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Hafenliste - Deutschland

Ahsen mit seinen rund 2.000 Einwohnern ist seit dem Jahr 1975 ein Ortsteil der Stadt Datteln, im nördlichen Ruhrgebiet. Datteln liegt heute an vier verschienen Kanälen und kann sich somit rühmen, der größte Kanalknotenpunkt der Welt zu sein.
Aken an der Elbe liegt ca. 13 km westlich von Dessau.
1889 schloss der Direktor der Hafen und Lagerhaus AG, Franz Weißenborn aus Weimar, mit dem Magistrat der Stadt Aken einen Vertrag über 99 Jahre Nutzungsrecht für ein Gelände zum Bau eines Hafens ab. Der Bau des Verkehrshafens war für die Stadt von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Der wirtschaftliche Aufschwung wurde durch die Errichtung der Eisenbahnverbindung Aken - Köthen im Jahre 1890 noch verstärkt. Heute werden im Akener Hafen sowohl Schüttgüter als auch Schwergüter und Container ver- bzw. entladen. In Verbindung mit der Schifffahrt entwickelte sich der Akener Verkehrshafen bis heute zu einem leistungsfähigen Binnenhafen und Logistikzentrum.
Alken ist ein romantischer Wein- und Ferienort mit 683 Einwohnern. Das Dorf liegt im Landkreis Mayen Koblenz, direkt an der Mosel und besitzt eine Anlegestelle für Fahrgastschiffe.
Amelsbüren mit seinen 5.000 Einwohnern ist der südlichste und zugleich größte Stadtteil der westfälischen Stadt Münster. Urkundlich erstmals im Jahre 1137 erwähnt, wurde der Ort über die Jahrhunderte mehrmals von Kriegen, Schlachten und Bränden in Mitleidenschaft gezogen. Seine heutige Form erhielt Amelsbüren im Zuge eines kompletten Wiederaufbaus im Jahre 1825.
Die nordfriesischen Inseln sind schon seit 3000 vor Christus besiedelt. Und so findet man auf Amrum auch heute noch Gräber und andere Relikte aus der Steinzeit, der Bronzezeit und Eisenzeit.
Amrum, die nordfriesische Insel südöstlich von Föhr, besticht durch ihre unberührte Natur. Nahezu einmalig im Nordsee-Bereich ist der zwölf Kilometer lange und bis zu 1,5 Kilometer breite "Kniepsand", der Sandstrand an der Westküste. Östlich des Kniepsandes schließt sich eine Dünenlandschaft an, die sich bis zu 32 Meter auftürmt und durchwandert werden will. Im Inselinneren trifft man auf Wald- und Heideflächen. Die beste Aussicht über die herrliche Landschaft Amrums bietet der rot-weiße Leuchtturm in Wittdün.
Die Stadt Andernach liegt im Neuwieder Becken am linken Rheinufer zwischen Brohl im Norden und der Nettemündung im Südosten. Im Norden von Andernach verjüngt sich das Rheintal wieder und bildet den nördlichen Teil des romantischen Mittelrheins. Der schmale Durchlass zwischen dem Andernacher Krahnenberg und dem gegenüberliegenden Engwetter bei Leutesdorf trägt den Namen Andernacher Pforte. Im Nordwesten beginnt die Eifel, im Südwesten die Pellenz. Andernach ist eine Große kreisangehörige Stadt mit circa 30.000 Einwohnern. Im Jahr 1988 feierte sie ihr 2000-jähriges Bestehen. Von touristischem Interesse sind heute vor allem die mittelalterlichen Befestigungsanlagen und die Nähe zum Laacher See mit dem Kloster Maria Laach. Durch die Stadt fließen die Antel, der Kennelbach, der Schafbach und der Deubach, jedoch größtenteils kanalisiert und unterirdisch. Am linken Ufer des Rheins liegt das Hafenbecken. Es ist 650 m lang und 90 m breit.
Die Stadt Anklam liegt an der schiffbaren Peene im Bundesland Brandenburg und ist das Zuhause von 15200 Einwohnern.
Die Stadt Aschaffenburg liegt in Unterfranken am Main und hat ca. 70.000 Einwohner. Die Stadt entstand im 5. Jhd. um ein Kastell und wurde zu einem Fürstentum. Heute wird die Universitätsstadt gerne für ihre mittelalterliche Altstadt und das überregional bekannte Schloss besichtigt.
Assmannshausen mit seinen rund 1.000 Einwohnern, gelegen am rechten Rheinufer, ist ein Ortsteil von Rüdesheim und die bekannteste Rotweingemeinde in ganz Deutschland. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die, so vermutet man, einstige fränkische Gründung im Jahre 1108. Assmannshausen gehört heute zum Welterbe Oberes Mittelrheintal, einer 2002 in das Welterbe der UNESCO aufgenommene Kulturlandschaft am Mittelrhein.
Durch die günstige Lage am Rhein erlebte Bacharach eine wirtschaftliche Blütezeit von Beginn des 13. Jhd. an und war zu der Zeit der wichtigste Handels-, Stapel- und Umschlagplatz für Wein und Holz.
