Mit der Orchestra in den Fjorden; schönes Schiff auf durchschnittlichem Niveau vom 09.08.2009

MSC Orchestra
MSC Orchestra

Reisebericht / Bewertung vom 09.08.2009 zum Schiff MSC Orchestra:


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Gesamtnote: 2,3
Autor: Klaus
Alter: 40-45 Jahre
Reisedatum: 07 - 2009
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 10
Note: 1

Ihre Reiseroute:

Eine Woche mit zwei der schönsten Fjorde (Aurlandsfjord und Geirangerfjord), der bedeutenden norwegischen Ölstadt Stavanger, zwei eindrucksvollen Städten und einem Seetag. Die Nordsee war gnädig, d.h. ruhiger Wellengang.
Note: 2

Das Schiff allgemein:

Der Zustand des Schiffs war tadellos und die Sauberkeit auch; einzige Ausnahme waren teilweise die Herrentoiletten, da dort generell keine Urinale vorhanden waren und sich der Anteil der sitzend pinkelnden Männer offensichtlich sehr in Grenzen hielt (wofür man allerdings MSC nicht verantwortlich machen kann). Hochwertige Liegen mit Sonnenschutz in ausreichender Anzahl (das ist wohl auf einer Nordseeroute auch nicht wirklich ein Problem) und genügend Lifte bzw. Treppenhäuser. Die Sicht nach vorne war auf den obersten Decks nur durch hohe getönte Scheiben möglich, nach hinten gab es keine Sichtbehinderung. Zwei Pools mit Salzwasser und vier Whirlpools mit Süßwasser. Schöner Kinderspielbereich innen und Kletterhaus außen mit offensichtlich abwechslungsreichem Kinderprogramm. Überall gab es auch in den Bars offene Raucherzonen, so dass stets mit Zigarettenrauch gerechnet werden muss.
Note: 3

Die Kabinen:

Wir hatten eine Innenkabine auf Deck 12 vorne. Der Kabinensteward hat sich allerdings nie vorgestellt und die Oberbetten tagsüber nicht weggeklappt. Außerdem gab es keine "Handtuchtiere" für die Kinder, aber die Kabine war stets sauber. Morgens kam immer für einige Zeit Zigarettengeruch über die Klimaanlage in die Kabine und der Safe machte ständig Probleme. Das Bett bestand aus zwei zusammen geschobenen Einzelbetten mit etwas harten Rändern.
Note: 3

Das Essen:

Viel zu kleiner Büffetbereich, d.h. es war stets ein "Kampf", einen Tisch mit 4 oder 6 Plätzen zu ergattern. Überhaupt war es zu jeder Mahlzeit (morgens, mittags, Nachmittagskaffee, Mitternachtsbuffet) ein riesiges Gedränge, bei dem auch Kinder schon mal abgedrängt oder fast über den Haufen gerannt wurden. Die Speisen selbst waren soweit in Ordnung, aber von der Auswahl als auch der Qualität her eben nur Durchschnitt. Das Nachmittagsbuffet war schlicht und auch für das Mitternachtsbuffet lohnte es sich nicht, extra aufzustehen (nach dem Galadiner war es zudem noch absolut überfüllt). Das Abendessen in Menüform war abwechslungsreich und gut, das Galadiner sogar sehr gut. Getränkepreise z.B. Softdrink 2,50 €, Orangensaft 2,80 €, Cocktail 6,90 €, Kaffee 2,10 €.
Note: 3

Den Service:

Die Einschiffung verlief zwar reibungslos, aber ziemlich unstrukturiert und man musste sich selbst schlau machen, wie der Ablauf gedacht war (Motto: wer nicht fragt bleibt dumm). Schon hier begann das Gedränge, obwohl ja jeder seine Kabine schon hatte und es einfach keinen Grund zum Vordrängeln gab. Auf dem Schiff gab es genügend Personal, aber dieses war nicht optimal organisiert. Teilweise unterhielten sich die Mitarbeiter untereinander anstelle das Gästewohl in den Fokus zu stellen. Außerdem kamen auch häufiger technische Mitarbeiter im Blaumann und mit Werkzeugkoffer in die Buffeträume, um Dinge mit Kollegen zu besprechen. Beim Frühstück im Menürestaurant ergaben sich teilweise lange Wartezeiten auf Kaffee- und Brötchennachschub, außerdem wurden vereinzelt Bestellungen nicht ausgeführt. Trotz der Speisekarten in deutsch sind Englischkenntnisse auf jeden Fall auf dem gesamten Schiff erforderlich. Die Ausschiffung war gut organisiert und verlief reibungslos.
Note: 2

Das Unterhaltung-/Sportangebot:

Die abendlichen Shows waren abwechslungsreich und wurden jeweils mehrsprachig angesagt. Das Niveau war gut, aber nicht besonders außergewöhnlich. Animation und Sportangebot befanden sich wohl auf dem üblichen Niveau (allerdings kein Fitnessraum), wurden aber nicht von uns genutzt.

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