der 11-Tage-Reise (ich dachte anfangs, es wären zwei Wochen) sind 18,- pro Tag. Das finde ich total günstig. Aber wenn 1,90 des Wasserpakets schon als zu teuer empfunden werden und man lieber die an Land gekaufte Flasche am Automaten auffüllt?
alfi
am 29.07.2017 14:52
Bewertung

Hallo,

ich muss sagen, dass viele Probleme hausgemacht sind. Die Informationen im Vorfeld sind auch ein wenig Holschuld und kann man entweder selbst recherchieren oder über das Reisebüro bekommen. Aus den Reiseunterlagen übrigens auch, aber wenn man die nicht liest...kommt sowas raus.
Hier im Forum gibt es jede Menge auskunftsfreudige Leute, die hätten im Vorfeld alles beantworten können.

Ich habe diverse Leute in der Bar gesehen, die sich nichts bestellt haben oder sich den ganzen Abend an einem Getränk festgehalten haben - da hat nie einer was gesagt. Eine Verpflichtung besteht nicht.

Der Service am Tisch steht und fällt mit dem Personal. Da kann man Pech haben, das ist schade. Ich habe aber bei Costa durchweg andere Erfahrungen gemacht.

Ausflüge und Getränke sind auf allen Schiffen so teuer oder noch teurer. Zahlungsmittel funktionieren auf jedem Kreuzfahrtschiff gleich. Kann man mögen oder lassen, ist aber so.

Ohne dabei gewesen zu sein, kommt es mir so vor, als wären die Erwartungen zu hoch gewesen.
Ich frage mich, was der Grund dafür war, Costa zu buchen? Sicherlich der Preis, wenn man vorher noch keine gemacht hat. Wenn man eine der günstigeren bucht, kann man doch kaum 5* Sterne erwarten. Was sollen dann die anderen noch bieten können?

Viele Grüße
alfi

V.K.
am 29.07.2017 15:02
Preisvergleich

@ alfi, ja, die Erwartungen waren zu hoch, den Eindruck habe ich auch. Deswegen erwähne ich ja HAL, TUI, Variety usw, damit sich jemand deren Preise anschaut. Ein Vergleich müsste die Kosten der Costa doch relativieren... ;o)

überspitzt gesagt und um noch einen Vergleich aufzugreifen: Motel One Preis gezahlt, Adlon erwartet - und NH bekommen.

V.K.
am 29.07.2017 15:05
zur Ehrenrettung von Costa

eines noch zum Thema Preise: als Alleinreisende zahle ich mindestens 95% Zuschlag. Wenn mir die Route gefällt, würde ich sicher wieder mit Costa reisen!
Kasch
am 31.07.2017 14:22
Unterhaltung - Preise - In der Kabine bleiben ????

Kritik hin, Kritik her - diese ist eh meistens subjektiv. Wir kennen MSC und Costa - MSC hat uns etwas besser gefallen.

Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann:

" Langeweile an Bord! Die meiste Zeit an Bord waren wir im Zimmer" ???

Wie kann man sich, wenn man übers Meer fährt im Zimmer verkriechen? Gut, wir waren im Mittelmeer bzw. mit Costa in der Karibik unterwegs, da ist anderes Wetter. Aber was gibt es schöneres an Bord, als an der Reling zu stehen und einen schönen Sonnenuntergang/ -aufgang am Horizont zu sehen, kleine Inseln, andere Schiffe, die vorbeiziehen usw.... ob man da ein T-Shirt oder eine Pelzmütze an hat oder einen Drink für 8,- € oder eine Wasserflasche aus dem Supermarkt in der Hand hat, ist doch egal! Aber sich in die Kabine legen und Filme auf dem Tablet schauen?

Amüsiert hat mich auch der Gedanke, das Casino könnte kostenlos sein... ;-)
Judith
am 01.08.2017 22:13
Befremdlich

Kann man sich beschweren; wenn man blauäugig auf seine erste Kreuzfahrt geht z B die Sache mit dem Parken man informiert sich dich vorher wo man am Abfahrtshafen parken kann.
Man hat Langeweile auf einer Kreuzfahrt so was habe ich noch nie gehört. Kann nichts geniessen; weil man Angst hat nur einen Cent auszugeben Mir tut dieser Bericht fast schon weh. So viele schoene Momente vertan Leknes; Bergen..wunderbare Orte Ein Cocktail geniessen bei schoener Livemusik. Auf dem Deck diie unendliche Weite des Meeres sehen Sorry mir ist der Bericht sehr befremdlich
caterina
am 02.08.2017 9:28
Costa Pacifica

Hallo Mymomo!

