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Absage Karibik-Kreuzfahrt mit Kuba für Januar 2021 - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
Jürgen
am 06.10.2019 9:25
Absage Karibik-Kreuzfahrt mit Kuba für Januar 2021

Die von uns gebuchte Kreuzfahrt mit der MSC Opera im Januar 2021 wurde - ohne Angabe von Gründen - durch MSC storniert. Weder Dreamlines noch MSC äußern sich dazu, ob die US-Sanktionen gegen Kuba Grund für diese Absage sind.
Gibt es andere Erfahrungen zu diesem Thema?
Wir finden es beschämend, dass hier wie auch andernorts politische Sanktionen gegen souveräne Staaten angewendet werden, obwohl das Leben vieler Menschen entscheidend von den Touristikeinnahmen abhängig ist.
Hafenratte
am 09.10.2019 13:56
Kubakreuzfahrten haben sich als nicht ertragreich erwiesen

Die Euphorie war groß als Obama damals die Sanktionen gelockert hat und Normalisierungen angestrebt hat. Alle Kreuzfahrt-Gesellschaften dachten, dass man ihnen jetzt die Bude einrennt.

In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass Celestyal Cruises vor ein paar Jahren die geplanten Kubakreuzfahrten auch wieder abgesagt hat. Ich war letztes Jahr mit MSC in Kuba: Zum Ramschpreis. Der MSC-Flug war normal teuer, die Kabine gabs quasi zum Trinkgeldpreis.

Die Sanktionen von Trump wirken, Ende September wurde in ganz Kuba das Öl knapp, staatliche Betriebe arbeiteten nur bis 11.00 Uhr, danach Stromabschaltungen. Wenn es wieder ein Tanker von Venezuela schafft gehts wieder besser. Und wenn der kubanische Geheimdienst in Venezuela versagt und Maduro nicht an der Macht halten kann wirds ganz finster: Wenn das Öl nicht mehr umsonst kommt ist Feierabend im real existierenden Karibik-Sozialismus. Aber zum Glück wurden die Stasi-Leute aus Kuba von der DDR ausgebildet. Die haben aus dem Untergang der DDR Lehren gezogen und sind zäh, es wird wohl noch eine Weile so weitergehen.
Trotzdem sehr schade: Wandel durch Annäherung ala Obama wäre viel besser gewesen. Ich kann ich als ehemaliger DDR-Bürger an das schwierige Mangel-Leben noch gut erinnern.

Jetzt kommt der Hammer: Ich und mein Bruder fliegen vom 24.10.-7.11. nach Havanna. Ich wollte nicht unbedingt, mein Bruder und die Condor-Sonderangebote sind schuld. Unterkünfte über airbnb gibts saugünstig. Ich konnte nicht zurückziehen und schäme mich wegen des Klima´s.

Wer Tipps aller Art für Kuba hat, immer her damit. Danke im Voraus und Grüße von der Hafenratte.
Hafenratte
am 10.10.2019 10:41
Oh mein Gott, mir schwant Böses bei meiner Reise in zwei Wochen

Ich werde versuchen dem Trump ein Schnippchen zu schlagen und dafür sorgen, dass einige Einheimische mit meinen Ausgaben Devisen verdienen.

Heute morgen den nachfolgenden Artikel gefunden (tagesschau.de), der erklärt, warum Kreuzfahrtschiffe Kuba schon jetzt nur schwer anlaufen können. Artikel:

