Cookie Accept
Our website uses cookies

This website uses own cookies and third party cookies to guarantee you the best possible browsing experience and to send individual advertising messages. Data protection.

OK
MilesAndMore
GRATIS HOTLINE: 0800 / 72 44 333 (MO-SO 8-22 UHR)
Foreign countries: +49 6024 6718 0
//www.kreuzfahrten.de/schiffsreisen/Picture/headerByUser/5969.jpg

Spiegel-Artikel - Forum - kreuzfahrten.de


Reederei: keine Angabe  
Autor & Datum Titel & Beitrag
Angelika
am 10.08.2019 13:20
Spiegel-Artikel

Der Spiegel bringt diese Woche eine Titelgeschichte zum Thema "SOS - Wahnsinn Kreuzfahrt - Die dunklen Seiten des Traumurlaubs". Ich habe den Artikel noch nicht gelesen, werde ich aber tun.
Weltenbummler
am 11.08.2019 10:50
Der Spiegel teilt nichts neues mit-

Für den der etwas die Kreuzfahrt-Szene kennt, steht in dem Artikel nichts neues. Vieles was der Spiegel dort aufführt wurde so oder ähnlich schon vielfach veröffentlicht. Final betrachtet also nichts neues.

Wobei man immer wissen sollte, dass solche Artikel nur ein Ziel verfolgen. Es sollten möglichst viele Menschen den Spiegel kaufen. Egal ob Tageszeitung oder Wochenmagazine, alle diese Print-Medien leiden unter Absatzmangel und rückläufigen Verkaufszahlen. Dagegen helfen nur solche Artikel, weil ja bekanntlich schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind.
Angelika
am 11.08.2019 13:45
Spiegel-Artikel

Na na, Weltenbummler, ich habe den Artikel inzwischen auch gelesen und muss sagen, dass schon viel Nachdenkenswertes dort steht.
Angelika
am 11.08.2019 14:19
Kritik an Kreuzfahrten

In Spiegel Online gibt es gerade eine lebhafte Diskussion im Forum über die Spiegel-Titelgeschichte. Spiegel-Online führt ein Interview mit einem Kreuzfahrtexperten, der Kreuzfahrten für nicht mehr vertretbar hält. Unter anderem wird behauptet, dass neue Kreuzfahrtschiffe nicht mehr Rettungsboote in ausreichender Zahl mit sich führen , um zusätzlichen Platz für Balkonkabinen zu schaffen.
Norbert
am 13.08.2019 15:50
Spiegel-Artikel

Hallo Angelika, Weltenbummler,

ich habe mich gerade unter "Kreuzfahrtscham" geäußert. Bitte schaut Euch das mal an.

Spiegel ist auf Sensationen aus, bad news are good news. Wer die Kreuzfahrtschiffe für nicht mehr vertretbar hält, sollte sich besser den über 50.000 Frachtschiffen mal annehmen.

Die Behauptung dass Platz auf Rettungsbooten für zusätzliche Balkonkabinen geopfert wird, halte ich für völlig daneben. Nach dem Untergang der Costa Concordia (ich meine das war 2011) würde das niemand mehr wagen. Was für ein Unsinn da angebliche Experten so von sich geben.
Weltenbummler
am 13.08.2019 16:05
Die Realität

@Angelika @Norbert

Ich habe gerade hier auch einen Beitrag unter "Kreuzfahrtscham" verfasst.

Zum Spiegel Artikel: Thema Rettungsboote. Alle Kreuzfahrtschiffe unterliegen weltweit internationalen und vor allem identischen Sicherheitsbestimmung. Diese werden vorgegeben und regelmäßig von SOLAS und dem Germanischen Lloyd überprüft. Oder laienhaft formuliert, vergleichbar mit einem TÜV für Kreuzfahrtschiffe.

Darin ist neben anderen zahllosen Sicherheitsbestimmungen auch präzise vorgegeben, wie große die Anzahl der Rettungsmittel sein muss, im Abgleich zur maximalen Passagier-Zulassung für das jeweilige Schiff. Ohne Erfüllung dieser Vorgabe, erhält das Schiff keine Betriebserlaubnis.
Hafenratte
am 14.08.2019 13:24
Wir wissen es ja alle mittlerweile

Inzwischen interessierts kaum noch jemanden, gestern Abend im ZDF bei Markus Lanz in der Diskussion: Kreuzfahrtschiffe und die üblichen Vorwürfe.