Bad Bevensen ist ein Kurort mit rund 8.800 Einwohnern, gelegen im niedersächsischen Landreis Uelzen, an der Ilmenau. Die kleine Stadt in der Lüneburger Heide war in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts als Zwischenstation für fahrende Händler bekannt. Seit 1929 bereits ist Bad Bevensen ein staatlich anerkannter Luftkurort und mit der Erschließung der Themal-Jod-Sole im Jahre 1968 begann der Aufstieg des Ortes zu einem der bekanntesten Heilbäder Niedersachsens.
Die Kurstadt Bad Breisig mit ihren rund 8.900 Einwohnern liegt im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler, am Mittelrhein. Name wie Besiedlung des Ortes sind keltischen Ursprungs, seine Geschichte über die Jahrhunderte bis zum Zweiten Weltkrieg ist äußerst bewegt. Seiner herrlichen Lage am Rhein und seiner Nähe zu einigen rheinischen Städten verdankt Bad Breisig seine Beliebtheit bei Urlaubern sowie Tagesausflüglern.
Bad Essen ist eine niedersächsische Gemeinde mit rund 16.000 Einwohnern, gelegen zwischen Mittelgebirge und Norddeutschem Tiefland. Die Stadt besitzt einen wunderschönen historischen Ortskern und ist offizieller Teil der Deutschen Fachwerkstraße.
Bad Godesberg mit seinen 73.000 Einwohnern ist ein Stadtbezirk von Bonn, gelegen an der südlichen Spitze der Kölner Bucht, der dicht besiedelten Ebene zwischen Bonn, Aachen und Düsseldorf. Gegründet wurde der Ort im Jahre 722 als Kultstätte des westgermanischen Volkes der Ubier, unter dem Namen ‚Woudensberg’ („Wotansberg“). Weitere Bedeutung erlangte Bad Godesberg 1210, durch den Bau der Godesburg.
Bad Griesbach im Rottal ist ein Luftkurort im niederbayerischen Landkreis Passau, der für seine Thermalquellen bekannt ist. Gemeinsam mit Bad Füssing und Bad Birnbach bildet Bad Griesbach das Niederbayerische Bäderdreieck. Die im Kurgebiet erschlossenen drei Quellen (Nikolausquelle, Marienquelle und Karlsquelle) sind bis zu 60 °C warm.
Bad Kissingen ist ein weltberühmter Kurort in Unterfranken an der Fränkischen Saale. Der Ort wurde durch seine Heilquellen bekannt, die bereits im Jahre 823 nachgewiesen worden sind. Im 19. Jahrhundert avancierte Kissingen zum mondänen Badeort, wo sich zahlreiche gekrönte Häupter wie Kaiserin Elisabeth von Österreich, Zar Alexander II. und König Ludwig II. von Bayern erholten. Auch Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck und Künstler wie der Schriftsteller Leo Tolstoi und der Maler Adolph Menzel zählten zu den Besuchern. Nach den Ergebnissen mehrerer repräsentativer Umfragen darf sich Bad Kissingen heute „bekanntester Kurort Deutschlands“ nennen.
Der Elbkai ist Anlagestelle für die Personenschifffahrt.
Vom 16. bis 18. Jahrhundert war Bad Schandau ein bedeutender Umschlagplatz des Elbhandels.
Der Neckar ist der einzige große Fluss, der von seiner Quelle bis zu seiner Mündung auf seiner fast gesamten Länge durch Baden-Württemberg fließt.
Die Stadt Baden-Baden ist ein weltbekannter Kurort im Westen Baden-Württembergs am nördlichen Schwarzwaldrand. Schon die Römer schätzten die heißen Quellen der Siedlung und am Ende des 18. Jahrhunderts wurde Baden-Baden als mondäner Kurort entdeckt. Viele herrschaftliche Gäste erholten sich hier und im Verlauf des 19. Jahrhunderts entstanden zahlreiche Luxushotels, die Spielbank und das Kurhaus.
Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken. Bamberg ist Universitäts-, Erzbistums-, Bier- und Verwaltungsstadt. Die sehenswerte Altstadt ist als größter unversehrt erhaltener historischer Stadtkern in Deutschland seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen.
Banzkow ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Erstmalig erwähnt wurde Banzkow am 31. Oktober 1300. Seit dem Jahr 1337 gab es in Banzkow eine Wassermühle. 1534 wurde eine Brücke über und eine Schleuse an der Stör gebaut. 1760 wurde eine Bockwindmühle in Banzkow errichtet, 1872 eine neugotische Backsteinkirche.
Barkow, ein Ortsteil der Gemeinde Barkhagen, liegt im Landkreis Parchim, an der Mecklenburgischen Seenplatte. Barkow wurde bereits im Jahre 1274 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 2004, dem Jahre seiner Fusion mit Plauerhagen. eine eigenständige Gemeinde. Die Gegend um Barkow ist heute zweifelsohne eines der schönsten Urlaubsgebiete Ostdeutschlands.