"Die Ölquellen sind versiegt

Von Anne-Katrin Mellmann, ARD-Studio Mexiko-Stadt
Kuba geht das Benzin aus: In der Landwirtschaft ersetzen Ochsen Motoren, kilometerlang sind seit einigen Wochen die
Schlangen vor den Tankstellen. Eine Frau wartet schon seit Stunden: "Es sind schwierige Tage", sagte sie, "die Leute sind
nervös, weil es kaum noch Transportmöglichkeiten gibt. Wir versuchen Lösungen zu finden, aber es wird jeden Tag
schwieriger".
Ein Grund für die sich verschlechternde Versorgungslage sind US-Sanktionen gegen Venezuela: Sie drohen allen Schiffen, die
venezolanisches Öl transportieren. Venezuela hat das kommunistisch regierte Kuba und andere Karibikstaaten, die
"Petrocaribe" angehören, jahrelang versorgt. In den fetten Jahren, in denen der Ölpreis hoch war, gründete Venezuelas
sozialistische Regierung das Bündnis und belieferte 16 befreundete Karibiknachbarn mit Öl - zu günstigen Konditionen.
Alliierte wenden sich von Venezuela ab
Aber "Petrocaribe" ist tot und zieht nicht nur Kuba in den Abgrund. Die Vertragsstaaten müssen sich andere Öllieferanten
suchen. Venezuela kann nicht mehr liefern, weil die eigene Erdölproduktion zusammengebrochen ist: von fast dreieinhalb
Millionen Barrel am Tag im Jahr 2006 auf nur noch 660.000 Barrel. Schuld sind Misswirtschaft und Korruption in der
staatlichen Erdölförderung. Hinzu kommen die US-Sanktionen.
Für Venezuela seien die politischen Auswirkungen schwerwiegend, erklärt der Wirtschaftswissenschaftler Rafael Quiroz von
Venezuelas Zentraluniversität. Die Öl-Diplomatie hinge von diesem Rohstoff ab. Das habe dem Land eine Führungsrolle
verschafft, aber jetzt wolle niemand mehr Partner eines Landes sein, das so tief in einer Wirtschaftskrise stecke, so der
Ökonom. "Ohne Öl haben sich die Alliierten von Venezuela abgewendet. Für sie ist Venezuela ein hochverschuldetes,
sanktioniertes Land. Sie wollen nicht riskieren, auch von den US-Sanktionen getroffen zu werden. Venezuela wird immer
mehr zum Bösewicht im Film, zum hässlichen Entlein, dem man versucht aus dem Weg zu gehen, sei es in den UN oder auf
Wegen des Benzinmangels stauen sich die Autos vor den Tankstellen in
Kuba.

Korrupte Politiker füllten sich die Taschen
Neben Öl-Diplomatie sollte "Petrocaribe" Wachstum in die Region bringen: Einige Staaten, wie Jamaika oder die
Dominikanische Republik, investierten in Infrastruktur und Sozialprogramme. Haiti, das ärmste Land der Region, nutzte die
Unterstützung aus Venezuela auch für den Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben 2010. Allerdings bedienten sich
korrupte Politiker aus den "Petrocaribe"-Fonds. Milliarden, die für die bitterarme Bevölkerung vorgesehen waren,
verschwanden in ihren Taschen.
Der Ökonom Quiroz meint, wegen der Intransparenz des "Petrocaribe"-Programms habe sich Korruption geradezu
aufgedrängt: "'Petrocaribe' hat die Korruption gefördert - sowohl in Venezuela als auch in den Empfängerländern." Die
Korruption habe sich ausgebreitet. "Öl bringt das mit sich. Es ist teuflisch. Die Sozialprogramme sind gescheitert. Auch wegen
der Inkompetenz der handelnden Personen und wegen der Improvisation", sagt Quiroz. Geblieben sei am Ende nichts.
Mehr zum Thema
Zusammenstöße in Haiti: Ein Toter bei Protesten gegen Moïse
Weite Teile Venezuelas ohne Strom
Nur Kuba wird noch notdürftig versorgt
"Wo ist das Geld geblieben?", rufen Demonstranten in Haiti und fordern den Rücktritt des Präsidenten. Die Korruption im
"Petrocaribe"-Programm ist einer der Gründe für die gewalttätigen Antiregierungsproteste, die vor mehr als einem Jahr
begannen. Hinzu kommt, dass Benzin knapp und teuer wurde.
Nur Kuba hängt noch am Öl-Tropf - obwohl Venezuela nichts mehr zu verteilen hat und die Produktion nicht einmal für den
Eigenbedarf und den Schuldendienst reicht, erhält der ideologisch Verbündete weiterhin kleine Lieferungen. Alle anderen
gehen leer aus."
Hafenratte
am 13.10.2019 9:25
Der Ordnung halber schreibe ich die neueste Entwicklung

Zitat:

Wie das Fachmagazin „Cubastandard“ berichtet, wird Venezuela in den kommenden Wochen insgesamt 3 Millionen Barrel an Öl- und Treibstoffen nach Kuba liefern, von denen die ersten Chargen bereits eingegangen sind. Diese Lieferung würde für Mindestens zwei Monate reichen. Um US-Sanktionen zu umgehen kommt dabei eine ältere venezolanische Tankerflotte zum Einsatz, welche seit Jahren nicht mehr ausgelaufen ist, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters„. Die von US-Präsident Trump verkündete „Politik des maximalen Drucks“ auf Kuba und Venezuela ist damit gescheitert, weshalb das Weiße Haus für die kommenden Wochen neue Sanktionen ankündigte....(Zitat Ende)

Für Kreuzfahrtgesellschaften ist das natürlich schwer: Wenn mal Ausflugsbusse fahren können und mal nicht.