Klimaaktivistin Clara Meyer (das deutsche Pendant zu Greta Thunberg) mit der üblichen Kritik. TUI-Manager Fritz Joussen, der ein gutes Bild abgab: Er erwähnte alles was oben von Euch im Beitrag schon erwähnt wurde (verschwindend kleiner Anteil der Kreuzfahrtschiffe, Abgase werden in Zukunft immer mehr durch Technik vermieden usw. usw. ).
Journalist Dirk Schümer der in Venedig lebt und die übliche Venedig-Kritik zum Besten gab. Zumindest glaube ich das, denn ich bin während der Sendung eingeschlafen.
Und als letzter Deutschlands bekanntester Förster Peter Wohlleben, der uns mitteilte dass es in 30 Jahren Kreuzfahrten dieser Art nicht mehr geben wird.

Und Moderator Markus Lanz, bei dem man sich wundert dass er nach der Wetten-Dass-Katastrophe überhaupt noch im Fernsehen auftreten darf.

Meine Meinung: Es reicht ja jetzt, wir wissen ja alle nun was wir für Umwelt-Ferkel sind, lasst der Politik jetzt Zeit.

Kanzlerin Merkel hat sich übrigens gestern für den Zertifikate-Handel beim CO2 ausgesprochen. Sehr weise - ein marktwirtschaftliches und internationales Modell. Wir werden erst alle wissen was wir an der Merkel hatten, wenn sie nicht mehr da ist.
Weltenbummler
am 14.08.2019 15:30
Ein Lob an @Hafenratte

Sehr gute Beitrag, auch der letzte Satz !

Und heute beginnt die PR-Schlacht für ÖKO-Gretel auf dem Segler über den Atlantik. Wir werden sicherlich laufend informiert informiert.

Gott sei Dank ist ein Filmemacher mit an Bord, damit dann demnächst der Film der Atlantik-Überquerung mit ÖKO-Gretel vermarktet werden kann. Beim Papst war sie ja schon. Am Hambacher Forst hat sich am Wochenende mit dem Hintergrundbild über den Braunkohlen-Tagebau schon in Szene. Dazu erscheint dann noch im Oktober ihr Buch. Und wenn sie dann noch den Friedensnobelpreis bekommt, sind die Wege für die nächsten Vermarktungs-Jahre gesichert.

Der Papa spielt vorzüglich auf dem PR-Klavier und sorgt auch dafür, dass Gretel Thunfisch niemals lächelt.
Angelika
am 14.08.2019 16:41
Greta

Jetzt bin ich auch mal off-topic: Greta ist ein Mädchen, ein 16jähriges Mädchen, und ihre Eltern sollten ein besser auf sie aufpassen.
Weltenbummler
am 14.08.2019 17:03
Aufpassen ?

@Angelika

Die Eltern der ÖKÖ-Gretel passen schon sehr gut auf Greta Thunfisch auf, denn für eine "24 Stunden-Vermarktung" muss man sich 24 Stunden um Greta kümmern.

Warum denn in die Schule gehen ? Mit der Vermarktung ihrer ÖKO-Hysterie spielt sie doch richtig Geld in die Kasse. Wichtig ist dabei der "24 Stunden-Trauer-Gesichts-Ausdruck" im kindlich, unschuldigen Gesicht. Weltuntergangs-Szenario spielt sich schon im Gesicht von ÖKO-Gretel ab.
Michaela
am 14.08.2019 22:01
Greta Thunberg

Greta hat ein Aspergersyndrom und kann schlecht Gefühle einordnen. Deshalb ihr emotionsloser Gesichtsausdruck...schlimm wie ihre Eltern sie vermarkten!
Weltenbummler
am 15.08.2019 8:00
Danke Michaela

@Michaela

Vielen Dank Michaela für den Hinweis. Die Krankheit von Greta Thunberg ist mir bekannt.

