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Bashing gegen Kreuzfahrten - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
Weltenbummler
am 20.10.2019 10:52
Bashing gegen Kreuzfahrten

Aktuell - auch ausgelöst durch die Fridays for Future Bewegung - führt das neue Bewusstsein zu Klima-und Umweltschutz zu einem Bashing gegen Kreuzfahrtschiffe und deren Passagiere, dass es in dieser Dimension noch nicht gegeben hat. Kreuzfahrten werden verteufelt und an den Pranger gestellt.

Schaut man sich dazu die Expansion der Reedereien an, werden weiter neue Schiffe geplant. Man glaubt also das sich der Weltmarkt der Kreuzfahrten weiter gut entwickelt. Immer mehr Touristen zieht es zu Kreuzfahrten. Weltweit werden es in diesem Jahr rund 30 Millionen sein, davon etwa 2,23 Millionen Deutsche.

Daher die Frage: Was glaubt ihr wie die Reaktion der deutschen Kreuzfahrtgäste mittelfristig sein wird ?

* Wächst der Markt weiter, trotz z.T. massiver Kritik der Klimaschützer ?

* Stagniert der Markt ?

* Wird sich innerhalb der nächsten 10 Jahre der Markt rückläufig entwickeln ?
Hafenratte
am 20.10.2019 18:11
Danke für den neuen Anstoß der Diskussion: Mit Worten lässt sich trefflich streiten

Zu 1. Ja, zu 2. nein, zu 3. nein.

Kreuzfahrten haben einen dermaßen Sexappeal, dass sich die Leute nicht davon abhalten lassen. Hat Suchtcharakter.

Es wird halt teurer, da die Klimaauflagen auf den Preis umgelegt werden.
Vielleicht aber auch billiger, ich weiß es auch nicht genau:
Economies of scale - Massenproduktion macht´s günstiger. Die neuen großen Schiffe können immer billiger anbieten. Manchmal will ich es gar nicht glauben was die günstigen Preise anbelangt.
Rubelrakete
am 20.10.2019 21:34
Bashing

Das Klimathema wird langsam aber sicher von anderen Themen überlagert werden.

Ob man die ganzen neuen Schiffe füllen kann, bleibt abzuwarten.
Susanne
am 21.10.2019 13:49
Marktentwicklung

In der jungen Generation gibt es vielleicht ein paar Leute die sich durch die Klimadiskussion von einer Kreuzfahrt abhalten lassen aber das wird sich wahrscheinlich nicht weiter bemerkbar machen.

Meiner Meinung nach könnte der Markt eher dadurch stagnieren oder evtl. auch etwas rückläufig sein weil die nächste Generation Rentner weniger Geld hat als die jetzige.

Norbert
am 21.10.2019 15:25
Bashing

Hallo zusammen,

wäre die Bewegung "Fridays for Future" am Samstag, wäre die Beteiligung sicher erheblich niedriger, es wird sich in den nächsten Monaten totlaufen.

Der Markt wächst weiter, wobei die großen Schiffe sicher unter enormen Preisdruck geraten. Hier besteht die Gefahr, dass hier ein Publikum an Bord kommt, die eher an den Ballermann gehören.

Wenn die Klimaauflagen auf den Preis umgelegt werden, um welche Größenordnung reden wir denn dann? Pro Woche um € 20,-, € 50,- oder €100,-? Das wird kaum einen Kunden abschrecken.

Dieter_1957
am 05.11.2019 13:15
Marktentwicklung

Hallo zusammen,

also ich glaube nicht, dass die Kreuzfahrten durch CO2-Steuern betroffen sind / sein werden, da sowieso die großen Schiffe, u.a. zur Steurvermeidung und zur Umgehung von arbeitsrechtlichen Vorschriften unter Billigflaggen fahren.
Der derzeitige Boom der Kreuzfahrtindustrie ist m.E. typisch für die Schizophrenie des Massentourismus, der seine Reiseziele zerstört. Das sieht man zum Beispiel auch am Massentoirismus in den Alpen oder im Kreuzfahrtbereich gut am Beispiel Venedig, wo die Wellen und Abgase grandi navi, wie die Kreuzfahrtschiffe dort genannt werden, die Fundamente der Stadt erodieren. Klimawandel und Meeresspiegel tragen den Rest dazu bei, die Stadt zu zerstören. Ebenso die Antarktis, die wohl in schon 10 Jahren im Sommer einsfrei und nicht mehr das, was wir jetzt darunter verstehen, sein wird. Klar, daran sind nicht ausschließlich die Kreuzfahren schuld, aber eben auch zu ihrem Teil.
Ich denke dass der Boom vom Kreuzfahrten andauern wird, solange die Schiffe so gut wie steuerfrei fahren und viele Menschen sich das leisten können. Genauso wie jetzt wird man auf andere Bereiche (Handel, Luftfahrt, Industrie, Autos...) zeigen, die ja ebenso umweltschädlich sind und sich die übrigen Bedenken mit dem all-inclusive-Getränkepaket zerstreuen.

 
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