Die Kleinstadt Barth in Nordvorpommern liegt am südlichen Ufer des Barther Boddens. Die erste urkundliche Erwähnung der historischen Stadt geht auf das Jahr 1255 zurück. Haupteinnahmequellen der Bevölkerung waren lange Zeit der Schiffbau und die Fischerei. Mit der Usedomer Bäderbahn besteht eine Direktverbindung im Stundentakt zwischen Barth und Stralsund über Velgast und weiter nach Greifswald und Usedom.
Die Stadt liegt in der Altmühljuraregion. Altmühl, Sulz und der Main-Donau-Kanal fließen durch die Stadt.
Im Jahr 1007 wurde Beilngries als „Bilingriez“ erstmalig urkundlich erwähnt. Der zum Bistum Eichstätt gehörige Ort erhielt auf Veranlassung des Bischofs und späteren Papstes Viktor II. 1053 Markt- und Zollrecht. Um 1300 wurde die Kirche St. Walburga vollendet, außerdem erhielt die Stadt im Spätmittelalter eine Befestigung in Form von Mauer und Graben, die im Bauernkrieg eine Zerstörung der Stadt verhinderten. 1633 ergab sich die Stadt kampflos den Truppen Bernhards von Weimar. 1802 dankte der letzte Eichstätter Fürstbischof ab und Beilngries wurde von bayerischen Truppen besetzt. Der Ludwigskanal wurde 1846 eröffnet und diente Beilngries hauptsächlich zum Holz- und Viehhandel.
Beilstein ist ein Ort an der Mosel im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Er hat 148 Einwohner auf einer Fläche von 1,68 km².
Die kleine Siedlung hat eines der am Besten erhaltenen historischen Ortsbilder an der Mosel und wird daher auch als Miniatur-Rothenburg oder 'Dornröschen der Mosel' bezeichnet. Überragt wird das Dorf, das trotz geringer Größe städtebaulichen Charakter hat, von der Burgruine Metternich, die einst dem gleichnamigen Fürstengeschlecht gehörte.

Der Ort war in den 50er Jahren Schauplatz zahlreicher deutscher Heimatfilme, wie zum Beispiel der bekannten Verfilmung von "Der Schinderhannes" mit Curd Jürgens.
Berching ist eine Großgemeinde im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern. Die Stadt ist vor allem geprägt durch ihre Lage in der Fränkischen Alb, verbunden mit der überwiegend landwirtschaftlichen Nutzung dieser Gegend. Seit 1992 der Main-Donau-Kanal eröffnet wurde, hat Berching stark an touristischer Bedeutung gewonnen.
Bergeshövede gehört zu Riesenbeck, welches wiederum ein Ortsteil der nordrheinwestfälischen Kleinstadt Hörstel im Teutoburger Wald ist.
Berlin ist Hauptstadt, bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands, außerdem ein Stadtstaat und somit ein eigenständiges Land der Bundesrepublik Deutschland. Berlin ist nach Einwohnern (3,4 Mio) die zweitgrößte Stadt der EU.
Der erste Deutsche Bundestag nach der Wiedervereinigung entschied 1991, dass Berlin als Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages, der Bundesregierung und des Bundesrates werden soll. Seit 1994 befindet sich auch der erste Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin, 1999 fand der Regierungsumzug statt
Als eines der einflussreichsten politischen Zentren der Europäischen Union und durch sein kulturelles Erbe ist Berlin eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und ein wichtiges Wirtschafts-, Kultur- und Bildungszentrum Deutschlands. Herausragende Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen, Theater, Museen aber auch Festivals, das Nachtleben und die Architektur Berlins genießen Weltruf.
Spandau ist ein Berliner Ortsteil am Havel-Kanal, mit einer schönen und Altstadt. Spandau verbindet gemütliche Kleinstadt mit dem großstädtischen Flair Berlins.
Bernkastel-Kues ist eine bekannte Wein- und Fremdenverkehrsstadt an der Mittelmosel und Geburtsort einer der bekanntesten deutschen Philosophen des Mittelalters, Nikolaus von Kues.
Die ersten Siedlungen datieren aus der Zeit der Bandkeramiker um circa 3000 v. Chr. Die Orte Bernkastel am rechten und Kues am linken Moselufer wurden 1905 zur Stadt Bernkastel-Kues zusammengeschlossen. Später kamen noch die ehemals selbständigen Gemeinden Andel und Wehlen dazu. Die Einwohnerzahl liegt heute bei etwa 7.000.
Besigheim ist eine Kleinstadt im Landkreis Ludwigsburg ca. 25 km nördlich von Stuttgart.
Bingen am Rhein mit ca. 26.000 Einwohnern ist unter anderem weltbekannt durch den Binger Mäuseturm, in dem der Sage nach der geizige Bischof Hatto von Mäusen gefressen wurde. Wildromantisch steht er mitten im Rhein und markiert das für die Rheinschiffe heute nicht mehr gefährliche Binger Loch. Aber Bingen ist nicht nur Rheinromantik, Bingen ist mehr.
