Von Genua nach Kapstadt mit der MSC Sinfonia vom 10.12.2010
Reisebericht / Bewertung vom 10.12.2010 zum Schiff MSC Sinfonia:
Alter: 50-55 Jahre
Reisedatum: 10 - 2010
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 10
Note: 2
Ihre Reiseroute:
Wer mit dem Schiff von Europa nach Südafrika reisen will, der hat keine allzu große Auswahl. Wegen der Piraten-Attacken am Horn von Afrika ist wohl die Variante entlang der afrikanischen Westküste gewählt worden, sicherlich die ungefährlichere Route. Allerdings hätte man zwischen Dakar und Walvisbay noch einen Hafen anlaufen sollen, eine ganze Woche auf See, das war für manchen doch wohl ein wenig zu lang. Die Liegezeiten in den Häfen hätten teilweise länger sein können.
Note: 2
Das Schiff allgemein:
Da es gerade aus dem Trockendock kam, wirkte alles recht frisch und gepflegt. Das Interieur wirkte teils etwas unterkühlt, einfallslos, doch dies ist sicherlich Geschmackssache. Obwohl es nicht viel Seegang gab, hatte ich das Gefühl, das Schiff würde auch mit großen Brechern gut fertig.
Note: 1
Die Kabinen:
Wir hatten eine Suite mit Balkon auf Deck 11, an der es wahrhaftig nichts auszusetzen gab. Vielleicht hätte uns ein Früchtekorb noch zusätzlich erfreut, aber dies war vom Management nicht vorgesehen.
Note: 2
Das Essen:
Ich bin kein Gourmet, eher das Gegenteil, aber was man von den Kennern der Materie hören konnte, so war man weitestgehend mit dem Gebotenen zufrieden. Leider gab es auf dem Schiff nicht jederzeit Zugang zu kostenlosem Trinkwasser.
Note: 3
Den Service:
Das Kabinenpersonal war allzeit freundlich und bemüht. Dito die Bedienung in den Restaurants. An der Rezeption wurde man nett, aber nicht immer kompetent behandelt. Nur der Zahlmeister hielt es nicht für nötig, sich für einen Fehler auf der Abrechnung auch nur ansatzweise zu entschuldigen. Die angebotenen Ausflüge waren für meine Begriffe zu teuer. Die Preise fürs Internet viel zu hoch, außerdem hat es nicht immer funktioniert. Die gebührenpflichtige Zeitung konnte schon nach einem Tag nicht mehr angeboten werden, technische Probleme. Die Bibliothek eher ärmlich bestückt.
Note: 3
Das Unterhaltung-/Sportangebot:
Die täglichen Showeinlagen wirkten sehr unterhaltsam, allerdings traten viele der Künstler fast jeden Tag (in zumeist geändertem Outfit) in Erscheinung, was auf Dauer etwas langweilig wirkte. Leider war der Zutritt zur Sauna mit horrenden Kosten verbunden. Die Filme im Kino teilweise mit falscher Synchronisation.






