Uns hat es gut gefallen vom 08.07.2009

MSC Musica
MSC Musica

Reisebericht / Bewertung vom 08.07.2009 zum Schiff MSC Musica:


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Gesamtnote: 1,8
Autor: Irene
Alter: 60-65 Jahre
Reisedatum: 06 - 2009
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 3
Note: 1

Ihre Reiseroute:

Wir haben im Juni unsere erste Hochseekreuzfart mit MSC Musica angetreten. Route östl. Mittelmeer, Venedig-Bari-Korfu-Santorin-Mykonos-Pyräus mit Athen, Katakolon mit Olympia, Dubrovnik-Venedig. Da wir schon 6 Monate vorher gebucht haben, konnten wir die Reise gut vorbereiten. Dazu trugen die vielzähligen ausführlichen Schiffsbewertungen bei und auf dieser Stelle möchte ich mich hier herzlich dafür bedanken. Die guten Tipps waren für uns unentbehrlich, daher versuche ich jetzt auch unsere Erfahrungen weiterzugeben. Man sollte sich von den schlechtesten Kritiken nicht beeinflussen lassen, (was wir fast getan haben) denn keine Reise gleicht der anderen und man muss seine eigene Erfahrung machen. Uns hat diese Reise bis auf ein paar Mängel sehr gut gefallen und die Reiseroute war wunderschön. Wir sind kreuzfahrtsüchtig geworden.
Note: 2

Das Schiff allgemein:

Die Schiffsgröße, 15 Decks, Passagierzahl, usw. haben meine Vorgänger schon bestens beschrieben. Wir haben auch eine sehr schöne Außenkabine mit Balkon auf dem Deck Adagio gehabt (11 Stock) und das kann ich nur empfehlen. Wenn man
mit 3000 Passagieren unterwegs ist, freut man sich auch mal auf die Stille und auf Zweisamkeit auf dem Balkon. Unsere Kabine war absolut nicht hellhörig und alle unsere Nachbarn waren rücksichtsvoll. Ein ganz bewegender Augenblick war für uns, als dieser Schiffsgigant Venedig verlassen hat und wir auf Deck 14 bei wolkenlosem Himmel auf ganz Venedig runterschauen konnten. Sowas Schönes haben wir selten erlebt. Aber vorher musste man den Urlaub erst „verdienen“. Beim Einschiffen mussten wir vom Transfer-Bus bis zum Schiff die Koffer noch recht weit selber tragen, bis wir sie endlich in der Gepäckhalle abgeben konnten. Trotz Internet Einchecken standen wir ca. 40 Minute in der Schlange, bis wir dann endlich fotografiert worden sind und unsere Kabinenkarten erhalten haben. Diese waren zugleich auch die Kreditkarte und das Zahlungsmittel an Bord. Bei jedem Landgang mussten wir die Karte hin- und zurück einscannen lassen als Beweis, daß man
zurückgekommen ist. Das Ausflugsgepäck wurde jedesmal durchgeleuchtet und mehr als 1 Flasche Wasser, Alkohol oder Lebensmittel wurden weggenommen. Manche wollten einen halben Supermarkt, wie Bier, Wein usw. ranschleppen, das wurde beschlagnahmt.
Note: 1

Die Kabinen:

Man wird nur mit dem Handgepäck zu der Kabine begleitet und die Koffer werden geliefert. Dies dauerte bei uns leider 3 Stunden. Man hätte sich schon nachmittag vom Buffet bedienen lassen dürfen, obwohl angeblich die erste Mahlzeit am Abend war. Keiner hat sich daran gehalten, wir wussten es leider nicht. Da manche schon seit 6 Tagen am Bord waren und erst in Bari ausstiegen, war das Bordleben schon voll im Gange. Kaum in der Kabine, mussten wir schon zu Seenotübung, was sehr wichtig ist. Man muss seine Rettungsweste aus dem Kabinenschrank mitnehmen und erst bei der Übung lernt man damit umzugehen. Wir haben unsere Sammelstelle (meistens eine Bar oder Restaurant) kaum gefunden, man irrte herum. Aber dieese Sucherei war ein gutes Training, das Schiff kennenzulernen. Nun konnte der Urlaub beginnen.
Note: 2