Wir mussten übrigens für irgendeine US-Luftfahrt-Sicherheitsstelle unsere Passdaten übermitteln, obwohl wir gar nicht in den USA landen?
Hafenratte
am 09.11.2019 21:50
Bin wieder zurück

War zwar keine Kreuzfahrt, aber sozusagen eine Anschlussreise nachdem ich letztes Jahr mit MSC per Schiff in Kuba war.

Kuba war viel besser als erwartet und ich kann nur jedem empfehlen, da mal hinzufahren. Die Versorgungslage ist für Touristen sehr gut, ja geradezu traumhaft billig. Die kürzlich zugelassene Privatwirtschaft sorgt für extrem preisgünstige Unterkünfte (airbnb, booking.com oder diverse Internetseiten casaparticulares). Außerdem sehr gute Essens- und Getränkeangebote. Der Hammer sind heuer die Volksfeste anlässlich des 500 jährigen Jubiläums von Havanna. Da gibt es an den staatlichen Verkaufszelten die Cocktails alle für umgerechnet 40 Cent und kubanische Grillspezialitäten für lau. Allerdings mit Anstehen, aber da habe ich mich als ehemaliger DDR-Bürger schnell wieder daran gewöhnt. Privatrestaurants erfüllen einem jeden Wunsch und mit viel Freundlichkeit und Service. Da kosten die Cocktails halt 2,90. Aber was juckt uns das denn?

Landschaftlich ist das Land traumhaft, mitunter gibt es aber auch viele dreckige und verfallene Stadtteile. 60 Jahre Kuba-Sozialismus hinterlässt größere Schäden als die uns gut bekannten 40 Jahre DDR-Sozialismus.

Nutzt die Blödheit der Amis und ihre ins Leere laufende Embargo-Politik für einen dadurch preisgünstig möglichen Urlaub in Kuba! Einen Reisebericht schreibe ich demnächst im Forum Kubareisen.eu

Grüße von der Hafenratte, die nach vielen Jahren Kreuzfahrt einmal untreu geworden ist und "normalen Urlaub" gemacht hat.
Erwin
am 10.11.2019 9:50
Kuba "Geiz ist Geil Paradies"

Ja genau, geht alle nach Kuba, ihr deutschen "Geiz ist geil" Touristen!
Hafenratte
am 10.11.2019 11:59
Billig ist Kuba eigentlich nicht

Das mit den staatlichen Subventionen bei den Volksfesten ist dieses Jahr eine Ausnahme. Und die privaten Restaurants sind günstig aber nicht billig. Ungefähr so wie in der Türkei. Andere Sachen sind wiederum normal teuer: Ausflüge über das staatliche Reisebüro.

Ich meinte es so: Um den Wandel zur Privatwirtschaft und den Wohlstand der Bevölkerung zu unterstützen, ist eine Reise nach Kuba empfehlenswert. Die brauchen unbedingt Devisen. Das Leben der Bevölkerung ist hart: Ein Akademiker verdient 30 Dollar im Monat! Das sind die 40 Cent für den Cocktail dann wieder im richtigen Maß. Subventionierte Lebensmittel gibt es für die Bevölkerung im beschränkten Maße auf Karten.
Privatrestaurants leisten sich trotzdem auch viele Kubaner. Es ist erstaunlich, was es schon an reichen Kubanern gibt. Viele haben Nebenjobs, verdienen durch die Touristen, bekommen Geld von Verwandten aus den USA, Spanien usw.

Vom Klimawandel (Langstreckenflug) her, wäre es natürlich auch nicht gut.

Und das Provokanteste habe ich noch gar nicht geschrieben, weil es für mich nicht in Betracht kam: Was da in Bezug an Frauen abgeht. Das ist natürlich auch eine Folge irgendwie Devisen zu verdienen, wenn man bei staatlichen Jobs nur rund 1 Euro pro Tag verdient. Die Revolution entlässt ihre Kinder.

