Überführungs-/Premierenkreuzfahrt vom 18.03.2010
Reisebericht / Bewertung vom 18.03.2010 zum Schiff MSC Magnifica:
Alter: 50-55 Jahre
Reisedatum: 03 - 2010
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 10
Note: 1
Ihre Reiseroute:
Im Rahmen der Überführung des neuen Schiffes von der Werft in St. Nazaire (Frankreich) zur Taufe nach Hamburg, wurde eine "Premierenfahrt" angeboten. Während dieser interessanten Kurz-Kreuzfahrt wurden Cherbourg, Dover und Amsterdam angelaufen.
Note: 3
Das Schiff allgemein:
Schönes neues Schiff, wobei aber die Kabinen recht klein geraten sind. Die MSC Magnifica ist mit ihren 294 m Länge, 32 m Breite und 16 Decks (60 m hoch) ein sehr großeses Schiff, auf welchem leicht der Überblick verloren gehen kann. 1.259 Kabinen bieten Platz für max. 3.013 Gäste/ 1.000 Besatzungsmitglieder. Das Schiff bietet sehr viele Annehmlichkeiten: diverse Restaurants und Bars, überdachter und freier Swimmingpool-Bereich, diverse Sportmöglichkeiten, großes Theater, usw..
Note: 3
Die Kabinen:
UNSERE BALKONKABINE IM HECK DES 10. DECKS WAR RECHT KLEIN UND AUCH VON ANDEREN GäSTEN WAR ZU HöREN, DASS ES AUCH IN IHREN KABINEN RECHT BEENGT ZUGING. DEN, IM VERHäLTNIS ZUR KABINE GROßZüGIG AUSGEFALLENEN BALKON, KONNTEN WIR AUFGRUND DER WITTERUNG (KALTER WIND) WENIG NUTZEN.
Note: 2
Das Essen:
Frühstück und Mittagessen können in einem der beiden Buffetrestaurants oder den drei A la Carte Restaurants eingenommen werden. Die Speisenauswahl ist großzügig, der Kaffee verbesserungswürdig. Das Obst kam leider größtenteils aus der Dose. Für das Abendessen stehen zwei Tischzeiten mit fester Platzreservierung zur Verfügung. Jeden Abend wird, wie bei MSC üblich, ein Mehrgänge-Menü aus einer anderen italienischen Region angeboten. Die Qualität ist gut - die Größe der Portionen wurde, gegenüber früheren Fahrten mit MSC, reduziert.
Note: 4
Den Service:
Der Kabinen-Service war von Beginn an gut - das Personal stets freundlich und zuvorkommend. Der Service beim Essen war an den ersten beiden Tagen unzureichend: anscheinend war nur die Hälfte des Personals im Einsatz, was zu extrem langen Wartezeiten führte. Das Personal wirkte gestresst und überlastet. So konnten z. B. beim Frühstück diverse Tische nicht besetzt werden, da sich niemand zum Abräumen und Neueindecken verantwortlich zeigte. Man hatte das Gefühl, dass die rechte Hand nicht weiß, was die Linke macht. Auch an der Rezeption war das Personal ständig überlastet. Dies war auch dadurch bedingt, dass die Reederei zu dieser Kreuzfahrt ein festes tägliches Serviceentgelt und einen 15 %-igen Servicezuschlag auf Konsumentationen an Bord eingeführt hatte, was zu massenhaften Beschwerden und Reklamationen führte. Im Laufe der Fahrt wurden die Verhältnisse durch Erhöhung des anwesenden Personals besser. Unser Zimmertresor war auch zum Ende der Fahrt, trotz diverser Reklamationen, immer noch defekt. Bei der Ausschiffung in Hamburg ging es sehr chaotisch zu: aufgrund von Ebbe lag das Schiff tief im Wasser und das Personal hatte sehr große Problemen mit dem Ausladen des Gepäcks. Dies zog sich mehrere Stunden hin. Außerdem waren sich die an Bord gehenden Honorationen und die von Bord gehenden Passagiere im Weg. Nur aufgrund der tollen Leistung der Busfahrerin erreichten wir unseren reservierten Zug. Bei sehr vielen Passagieren war abzusehen, dass sie ihre vorgesehenen Heimreisemöglichkeiten verpassten - die Stimmung unter den ausschiffenden Passagieren war entsprechend. Hier muss dringend noch sehr vieles besser werden.
Note: 1
Das Unterhaltung-/Sportangebot:
Im großen Theater wurde jeden Abend eine andere tolle und kurzweilige Show geboten. Das Sportangebot war gut, wobei im Fitness-Center anscheinend noch nicht alle Geräte vorhanden waren. Den SPA-Bereich haben wir nicht genutzt - er macht aber einen sehr guten Eindruck.