Gehen Sie auf Entdeckungsreise. Abwechslungsreich und voller Kontraste stellt sich Bingen heute dar. Zwischen Rhein und Nahe auf der einen und Kloppberg und Rochusberg auf der anderen Seite entfaltet sich die Stadt Bingen. Sie war für Menschen schon immer ein besonders günstiger Siedlungsraum. Von den nördlichen wie von den südlichen Eiszeiten gleichermaßen verschont, reichen die Spuren menschlicher Besiedlung weit zurück.
Wie Inseln im Strom der Zeit machen die Drususbrücke, eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands, oder der mittelalterliche Rheinkran die Vergangenheit wieder lebendig. Der Grundriss Bingens folgt noch heute der römischen und mittelalterlichen Straßenführung, das Stadtbild aber hat sich natürlich gewandelt und vereint Altes und Neues im reizvollen Miteinander.
Zwischen dem 1969 eingemeindeten, früher preußischen Stadtteil Bingerbrück und Bingen-Stadt mündet die Nahe in den Rhein. Ursprünglicher Name der Siedlung war Bingium, keltisches Wort eventuell für "Loch im Fels", Bezeichnung für die Untiefe hinter dem Mäuseturm, bekannt als Binger Loch. Bingen war Ausgangspunkt der Ausoniusstraße, einer römischen Militärstraße, die die Stadt mit Trier verband.
Binz ist eines der traditionsreichen Seebäder auf Rügen, Deutschlands größter Insel. Ab 1860 fanden sich vereinzelte Badegäste im Binzer Dorfkrug ein. 1876 wurde das erste Hotel gebaut und 1884 wurde Binz offiziell Badeort.
Bleckede ist eine Stadt an der Elbe im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen.
Die Stadt in den Elbauen wurde 1209 durch Herzog Wilhelm von Lüneburg gegründet. Das hiesige Schloss steht auf Resten einer Burg, deren Datum unbekannt ist, aber erstmals um 1270 erwähnt wird. Das ElbSchloss wird heute noch für jährliche Musikfestspiele genutzt. Die Stadtrechte erhielt Bleckede bereits 1310.
Bad Bodenteich ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen und liegt am Elbe-Seiten-Kanal.
Bad Bodenteich hat insgesamt 3.955 Einwohner.
Vom Römerkastell zur kurfürstlichen Residenz, zum provisorischen Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland schließlich zur Bundesstadt: Die Stadt Bonn mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte hat viele Gesichter.
Boppard mit knapp 17.000 Einwohnern liegt am oberen Mittelrhein, dem Abschnitt des Rheins, der seit 2002 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Der 643 erstmals urkundlich erwähnte Weinbau spielt eine bedeutende landschafts- und stadtbildprägende Rolle.
Borkum ist die westlichste und mit 36 km² größte der sieben ostfriesischen Inseln in der südlichen Nordsee. Aufgrund des Golfstroms herrscht auf der Insel ein Klima mit einer besonders pollenarmen und jodhaltigen Luft.
Interessant ist zu erwähnen, dass nicht die Schlacht am Teutoburger Wald im Jahre 9, sondern der Untergang einer großen Römerflotte im Sturm vor Borkum im Jahre 16 n.Chr. das Ende der römischen Bestrebungen zur Unterwerfung Westgermaniens markiert.
Bant - dieser Name erscheint zur Zeit der Karolingerherrschaft, als das Gebiet dem Christentum gewonnen wurde - , ursprünglich eine Marscheninsel, umfasste die jetzigen Inseln Borkum, Juist und den Westteil von Norderney und wurde insbesondere nach der Jahrtausendwende durch gewaltige Sturmfluten, die auch an der Küste große Veränderungen bewirkten, zerschlagen. Der Rest der Insel Bant, vor der Küste der Krummhörn südöstlich von Borkum gelegen, verschwand 1781. Für mehr als ein Jahrtausend bleibt die Geschichte Borkums im Dunkeln. Es wird berichtet, dass im 13. Jhdt. Kreuzfahrerflotten vor "Borkna" ankerten.
Borkum war zur Zeit der Hanse Unterschlupf der Liekedeeler (Seeräuber).
Bramsche liegt im Osnabrücker Land an der Hanse etwa 15 km nördlich von Osnabrück. Dort liegt die Stadt direkt am Mittellandkanal zwischen der Ankumer Höhe im Nordwesten und dem Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge im Südosten.
Brandenburg an der Havel liegt im Westen des Landes Brandenburg etwa 70 km westlich von Berlin am für die Binnenschifffahrt wichtigen Fluss Havel, zwischen Potsdam und Magdeburg. Die reizvolle Region ist sehr waldreich und von vielen Seen geprägt und besitzt zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Mit dem Beetzsee- und Riewendsee liegt sie im Naturpark Westhavelland.
Braubach ist eine Stadt mit ca. 3.000 Einwohnern im Rhein-Lahn-Kreis.
Die Kelten besiedelten den Marksburgberg bereits in der La-Téne-Zeit (ca. 400 bis 100 v. Chr.). Philipp II. von Hessen-Rheinfels erbaute von 1568 bis 1571 am südlichen Ende der Stadt Schloss Philippsburg als Residenz. Heute befindet sich dort das Europäische Burgeninstitut mit burgenkundlicher Bibliothek. Erst der Bau der Philippsburg war Anlass, der Marksburg ihren Namen zu geben. Die Marksburg ist die einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein.
