Sehr schönes Schiff, interessante Route und Reisezeit vom 15.01.2011
Reisebericht / Bewertung vom 15.01.2011 zum Schiff Costa: Magica:
Alter: 55-60 Jahre
Reisedatum: 12 - 2010
bisherige Kreuzfahrten: weniger als 3
Note: 2
Ihre Reiseroute:
Nachdem wir im Mai mit der Costa Serena das östliche Mittelmeer von Venedig bis Istanbul erkundet hatten, ging es diesmal anders herum. Mit der Costa Magica von Civitavecchia über Palermo, Malta (La Valetta), Tunis, Palma de Mallorca, Barcelona, Marseille und Savona zurück nach Civitavecchia. Diese Route war auch sehr interessant, wenn auch die Ziele recht nahe beieinander lagen. Um einen sinnvollen Zeitplan einhalten zukönnen wurde öfter mal langsam gefahren oder auf See ein kleiner Haken geschlagen. Eine Kreuzfahrt Anfang Januar bringt es auch mit sich, dass es beim An- und Ablegen oft dunkel war. Auch war das Wetter selbst im südlichen Mittelmeer nicht oft von der freundlichen Art. Aber das spielte keine Rolle. Es waren auch diesmal wieder bisher unbesuchte Ziele dabei, und die Landzeiten reichten aus, um einen kleinen Eindruck zu gewinnen. In 9 Tagen Italien, Malta, Tunesien, Spanien, Frankreich und wieder Italien ist mit Sicherheit als interessante Route zu betrachten.
Note: 2
Das Schiff allgemein:
Im Vergleich mit der Costa Serena fällt die Costa Magica sofort dadurch angenehm auf, dass die Inneneinrichtung etwas dezenter und nicht so kitschig schrill ist. Auch die Aufteilung der oberen Decks und die terrassenartige Anordnung der Liegeebenen war sehr schön. Über und vor dem Selbstbedienungsrestaurant auf Deck 9 konnte man im Freien am Tisch sitzen. Ansonsten sind beide Schiffe sehr ähnlich eingerichtet, man fühlt sich schnell Zuhause.
Note: 1
Die Kabinen:
Wir hatten wieder eine Balkonkabine auf Deck 9 genommen. Sie war mit der Kabine unserer ersten Reise identisch. Sehr praktisch eingeteilt, geräumig, geschmackvoll eingerichtet und ruhig. Auch für unseren Junior, der wieder ohne Mehrkosten mitreise durfte, war genügend Platz. Alles wirkte gepflegt und war tipp topp sauber. Zur Kabine gehörte wieder Minibar, Fön, Safe, Bordfernsehen und Telefon.
Note: 1
Das Essen:
Höchstes Lob an die Restaurantküche. Die Auswahl, das Arrangement und die Qualität der servierten Gerichte kann ich nur als exzellent bezeichnen. Bedeutend besser als auf der Costa Serena erlebt. Es war einfach sensationell gut.
Dazu ausgezeichnete Weine in großer Auswahl zu moderaten Preisen (u.a. auch durch ein vorher gekauftes Weinpaket), diesmal wurden die Weißweine auch gut gekühlt serviert.
Die Buffetküche (Frühstück und Mittagessen) allerdings konnte auch auf diesem Costa Schiff nicht recht begeistern. Sehr viele langeweilige Schmorgerichte, abenteuerliche Kompositionen und wenig geschmackliche Erlebnisse. Man merkt, dass Costa zu einem amerikanischen Reiseveranstalter gehört. Eher viel als gut. Ganz schade: frische Früchte gab es hier kaum. Dafür am Grill aber täglich Sauerkraut, und einmal Weißwürste zu Mittag. Grauenvoll auch auf diesem Schiff: zu jedem Frühstück in einer Art Sauce gekochtes Pökelfleisch und andere Schrecklichkeiten. Na ja, man muss ja nicht zugreifen.
Ein ganz dickes Lob auch an die Bordbäckerei. Es gab zu allen Zeiten eine gute Auswahl an wirklich frischen Backwaren, die toll schmeckten. Sogar Vollkornprodukte.
Dazu ausgezeichnete Weine in großer Auswahl zu moderaten Preisen (u.a. auch durch ein vorher gekauftes Weinpaket), diesmal wurden die Weißweine auch gut gekühlt serviert.