Darf ich Dich fragen, wie Du bisher Deine Urlaube gestaltet hast?
Warum hast Du Dich nicht im Vorfeld in den diversen Foren schlau gemacht? Deinem Bericht nach zu schließen, bist Du ja nicht einer, der sich nicht artikulieren kann. Gerade hier in den Foren gibt es Unsummen von Infomaterial. Da hättest Du Dir Deine KF schön gestalten können.
Eines muß Dir in Zukunft - solltest Du nochmals eine KF machen - klar sein. Kreuzfahrten sind wunderschön aber nicht billig.
Saluti
Caterina
Angelika
am 02.08.2017 10:40
Costa Pacifica

"Kreuzfahrten sind wunderschön aber nicht billig" schreibt Caterina. Das kann man so pauschal gar nicht mal sagen. Reedereien wie Costa und MSC und viele andere mehr bieten Kreuzfahrten an, die sich auch Normalverdiener problemlos finanziell leisten können.
Angelika
am 02.08.2017 10:48
Costa Pacifica

Aber für kleines Geld eine preisgünstige Kreuzfahrt buchen und dann einen Fünf-Sterne-Komfort erwarten, das geht natürlich nicht. Man kriegt das, was man bezahlt. Auch Reedereien sind Wirtschaftsunternehmen, die Gewinne machen wollen und auch Gewinne machen müssen.
Sabine
am 02.08.2017 11:12
Costa Pazifica

Ich kann deinen Bericht auch überhaupt nicht nachvollziehen. Fast habe ich das Gefühl dass du anderen (Costa)-Reisenden die Vorfreude vermiesen willst. Es gibt doch nichts schöneres (für uns jedenfalls) und vor allem abwechslungsreicheres als eine Kreuzfahrt. Das Schiff bietet so viel Möglichkeiten seine freie Zeit zu gestalten. Wenn man eine Balkonkabine hat und das Wetter mitmacht, ist der eigene Balkon natürlich ein wunderschöner Rückzugsort um in Ruhe mal eine Tasse Kaffee zu trinken oder ein Stück Kuchen zu essen (haben wir uns dann im Büffet-restaurant geholt). Ansonsten haben wir die Kabine wirklich nur zum Schlafen genutzt.
Ich denke, wenn man sich im Vorfeld genau informiert, kann man eine Kreuzfahrt relativ kostengünstig gestalten ohne dass man im Nachhinein zu sehr von der \Kostenfalle\ überrascht wird. Wir buchen z. Bsp. immer Wein-, Wasser- und Kaffee Pakete im Voraus, denn das trinken wir am liebsten. Natürlich gönnen wir uns auch zusätzlich mal den ein oder anderen Cocktail oder mal ein Bier. Das ist für uns ideal und ausreichend, das All inclusive -Getränkepaket rechnet sich für uns nicht, aber das kann ja jeder entsprechend seiner Trinkgewohnheit selbst entscheiden.
Auf jeden Fall finde ich es total schade, dass du deine erste Kreuzfahrt nicht so richtig genießen konntest. Für uns ist es jedenfalls die schönste Art zu reisen und wirfreuen uns schon sehr auf unsere nächste Tour im September.
Manuela
am 02.08.2017 18:05
Fake

Ist dieser Bericht ein Fake? Wenn nicht, bitte künftig zu Hause bleiben. Echt, wie kann man so geizig sein!!!
cruisefans5348 Nach
am 13.02.2018 17:01
Costa Pazifica

Dies ist u.E.keine ehrliche Beurteilung einer Hochsee-Kreuzfahrt (KF) mit der Costa Pazifica! Sie machen es sich sehr bequem und weisen Costa einfach die Schuld für Ihre eigene Untätigkeit zu. Wie kann man nur so naiv sein?