Braunschweig (niedersächsisch Brunswiek) ist eine Großstadt in Norddeutschland im Osten des Bundeslandes Niedersachsen. Sie ist mit ca. 245.000 Einwohnern nach Hannover die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. Der Braunschweiger Löwe ist das Symbol der Stadt seit dem 12. Jh. Braunschweig liegt im Alluvialtal auf zum Teil brüchigen, ehemals sumpfigen Böden zu beiden Seiten des Flusses Oker, welcher im östlichen und westlichen Umflutgraben den Stadtkern umfließt.
Breege ist eine Gemeinde im Landkreis Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Nord-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Sagard verwaltet.
Die Gemeinde Breege liegt im Grundmoränengebiet am Breeger Bodden.
Breisach am Rhein mit ca. 14.000 Einwohnern ist eine Stadt am Oberrhein und damit an der deutsch-französischen Grenze, etwa auf halber Strecke zwischen Colmar und Freiburg im Breisgau (jeweils etwa 20 km) und etwa 60 km nördlich von Basel. Sie liegt nahe am Kaiserstuhl. Über den Rhein führt eine Brücke nach Neuf-Brisach auf französischer Seite.
Das Klima am Kaiserstuhl ist ideal für den Weinanbau: der Kaiserstuhl ist das sonnenreichste und wärmste Rebengebiet in Deutschland. Gleichzeitig liegt der Kaiserstuhl im Regenschatten der Vogesen. In der wärmsten Südwestecke bei Ihringen fallen nur 600 mm Niederschlag.
Badische Gastlichkeit pur, die darf man nicht versäumen: In einer Straußenwirtschaft bei einfachen Gerichten und leckerem Wein aus eigener Erzeugung fühlt sich jeder schnell wohl. Ob in der ausgebauten Scheune, im urigen Winzerhaus oder im geschmückten Winzerhof - die Bewirtung der Gäste ist ganz unterschiedlich - und diese Individualität macht auch ihren Reiz.
Bremen – Stadt am Fluss: Sie fließt mitten durchs Herz der Metropole, sie hat Bremen als Handelsweg überhaupt erst zu der stolzen Hansestadt gemacht, die es ist: die Weser. Das Seefahrer-Flair ist bis heute lebendig und für Touristen von besonderem Reiz. Die Weserpromenade Schlachte lädt Bremer und ihre Gäste zu einem Bummel entlang des Flusses inmitten der Innenstadt ein. Hier heißt es Schmausen in internationaler Gastronomie, Schiffe schauen, bummeln – kurz: Die Seele baumeln lassen. Rund 2.000 Freiluft-Plätze inmitten maritimem Ambiente locken jährlich fast zwei Millionen Gäste an die Schlachte. Schiffe jeder Art machen hier fest: Vom rustikalen Pfannkuchenschiff, dem Dreimaster „Admiral Nelson“, bis hin zur Hanse Kogge, dem Nachbau des historischen Transportmittels aus dem 13./14. Jahrhundert.
Bremerhaven, 1827 gegründet, liegt nördlich von Bremen an der Unterweser.Im Jahre 1847 begann von Bremerhaven aus der erste regelmäßige Schiffsverkehr zwischen den USA und dem europäischen Kontinent. 1947 wurde Wesermünde in Bremerhaven umbenannt und das Land Bremen wurde gegründet.
Brunsbüttel ist eine Industrie- und Hafenstadt an der Westküste Schleswig-Holsteins. Schleusenanlagen verbinden hier das südwestliche Ende des Nord-Ostsee-Kanals mit der Elbmündung in die Nordsee. Der Seehafen von Brunsbüttel ist der einzige überregional bedeutsame Nordseehafen in Schleswig-Holstein.
Bülstringen ist eine Gemeinde am Mittellandkanal in Sachsen-Anhalt.
Burg liegt etwa 25 km nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Wichtige Gewässer in Burg sind der Fluss Ihle und der Elbe-Havel-Kanal. Das Gebiet um die Stadt wurde durch eiszeitlichen Einfluss geprägt durch den unter anderem der Fläming zurück geht, an dessen Ausläufer Burg liegt.
Das Schloss Hirschstein ist auf der Spitze einer schroffen Granitbarre 33 m hoch über dem Elbstrom erbaut. Es ähnelt in seiner Bauart der Form eines Schiffes, dessen Bug stromauf gerichtet ist.Im 11. Jahrhundert wurde über viele Jahre hindurch ein weißer Hirsch verfolgt, der sich, um seinen Jägern zu entkommen, in den Abgrund stürzte. Zum Andenken baute man ihm ein Jagdhaus, der Hirschstein genannt. Bereits 1205 wurde es als Burganlage erstmals urkundlich erwähnt.