Wer in die Karibik will: Kuba wäre für mich erste Wahl. Obwohl alle Karibik-Inseln schön sind
Kurt
am 15.11.2019 23:15
Kuba Januar 2021

@Hafenratte. Bin vor 6 Tagen das erstemal aus Langeweile auf dieses Forum gestoßen, habe mich nie interessiert irgend eine Meinung abzugeben, hatte nach 7 Kreuzfahrten endlich die Schnauze voll von dieser Urlaubsgestaltung und lese die ganzen Berichte, die man positiv oder auch negativ darlegt. Mein bester Freund mit Frau sind bekennende Kreuzfahrtjunkies und so sehe ich auch Ihren Bericht bzgl. Kuba. Als ehem. Ex DDR`ler, kann man verstehen, dass Kuba vielleicht noch den letzten Atem der "Gerechtigkeit" einsaugen kann. Doch Kuba ist eine Diktatur und die wird garantiert nicht von Kreuzfahrern abhängig sein. Kuba öffnet sich mehr und mehr und dazu braucht man keinen abgelesenen Bericht über die Sanktionen der USA. Die Zeit wird es richten und nicht die Kreuzfahrer die in die Hemmingway-Bar per Massen kutschiert werden oder eine Busrundreise incl. eines Glases Rum rumgurken. Eine Anmaßung ist es, dass Sie als Kreuzfahrer meinen, dass man mit Tourismus dieses System per Devisen meint, diesen Menschen zu helfen. Geholfen wird den Machthabern. Die Scheiß USA und die restliche Welt und das Volk wird es richten.
Hafenratte
am 16.11.2019 9:41
Da ist etwas Wahres dran an Deinen Aussagen, Kurt. Aber nur zum Teil.

Kuba ist sehr merkwürdig, fast ein wenig skuril. Ich habe mich nach meiner letzten Kreuzfahrt Mitte letzten Jahres mit dem Land beschäftigt. Fernsehsendungen von Oppositionellen geschaut.

Es ist eine Diktatur. Genauer gesagt eine Militärdiktatur. Das Militär betreibt die ganzen Hotels, managed die wichtigen Dinge. Kuba ist wirklich vergleichbar mit der DDR. Die Stasi sperrt Dissidenten mal zwei Jahre ohne Gerichtsurteil ein und Oppositionelle kommen bei "Verkehrsunfälle" auf merkwürdige Art ums Leben (sofern man den westlichen Fernsehberichten glaubt). Auf der anderen Seite wieder ein hervorragendes Schulsystem, gutes Gesundheitssystem, Grundversorgung per Lebensmittelkarten. Ich habe in anderen Ländern viel mehr Armut, Slums usw. erlebt.

Ich habe selbst schon überlegt was wichtiger ist: Freiheit oder Sozialismus. Für mich die Freiheit. Aber! Wenn Kuba den chinesischen Weg geht, ist das besser als früher. Heißt: Die Bevölkerung wird wohlhabend und akzeptiert dafür die Regierung. Und der Geist ist aus der Flasche. Die Kubaner haben die Geldspur aufgenommen und wollen mit allem möglichen Dienstleistungen Devisen verdienen. Sehr zu unserem Vorteil, die privaten Zimmerpreise sind ein Witz.
Wenn wir nach Kuba fahren, so fördern wir den Privatsektor und den politischen Wandel. Leute, die wohlhabend werden lassen sich von antiquierten Parteibonzen weniger vorschreiben.

Auch offiziell hat Kuba die Abkehr vom Kommunismus vollzogen, das Ziel Kommunismus aus der Verfassung gestrichen.

Die Embargo-Politik der USA halte ich für nicht zielführend. Empirische Untersuchungen haben ergeben dass alle Embargo-Politiken der USA nur in 4% der Fälle etwas brachten. Obama wusste das noch, Trump scheinbar nicht.

Tipp: Die Internetseite cubaheute.de liefert einen umfangreichen politischen Hintergrund und ist meines Erachtens neutral. Da müsst ihr mal die offiziellen politischen Verlautbarungen zwischen den Zeilen lesen. Da kommen vom neunen kubanischen Präsidenten so Sätze wie "Die Leute der Privatwirtschaft gehören auch zum kubanischen Volk." Zum Lachen, weil die Ambivalenz ungewollt so deutlich wird.

Und touristisch ist Kuba wirklich ganz toll, sicher und günstig. Mein Bruder hat für Januar schon wieder gebucht - das liegt aber an seiner neuen kubanischen Freundin.