Das Essen:

Wir hatten einen Vierertisch mit sehr netten Tischnachbarn. Das 5 Gänge Menü am Abend war gut, die Portionen etwas klein, hat aber alles lecker geschmeckt und war sehr nett serviert. Wir haben um 19:00 Uhr gespeist und sind damit bestens gefahren. Es war ein festliches Ambiente. Das Mitternachtsbuffet um 0:15 Uhr haben wir nie kennengelernt. Wir sind keine Nachtsesser.
Beim Einchecken werden Getränkecoupons angeboten. Wir haben für 14 (1 l.) Wassercoupons und 14 Erfrischungsgetränke ( 05, l.) 48 Euro bezahlt, das reichte uns für die ganze Zeit. Wer bei TUI bucht, hat den Wein und das Wasser kostenlos dabei. Ein großes Problem ist das Buffetrestaurant mittags. Obwohl das Essen an Deck 13. mit dem herrlichen Panorama ein Erlebnis sein könnte, muss man erst eine 20 m lange Selbstbedienungschlange über sich ergehen lassen. Die Platten werden stets aufgefüllt, es war nie etwas aus. Nur das Anstehen war unwürdig vor allem weil sie dann mitten in der Haupt Essenszeit auf einmal ganze Buffetseiten geschlossen haben. Daher ergab sich noch mehr Tumult. Da durch die Landgänge fast alle in der gleichen Zeit aßen, war das ein Problem.
Das Essen war hier ok, ähnlich wie ein Hotelbuffet, man wird satt. Es geht aber laut und chaotisch zu. Die Kellner standen nur rum, hatten keinen Bock die Getränke zu servieren. In den a la Carte Restaurants war es mittags feiner, da sollte man sich aber auch mittags gut anziehen. Das kam für uns daher nicht in Frage. Abends war das natürlich selbstverständlich.
Note: 2

Den Service:

Der Service war gut, besonders unser Kabinenboy und der Kellner im Abenderestaurant waren herausragend. Gute Organisation auf dem Schiff allgemein. Jedoch sehr schlechter
Poolattendant und gelangweilte, desinterresierte Kellner im
Buffetrestaurant.
Note: 3

Das Unterhaltung-/Sportangebot:

Es war erstaunlich, wie sich diese Menschenmasse arrangiert hat und keiner ist aus der Rolle gefallen und auch keine Vereine reisten in unsere geb. Woche mit. Glück gehabt! An Deck hat man immer irgendwie Liegen gefunden. Doch gab es zwei Vermuthstropfen für uns;
der Swimmingpool und das Buffetrestaurant. Bei 2 Pools und 6 Whirlpools hatte man kaum Gelegenheit auch mal ins Wasser zu kommen. Der Poolattendant war nie zu sehen und obwohl ein Pool nur für die Erwachsenen sein sollten, sprangen andauernd Kinder auf die Köpfe, tobten wie verrückt herum und nicht einmal das Erfrischen war möglich. Nachmittags war das Poolwasser dann schon „gelb“, also unmöglich reinzugehen. Die Bordduschen mussten reichen. Das war für uns ein Minuspunkt, denn bei anderen Schiffen wird mehr auf die Badeordnung geachtet. Wir blieben bei Santorin am Bord, da wir das schon kannten und der Swimmingpool gehörte an dem Tag uns! Das Wasser wurde jede Nacht gewechselt.
Für die Situation am Pool würde ich 0 Punkte geben. Jedoch
haben die sehr nette Abendprogramme überall am Bord Lob verdient.
Die Annimationsprogramme am Deck sind sehr schwach - reicht nur für die Italiener

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mit der msc
  
 
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