Ich drücke es mal als medizinischer Laie etwas volksnah aus. Das Mädel wirkt nun wirklich nicht wie ein 16 jährige. Vielmehr hinterlässt sie zumindest äußerlich den Eindruck einer Behinderung.

Ich denke der Vermarktungs-Hype steht erst am Anfang. Wenn die Atlantik-Überquerung gelingt und sie "haarscharf mit dem Leben davon gekommen ist" und ihr dann noch der Friedensnobelpreis verliehen wird (woran ich allerdings nicht glaube) wird die Vermarktung zu Hochform auflaufen. Ein Umstand der mir allerdings völlig egal ist.

Was mir allerdings Sorgen macht, wie zehntausende von Kindern und Jugendlichen, dieser Greta Thunberg hinterher rennen, ähnlich wie in dem damaligen Märchen vom Rattenfänger.
Angelika
am 15.08.2019 11:17
Demonstrationen wg. Klimawandel

Dass Kinder und Jugendliche den Schulunterricht schwänzen, um an Demonstrationen teilzunehmen, kann man wirklich nicht billigen. Dass Eltern und Lehrer so etwas auch noch unterstützen, ist mir unverständlich.
Susann
am 16.08.2019 8:59
Warum so herablassend?

@ Weltenbummler, es ist vollkommen okay, es nicht gut zu finden wie der Medien-Hype um Greta Thunberg sich aufbauscht etc. Aber muss man deswegen gleich ihren Namen in allen möglichen Formen umwandeln und sie so herabstufen? Öko-Gretel und Greta Thunfisch ist einfach nur herablassend. Das muss doch nicht sein. Sie ist ein junges Mädchen, das sich für die Umwelt einsetzen möchte. Was gibt es daran auszusetzen? Jetzt hat sie nun mal die mediale Aufmerksamkeit - warum diese also nicht auch nutzen, um dem Thema Klimawandel die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die all die letzten Jahre gefehlt hat?

Und das sie es schafft, auch in vielen anderen Ländern junge Menschen zu motvieren und einen Teil davon (die nicht nur einfach keine Lust auf Schule haben) dann tatsächlich etwas am eigenen Verhalten ändert - dann ist das doch durchaus etwas Positives. Schule schwänzen hin oder her. Wir waren schließlich alle selbst mal in der Schule... Wer hätte es denn anders gemacht?
Willibald
am 16.08.2019 10:45
Spiegel-Artikel

Hallo Susann,

wären die Demos statt am Freitag am Samstagvormittag bin ich mir sicher, dass die Teilnehmerzahl deutlich nach unten gehen würde.

Zum Spiegel-Titel in dieser Woche: hundsmiserabel rechchiert, aber Hauptsache die Verkaufszahlen stimmen. Bad news are good news. Für mich ein weiterer Grund, dass ich seit mindestens 30 Jahren keinen Spiegel mehr kaufe. Der Artikel wurde mir übrigens als Kopie von einem Freund zugeleitet.
Weltenbummler
am 16.08.2019 11:47
Liebe Susanne

@Susanne

Natürlich akzeptiere ich es ohne wenn und aber, dass Du eine andere Meinung vertrittst. Allerdings gestatte mir eine Anmerkung.

Die mediale Aufmerksamkeit ist kein Produkt der Medien. Sie Greta Thunberg - respektive ihr Vater - hat diese mediale Aufmerksamkeit erst einmal erzeugt. Greta Thunberg wird geschickt vermarktet. Wenn man sich aufmerksamkeitsstark in Szene setzt und präsentiert - was Greta Thunberg erkennbar macht - reflektieren die Medien natürlich darauf.

Zum Thema Schule schwänzen. Ja wir hätten es damals vermutlich auch so gemacht. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass das fernbleiben von der Schule plötzlich politisch geduldet wird. Gerade noch vor den Sommerferien haben die zuständigen Minister in den Bundesländern darauf hingewiesen, dass das fernbleiben von der Schule einen Tag vor dem Start in die Sommerferien mit einem Bußgeld von bis zu 1000,- Euro bestraft werden kann, weil Eltern mit ihren Kindern schon einen Tag vor den Sommerferien verreisen. Hier wird also mit zweierlei Maßstäben gehandelt. Was würde denn passieren wenn mein Sohn am Freitag der Schule fernbleibt, weil er zum Beispiel gegen die AfD (Fallbeispiel) demonstriert ? Würde auch das geduldet ?