Calvörde ist eine Gemeinde im Ohrekreis in Sachsen-Anhalt. Im Westen wird der Ort durch den Mittellandkanal und im Osten durch den Fluss Ohre begrenzt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1196 zurück. An der Stelle, an welcher sich auch heute noch eine Brücke befindet, überquerte eine Handelsstraße den Fluss. Im späten 13. Jahrhundert wird eine Burg erwähnt, die aber im 18. Jahrhundert arg baufällig war und abgetragen wurde.
Am Ausgang des "Cochemer Krampens", eines über 20 Kilometer langen Moselbogens, liegt bei der Mündung des Endertbaches, die schöne Kreisstadt Cochem mit dem Stadtteil Cond auf der anderen Moselseite. Sie ist nicht nur Verwaltungsmittelpunkt des Landkreises Cochem-Zell, sondern auch das touristische Zentrum zwischen Trier und Koblenz. Über 1,5 Millionen Tаgesgäste besuchen jährlich die Stadt, rund 450.000 Übernachtungen werden registriert.
Cuxhafen liegt an der Mündung der Elbe in Niedersachsen und hat etwa 53.000 Einwohner. Cuxhafen ist ein wichtiger Fischereihafen und SChiffsmeldestation für Hamburg und den Nord-Ostsee- Kanal. Die Stadt ist im Vergleich zu anderen Städten Deutschlands noch relativ jung. Die Stadtrechte wurden Cuxhafen erst am 15. März 1907 verliehen. Die Siedlungsgeschichte der Stadt ist natürlich viel älter.Das beweisen zahlreiche Urnenfunde und ein Großsteingrab, das nach Meinung der Archäologen 4000 v.Chr. angelegt wurde.
In Datteln, am größten Kanalknotenpunkt Europas treffen vier Kanäle zusammen (Dortmund-Ems-Kanal, Rhein-Herne-Kanal, Wesel Datteln-Kanal und Datteln-Hamm-Kanal). Mit Motorbootfahrten auf den Kanälen kann man vorbeifahrende Schiffe beobachten und die Natur genießen. Der nah gelegene Naturpark Hohe-Mark lädt zum Wandern zwischen einer artenreichen Flora und Fauna ein.
Deggendorf wird durch seine optimale geographische Lage auch als "Tor zum Bayerischen Wald" bezeichnet. Die Stadt liegt in einer der reizvollsten Landschaften Mitteleuropas.
Die Hanse- und Kreisstadt Demmin liegt am Flussknoten von Peene, Trebel und Tollensee, in einer landschaftlich reizvollen Umgebung mit dem Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See". Seit 1283 war Demmin Mitglied im Hansebund. Die Getreidespeicher am Peenehafen zeugen von der einstigen Bedeutung Demmins als Hansestadt.
Dessau wurde als Wirkungsstätte des Bauhauses im Gebäude des Bauhaus Dessau weltbekannt. Einzelne Stadtteile sind über 1000 Jahre alt. Die Stadt selbst wurde erstmalig 1213 urkundlich erwähnt. Dessau liegt inmitten einer waldreichen Auenlandschaft.
Die Schleuse Dietfurt des Main-Donau-Kanals und die danebenliegende Schleuse des historischen Ludwig-Donau-Main-Kanals sind eindrucksvolle Zeugen des rasanten technischen Fortschritts. Wunderwerke der Natur sind am Altwasser der Altmühl zu beobachten: Kleine Wasserbewohner und schillernde Vögel wie der Eisvogel benutzen diese Teile der Natur als Lebensraum.
Die Schleuse des Ludwig-Donau-Main-Kanals und die Untermühle zeugen von vergangener Nutzung. Die Mühlbachquelle besteht wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten.
Dietfurt liegt in sieben Juratälern, deshalb der Name Dietfurt - "Die Siebentälerstadt".
Seit elf Jahren ist die Saar wieder schiffbar, sogar für die großen Schubverbände, die Güter von Rotterdam bis Dillingen bringen. Der Dillinger Yachthafen ist der Saarkanalisierung zu verdanken. Boote aus dem ganzen Saarland haben hier ihren "Heimathafen".
Der "ÖkoSee" in Dillingen ist ein Biotop. Wasservögel aller Art haben sich angesiedelt und genießen die ungestörte Ruhe. Denn der "ÖkoSee" ist für jede Form von Wassersport tabu.
Die Schifffahrt auf der Elbe und die Lage als Grenzort in einem Dreiländereck von Hannover, Brandenburg und Mecklenburg prägen die Stadt.
Die Stadt liegt auf einer nach Nordosten abfallenden Uferseite der Elbe. Dort kann man bis zum Fährhaus ca. 1 km spazieren gehen.
Dörpen ist eine Gemeinde mit 5.000 Einwohnern, gelegen in Niedersachsen, im Dreieck des Küstenkanals und der Ems. Bereits um die Mitte des 9. Jahrhunderts wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt.
Dortmund ist selbstverständlich jedem ein Begriff, jedoch wird die Stadt, wie auch viele der anderen Ruhrgebietsstädte, meist deutlich unterschätzt. Gehen Sie also auf Entdeckungsreise und lernen Sie die architektonischen und kulturellen Highlights des Westfälischen Wirtschaftszentrums kennen.
