21.3.10 Sao Paulo -Barcelona mit der Splendour of the Seas vom 12.04.2010
Reisebericht / Bewertung vom 12.04.2010 zum Schiff Royal Caribbean: Splendour Of The Seas:
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Gesamtnote: 1,7
Autor: Georg
Alter: 45-50 JahreGesamtnote: 1,7
Autor: Georg
Reisedatum: 03 - 2010
bisherige Kreuzfahrten: erste
Note: 2
Ihre Reiseroute:
Logischerweise ist eine Transatlantik-Kreuzfahrt mit vielen Seetagen verbunden. Schön wäre es allerdings gewesen, wenn noch ein anderer Hafen (Kapverden, Casablanca, Gibraltar) angefahren worden wäre. Gibraltar wurde zudem gegen Mitternacht passiert, weshalb es zu dunkel war, die Passage zu genießen.
Note: 1
Das Schiff allgemein:
Alles bestens, gute Aufteilung, alles gut in Schuss, geniale Konstruktion, die es ermöglicht, auf Deck 10 bei nahezu Windstille in die Ferne zu blicken.
Note: 1
Die Kabinen:
Wir haben nichts vermisst; lediglich der Wasserdruck am Waschbecken war extrem schwach. Wir hatten die Außenkabine 2596. Vom Motor oder von den Schrauben war weder etwas zu hören noch spürte man entsprechende Erschütterungen.
Note: 1
Das Essen:
Auf das Essen im Restaurant haben wir bewusst verzichtet, da wir es lieber leger mögen. Das dortige Essen wurde jedoch von den Mitreisenden gelobt. Die Buffets im Windjammer Café waren stets lecker, üppig und extrem vielseitig, selbst zum Frühstück wurde wirklich jeder Geschmack bedient. Die Auswahl war wirklich überwältigend, die Aufmachung appetitlich.
Note: 3
Den Service:
Grundsätzlich war der Service in Ordnung, allerdings zeigten sich hier und da Mängel: Faule Kellner auf Deck 9, der Kabinensteward brauchte zum Umbau der Betten zwei Tage, die Sauberkeit der Außentische, insbesondere im Raucherbereich (Decks 9 und 10 steuerbord) ließ erheblich zu wünschen übrig.
Note: 2
Das Unterhaltung-/Sportangebot:
Die Freizeitangebote ließen keine Langeweile aufkommen, und das trotz sieben Seetagen an einem Stück. Neben dem "normalen" Programm wurde auch eine Brückenführung sowie eine Führung hinter die Kulissen des Theaters angeboten, was beides sehr zu empfehlen ist. Die "Showtime" des Musicalensembles war abwechslungsreich, ambitioniert, kurzweilig und recht unterhaltsam, wenn auch ziemlich auf den (nord-)amerikanischen Geschmack abgestellt, was auf uns doch recht kitschig wirkte. Eine Celine-Dion-Kopistin sowie ein schwarzes Motown-Quartett überzeugten durchaus. Daneben wurde in den Bars und Lounges Gitarren- und Pianomusik live geboten, was jedoch den überwiegend brasilianischen (stets in Partylaune befindlichen) Gästen wenig gerecht wurde. Überhaupt sei erwähnt, dass diese Gruppe den Schiffsalltag dominierte, wobei erwähnt werden soll, dass deren Mentalität nicht unbedingt der europäischen entspricht. Das Poolgeschehen war auf diese ausgerichtet ebenso wie die Musik der (brasiliansichen) Band, die -musikalisch nicht eben allererste Kategorie- ebenfalls diesen Geschmack bediente: Laut, gitarrenzentriert und eher "Schrumm-schrumm" statt feinfühlig. Vergleichbares gilt für die Poolgäste, denen es überhaupt nichts ausmachte, durch ihre (übrigens meist grelle) Kleidung die unvorteilhaften Körperteile zu präsentieren, die man als halbwegs gesitteter Mitteleuropäer wenn nicht zu kaschieren, dann doch wenigstens zu verbergen versucht. Die -übrigens bei Frauen wie Männern- aus Tangas herausquellenden Bäuche und Celluliten Hintern sowie -ebenfalls bei Männlein und Weiblein zur Schau gestellten- herabhängenden Brüste haben uns jedenfalls den Poolaufenthalt verleidet. Die Benutzung des Pools übrigens setzte jedoch eine zusätzliche erhebliche Überwindung voraus, da die meisten Gäste dieses Wasser wohl STATT einer Körperreinigung verwendeten, sich also vorher nicht duschten und sich sogar mit Sonnencreme einschmierten, bevor sie das Wasser betraten; gesundheitlich wohl unbedenklich, da der Pool ständig auf seine Verkeimung untersucht wurde, aber ziemlich unappetitlich.






