Angenehme Reise mit der Brilliance Of The Seas ab Dubai vom 17.04.2011

Royal Caribbean Brilliance Of The Seas
Royal Caribbean: Brilliance Of The Seas

Reisebericht / Bewertung vom 17.04.2011 zum Schiff Royal Caribbean: Brilliance Of The Seas:


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Gesamtnote: 1,8
Autor: Günter
Alter: älter als 70 Jahre
Reisedatum: 03 - 2011
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 10
Note: 2

Ihre Reiseroute:

2. Die Reiseroute Note 2
Die Einschiffung erfolgte in Dubai, alles recht einfach, viele Informationsmöglichkeiten vor dem Check-in am Pier. So auch der Kauf von Getränkegutscheinen für Wein, Bier und nichtalkoholischen Getränken. Der Kauf lohnt sich, weil die Getränke relativ teuer sind, ist also zu empfehlen. Den Set Sail Pass hatten wir bereits im Internet ausgefüllt und mit dem Reisepass parat, so dass wir den Bordausweis recht schnell erhielten und das Schiff betreten konnten. Die Koffer waren bereits zur Kabine gebracht worden. Die Fahrt führte zunächst über Nacht nach Fujairah (130.000 Einwohner) mit der Möglichkeit eines Landganges oder eines geführten Landausfluges.

Abends ging die Schiffsreise weiter nach Muscat (auch Maskat) im Oman, das nicht den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angeschlossen ist. Die Schiffsleitung hatte die Passkontrollen vorab für alle Passagiere geregelt, also keinerlei Kontrollprobleme.

Weiterreise über Nacht und am folgenden Tag nur cruising im Arabischen Meer. Erst am 11. März erreichten wir Abu Dhabi, Hauptstadt und das eigentliche Wirtschaftszentrum der VAE, erheblich größer, finanzkräftiger und mächtiger als Dubai, das inzwischen nur noch zu 30 % von der Ölförderung lebt. Der Rest ist Tourismus. Sehr eindrucksvoll war der Besuch der neuen, drittgrößten Moschee der Welt, die Platz für 40.000 Gläubige bietet. Die Damen mussten sich unter einem schwarzen Kaftan verhüllen. Ansonsten Luxus und Baustellen ohne Ende.

Am nächsten Morgen erreichten wir Dubai, allerdings nicht zur Ausschiffung, sondern nur als Liegeplatz und für Stadtbesichtigungen. Wir genossen einen herrlichen Urlaubstag an Deck. Erst am Folgetag gingen wir planmäßig von Bord.
Note: 2

Das Schiff allgemein:

3. Das Schiff allgemein: Der heute unter US-amerikanischer Flagge laufende Kreuzfahrtliner war auf der Meyer-Werft in Papenburg vom Stapel gelaufen, in sehr ordentlichem Zustand, alles solide gebaut, eben Qualität Made in Germany. Alles sauber mit vielfältigen Unterhaltungs- und Freizeitangeboten, natürlich auch Selbstbedie-nungsrestaurants, Cafés und Bars. Ein großzügiges Theater mit wechselnden abendlichen Unterhaltungsprogrammen, und natürlich auch ein Kapitänsempfang. Reichlich umlagert waren natürlich die beiden Swimmingpools, mit Salzwasser gefüllt, für Mitteleuropäer im März genau richtig, für Deutsche alles in hochsommerlichem Wetter. Dem Vernehmen nach waren von den Passagieren ca. 800 US-Amerikaner, etwa gut 300 Deutsche und die restlichen 500 aus vielen Nationen. Das Personal soll aus etwa 80 Nationalitäten bestehen, im Servicebereich wird dominiert durch die indonesischen Mitarbeiter
Note: 2

Die Kabinen:

4. Die Kabinen: Wir hatten auf Deck 8 eine sehr schöne Innenkabine mit kompletter Ausstattung, alles sehr sauber, zweimaliger Handtuchwechsel am Tag, schon etwas übertriebener Luxus, Bad, TV, Telefon, Minibar und vor allem sehr angenehme Betten. Mehr braucht man als Urlauber nicht, denn die meiste Zeit ist man ja an Deck oder an Land, also unterwegs. Blicke in offenstehende Türen von Außenkabinen zeigten, außer dem Fenster, auch nichts anderes.
Note: 2

Das Essen:

5. Das Essen: Für Frühstück und Mittagessen, soweit wir nicht an Land waren, bevorzugen wir Selbstbedienungsrestaurants mit ihren vielseitigen Angeboten an Speisen, Getränken und leckeren Nachspeisen, abends zur 1. Tischzeit in besserer Kleidung saßen wir im Bedienungsrestaurant mit überzeugender Speisekarte, sehr gut versorgt im eleganten Rahmen. Die Speisen und Getränke waren reichhaltig, international ausgerichtet, oftmals mit italienischem Einschlag, aber bestimmt kein Grund zu einer Klage. Wir waren sehr zufrieden, vor allem mit den unterschiedlichen Fischgerichten, einfach delikat. Wer nicht an Gewicht zugenommen hat, hat bestimmt etwas verpaßt, bestimmt das Mitternachtsbuffet, immer originell gestaltet.
Note: 1

Den Service:

6. Der Service: Freundlichkeit und Höflichkeit, egal wo man auf dem Schiff gerade ist, bestimmen das sehr angenehme Klima, praktiziert von einer internationalen Mischung des Personals. Keinerlei Sprachprobleme, Englisch geht immer, sehr oft auch Deutsch, sogar Russisch war verschiedentlich neben Französisch, Italienisch und Spanisch zu hören. Natürlich wird Dankbarkeit in Form eines netten Trinkgeldes am Ende der Reise erwartet, was auch von der Bordleitung auf Wunsch über das persönliche Bordkonto gerne erledigt wird. Als nur wenig verwöhnte Mitteleuropäer hatten wir einen exzellenten Service genossen.
Note: 2

Das Unterhaltung-/Sportangebot:

7. Das Unterhaltungs- und Spielangebot: Das ganztägige und vielseitige Programm konnte nur zu einem kleinen Teil wargenommen werden. Landgänge, relax an den Pools und diverse interessante Shoppingangebote an Bord hatten öfters den Vorzug im Tagesgeschehen. Abends Bummeln durch den Fotoshop, durch nette Bordboutiquen und schließlich durch das Spielcasino zum Theater mit täglich wechselndem Programm oder danach noch etwas Bewegung nach frischen Tanzmelodien – so ließen sich die wenigen Bordabende gut gestalten. Für Tanzkurse und die Kletterwand war die Kreuzfahrt einfach zu kurz. Wem Langeweile plagt, der ist selbst dran schuld. Eine sehr angenehme, entspannte, erholsame, aber zugleich sehr interessante Schiffsreise ging leider schneller zu Ende als anfangs gedacht.

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