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Blühendes St. Kitts

28. December 2018  Carolin Rauscher 
         Einblick in das Leben auf der wunderschönen Karibikinsel St. Kitts Atemberaubende Aussicht von der alten Festung Grün und blühend - das ist St. Kitts


St. Kitts lässt sich am besten mit einer kleinen Bimmelbahn erkunden. Früher transportierte sie Zuckerrohr, heute fährt sie Touristen über die Insel. Zur linken Seite schimmert tiefblau das Meer, rechts erstreckt sich eine üppig-grüne Hügellandschaft bis zu den Bergketten. Immer wieder ragen Überbleibsel von Zuckermühlen aus dem Dschungelgrün. Sie sind die Hinterlassenschaften einer vergangenen Epoche, als auf St. Kitts die Zuckerbarone regierten. Zuckerrohr prägte Menschen, Kultur und Landschaft von St. Kitts und der kleinen Schwesterinsel Nevis über dreieinhalb Jahrhunderte. Doch zu Beginn dieses Jahrtausends kam das endgültige Aus für die Industrie rund um die süßen weißen Kristalle.    

Doch St. Kitts kann durchaus auch auf andere Werte zurückgreifen „Man muss schon sehr faul sein, um auf unserer Insel Hunger zu leiden“, sagen augenzwinkernd die alten Kittianer. In der Tat blüht und gedeiht alles in üppiger Pracht. Drei mächtige Vulkane ragen in der Inselmitte auf, als hielten sie Wache über das Paradies. Ihre Flanken sind von dichtem Regenwald bedeckt, an den Gipfeln hängen meist dicke Wolken. Schon die ehemaligen Bewohner, die Arawak und Kariben, nannten St. Kitts „Liamuiga“, die „fruchtbare Insel“.

Es waren die Engländer, die 1623 erstmals einen Fuß auf das fruchtbare Stück Land mitten im Ozean setzten und St. Kitts zur ersten englischen Kolonie in der Karibik machten. Bald folgte eine Gruppe französischer Kolonisten und die einst friedliche Insel wurde über viele Jahre zum Schauplatz der Scharmützel zwischen England und Frankreich. Die mächtige Festung Brimestone Hill, heute eine Touristenattraktion, wurde 1690 von den Engländern erbaut und war 1782 Schauplatz einer der größten Schlachten der Region zwischen Engländern und Franzosen. Nicht weit entfernt von Brimestone Hill locken die Romney Gardens, ein üppig blühender tropischer Park mit einem rund 350 Jahre alten Regenbaum und der Batikwerkstatt „Caribelle Batik“.

St. Kitts lässt sich gut auf eigene Faust erkunden. Kreuzfahrtschiffe landen im Hafen Port Zante an, der in der Hauptstadt Basseterre liegt. Direkt vom Pier geht es zu einem Welcome Center mit Shops, Restaurants und touristischen Anbietern. Hier finden sich auch Taxis für selbst organisierte Ausflüge. Die Preise sind moderat und hängen offiziell aus. Neben den genannten Highlights ist ein Besuch der Strände im Süden empfehlenswert. Naturliebhaber können mit einer geführten Tour zum Kraterrand des 1.156 Meter hohen Mount Liamuiga hochsteigen. 

Auch die Hauptstadt Basseterre lohnt einen Bummel. Das Zentrum ist vom Pier in wenigen Minuten erreichbar. Dreh- und Angelpunkt ist der Circus, eine Nachbildung des Piccadilly Circus in London. Basseterre bietet eine abwechslungsreiche Architektur aus viktorianischen Steingebäuden mit prachtvollen Arkaden und Häusern im verspielten westindischen Zuckerbäckerstil.  
 
St. Kitts ist außerdem Ausgangspunkt für eine Fahrt mit der Fähre nach Nevis. Die kleine Schwesterinsel ist eine tropische Schönheit, die vom Vulkankegel des erloschenen Nevis Peak gekrönt wird. Die kleine Inselhauptstadt Charlestown lockt mit einem entspannten Lebensgefühl, pastellfarbenen Häusern mit verschnörkelten Balustraden und schattigen Gärten. Geschichtsinteressierte können ein Museum zu Ehren von Alexander Hamilton besuchen, der von Nevis stammt und einer der Väter der amerikanischen Verfassung und erster Finanzminister unter George Washington war. Am Stadtrand lohnt das Horatio-Nelson-Museum einen Besuch. Der britische Seeheld hatte sich im Jahre 1787 auf der Montpelier Plantation auf Nevis in die schöne Witwe Fanny Nisbet verliebt und sie später geheiratet.





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