Wenn in Kuba der Wandel weitergeht, werden viele über Nacht zum Millionär. Am weltberühmten Malecon (Uferpromenade von Havanna) brechen die Häuser zusammen, liegen Brachgrundstücke. Das ist wie Ostberlin damals. In der Wende waren plötzlich Fabrikbrachen Millionen wert. Und irgendwann wird Kuba wieder das Kuba aus den Glanzzeiten. Ich habe sowiso kein Geld, aber Interessenten sollten mit der Deutsch-Kubanischen Außenhandelskammer in Kontakt bleiben. Momentan hat die Entwicklung in Kuba einen lebhaften Verlauf angenommen.


Kurt
am 16.11.2019 21:38
Absage Karibik-Kreuzfahrt

Hallo @Hafenratte ! Unbestritten mag Kuba ein schönes Land bzw. eine schöne Insel sein und gewissen Menschen die Sehnsucht nach Karibik in allen Schattierungen erfüllen. Doch gestatten Sie mir nochmals meine Kritik Kreuzfahrer zu animieren dorthin zu fahren und so zu suggerieren, dass mit den Devisen die Reedereien als Anlegegebühren zu zahlen haben und die satten Kreuzfahrer ( Vollpension und Getränkepaket) dort für besseren Wohlstand sorgen. Dies ist im Prinzip auch in keiner anderen Destination der Fall. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus/Sozialismus in Europa, braucht man keine Deutsche/Kubanische Außenhandelskammer kontaktieren. Die Treuhand in Ihrer Ex-DDR hat die Menschen vera.... und in Kuba wird es die USA schaffen. Kuba wird in absehbarer Zeit, da alle Politiker für mich korrupt sind ein neues Steuerparadies der Reichen werden und das Volk mal wieder ins Ofenrohr schauen. Da werden auch 100 Kreuzfahrtschiffe am Tag nichts ändern. Reale Welt des Neokapitalismus.
R
am 16.11.2019 21:59
Kuba

Hallo @Kurt,
selbstverständlich respektiere ich ihre Meinung aus verschiedenen,ausgeführten Gründen, nicht nach Kuba fahren zu wollen.
Allerdings hat dieses Land für mich mit all seinen Facetten einen besonderen Reiz.
Und, unter uns gesagt, fehlt mir der Glaube ,dass paar Kreuzfahrer mehr oder weniger die Situation im Land verändern können.
Das wird nur von den Kubanern selber kommen können.

@ all
Ich hatte wirklich nächstes Jahr eine KF mit Bezug Kuba geplant.
Hat irghendjemand einen Tipp, wer jetzt dort noch fährt?
Hafenratte
am 17.11.2019 10:39
Kuba: Ich habe nur so Vermutungen angestellt, wie das mal enden könnte

Wenn man das alles so sieht in Kuba, die Vielen die nicht arbeiten und per Lebensmittelkarte versorgt werden, die neue Privatwirtschaft, die kaputte Infrastruktur, die politischen Hintergründe, die schönen Dinge ....
Wir wissen es also nicht wie es weitergeht und deshalb schlage ich vor einfach im Hier und Jetzt zu leben und die Vorteile einer momentanen Kuba-Reise zu nutzen.

@R Schau mal ins Forum: Kreuzfahrten-Treff unter Punkt Kreuzfahrt-Destinationen im Beitrag Änderungen bei Kuba-Kreuzfahrten ab den USA

Dort schreiben die Fachleute, die jedes Detail wissen. Dort stehen auch die Schiffe, die noch fahren oder Du kannst fragen.
Kurt
am 17.11.2019 20:54
Absage Karibik-Kreuzfahrt Kuba

Werter @R ! Ich werde nach Kuba im neuen Jahr reisen. Dies aber per Flug. Werde dort 2 Wochen verbringen um mir intensiv die Insel ansehen. Kostet mehr als eine oberflächliche Kreuzfahrt die ihre Kunden für ein paar Stunden ausspuckt. Meine Kosten werden auch in einem Staatstopf verschwinden, aber ich möchte Kuba noch sehen bevor das Kapital (und das wird leider siegen) die Insel in allen belangen zu einer (ich gestehe für mich) uninteressant wird. Ich gestehe auch, dass ich bezgl. von @Hafenratte ein Kreuzfahrt-Schämer bin und so meine Meinung für 99% dieses Forums als abartig gewertet wird.
Weltenbummler
am 18.11.2019 9:56
Ach Kurt

@Kurt

Du wirst hier in diesem Forum 99% als abartig gewertet, schreibst Du.