Und User @Wllibald bringt es auf den Punkt. Natürlich kämen an einem Samstag weniger Schüler zur Demo. Einer der Fridays for Future Initiatoren hat das auch zugestanden. Hätten man nur Samstags demonstriert - so seine Einschätzung - hätte die FfF deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten. Wir bewegen uns damit in Richtung "geduldeter ziviler Ungehorsam" und das ist keine gute Entwicklung, weil es nun mal in einer Gesellschaft Spielregeln und Grenzen gibt, die es gilt zu akzeptieren.
Norbert
am 16.08.2019 11:50
Spiegel und mehr

Hallo Willibald,

ich habe mir den Spiegel gekauft, wie fast jede Woche. Was mir auffällt ist, dass hier in der Tat nur die Supergroßen Schiffe unter die Lupe genommen werden. Auf die Vielzahl der kleinen Schiffe wird in keinster Weise eingegangen. Richtig, die meisten der kleineren Schiffe (bis 1000 Gäste) sind im Luxusbereich anzufinden, aber Plantours mit der MS Hamburg, die Transocean oder die Schiffe von Phoenix sind deutlich kleiner und eben nicht Luxusschiffe.

Richtig, es ist kaum vertretbar, wenn große Schiffe in Venedig ein- und auslaufen. Triest wäre deutlich besser, aber hier fehlt noch die Intfrastukrur.

Spiegel hat hier in die Luft geschossen aber nicht richtig ins Schwarze getroffen. Eine Luftnummer, wie ich meine.

Und zu Weltenbummler mit Treta Thunberg. Friedensnobelpreis? Unmöglich. Aber der wird soweit ich weiß mit über eine Mio. Euro dotiert, das bringt ja Greta richtig Kohle ins Haus ...
Weltenbummler
am 16.08.2019 15:37
Richtig Norbert

@Hallo Norbert

Als Journalist muss man ein Feinbild installieren, dass möglich viele kennen und das einen hohe Bekanntheitsgrad hat. Aus deutscher Sicht haben in der Szene der Kreuzfahrt-Reedereien AIDA und TUI Mein Schiff den höchsten Bekanntheitsgrad bei den Konsumenten. Selbst sogar bei den Verbrauchern, die mit Kreuzfahrten nichts am Hut haben.

Also geht der Journalist hin und stellt natürlich AIDA und TUI Mein Schiff an den Pranger, die fast jeder kennt. Und eben keine Schiffe von z.B. Plantours, Transocean oder Phoenix, denn gerade "Nichtkreuzfahrer" kennen diese Unternehmen eher nicht.

Wäre der Journalist gut im Thema und würde über ein bestimmtes Grundwissen in diesem Bereich verfügen, hätte er nämlich z.B. einen alten Dampfer wie die MS Astor, Phoenix Albatros oder die auch schon ältere MS Hamburg an den Pranger gestellt. Diese Schiffe verfügen nämlich noch nicht über moderne Abgasfilter wie z.B. die Schiffe von TUI Cruises, die zumindest die Umweltbelastung etwas reduzieren.

De es dem Journalisten aber um Aufmerksamkeit geht, zieht er sich an Namen wie AIDA und TUI Mein Schiff hoch und eben nicht an alten Phoenix oder Transocean Schiffen.

Man erreicht eben mehr Aufmerksamkeit wenn man BMW, Daimler oder Audi an den Pranger stellt, als zum Hinda, KIA oder Dacia - auch wenn beide das gleiche tun.

So funktioniert eben die (Boulevard) Medien-Landschaft. Man braucht Auflage und Quote, Quote und nochmals Quote Baby.
Weltenbummler
am 16.08.2019 15:40
Nachtrag

@Norbert

Das Preisgeld für den Friedensnobelpreis beträgt umgerechnet etwa 840.000,- Euro.

 
zurück