Das Dorf Dranske liegt im Nordwesten der Insel Rügen.
Östlich von Dranske befindet sich eine herrliche Steiluferlandschaft, die mit ihren Stränden zum Baden einlädt. Der Ort verfügt auch über eine Boddenküste, an der es sich auf der Promenade erholsam spazieren lässt.
Die Stadt Dresden mit ihren 481.000 Einwohnern liegt in einer leicht hügeligen Landschaft zwischen der Sächsischen Schweiz und Meißen. Die Elbe ist neben dem Rhein die verkehrsreichste Wasserstraße Deutschlands. In Dresden hat auch die älteste Raddampferflotte der Welt ihre Heimat.
Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Altstadt von Dresden nichts an ihrer Anziehungskraft verloren.
Duisburg liegt am Niederrhein im westlichen Ruhrgebiet. Die kreisfreie Stadt ist die fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens. Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als größter Binnenhafen Europas. Die Wasserwege verbinden duisport mit weiten Teilen Mittel- und Osteuropas. Für die Nordsee-Häfen - insbesondere Rotterdam und Antwerpen - ist duisport ein strategisch bedeutender Hafen.
Ruhrort ist ein rechtsrheinischer Stadtteil von Duisburg mit rund 6.000 Einwohnern. 1371 gegründet, erhielt der Ort im Jahre 1551 schließlich Stadtrechte. Im frühen 18. Jahrhundert erlangte Ruhrort aufgrund seiner Schiffswerft und seines Hafens einige Bedeutung. Heute liegt der Ortsteil auf der Strecke der so genannten 1. Themenroute („Duisburg: Stadt und Hafen“) der ‚Route der Industriekultur’.
Düsseldorf, die Landeshauptstadt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, liegt am rechten Ufer des Rheins. Die Mündung des Flüsschens Düssel gab der Stadt den Namen. Die Rheinuferpromenade führt direkt zum Hafen. Anfang 1990 wurde der Hafen erneuert und wie die Altstadt vom Durchgangsverkehr befreit. Moderne Architektur, Kneipen und schicke Restaurants sind nun in das Hafengebiet eingezogen.
Eberbach liegt im "Naturpark Neckartal-Odenwald", ca.25 km östlich von Heidelberg, an der romantischen Burgenstraße entlang des Neckars.
Im 13. Jahrhundert wurde die Stauferstadt gegründet.
Die Stadtschleuse wurde 1831 erbaut und ist die älteste betriebsfähige Schleuse der Elbe, deren hölzerne Obertore mittels Schiebestangen geöffnet bzw. geschlossen werden.
Edesbüttel mit seinen rund 100 Einwohnern gehört zur Gemeinde Calberlah im niedersächsischen Landkreis Gifhorn. Durch den Ort fließt die Edesbütteler Riede, ein Nebenfluss der Hehlenriede. Calberlah wird erstmals im Jahre 1318 als „Kaluerlege“ und 1398 bereits unter seinem heutigen Namen schriftlich erwähnt.
Eisenhüttenstadt liegt im wald- und wasserreichsten Landkreis Oder-Spree, verbunden durch den Oder-Spree-Kanal. Nach Überwinden eines Höhenunterschiedes von 15 m zur Oder in der 1929 fertiggestellten Zwillingsschachtschleuse werden auf verschiedenen Routen die Stadt Frankfurt (Oder), Kietz-Küstrin oder das benachbarte polnische Crossen angesteuert.
Elsenfeld ist ein kleiner Marktflecken am bayerischen Untermain.
Berge und Täler, Wälder und Wiesen, Obsthaine und Weinberge, der Main und die Elsava prägen das Gesicht Elsenfelds mit ca. 7.000 Einwohnern.
Die Gemeinde Elster, bestehend aus den 3 Ortsteilen Gielsdorf, Iserbegka und Meltendorf, liegt in Sachsen-Anhalt, 15 km östlich von Wittenberg. Bei diesem 2.600-Einwohner-Städtchen mündet die Schwarze Elster in die Elbe. Elster wird erstmals im Jahre 1161 urkundlich als „Burgwardbezirk Alstermünde“ erwähnt. Bis zum Zweiten Weltkrieg war das Städtchen ein bedeutender Schiffer- und Fischerort. Heute arbeiten die Menschen hier vorwiegend in der Landwirtschaft und in kleinen Handwerksbetrieben.
Eltville am Rhein mit seinen rund 17.000 Einwohnern ist eine Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis. Größte Stadt im Rheingau, trägt sie die Beinamen Wein-, Sekt-, Rosen- und seit 2006 auch Gutenbergstadt. Erste Siedlungsspuren sind schon für die Jungsteinzeit nachzuweisen. Eine kontinuierliche Besiedlung gibt es seit dem 4. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung Eltvilles lässt sich auf das Jahr 1058 datieren, in der Vita Bardonis, der Lebensbeschreibung des Erzbischofs Bardo von Mainz. 1332 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Eltville Stadtrechte. Von 1347 bis 1480 ist Eltville Residenz der Erzbischöfe von Mainz. Eltville ist heute touristisch erschlossen und bekannt für die Produktion von Wein und Sekt und eine der 10 „Rosenstädte“ Deutschlands.