Woher weißt Du das ? Auf Deine Beiträge hier gibt es geschätzt ein oder maximal zwei Hände voll an Reaktionen. Die Mehrzahl der User hier reagiert auf Deine Beiträge nämlich nicht. Du aber behauptest exakt das Gegenteil. Wie die User hier über Dich denken, weißt Du nicht, bzw. kannst Du aus den wenigen Rückmeldungen nicht gesichert ableiten. Leider setzt Du deine Methodik weiter fort.

Die spekulierst, vermutest und behauptest Dinge, die Du mal wieder fundiert mit nichts belegen kannst.
Kurt
am 18.11.2019 23:19
Taschengeld

@weltenbummler, entweder lesen sie nicht richtig. Ich habe zu 100% die Mitteilungen bekommen, dies aus erster Hand, dass die Trinkgelder nicht beim Personal ankommen. Wie auch. Wie soll eine Reederei, die Steuern umgeht, welches das Personal nach unseren Maßstäben mit Hungerlöhnen, kurzen Arbeitsverträgen, sich bei Headhuntern mit Schmiergeld sich einen Platz sichern um die Familiy über die Runden zu bringen. So naiv können auch Sie nicht sein, dass Reederein von diesem Fundus des geschenkten Geldes nicht profitiert. @weltenbummler, ich brauche keine Antworten von Usern und will auch garnicht wissen wie man über mich denkt...nur dies ist meine Meinung und habe nach einigen Kreuzfahrten die Misere diese Form des Verreisens für mich erkannt.
Weltenbummler
am 19.11.2019 8:54
Ach Kurt

@Kurt

An keiner Stelle habe ich angezweifelt, dass Sie diese Information erhalten haben. Was man Ihnen allerdings vorwerfen muss, sind die Schlüsse die Sie daraus ziehen.

Egal ob Sie diese Infos aus erster, zweiter oder dritter Hand erhalten haben und egal ob Ihnen das einmal oder mehrfach mitgeteilt wurde - daraus können Sie nicht ableiten, dass das bei allen Reedereien so ist. Aber genau das tun Sie.

Sie haben etwas gehört und schon unterstellen Sie der ganzen Kreuzfahrt-Branche, diese Vorgehensweise.

Ich bin nicht naiv, sondern orientiere mich an Fakten. Sie dagegen ziehen Schlüsse, nur damit es in Ihr selbst konstruiertes Weltbild passt.

Wobei Sie damit beruflich sogar u.U. erfolgreich sein könnten. Die Inhalte und die Form Ihrer Veröffentlichungen die Sie publizieren, erinnern stark an die Systematik des Trash-TV und an die Methodik gewisser Boulevard-Blätter. Das erzeugt zwar Aufmerksamkeit, ist aber jenseits jeder kommunikativen Seriösität. Und wenn man das dann kritisch kommentiert (so wie ich es tue), reagieren Sie trotzig wie ein Schuljunge.

Hafenratte
am 19.11.2019 9:36
Die Trinkgelder werden nach einem festen Schlüssel verteilt, wenn sie automatisch abgebucht werden

Bei Celebrity habe ich mal den Verteilungsschlüssle gesehen. Der Restauratchef ein paar Cent, dann die Oberkellner, Kellner, Hilfskellner einen gewissen Betrag. Am Meisten bekamen die Kabinenstewards/essen.

Das amerikanische Rechtssystem bestraft ja äußerst hart, wenn wirtschaftliche Unternehmen systematisch bescheissen. Denkt mal an VW, Abgasskandal.
Die Kreuzfahrtgesellschaften müssten gigantische Strafzahlungen befürchten, wenn sie entgegen ihrer Versprechungen das Geld nicht an die Angestellten verteilen.

Also zahlt mal ruhig Eure Trinkgelder, Ihr seid reich genug!
Oder fahrt mit Gesellschaften, wo das Trinkgeld schon inkludiert ist: Mit Costa oder AIDA.
Hafenratte
am 19.11.2019 9:41
Entschuldigung: obiger Beitrag (von 9:36) ist im falschen Forum gelandet

Gehört zum Forumsbeitrag Taschengeld. Einfach ignorieren und Euch weiterstreiten, ist sehr unterhaltsam.

 
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