Die Buffetküche (Frühstück und Mittagessen) allerdings konnte auch auf diesem Costa Schiff nicht recht begeistern. Sehr viele langeweilige Schmorgerichte, abenteuerliche Kompositionen und wenig geschmackliche Erlebnisse. Man merkt, dass Costa zu einem amerikanischen Reiseveranstalter gehört. Eher viel als gut. Ganz schade: frische Früchte gab es hier kaum. Dafür am Grill aber täglich Sauerkraut, und einmal Weißwürste zu Mittag. Grauenvoll auch auf diesem Schiff: zu jedem Frühstück in einer Art Sauce gekochtes Pökelfleisch und andere Schrecklichkeiten. Na ja, man muss ja nicht zugreifen.
Ein ganz dickes Lob auch an die Bordbäckerei. Es gab zu allen Zeiten eine gute Auswahl an wirklich frischen Backwaren, die toll schmeckten. Sogar Vollkornprodukte.
Note: 1
Den Service:
Vom Service kann man auch auf diesem Schiff nur schwärmen. Unaufdringlich und freundlich, stets zur Stelle und einfach perfekt. Das haben wir wieder gerne extra honoriert.
Sehr freundlich und nett auch die persönliche wirkende Betreuung durch die deutschsprachige Hostess aus Österreich.
Auch am Empfang ganz besondere Hilfestellung, nachdem mir in Barcelona auf dem Mercado de la Boquería der Geldbeutel mit Karten und Dokumenten gestohlen worden war. Es wurde sofort ohne Nachfrage versucht, die Costacard wieder zu validieren und dabei sehr kundenfreundlich vorgegangen.
Sehr freundlich und nett auch die persönliche wirkende Betreuung durch die deutschsprachige Hostess aus Österreich.
Auch am Empfang ganz besondere Hilfestellung, nachdem mir in Barcelona auf dem Mercado de la Boquería der Geldbeutel mit Karten und Dokumenten gestohlen worden war. Es wurde sofort ohne Nachfrage versucht, die Costacard wieder zu validieren und dabei sehr kundenfreundlich vorgegangen.
Note: 2
Das Unterhaltung-/Sportangebot:
Sehr viel kann ich darüber nicht berichten. Das Animationsprogramm erschien mir gewohnt albern (aber das ist individuell), Sportangebot wurde nicht genutzt. Sehr schön war die abschließende Vorstellung "I have a dream" im Theater, wo Crewmitglieder als Künstler auftraten. Das ist eine grundsätzlich nette Idee.
Auf der Costa Serena war uns der italienische Kreufahrtdirektor dadurch aufgefallen, dass er permanent über Lautsprecher in stakkatohaft vorgetragenen mehrsprachigen Ansagen nervte.
Dieser Herr hat das Schiff gewechselt und fährt nun auf der Costa Magica. Aber wenigstens hielt er sich etwas mehr zurück.
Ein entscheidender Nachteil für mich soll nicht unerwähnt bleiben. Alle Unterhaltungsprogramme, egal wann und wo, werden mit einer höllischen Lautstärke dargeboten. Leider auch die nett gedachten Einlagen während der Galaessen im Restaurant. Es war teilweise derart über die erträgliche Grenze laut, das unser Sohn und ich vorübergehend hinaus gingen. Schade, das wäre wirklich nicht nötig. Einen Gehörschaden muss man ja wohl nicht unbedingt auf einem Schiff erleiden. Und schöner wird's durch mehr Dezibel auch nicht unbedingt.
Auf der Costa Serena war uns der italienische Kreufahrtdirektor dadurch aufgefallen, dass er permanent über Lautsprecher in stakkatohaft vorgetragenen mehrsprachigen Ansagen nervte.
Dieser Herr hat das Schiff gewechselt und fährt nun auf der Costa Magica. Aber wenigstens hielt er sich etwas mehr zurück.
Ein entscheidender Nachteil für mich soll nicht unerwähnt bleiben. Alle Unterhaltungsprogramme, egal wann und wo, werden mit einer höllischen Lautstärke dargeboten. Leider auch die nett gedachten Einlagen während der Galaessen im Restaurant. Es war teilweise derart über die erträgliche Grenze laut, das unser Sohn und ich vorübergehend hinaus gingen. Schade, das wäre wirklich nicht nötig. Einen Gehörschaden muss man ja wohl nicht unbedingt auf einem Schiff erleiden. Und schöner wird's durch mehr Dezibel auch nicht unbedingt.