Wir haben bereits vor unserer ersten KF (2003) komplett alle Informationen aus dem Costa-Katalog erhalten. Seitdem lesen wir vor jeder KF jeweils die vollständigen Informations- und Serviceseitenaller jeweiligen VeranstALTER oder Reeder. Für uns gab es dater bisher keinerlei Überraschungen oder Informa-tionsdefizite. Wenn ich eine KF buche, ersehe ich dann alles aus dem aktuellen Katalog einschliesslich des Abfahrt- und Ankunfthafens mit jeweiliger Parksituation und -kosten, der Kosten für Getränkepakete usw,.

Wenn Sie zum Essen in ein Restaurant an Land gehen, nehmen Sie dann auch die Getränkeflaschen vom Discounter (ALDI, Lidl usw.) mit - oder kennen Sie die Getränkepreise in Restaurants nicht. Eine Flasche Wasser kostet im Restaurant an Land auch schon mal 5,- €, ein Glas Wein ca. 8,- € oder?

Haben Sie sich schon mal überlegt, wieviel Kilometer Sie mit dem Schiff gefahren wurden und wie hoch der Kilometerpreis (mit allen Kosten für An-schaffung, ,Betrieb, Wartung und Abnutzung) mit Ihrem PKW oder aber mit der der Bahn wären? Aber das ist ja im Preis?

Was wüden Sie zusätzlich für die Tage in einem Hotel mit Vollpension in den angefahrenen Ländern in Nordeuropa bezahlen müssen? Oder nehmen Sie alle Speisen und Getränke aus Ihrem Dorfbrunnen und von der \Tafel\ im Handgepäck mit?.

KF fallen nicht unter das Angebot der \Geiz ist geil\-Geschäfte.

Nach jetzt 60 KF (davon z.Zt. 38 mit Costa) erlauben wir uns unsere o.a. Stellungnahme und empfehlen Ihnen einen weiteren Aufenthalt in Ihrer Wohnung oder auf Ihrem Balkon - oder aber in einem Campingzelt an einem See mit vielen Pflanzen.CW
Hans W. Schmitz
am 29.01.2020 13:45
COSTA - Nie wieder!

Mit Interesse habe ich einzelne Beiträge gelesen. Für uns als häufige 'Cruiser' war die Fahrt mit der Pacifica (Ostsee mit St. Petersburg) eine herbe Enttäuschung! Alle Missstände wurden von uns nachempfunden.
Ob es das Einchecken (Bordkarte in Kabine) oder das Anlegen (immer die am weitest entfernten Anlegestelle), das häufig lauwarme Essen (keine große Abwechslung weil immer italienisch!), das Klasse-B-Entertainment, der schlafmützige Kabinenstewart oder die total überzogenen Preise, wenn man alternativ z.B. ein Steak bestellen wollte (gibt es bei allen uns bekannten Reedereien kostenlos!!!), waren - uns hat es gereicht: Lieber keine Kreuzfahrt als mit Costa!!!
Weltenbummler
am 29.01.2020 14:37
@Hans E Schmitz

Sie alleine Herr Schmitz waren es, der sich für ein Schiff der Costa Reedereien entschieden hat.

Neben MSC gehört Costa auf dem europäischen Kreuzfahrtmarkt zu den Reedereien im untersten Preissegment. Oder etwas salopper formuliert, zu den Billig-Kreuzfahrtanbietern im Massen-und Volumenmarkt. Dies Reedereien bieten bereits 7 tägige Mittelmeerreisen ab 499,- Euro, inklusive Vollpension. Was bitte erwarten Sie von solchen Reedereien ? Solche "Discounter-Preise" sind nur möglich, weil die Reederei bei jedem Gast durchschnittlich 30% Zusatzeinnahmen kalkulieren. Das erreicht man mit dem Verkauf von Ausflügen, dem Verkauf von Getränken, Erlöse aus der Nutzung von Kursen, der Sauna, Verkauf von Fotos, Umsätze in Zuzahlungs-Restaurants und vieles mehr.

Natürlich bekommen Sie auf keinem Schiff ein Steak kostenlos. Entweder enthalten sie "Ihr Steak" in einem der inkludierten Restaurants, dass im Reisepreis enthalten ist (damit ist es natürlich nicht kostenlos) oder Sie besuchen zuzahlungspflichtige Restaurants, mit denen die Reederei zusätzlich Umsätze generiert.

