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Silvesterblog-Spezial

10… 9… 8… Bald ist es wieder soweit, der Countdown zum neuen Jahr steht an. Neben den typisch deutschen Klassikern gibt es noch jede Menge andere Traditionen und Bräuche, mit denen beispielsweise in Australien, Frankreich oder Bulgarien Silvester gefeiert wird. Von amüsant bis skurril wird einiges geboten. Wir haben ein paar besonders interessante Versionen zusammen getragen, wie 2019 alternativ begrüßt werden kann.


Australien: Wer sammelt die meisten Küsse?

Wenn es bei uns gerade mal 14 Uhr ist, fallen sich in Australien schon die Menschen in die Arme. Beliebter ist allerdings das Küssen. Wie bei einem Wettbewerb werden rekordverdächtig oft die Lippen aufeinander gepresst. Das Ziel: möglichst viele Küsse von so vielen Menschen wie möglich abstauben. Da bleibt auch der ein oder andere Polizist nicht verschont.

Das offizielle Feuerwerk findet in Sydney statt. Bis zu 1,5 Millionen Zuschauer bestaunen das Spektakel, das exakt zwölf Minuten dauert. Für jeden Monat des vergangenen Jahres ist eine Minute vorgesehen. Selbst Raketen in den Himmel zu schießen ist wegen der Waldbrandgefahr verboten, bei einem Feuerwerk für ca. vier Millionen Euro allerdings noch verschmerzbar.



Frankreich: Cheers! Mit Champagner ins neue Jahr

Unsere französischen Nachbarn sind keine Fans der großen lauten Lichtershow. In Paris ist es sogar verboten, Kracher zu zünden, dafür gibt es ähnlich wie bei den Australiern ein großes öffentliches Feuerwerk. Die größte Partystation ist in der Regel dann die Pariser Champs-Elysées.

Die meisten Franzosen sitzen aber lieber gesellig zusammen und genießen ein dekadentes Dinner mit Champagner, Stopfleber oder Austern. Um Punkt Mitternacht wünschen sich alle ein „Bonne année.“


Tschechien: Ein Apfel als Orakel?

In Tschechien vertrauen die Menschen auf die Weisheit des Apfels. Das Obst wird halbiert und anschließend das Schicksal für das neue Jahr abgelesen. Für den Selbstversuch: Sollte das Kerngehäuse einen Stern formen, könnt ihr euch in den nächsten zwölf Monaten vor Glück kaum retten. Bei einer Kreuzform ist Vorsicht geboten, denn Unheil und Pech drohen.

Unser Tipp: Zur Sicherheit lieber ein paar Äpfel mehr besorgen.

Wusstet ihr, dass die Amerikaner und Tschechen sich ausgerechnet Linsen als Symbol für Geld ausgesucht haben? Die Form erinnert sie an eine Münze und die steht nun mal für Reichtum. Jedenfalls, wenn man viele Linsen hat und isst.

 

Griechenland: Silvester mit Bub, Herz, Dame & König

Am 31. Dezember dreht sich bei den Griechen alles um Karten- oder Würfelspiele. Ob Zuhause oder im Kasino, das große Neujahrszocken dauert gerne auch mal bis in den Sonnenaufgang des 1. Januars hinein. Man munkelt, dass dabei ein Millionenbetrag in dreistelliger Höhe verspielt wird. Gehört ihr zu den Gewinnern, erwarten euch ein Jahr voller Hochgefühle. Als „Trostpreis“ können die Verlierer immerhin auf Glück in der Liebe hoffen.

Zu essen gibt es das traditionelle Basiliusbrot aus Hefeteig mit Anis, Mandel, Orangeade oder Sesam. Der Clou: im Laib ist mindestens eine Münze versteckt. Wer darauf beißt, kann sich auf ein gutes Jahr 2019 freuen.

 

Bulgarien: Schlag auf Schlag ins neue Jahr

Der Hieb ist bei den Bulgaren tatsächlich wörtlich zu nehmen. Auch wenn wir noch nicht überzeugt sind, es soll Gesundheit und Reichtum bringen, sich dem Neujahrsbrauch zu beugen. Kinder binden dafür Äste des Kornelkirschbaums zusammen und schmücken ihn bunt. Das Ergebnis wird „Surwatschka“ genannt. Damit gehen sie von Haus zu Haus und hauen den Bewohnern auf den Rücken. Als Belohnung erhalten sie dann Bonbons, Früchte, Kuchen oder Kleingeld.

 

Schottland: Feiern mit Whiskey und Schafsmagen

Bei den Schotten ist Silvester ein wenig ausgefallener. Das Fest wird Hogmanay genannt und ist für die meisten die Lizenz zum Endlosfeiern. Teilweise sogar tagelang. Deshalb wurde der 2. Neujahrstag zur Sicherheit ebenfalls zum Feiertag erklärt.

Auf den Tisch kommt eine echte Mutprobe: Haggis, Schafsmagen mit Innereien wie Herz oder Leber. Dazu benötigen selbst die Landsmänner - und frauen das Nationalgetränk schlechthin, Whiskey. Nachdem um Mitternacht der keltische Klassiker Auld Lang Syne angestimmt wurde, geht es mit einem Energydrink der besonderen Art weiter, dem Hot Pint. Eine wilde Mischung aus Whisky, dunklem Starkbier, verquirltem Eigelb und Muskatnuss. Jetzt starten junge Männer im schicken Kilt, ausgerüstet mit Whiskey, dem schwarzen Früchtebrot Black Bun und einem Stück Kohle ihre Begrüßungstour bei Verwandten und Freunden.

 

Thailand: Himmelskerze mit Wünschen

Die Thailänder mögen wie wir bunte und große Feuerwerke, allerdings kann es auch ruhig und spirituell zugehen. In vielen Tempeln gibt es eine Zeremonie mit Gebeten oder Mönchgesängen. Danach lässt man Khom Loys in den Himmel steigen. Lampions aus geöltem Reispapier, einem Bambusrahmen und einer Kerze oder Brennstoffbehälter. Die Fluglaternen können bis zu 400 Metern hoch steigen und fünf bis zwanzig Minuten brennen.

Zu Silvester steigen tausende der Ballons auf und zaubern ein Sternenbild aus Lichtpunkten an den Himmel. Die Thailänder glauben, dass sie demjenigen, der sie fliegen lässt, Glück, Reichtum und Weisheit beschweren. Ganz nebenbei wird so auch negative Energie fortgetragen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der schreibt seine Wünsche direkt auf den Lampion.

Leider nicht zum Nachmachen geeignet: Die fliegenden Glücksbringer sind in fast allen Bundesländern wegen der Brandgefahr verboten. Ein Strand eignet sich deshalb am besten für das besondere Ritual.



Uns haben tatsächlich einige der Bräuche gefallen und teilweise sind sie auch leicht nachzumachen. Vielleicht zückt der ein oder andere auch noch einmal die Karten in diesem Jahr oder befragt einen Apfel.


Wir wünschen euch in jedem Fall eine tolle Silvesterfeier und einen guten Start ins neue Jahr!


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