Emden, kreisfreie Stadt in Ostfriesland, liegt an der Ems, gegenüber dem Dollart. Als friesische Handelsniederlassung an der Mündung der Ems wurde das mittelalterliche "Amuthon" um 800 n.Chr. gegründet. Dieser durch das fränkische Reich geschützte Handelsplatz und Warenumschlagsort steigerte seine Bedeutung Mitte des 11. Jahrhunderts als Münzstätte. Die erste urkundliche Erwähnung Emdens als Zollstätte geht auf das Jahr 1244 zurück.
Zu einem Großhafen europäischer Bedeutung konnte Emden sich erst Mitte des 16. Jahrhunderts entwickeln. Die Blütezeit ihrer Wirtschaft hatte die Stadt Emden im späten 16. Jahrhundert. 1576 wurde das berühmte Renaissance-Rathaus erbaut, das nach der Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut wurde. Danach wurde durch die Verlagerung des Flussbettes der Ems die Bedeutung des Hafens stark verringert. Erst im 20. Jahrhundert wurde Emden im Zusammenhang mit den Hafenneubauten wieder zu einem der bedeutenden Umschlagplatz für Massengüter. Die Stadt hat verschieden Gesichter, einerseits eine starke Wirtschaftslandschaft mit florierendem Seehafen, modernster Windkrafttechnik, auf der anderen Seite eine beeindruckende Museumslandschaft.
Täglich passieren ca. 500 Schiffe die Hansestadt in Berg- und Talfahrt. Am Rhein, an der Grenze zu den Niederlanden gelegen, bietet Emmerich seinen rund 30.000 Einwohnern und seinen Gästen attraktive Kultur- und Freizeitangebote, eine gute Infrastruktur und - im Kontrast zu den lebendigen Einkaufsstraßen der Innenstadt - erholsame Ruhe in der typisch niederrheinischen Wald-, Wiesen- und Auenlandschaft.
Erlangen liegt am Rande des mittelfränkischen Beckens parallel zum Fluss Regnitz und zum Main-Donau-Kanal. Nördlich der Innenstadt mündet die Schwabach von rechts kommend in die Regnitz. Erlangen ist eine kreisfreie Universitäts- und Medizin-(technik-)stadt im Bundesland Bayern.
Ein geschichtlich weit zurückreichendes, aber immer noch spürbares Element ist die Ansiedlung von Hugenotten nach der Rücknahme des Edikts von Nantes im Jahre 1685.
Erlangen wird im Jahre 1002 erstmals urkundlich erwähnt. 1361 wird das Dorf an Kaiser Karl IV. verkauft. Drei Jahre später wird eine Stadt nahe des Dorfes angelegt, welche 1374 eine eigene Münzstätte erhält. 1398 werden die Stadtrechte bestätigt. 1402 gelangt die Stadt als Teil des Fürstentums Brandenburg-Kulmbach an die Hohenzollern, wo sie bis 1806 verbleibt. Während der Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Bayreuth treffen 1686 treffen die ersten Hugenottenflüchtlinge aus Frankreich in Erlangen ein. Für sie wird durch den Bayreuther Markgraf Christian Ernst eine eigene "Neustadt" angelegt. 1706 wird die Altstadt durch einen Brand fast vollständig zerstört, doch alsbald wieder aufgebaut. 1812 werden Altstadt und Neustadt zu einer Stadt vereinigt. Die jetzige Innenstadt, die ehemalige Neustadt Erlangen, ist als Ensemble sehenswert. Sie ist als barocke Plan- und Idealstadt errichtet worden und gehört heute mit ihren schnurgeraden Straßen- und Platzfronten und den einheitlichen Fassaden der fast durchwegs zwei- und dreigeschossigen traufständigen Häuser zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Deutschland.
Der Hafen Flensburg liegt am Ende der Förde, unmittelbar in der Stadtmitte.
Schon im Mittelalter entwickelte sich, die am Main gelegene, ehemalige freie Reichsstadt, zum Dreh- und Angelpunkt der europäischen Handelsstraßen und war Jahrhunderte über der Krönungsort der deutschen Kaiser. Die Stadt ist heute eine der bedeutenden europäischen Finanz- und Handelsplätze. Heute haben hier 368 Banken, darunter die Deutsche Bundesbank und etwa 230 ausländische Banken sowie die weltweit viertgrößte Aktien-Börse ihren Sitz. Mit 569.000 Arbeitsplätzen hat Frankfurt fast so viele Beschäftigte wie Einwohner (650.000).
Die Stadt ist für ihrer Internationalität und Vielsprachigkeit bekannt. Dies spiegelt auch der internationale Rhein-Main Flughafen, mit einem Aufkommen von mehr als 45 Millionen Passagieren pro Jahr, wieder. Er ist der zweitgrößte in Europa. Über die Grenze Europas ist auch die Frankfurter Messe, übrigens die älteste der Welt, bekannt.