Das ein Schiff das stark auf italienische Gäste ausgerichtet ist, die angebotene Kulinarik eben genau darauf ausgerichtet ist, sollte doch plausibel sein. Was glauben Sie wie ein Italiener das Essen auf den Schiffen empfindet, die auf deutsche Fahrgäste ausgerichtet ist, wie z.B. von TUI Cruises AIDA ? Natürlich "als sehr deutsch".

Ich bringe es mal auf den Punkt: Was hier wenig qualifiziert ist, ist die Ausdrucksform Ihrer Kritik. Wenn Sie den Preis eines Steaks kritisieren, sollten Sie zunächst etwas zum Steak sagen (Huftsteak ? Filetsteak ? Rumsteak, Runderrückensteak, Schweine oder Rindersteak, 180 Gr. 250 Gr. 300 Gr. ? Was war es denn genau ? Was soll der Leser mit der Info anfangen, "dass Steak war im Preis total überzogen", wenn Sie auch ansatzweise nichts konkretes dazu schreiben.

Also nochmals, Sie waren es der ein Schiff im unteren Preissegment gebucht hat, sich aber offensichtlich vorher über nichts informiert haben.
Michaela
am 29.01.2020 14:54
Costa

Ich kann diesen Mist wirklich nicht mehr lesen! Bucht doch einfach TUI Cruises oder AIDA. Dann seid ihr unter euresgleichen und könnt von morgens bis abends kollektiv rummeckern und alles als Abzocke betiteln. Irgendwann sollte man doch merken, dass man damit anderen Gästen auf die Nerven geht. Wir machen mittlerweile eine grossen Bogen um alle deutschen Gäste. Schade um diejenigen, die sich durchaus normal benehmen können.
Kalle
am 29.01.2020 15:06
Weltenbummler

@Weltenbummler

So,nun weiß auch der letzte bescheid dass Sie ganz viel Geld haben und nur die Teuersten Kreuzfahrten machen. Was mich wirklich nervt ist dieses von oben herab alle belehren zu wollen.
Weltenbummler
am 29.01.2020 16:10
@Kalle

Zu Ihrem ersten Satz und den darin ausgesprochenen Vermutungen.

1.) Was auch "der Letzte" hier weiß, können Sie ganz sicher nicht wissen. Sie unterstellen, vermuten, behaupten und spekulieren nur !

2.) Mache ich weder "die teuersten Kreuzfahrten", noch habe ich das irgendwo behauptet.

3.) Es gibt höchst unterschiedlich Schiffe auf dem Deutschen Markt, mit höchst unterschiedlichen Qualitäts-und Leistungsinhalten.

4.) Würde ich nur die teuersten Kreuzfahrten unternehmen, würde ich z.B. mit der MS Europa fahren, was ich ganz sicher nicht mache. Nur gibt es zwischen

* Ganz Oben = z.B. MS Europa
und
* Ganz Unten = Costa MSC

noch andere Reedereien/Schiffe die dazwischen liegen.

So nun bleiben Sie mal ganz ruhig. Wenn Sie weiter so spekulieren, sich über andere User hier aufregen, bekommen Sie noch Schnappatmung. Etwas mehr stilvolle Gelassenheit würde Ihnen besser bekommen.

Auch wenn es mir nicht zusteht, trotzdem noch ein Rat. Ein Deutsch-Kurs bei der VHS würde Ihnen nicht schaden. Dann blamiert man sich nicht so sehr und erzielt bei denen die man beschimpft nicht noch weniger Reputation.
karl
am 04.02.2020 15:18
COSTA PACIFICA

HALLO ES STIMMT SCHON WAS WELTENBUMMLER SAGT, denn ich mache im winter immer 2 kreuzfahrten 1x hochpreisig wie mein schiff 5 für 14 tage balkonkabine in den emiraten. da weiß ich was dass sehr hohes niveau beim essen und trinken gewährleistet isch. ab morgen gibts das genaue gegenteil eine reise im untersten preissegmet. da weiß ich was auf mich zukommt mit der msc oprea östliches mittelmeer. wir sind da mit
4 personen unterwegs denen reicht das. ich als junggeselle und rentner bin da sehr flexibel ich kann mich darauf einstellen ,daß ich sogar fürs wasser zahlen muß den luxus habe ich gehabt da brauche ich ihn nicht.

 
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